CH107975A - Verpackungsschachteln für Rauchartikel aller Art. - Google Patents

Verpackungsschachteln für Rauchartikel aller Art.

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CH107975A
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Saeuberli Gebrueder
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Saeuberli Geb
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/07Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for compressible or flexible articles
    • B65D85/08Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for compressible or flexible articles rod-shaped or tubular
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Description


  Die vorliegend beschriebene Erfindung betrifft ein Ver  fahren zum gleichzeitigen<B>Öl-</B> und     Wasserabweisendmachen     von Textilien.  



  Es ist bekannt, dass Homo- und     Copolymerisate    mit einer  Mehrzahl von     Perfluoralkylgruppen    bei der Anwendung in  wässriger Emulsion auf Fasermaterialien eine gute     Ölab-          weisung    ergeben. Diese Produkte sind jedoch nur bedingt ge  eignet, die Fasermaterialien gleichzeitig wasserabweisend zu  machen. Es werden deshalb in der Regel zusammen mit den       fluorhaltigen    Homo- und     Copolymerisaten        Hydrophobier-          mittelemulsionen    eingesetzt.

   Als     Hydrophobiermittel    - auch  als Extender bezeichnet - werden dabei die bekannten     Zirkon     Paraffinemulsionen oder insbesondere Emulsionen von     feti-          modifizierten    Kunstharzen verwendet. Diese Produkte erge  ben zusammen mit den genannten     Polymerisaten    eine gute  Öl- und Wasserabweisung, jedoch wird der Griff der behan  delten Fasermaterialien ungünstig beeinflusst, denn man er  hält dabei einen zu steifen und zu trockenen Griff.  



  Völlig ungeeignet als Extender sind übliche Produkte auf       Silikonbasis,    da diese schon in geringer Konzentration die  Ölwerte stark herabsetzen bzw. teilweise sogar die     Ölab-          weisung    dabei völlig verlorengeht. Der Griff dagegen ist bei  der     Mitverwendung    von     Silikonprodukten    als angenehm  weich und oberflächenglatt zu charakterisieren.  



  Es wurde nun versucht, einen Extender zu finden, der so  wohl den angenehmen      Silikon-Griff     aufweist als auch eine  gute Wasserabweisung bewirkt, ohne dabei die     oleophoben     Effekte negativ zu beeinflussen, und es wurde gefunden, dass  ein Extender, der ein Additionsprodukt von bestimmten unge  sättigten Verbindungen an     Alkylwasserstoffpolysiloxane    dar  stellt, alle vorteilhaften Eigenschaften in sich vereinigt.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zum gleichzeitigen     Öl-          und        Wasserabweisendmachen    von Textilien durch Tränken  mit Flotten, die Homo- und     Copolymerisate    mit einer Mehr  zahl von     Perfluoralkylgruppen,    die mindestens 4     C-Atome    je       Alkylgruppe    aufweisen, und     Hydrophobiermittel    als Extender  enthalten, Trocknen und     Nacherhitzen    ist dadurch gekenn  zeichnet, dass als Extender Additionsprodukte von     Olefinen,

            Vinyl-    und     Allylestern        aliphatischer,        geradkettiger    oder     ver-          zweigtkettiger    Säuren,     Vinyl-    und     Allyläthern    mit jeweils min  destens 4     C-Atomen    im     Alkylrest    und/oder     Vinylhalogeniden     an     Organopolysiloxane,    die an Silicium gebundene Wasser  stoffatome enthalten,

   wobei die nach der Addition entstan  denen Produkte durchschnittlich mehr als 7     C-Atome    im       Alkylrest    enthalten und je     g-Atom    Wasserstoff des     Siloxans     mindestens 0,20     Mol        Vinylverbindung    addiert werden, ver  wendet werden.    Die verwendeten Homo- und     Copolymerisate    mit einer  Mehrzahl von     Perfluoralkylgruppen    mit mindestens 4     C-          Atomen    sind bekannt.

   Als Beispiele seien folgende genannt:  In der     US-Patentschrift    2 642 416 werden wässrige  Dispersionen von     Polymerisaten    oder     Mischpolymerisaten    von       1,1-Dihydroperfluoralkylacrylsäureestern    beschrieben.

   Wei  terhin werden zur Erzielung der Ölabweisung wässrige Di  spersionen von     Polymerisaten    oder     Mischpolymerisaten    aus       Monomeren    der allgemeinen Formel         RFS02        N(R'        )-R-CH20Z,       worin RF eine     Perfluoralkylgruppe    mit mindestens 4     Koh-          lenstoffatomen,    R' Wasserstoff oder eine     Alkylgruppe    mit 1  bis 6     Kohlenstoffatomen,

      R ein zweiwertiger     aliphatischer     Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 12     Kohlenstoffatomen    und Z  ein Acryl- oder     Methacrylsäurerest    ist (siehe z. B.     US-Patent-          schrift    2 803 615) verwendet.

   Ausserdem kommen für diesen  Zweck     Polymerisate    und     Copolymerisate    aus     Monomeren    der  allgemeinen Formel         RFS02N(R'        )-R-COOX,     worin RF, R' und R dieselbe Bedeutung wie bei der vorigen  Verbindung haben und X ein     polymerisierbarer    Rest, wie ein       Allyl-,        Methallyl-    oder     Vinylrest    ist, in Form wässriger Di  spersionen in Betracht.

   Schliesslich seien als Beispiel für     oleo-          phobwirkende        Polymerisate    solche genannt, die     Monomere    der  allgemeinen Formel  
EMI0001.0088     
    in welcher n eine ganze Zahl von 3-14 bedeutet, enthalten  (siehe z. B. deutsche Patentschrift 1 236 787). Auch orga  nische Lösungen dieser     Polymerisate    sind verwendbar, wobei  die Herstellung dieser Lösungen in bekannter Weise erfolgt.  



  Die im erfindungsgemässen Verfahren als Extender ver  wendeten Produkte stellen Additionsprodukte von     Olefinen,          Vinyl-    und     Allylestern        aliphatischer,        geradkettiger    oder     ver-          zweigtkettiger    Säuren,     Vinyl-        find        Allyläther    mit jeweils min  destens 4     C-Atomen    im     Alkylrest    und/oder     Vinylhalogenide     an     Organopolysiloxane,    die an Silicium gebundene Wasser  stoffatome enthalten, dar.  



  Als     Organopolysiloxane,    die an Silicium gebundene Was  serstoffatome enthalten, kommen insbesondere die bekannten       Alkylwasserstoffpolysiloxane,    vor allem     Methyl-    oder     Äthyl-          wasserstoffpolysiloxane    in Betracht, wobei das zuerst Ge  nannte bevorzugt verwendet wird.

   Es ist aber auch möglich,  zur Herstellung der     Organopolysiloxane        Silane,    welche ein an  Silicium gebundenes Wasserstoffatom enthalten, mit     Silanen,     welche kein an Silicium gebundenes Wasserstoffatom enthal  ten, gemeinsam zu     hydrolysieren    und die so erhaltenen     Co-          hydrolysate,    die auch einen hohen     Polymerisationsgrad    auf  weisen können und damit eine hohe Viskosität besitzen, zur  Herstellung der erfindungsgemäss verwendeten     Extender     heranzuziehen.

   Selbstverständlich können in den verwendeten       Polysiloxanen    neben den     Alkylgruppen    auch andere Gruppen,  z. B.     Arylgruppen,    enthalten sein. Dabei sind auch solche Ver  bindungen geeignet, die endständig noch reaktive Gruppen,  wie OH-Gruppen, tragen.  



  Die zur Addition verwendeten ungesättigten Verbindun  gen sind     Olefine,    insbesondere     a-Olefine,        Vinyl-    und     Allyl-          ester        aliphatischer        geradkettiger    oder     verzweigtkettiger    Säu  ren und/oder     Vinyl-    und     Allyläther    mit mindestens 4     C-          Atomen    im     Alkylrest.    Daneben können auch     Vinylhalogenide     zur Addition verwendet werden.

   Die ungesättigten Verbin  dungen mit 4-7     Kohlenstoffatomen    im     Alkylrest    können dabei  aber nicht allein zur Herstellung der im erfindungsgemässen  Verfahren eingesetzten Extender verwendet werden, da bei  Heranziehung dieser Additionsprodukte die Ölabweisung ver  schlechtert wird. Es ist deshalb erforderlich, ja sogar bevor  zugt, diese ungesättigten Verbindungen zusammen mit unge  sättigten Verbindungen; die einen höheren     Alkylrest,    insbe  sondere einen     Alkylrest    mit 12-18     Kohlenstoffatomen    be  sitzen, gemeinsam zu addieren, so dass nach der Addition       Alkylreste    mit durchschnittlich mehr als 7     C-Atomen    addiert  sind.

   Selbstverständlich ist es auch möglich, zu guten     Exten-          dern    zu gelangen, wenn     Vinylverbindungen    mit einem länge  ren     Alkylrest,    insbesondere mit 8-18     C-Atomen    allein addiert  werden.

   Besonders hervorzuheben als     Vinylverbindungen     seien     Isobutylvinyläther    (bei Verwendung in Kombination  mit     Vinylverbindungen    mit einer längeren     Alkylkette),        Alkyl-          vinyläther    mit 12-18     C-Atomen    im     Alkylrest,    wie     Octadecyl-          vinyläther,

          Vinylester    von sekundären und tertiären     Carbon-          säuren    mit 9-l1     C-Atomen    [siehe Zeitschrift      Seifen-Öle-          Fette-Wachse ,    88, Seite 438 (1962)] und     a-Olefine    mit  8-18     C-Atomen.         Um zu     Extendern    zu gelangen, die die     Ölabweisung    nicht  beeinträchtigen und den gewünschten guten     Silikongriff    lie  fern, ist es notwendig, mindestens 0,

  20     Mol    einer     Vinylver-          bindung    je     g-Atom    Wasserstoff des     Siloxans    zu addieren,  wobei die nach der Addition entstandenen Produkte durch  schnittlich mehr als 7     C-Atome    im     Alkylrest    enthalten. Be  sonders bevorzugt sind solche Additionsprodukte, in denen je       g-Atom    Wasserstoff des     Siloxans    0,25-0,75     Mol        Vinylver-          bindung    addiert werden.

   Werden - wie bevorzugt - Mischun  gen aus     Vinylverbindungen    mit     4-7        C-Atomen    (1) und       Vinylverbindungen    mit einem längeren     Alkylrest,    insbeson  dere 12-18     C-Atomen    (2)     addiert,    so werden von der Ver  bindung (1) 0,05-0,9 und von der Verbindung (2) 0,1 bis  0,75     Mol        verwendet,    mit der Massgabe, dass die Summe aus  (1) und (2) mindestens 0,20 und maximal 1,0     Mol    beträgt.

    Die durch Mischaddition hergestellten Extender zeichnen  sich durch einen besonders guten     Silikongriff    aus, wobei hier  Additionsprodukte besonders     vorteilhaft    sind, in denen die       Molmenge    an Verbindung (1) mindestens gleich, vorzugs  weise die doppelte bis dreifache Menge der Verbindung (2)  ausmacht.  



  Die Anlagerung der ungesättigten Verbindungen an die ge  nannten     Organopolysiloxane    erfolgt im allgemeinen in Sub  stanz in an sich bekannter Weise. Beispielsweise kann so vor  gegangen werden, dass die     Monomeren    mit dem     Organopoly-          siloxan    gemischt werden,

   ein Teil dieser Mischung vorgelegt  und erwärmt und dann nach Zusatz eines üblichen     Kataly-          sators    wie     Hexachlorplatinsäure    in einer Menge von etwa  5 -     10-Z    bis 5 -     10-'    g pro     Mol        Vinylverbindung    (beim Arbei  ten im     Lösungsmittel    und bei Verwendung von     Organopoly-          siloxancopolymeren    werden dabei höhere Mengen eingesetzt)  die Reaktion eingeleitet wird.

   Die Addition verläuft stark       exotherm    und die Temperatur wird, gegebenenfalls durch Küh  lung,     bei    160-180 C gehalten. Man lässt zur vollständigen  Reaktion den Rest der Mischung zulaufen, hält dann noch  kurz bei der hohen Temperatur und     destilliert    nach Möglich  keit die nicht umgesetzten     Monomeren    im Vakuum ab. Nach  Abkühlung der Reaktionsmischung wird der Katalysator durch  Zugabe von organischen Schwefelverbindungen, insbesondere       Thiosäuren,        Thiosäureestern    oder     Merkaptanen    inaktiviert.  Die Addition kann auch in Gegenwart von     höhersiedenden     Lösungsmitteln erfolgen.  



  Man kann zur Herstellung der Additionsprodukte auch so  vorgehen, dass die     Monomeren    oder das     Monomere    vorge  legt, nach Zusatz des     Katalysators    - auch hier     verwendet   <B>man</B>  vorzugsweise     Hexachlorplatinsäure,    gelöst in einem geeigneten  Lösungsmittel,     insbesondere        Isobutanol    -     erwärmt        und    dann  das     Organopolysiloxan,        das    an     Silicium    gebundene Wasserstoff  atome enthält, langsam zugefügt wird.

   Die Reaktion wird dann  in     ähnlieheX        VVeise        wie        oben    bei etwa     140-170     C     durchge-          führt,        män        lässt    noch     kurz        nachreagieren,        destilliert    dann ge  gebenenfalls die nicht umgesetzten Mononieren im     Vakuufn     ab, kühlt die Mischung, inaktiviert den Katalysator,

   um eine       unerwünschte        Vernetzung    des     Additionsproduktes    zu verhin  dern, und erhält in der Regel ein klares, hochviskoses bis  wachsartiges Produkt..  



  Selbstverständlich ist es bei der Verwendung von     Vinyl-          verbindungen    (1) und     Vinylverbindungen    (2) auch möglich,  die Mononieren nacheinander zu     addieren,    wobei ebenfalls  die angegebenen Mengenverhältnisse gelten. Diese Arbeits  weise ist jedoch umständlicher und dadurch weniger gut ge  eignet.  



  Bei kleineren Ansätzen oder soweit die Möglichkeit be  steht, die     Reaktionswärme    abzuführen, ist es jedoch auch  möglich, von vornherein sämtliche Ausgangsverbindungen zu  mischen und die Umsetzung in ähnlicher Weise wie angegeben  durchzuführen.    Die erhaltenen Additionsprodukte werden in Form von  wässrigen Emulsionen oder in organischer Lösung verwendet.  



  Die Herstellung der Emulsion erfolgt in bekannter Weise.  Dabei werden die im erfindungsgemässen Verfahren als     Ex-          tender    verwendeten Additionsprodukte in Form einer Lösung  in einem geeigneten organischen, wasserunlöslichen Lösungs  mittel     (Tetrachloräthylen,        Trichloräthylen,    höhere Benzin  fraktionen,     Toluol,    Mischungen dieser Lösungsmittel usw.)  unter Zusatz von     Emulgatoren    in etwa 8-25     %ige    Emulsionen  überführt (bezogen auf Additionsprodukt). Auch die     Emul-          gatoren    sind bekannt.

   Als solche werden     Polyvinylalkohole    in  wässriger     Lösung,        äthoxylierte        Fettsäureamide    und     äthoxy-          lierte    Fettamine, auch in Form ihrer Salze mit niedermole  kularen organischen Säuren oder Mineralsäuren, sowie     quater-          näre        Ammoniumverbindungen,

      wie     Octadecyloxymethyl-          pyridiniumchlorid        verwendet.    Diese     Emulgatoren    werden vor  allem für die     Emulgierung    von     Organopolysiloxanen    einge  setzt (siehe z. B. deutsche Patentschriften<B>1060</B> 347 und  <B>1</B>444 551, deutsche Auslegeschrift<B>1052</B> 943 und deutsche       Offenlegungsschriften   <B>1917</B> 701,<B>1965</B> 068 und 2 032 381).  Auch die an     Emulgatoren    verwendeten Mengen bewegen  sich im üblichen Rahmen, d. h. es werden etwa 2-20, insbe  sondere 6-15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Additions  produkt, eingesetzt.  



  Die Behandlung der Textilien, wobei denselben öl- und  wasserabweisende Eigenschaften verliehen werden, wird  ebenfalls in bekannter Weise vorgenommen. Im allgemeinen  werden von der wässrigen Emulsion des     fluorhaltigen        Homo-          oder        Copolymerisats,    das in der Regel 20-35     %ig    vorliegt,       20--50        g/1    eingesetzt. Von der     Extenderemulsion    werden       ebenso,    wie nach dem Stand der Technik, etwa 30-70 g/1  verwendet, wobei zu bemerken ist, dass der Zusatz eines       Härtungskatalysators    nicht erforderlich ist.

   Die Textilien  werden mit den Flotten auf eine Flottenaufnahme von ca.  60-100%     foulardiert,    kurz bei 80-110  C getrocknet und  einige Minuten, insbesondere 3-8 Minuten, bei etwa 130 bis  170 C kondensiert. Selbstverständlich sind auch andere, be  kannte Auftragsmethoden, wie Sprühen oder     Pflatschen,    ge  eignet, wobei die Einsatzmengen entsprechend der Flotten  aufnahme zu variieren sind.  



  Im allgemeinen werden, wie angegeben, die Emulsion des       Homo-    und     Copolymerisats    und die     Extenderemulsion    ge  trennt gehalten und zur Herstellung der Ausrüstungsflotte die  angegebenen Mengen     eingesetzt.    Es ist jedoch auch möglich,  und das ist besonders aus     Gründen    der vereinfachten Lager  haltung     vorteilhaft,    die beiden Emulsionen von     vornherein    im  gewünschten Verhältnis, in der Regel im Verhältnis 1 Teil der       Polymerisatemulsiön    mit etwa     1,

  4-2    Teilen der Extender  emulsion zu mischen und dann die so erhaltene Emulsion zur       Herstellung        derAnsrüstungsflotte    in entsprechenden Mengen       zy        'verwenden.    Die     Ausrüstung    erfolgt dann wieder in be  kannter Weise.  



  Die Herstellung des     Einkomponentenproduktes    gelingt       dabei    in einfacher Weise dadurch, dass die     Extenderemulsion     wie oben     beschrieben    hergestellt und dann die     fertige    Emul  sion des     fluorhaltigen        Polymerisats    in entsprechender Menge       eingerührt    wird.  



  Wie oben bereits     ausgeführt,    ist auch eine     Verwendung    im  Lösungsmittel möglich. Dazu werden die     fluorhaltigen        Homo-          oder        Copolymerisate    nach Ausfällung in bekannter Weise in  geeigneten Lösungsmitteln     (Methyläthylketon,        Butylacetat)     gelöst, dann verdünnt mit üblichen wasserunlöslichen Lösungs  mitteln, die     Extenderlösung        zugefügt,    wo bei der Anwendung  im wässrigen Medium entsprechende Mengen eingesetzt wer  den, und die Textilien in bekannter Weise durch Tauchen und  Abpressen,

       Sprühen    u. a. behandelt.  



  Selbstverständlich können dem Ausrüstungsbad weitere, in  der Textilindustrie übliche Hilfsmittel zugefügt werden. Ins-      besondere seien hier Mittel hervorgehoben, mit welchen die  Knitterfestigkeit verbessert werden kann. Daneben ist aber  auch eine Kombination mit Füllharzen und     Flammschutz-          mitteln    sowie den dazugehörigen Katalysatoren möglich. Bei  der     Lösungsmittelapplikation    sind selbstverständlich nur ent  sprechend lösliche Produkte geeignet.  



  Nach dem erfindungsgemässen Verfahren können Textilien  aller Art gleichzeitig öl- und wasserabweisend ausgerüstet  werden. Speziell sind solche Textilien zu nennen, die aus     Cel-          lulosefasern    bestehen oder mindestens teilweise     Cellulose-          fasern    enthalten. Als Textilien aus     Mischfasern    kommen dabei  sowohl synthetische Fasern wie Polyester-, Polyamid- oder       Polyacrylnitrilfasern,    als auch aus Wolle in Betracht.

   Selbst  verständlich kann aber das erfindungsgemässe Verfahren  auch zur     Ausrüstung    von reinen Synthesefaser- und     Woll-          fasermaterialien    herangezogen werden.   Die     Vorteile    des erfindungsgemässen Verfahrens liegen  vor allem darin, dass es bei Verwendung der genannten Addi  tionsprodukte als Extender gelingt, den Textilien neben einer  sehr guten     wasser-    und ölabweisenden Ausrüstung auch einen  hervorragenden weichen, oberflächenglatten Griff, den ty  pischen     Silikongriff    zu verleihen.

   Es ist also mit dem     erfin-          dungsgemässen    Verfahren möglich, alle Vorteile der     ölab-          weisenden    Ausrüstung mit     fluorhaltigen        Polymerisaten    und  der wasserabweisenden Ausrüstung mit Silikonen zu ver  einen, was nach dem Stand der Technik nicht zu erwarten war.  Als besonderer Vorteil muss dabei hervorgehoben werden,  dass die erhaltenen öl- und     wasserabweisenden    Effekte in  hohem Masse wasch- und reinigungsbeständig sind.

   Ein     wei=          terer    Vorteil des erfindungsgemässen Verfahrens liegt darin,  dass die Ausrüstung ohne     Mitverwendung    eines     Härtungs-          mittels    gelingt. Wie Versuche gezeigt haben, kann nämlich  durch Einsatz der üblichen     Härtungsmittel    keine Verbesse  rung der öl- und wasserabweisenden Eigenschaften erreicht  werden, was als     überraschend    angesehen werden muss.

   Da  durch aber, dass keine     Härtungsmittel    in der Flotte zugegen  sind, ist bei dem erfindungsgemässen     Verfahren    eine Kombi  nation mit anderen Ausrüstungsmitteln besonders leicht mög  lich, da eine gegenseitige Beeinflussung der einzelnen Produkte  nicht zu befürchten ist.  



  Die Herstellung der Additionsprodukte wird wie folgt  vorgenommen:  A. 1) In einem     1-Liter-Gefäss    werden 300 g     Methylwas-          serstoffpolysiloxan    aus Einheiten der Formel     -Si(HCH3)-O-          (Viskosität    bei 20 C 30     cP),    1,5     Mol        Vinylisobutyläther    und  0,5     Mol        Vinyloctadecyläther    gemischt.

   125 g der Mischung  werden in einem     1.Liter-Dreihalskolben,    der mit Rühren,  Thermometer,     Rückflusskühler    und     Zulaufgefäss    versehen  ist, vorgelegt und auf<B>65-75'C</B> erwärmt. Nach     Entfernung    der  Heizquelle setzt man der Mischung 0,3 ml     Hexachlorplatin-          säurelösung        (0,5%ig    in     Isobutanol)    zu, worauf eine stark     exo-          therme    Reaktion und ein Schäumen des Reaktionsproduktes  einsetzt.

   Die Temperatur des Kolbeninhaltes steigt dabei auf       170-180 C.    Anschliessend wird über das     Zulaufgefäss    die  restliche Mischung während ca. einer Stunde zugegeben, wo  bei eine Temperatur von 160  C einzuhalten ist. Dann hält  man den Ansatz noch 30 Minuten bei 140  C, legt zur Ent  fernung restlicher     Monomerer        Wasserstrahlvakuum    an und       rührt    bei der genannten Temperatur noch 1 Stunde nach.

    Nach Abkühlung des Ansatzes auf 80 C fügt man 0,6 g     Inak-          tivator    für den Katalysator zu (mit     Thioglykolsäure    verestertes       Propylenoxyd-Glycerinaddukt    vom MG ca.     4000)    und kühlt  im Vakuum auf 20 C ab. Man erhält ein viskoses, leicht trü  bes, helles Produkt, das eine Viskosität von ca. 600     cP    (ge  messen mit Messkörper 2 des     Epprecht        Viskosimeters)    und  eine alkalische Wasserstoffabspaltung von ca. 132     ml/g    auf  weist.  



  A. 2 Es wird ein Additionsprodukt wie bei A. 1 hergestellt,    wobei jedoch 2,5     Mol        Vinylisobutyläther    und 2,5     Mol        Vinyl-          octadecyläther    verwendet werden.  



  A. 3 Es wird ein Additionsprodukt wie bei A. 1 hergestellt,  wobei jedoch 2,5     Mol        Vinylisobutyläther    und 0,8     Mol        Vinyl-          octadecyläther    verwendet werden.  



  A. 4 Es wird ein Additionsprodukt wie bei A. 1 hergestellt,  wobei jedoch 0,5     Mol        Vinylisobutyläther    und 0,75     Mol        Vinyl-          octadecyläther    verwendet werden.  



  B, In dem wie oben beschriebenen     Dreihalskolben    werden  1,4     Mol    eines     Vinylesters    einer synthetischen Fettsäure (ca.  <B>10%</B> sekundäre und ca.<B>90%</B> tertiäre Säure mit     durchschnittlich     10     C-Atomen;        Verseifungszahl    der Säuren     ca.    300) und 0,8 ml  der genannten 0,5     %igen        Hexachlorplatinsäurelösung    vorge  legt.

   Nach Erwärmen auf 100 C werden     über    das     Zulaufge-          fäss    148 g     Äthylwasserstoffpolysiloxan    (Viskosität bei<B>20'C</B>  42     cP)    langsam     zugefügt.    Die Temperatur steigt auf 150  C  an und wird während des Zulaufens gehalten. Nachdem sämt  liches     Polysiloxan    zugesetzt worden ist,     rührt    man noch  1 Stunde bei 150 C weiter, kühlt dann auf 60 C ab, fügt  <B>'0,5</B> g     Inaktivator    (siehe A. 1) zu und rührt kalt. Es entsteht  ein helles, hochviskoses Additionsprodukt.  



  C. 60 g     Methylwasserstoffpolysiloxan    (Viskosität bei 20  C  40     cP),    20 g     a-Olefin    (mit durchschnittlich 6-8     C-Atomen;,          Molekulargewicht    ca. 100) und 0,2     Mol        Vinyloctadecyläther     werden in einem gemäss A. 1     ausgerüsteten        500-ml-Dreihals-          kolben    gemischt und auf 65-70  C erwärmt. Nach Zusatz von  0,5 ml     Hexachlorplatinsäurelösung    steigt die Temperatur auf  etwa 140 C an.

   Bei dieser Temperatur wird noch 20 Minuten  gerührt, anschliessend abgekühlt und 0,2 g der in A. 1 genann  ten Schwefelverbindung als     Inaktivator    zugegeben. Das End  produkt ist klar und weist eine Viskosität von ca. 450     cP    auf.  



  D. Anstelle des unter C. genannten     Monomerengemisches     werden 0,5     Mol        Octadecylvinyläther    eingesetzt und     ausser-          dem    wird das     Methylwasserstoffpolysiloxan    gegen 110 g eines       Methylwasserstoffpolysiloxans    (Verhältnis der an     Si    gebun  denen Wasserstoffatome zu     Methylgruppen    von 1:3; Visko  sität bei 20 C 200     cP)    ausgetauscht. Nach dem Abkühlen  erhält man ein weichwachsartiges Additionsprodukt.  



  E. In einem     500-ml-Dreihalskolben,    versehen mit Rüh  ren, Thermometer, Tropftrichter und     Destillationskühler    mit  Vakuumanschluss und Vorlagekolben, werden 66 g einer  42     %igen    Lösung eines     Silikonpolymeren    in     Äthylacetat/          Xylol    1:

  1 [Die Lösung spaltet alkalisch     ca.    70     ml/g    Wasser  stoff ab und weist bei     25'C    eine Viskosität von 4500     cP    auf  (gemessen mit Messkörper 2 des     Epprecht        Viskosimeters).     Neben den     Methylgruppen    sind in dem Polymeren 2%     Phenyl-          gruppen    enthalten.] und 100 g     Tetramethylbenzol    mit An  teilen von     Trimethylbenzol    (Kochpunkt etwa 182 C) vor  gelegt und unter ständigem Rühren bei schwachem Vakuum  und ca,

   130 C die Lösungsmittel     Äthylacetat    und     Xylol     weitgehend     abdestilliert.    Die Apparatur wird     belüftet    und der       Destillationskühler    gegen einen     Rückflusskühler    ausgetauscht.  Nun werden 15 g eines     a-Olefins    (mit     durchschnittlich    16       C-Atomen    und einem     Molekulargewicht    von ca. 224) und  0,3 ml der genannten     Katalysatorlösung    zugefügt. Durch die  einsetzende Additionsreaktion steigt die Temperatur auf 150  bis 160  C an und wird in diesem Bereich etwa 20 Minuten  gehalten.

   Man lässt das Gemisch nunmehr unter schwachem  Vakuum abkühlen, gibt bei etwa 80 C das unter A. 1 ge  nannte     Inaktivierungsmittel    für den Katalysator zu und kühlt  schliesslich auf Zimmertemperatur ab. Man erhält eine     Addi-          tionsproduktlösung,    die direkt     emulgiert    werden kann.  



  Die Herstellung einer wässrigen Emulsion der nach A. 1  bis E. hergestellten Additionsprodukte kann wie folgt vorge  nommen werden:  40 g einer 25     %igen    Lösung von     Octadecyloxymethyl-          pyridiniumchlorid    werden mit 10 g eines     Emulgators    der  Formel    
EMI0004.0001     
    (R = durchschnittlich 16     C-Atome;

      x + y = 10)  vermischt und mit 200 ml Wasser verdünnt und eine Lösung  von 120 g Additionsprodukte A. 1 bis D. in<B>160</B> g     Tetrachlor-          äthylen    (von der Lösung nach E. werden direkt 400 g einge  setzt) langsam     einturbiniert.    Dann wird die Lösung bei<B>20'C</B>  und 250 atü auf einer     Hochdruckhomogenisiermaschine     homogenisiert. Anschliessend wird mit Wasser auf 1000 g  aufgefüllt.  



  Selbstverständlich ist es auch möglich, statt der     Emulga-          tormischungen    die verschiedensten bekannten     Emulgatoren     für sich allein zu verwenden, wobei natürlich auch     verdünntere     und konzentriertere Emulsionen der Additionsprodukte her  gestellt werden können.

   Das erfindungsgemässe Verfahren  wird wie folgt durchgeführt:    Beispiel 1  Ein     Baumwollpopelinegewebe        (qm-Gewicht    160 g) wird  mit einer Flotte, die 30 g/1 der in Beispiel 8 der     US-Patent-          schrift    2 803 615 hergestellten     Copolymerisatemulsion,     50 g/1 einer 48     %igen    wässrigen     Aminoplastharzlösung    (Mi  schung aus     Dimethyloläthylenharnstoff    und mit Methanol       veräthertes        Pentamethylolmelamin    im Gewichtsverhältnis  7:

  3), 5     rnl/1    einer 30%igen Zinknitratlösung     (pH-Wert    etwa 1  eingestellt mit Salzsäure) und je 50 g/1 der mit den Produkten  A. 1 bis A. 4 hergestellten     Extenderemulsionen    enthält, ge  tränkt, auf 70% Flottenaufnahme abgequetscht, bei 100  C  getrocknet, und 5 Minuten bei 150 C kondensiert (Aus  rüstungen A. 1 bis A. 4).  



  Zum Vergleich wird der gleiche Popeline in der gleichen  Weise behandelt, wobei als Extender einerseits 50     g/1    einer  wässrigen Emulsion eines fettmodifizierten     Melaminharzes,     hergestellt nach Beispiel 1 der deutschen Patentschrift  1 233 874, (12%ig) und     Octadecyloxymethylpyridinium-          chlorid        (1,5%)

      als     Emulgator    und anderseits 50     g/1    einer  ebenfalls 12%igen     Polysiloxanemulsion        (Dimethylpolysiloxan     mit Viskosität 750     cP    und     Methylwasserstoffpolysiloxan    mit  Viskosität 30     cP    im Verhältnis 80: 20; Herstellung wie A. 1  bis A. 4) verwendet wird (Ausrüstung B. bzw. C.).  



  Die erhaltenen Effekte sind in der folgenden Tabelle     zu-          sammengefasst:     Die Prüfung der     Wasseraufnahtne    und des     Abperleffektes     wird nach DIN 53 888 durchgeführt, während die     Olab-          weisung    nach     AATCC    118-1966 T bestimmt wurde.

    
EMI0004.0043     
  
    Beregnungsprüfung <SEP> Olabweisung <SEP> Griff
<tb>  Wasseraufnahme <SEP> Abperleffekt
<tb>  in <SEP> %Q
<tb>  A <SEP> 1 <SEP> 8 <SEP> 4-4-4 <SEP> 5 <SEP> ausgezeichneter <SEP> Silikongriff
<tb>  A <SEP> 2 <SEP> 6 <SEP> 5-5-5 <SEP> 5 <SEP> sehr <SEP> guter <SEP> Silikongriff
<tb>  A <SEP> 3 <SEP> 9 <SEP> 4-4-4 <SEP> 5 <SEP> guter <SEP> Silikongriff
<tb>  A <SEP> 4 <SEP> 9 <SEP> 4-4-4 <SEP> 4 <SEP> guter <SEP> Silikongriff
<tb>  B <SEP> (Stand <SEP> der <SEP> 8 <SEP> 5-5-5 <SEP> 5 <SEP> steifer, <SEP> trockener <SEP> Griff
<tb>  Technik)
<tb>  C <SEP> 10 <SEP> 4-4-4 <SEP> 0 <SEP> ausgezeichneter <SEP> Silikongriff       Beispiel 2  Ein     Polyester-Baumwollgewebe    35/65     (qm-Gewicht     133 g),

   ein     Polyamid-Baumwollgewebe    20/80     (qm-Gewicht     112 g) und ein Polyestergewebe     (qm-Gewicht    ca. 260 g)  werden mit folgender Behandlungsflotte getränkt:  40 g/1 der im Beispiel der deutschen Patentschrift 1 236 787  beschriebenen     Polymerisatemulsion,    50 g/1 der unter Verwen  dung des Produktes B.

   hergestellten     Extenderemulsion    (Ge  halt an Additionsprodukt<B>15%),</B> 22 g/1     Dimethyloldihydroxy-          äthylenharnstoff    (in Form einer 44%igen wässrigen Lösung)  und 2,5 g/1     Zinknitrathexahydrat.    Die Gewebe werden dann  auf eine Flottenaufnahme von 65-75 % abgequetscht, bei  110  C getrocknet und 6 Minuten bei 155  C kondensiert.  Die ausgerüsteten Materialien zeigen eine sehr gute Wasser  abweisung. Auch die     Olabweisung    ist ausgezeichnet. Die aus  gerüsteten Muster zeichnen sich ausserdem durch einen  weichen, glatten Griff aus.  



  Beispiel 3  Ein Baumwollgewebe     (qm-Gewicht    170 g) wird mit einer       Flotte,    die 25     g/1    der im Beispiel 3 der     US-Patentschrift     2 803 615 hergestellten     Polymerisatemulsion,    40     g/1    einer  unter Verwendung des Produktes C.

   hergestellten     Extender-          emulsion    (12%ig), sowie 30 g/1     Pentamethylolmelamintri-          methyläther    (in Form einer 60%igen wässrigen Lösung) und  5     m1/1    einer 30%igen     Zinknitratlösung        (pH-Wert    etwa 1, ein  gestellt mit Salzsäure) enthält, getränkt, auf eine Flottenauf-         aufnahme    von etwa 70% abgequetscht, kurz bei l00  C ge  trocknet und 5 Minuten bei 155  C kondensiert.

   Das so be  handelte Gewebe zeigt eine sehr gute Wasserabweisung,  einen guten     Abperleffekt,    hervorragende     Olabweisung    und  weist einen angenehmen, weichen Griff auf.  



  Diese     Extenderemulsion    kann gegen 60 g/1 einer unter  Verwendung des Produktes E. hergestellten     Extender-          emulsion    ausgetauscht werden, wobei ebenfalls gute Effekte  resultieren.  



  Beispiel 4  Mit einer     Behandlungsflotte,    die 30 g/1 der im Beispiel 1  genannten     Polymerisatemulsion    und 50 g/1 der unter Ver  wendung des Produktes D. hergestellten     Extenderemulsion     (14     %ig)    enthält, wird ein     Polyamidgewebe        (qm-Gewicht     75 g) getränkt, auf 65 % Flottenaufnahme abgequetscht, bei  110  C getrocknet und 7 Minuten bei 145  C kondensiert.  Das behandelte Gewebe zeigt eine gute Öl- und Wasserab  weisung und auch der Griff lässt nichts zu wünschen übrig.

    Beispiel s  Die im Beispiel 2 D der Schweizer     Patentschrift   <B>501677</B>  genannte     Copolymerisatemulsion    wird unter Rühren mit  etwa der dreifachen Menge an     Isopropanol    versetzt, das aus  gefallene     Polymerisat        abfiltriert    und im Vakuum getrocknet.  Das so in bekannter Weise hergestellte Produkt wird     an-          schliessend    in Benzol zu einer 8%igen Lösung gelöst.      Ein Baumwollpopeline     (qm-Gewicht    160 g) wird mit  einem Ausrüstungsbad, das 90 g der wie oben beschriebenen  hergestellten     Polymerisatlösung    und 6 g des Produktes B.

    (gelöst in 50 g     Tetrachloräthylen)    pro Liter     Tetrachlor-          äthylen    enthält, getränkt, auf etwa     100%        Flottenaufnghme        ab-          gepresst,    getrocknet und 5 Minuten bei     155'C    kondensiert.  Es werden gute Öl- und     Wasserabweisungswerte    erhalten.  Der Griff ist weich und oberflächenglatt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum gleichzeitigen Öl- und Wasserabweisend machen von Textilien durch Tränken mit Flotten, die Homo- und Copolymerisate mit einer Mehrzahl von Perfluoralkyl- gruppen, die mindestens 4 C-Atome je Alkylgruppe auf weisen, und Hydrophobiermittel als Extender enthalten, Trocknen und Nacherhitzen, dadurch gekennzeichnet, dass als Extender Additionsprodukte von Olefinen, Vinyl- und Allylestern aliphatischer,
    geradkettiger oder verzweigtket- tiger Säuren, Vinyl- und Allyläthern mit jeweils mindestens 4 C-Atomen im Alkylrest und/oder Vinylhalogeniden an Organopolysiloxane, die an Silicium gebundene WaSSerStOff- atome enthalten,
    wobei die nach der Addition entstandenen Produkte durchschnittlich mehr als 7 C-Atome im Alkylrest enthalten und je g-Atom Wasserstoff des Siloxans mindestens 0,20 Mol Vinylverbindung addiert werden, verwendet werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass als Extender Additionsprodukte an Methylwasser- stoffpolysiloxane verwendet werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Extender Additionspro dukte, die je g-Atom Wasserstoff des Siloxanes 0,25-0,75 Mol Vinylverbindung addiert enthalten, verwendet werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Extender Additions produkte von Vinylverbindungen mit 8-18 C-Atomen ver wendet werden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Extender Additionspro dukte, in denen 0,05-0,9 Mol Vinylverbindung mit 4-7 C- Atomen im Alkylrest (1) und 0,1-0,75 Mol Vinylverbin- dung mit 12-18 C-Atomen im Alkylrest (2) in Mischung addiert werden, und zwar so, dass die Summe aus (1) und (2) maximal 1 Mol beträgt, verwendet werden. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass als Extender Additionsprodukte, in denen die Molmenge an Verbindung (1) mindestens gleich der Mol- menge an Verbindung (2) ist, verwendet werden.
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