CH108071A - Arbeitsverfahren zur Darstellung eines Methanol enthaltenden Produktes. - Google Patents

Arbeitsverfahren zur Darstellung eines Methanol enthaltenden Produktes.

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CH108071A
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Soda-Fabrik Badische Anilin
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Basf Ag
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      Arbeitsverfahren    zur Darstellung eines     Nothanoi    enthaltenden Produktes.    Es ist neuerdings gefunden worden, dass  sich aus     Kohlenoxyd-Wasserstoffgemischen     durch Einwirkung von geeigneten Kontakt  massen bei erhöhter Temperatur und hohem  Druck Methanol, gegebenenfalls gemischt mit  anderen sauerstoffhaltigen, organischen Ver  bindungen, synthetisch herstellen lässt. Bei  der praktischen Ausführung des Verfahrens  zeigt sich vielfach ein mehr oder weniger  rasches Nachlassen der Kontaktwirkung in  folge Schädigung der Kontaktmassen.

   Dies  beruht, wie gefunden wurde, darauf, dass die  Kontaktwirkung durch flüchtige Eisenverbin  dungen, vornehmlich wohl     Eisencarbonyl,    be  ziehungsweise daraus entstehende eisenhaltige  Niederschläge, empfindlich     beeipflusst    wird.  



  Es wurde nun gefunden, dass man solche  Störungen . vermeiden kann, wenn man die  heissen und kalten, mit Kohlenoxyd in Be  rührung kommenden Teile der Apparatur, z. B.  den Reaktionsraum, sowie die im Innern des  selben befindlichen weiteren Metallteile, wie  z. B. die     Kontaktmassenträger,    die elektrischen       Heizkörper        und    die     Wärmeaustausoher    mit.    einer Innenfläche aus einem gegen Kohlen  oxyd und die im Verfahren auftretenden Tem  peraturen widerstandsfähigen Material an  fertigt, z.

   B. mit Überzügen von solchen Me  tallen oder solchen Metallegierungen versieht  oder aus solchen Metallen anfertigt, die bei  den     *    Arbeitsbedingungen gegen Kohlenoxyd  genügend widerstandsfähig sind. Ähnliche  Vorkehrungen werden bei den kälteren Tei  len der Apparatur     getroffen,    damit von dort  keine Eisenteilchen oder Eisenverbindungen  in die heisse, den Kontakt enthaltende Zone  gelangen. Als     indifferente    Metalle eignen  sich z. B. Kupfer, Silber oder Aluminium  oder deren Legierungen.

   Auch Spezialstähle,  die einen erheblichen Gehalt an Chrom, Man  gan, Wolfram,     Vanadin    oder     Molybdän    be  sitzen, sind verwendbar; auch kann man       Uberzüge    aus den letztgenannten Metallen  oder aus Uran verwenden. Für die weniger  heissen oder kalten Teile der Apparatur, wie  die Hochdruckleitungen usw. können indessen  auch niedriger schmelzende Metalle wie Zink,  Zinn, Blei oder ihre     Legierungen-        aud    .auch      haltbare Überzüge anderer Art, wie z. B. ein       Asphaltanstrich,        Emaillierung    oder dergleichen  Verwendung finden.  



  Für die Verwendung     voll    Aluminium ist  noch zu     bemerken,    dass hierfür die Tempera  turen nicht     allzuhoch    liegen dürfen. Der       Partialdruck    des Kohlenoxyds ist dabei     voll     Bedeutung, indem im     allgemeinen    das Alu  minium bis zu umso höheren Temperaturen  benutzt werden kann, je niedriger der     Koh-          lenoxyddruck    ist. Im allgemeinen liegt die  obere Grenze der Anwendbarkeit     voll    Alu  minium bei ungefähr<B>550'</B> C.

   Bezüglich der  legierten Spezialstähle sei als Beispiel der  sogenannte V 2     A-Stalil    der Firma Krupp     finit     20 0% Chrom, 7 0% Nickel, 0,27     011u    Kohlen  stoff, 0,45 011o Silicium und 0,35 011o Mangan  genannt. Mit Vorteil     bann    aus derartigem  Material auch der elektrische     Widerstands-          körper    zum Anheizen und nötigenfalls dauern  den Nachheizen der Gasgemische hergestellt  sein.

   Es sei als geeignetes Material ferner  beispielsweise noch     Wikrometall    genannt, das  22,77 0% Chrom, 14,41 % Visen, 60,1 0/0  Nickel, 1,64 011o Silicium, 0,83 011o Kohlenstoff,  0,54 %     31angan,    0,026 011o Schwefel, 0,019 011o  Phosphor und 0,07 011o Kupfer enthält. Die  erwähnten Überzüge aus Chrom,     Wolfram     und dergleichen lassen sich in genügender  Weise auf     galvaniscllein    Wege, z. B. durch  galvanische     Verchromung,    herstellen.  



  Um gleichzeitig einen Schutz der     druck-          tragenden        Wand        gegen        heissen,     Wasserstoff zu erreichen,     kann    man das  vorliegende     Verfahren    zweckmässig analog dein  bekannten Verfahren     zum    Arbeiten mit     Was-          serstoff    unter Hochdruck ausführen, also zum  Beispiel ein ummanteltes Kupferrohr anwen  den oder ein     ummanteltes    Eisenrohr, das  innen noch mit einem dünnen, eng anliegen  den Rohr aus den indifferenten Metallen aus  gekleidet ist.

   Das Arbeitsverfahren     1ä        sst    sich  auch ausüben, wenn andere Gase im     Kohlen-          oxyd-Wasserstoffgemisch    vorhanden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Arbeitsverfahren zur Darstellung eines lIethanol enthaltenden Produktes durch 1a- talytische Reduktion voll Kohlenoxyd mittelst Wasserstoff bei erhöhter Temperatur und er höhtem Druck, dadurch gekennzeichnet, dass man das Kohlenoxyd nur finit solchen heissen und kalten Teilen der Apparatur in Berüh rung bringt, deren Innenfläche ein gegen Kohlenoxyd und die im Verfahren auftreten den Temperaturen widerstandsfähiges Material aufweist. UNTERANSPRüCRE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch L, da durch gekennzeichnet, dass man das Kohlen oxyd mit solchen heissen und kalten Tei len der Apparatur in Berührung bringt, die aus einem gegen Kohlenoxyd und die im Verfahren auftretenden Temperaturen widerstandsfähigen Material bestehen. 2. Verfahren geui:ifi Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man das Kohlen oxyd mit solchen heissen und kalten Tei len der Apparatur in Berührung bringt, die nur innen mit einem gegen Kohlen oxyd und die im Verfahren auftretenden Temperaturen widerstandsfähigen Material ausgekleidet sind. 3.
    Verfahren geniäf) Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass nian das Kohlen oxyd finit solchen heissen und kalten Tei len der Apparatur in Berührung bringt, die teils aus einem gegen Kohlenoxyd und die im Verfahren auftretenden Tempera turen widerstandsfähigen Material herge stellt, teils damit ausgekleidet sind.
    4. Verfahren geiiiiilä Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man das Kohlen oxyd reit solchen heissen Teilen der Ap paratur in Berührung bringt, die einen Spezialstahl mit einem erheblichen Gehalt an einem voll Nickel verschiedenen Legie rungselement aufweisen und mit solchen wenig heissen Teilen der Apparatur in Be rührung bringt, die ein leicht schmelzendes Metall aufweisen.
    PATENTANSPRUCH IZ Apparatur zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I7 dadurch gekennzeick- net, dass die mit Kohlenoxyd in Berührung kommenden heissen und kalten Teile der Ap paratur eine Innenfläche aus einem gegen Kohlenoxyd und die im Verfahren auftreten- den Temperaturen widerstandsfähigen Material besitzen.
CH108071D 1923-02-24 1924-01-16 Arbeitsverfahren zur Darstellung eines Methanol enthaltenden Produktes. CH108071A (de)

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