CH108158A - Vorrichtung zur Entlüftung von Hohlkörpern, insbesondere der Birnen elektrischer Lampen. - Google Patents

Vorrichtung zur Entlüftung von Hohlkörpern, insbesondere der Birnen elektrischer Lampen.

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CH108158A
CH108158A CH108158DA CH108158A CH 108158 A CH108158 A CH 108158A CH 108158D A CH108158D A CH 108158DA CH 108158 A CH108158 A CH 108158A
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CH
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high vacuum
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Vorrichtung zur Entlüftung von Hohlkörpern, insbesondere der Birnen  elektrischer Lampen.    Die Erfindung bezieht sich auf     eine     Vorrichtung zur Entlüftung der Birnen  elektrischer Glühlampen und zur     Bntlüftung     anderer Gegenstände, wobei die Gegenstände  während der     Entlüftung        vorbewegt    werden.  



  Es wurden bereits Vorrichtungen und  Maschinen vorgeschlagen, bei denen ein  oder mehrere Träger für die zu entlüftenden  Gegenstände auf einem Tische angebracht       sind,    der sich um einen zentralen Ständer  drehen kann.  



  Man hat dabei die Hochvakuumpumpen  mit den Trägern umlaufen lassen, und diese  Träger werden     dann    selbsttätig zunächst an  ein gemeinsames     Vorvakuum    und darauf  an die     mitdrehenden    Hochvakuumpumpen,  die in Serien mit einem gemeinsamen Vor  vakuum arbeiten     können,        angeschlossen.     



  Die Verbindung der Träger und der       13ochvakuumpunipen    mit dem gemeinsamen       Vorvakuum    geschieht bei dieser bekannten  Vorrichtung mittelst Ventilen, und . das  selbsttätige     Inverbindungsetzen    der zu ent  lüftenden     Gegenstände        zunächst    mit     denn.            Vorvakuum    und darauf mit den -Hoch  vakuumpumpen bedingt eine verwickelte  Bauart der Maschine.  



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung  ist ebenfalls mit einem oder mehreren be  wegbaren Trägern für die zu entlüftenden  Gegenstände und mit mehreren hohlen, sich  mit den Trägern     bewegenden    Hochvakuum  pumpen versehen; dabei steht der Innen  raum jedes Trägers in direkter- Verbindung       mit        einer    Hochvakuumpumpe und stehen  die Hochvakuumpumpen mit einer gemein  samen     Vörväküumleitung    in Verbindung,  wobei Mittel für die Aufrechterhaltung des  Vakuums zwischen den     Hochv        akuümpumpen     einerseits und der     gemeinsamen        Vorvakuum-          leitung    anderseits vorgesehen sind.

    



  Die Vakuum aufrecht erhaltenden Mittel  sind notwendig, weil bei direktem Anschluss  der Hochvakuumpumpen an die gemeinsame       Vorvakuumleitung    die verhältnismässig er  hebliche Quantität Luft, welche bei An  schluss neuer;- zu entlüftender Gegenstände  au     'einen    Träger durch die damit verbundene      Hochvakuumpumpe in die     Vorvaküum-          leitung    gepumpt wird, den     Vorvakuumdruck     der andern Hochvakuumpumpen derart er  höhen würde, dass diese nicht mehr funktio  nieren können. Es können ja die     üblichen     Hochvakuumpumpen nur arbeiten, wenn der  Druck ihres     Vorvakuums    unterhalb eines  gewissen Maximums liegt.

   Bei Quecksilber  dampfstrahlpumpen zum Beispiel soll der       Vorvakuumdruck    unterhalb ungefähr 20 mm       Quecksilberdruck    bleiben.  



       Zweckmässig    wird ein Puffergefäss für  die Aufrechterhaltung des Vakuums zwi  schen den Hochvakuumpumpen und der ge  meinsamen     Vorvaküumleitung    angeordnet.  Dieses Puffergefäss kann als ein auf einem  zentralen, hohlen Ständer drehbarer Metall  körper mit grossem Durchmesser ausgestaltet  sein, an dessen Umfang die Verbindungen  mit den Hochvakuumpumpen angebracht  sind.  



  Der Metallkörper kann mittelst einer  kegelförmigen Schleiffläche drehbar auf  dem zentralen Ständer     augebracht    werden.  



  Bei Benutzung von Quecksilberdampf  strahlpumpen wird die Vorrichtung zweck  mässig mit einem mit den Trägern beweg  baren     Wasserfass    versehen,     welches    Fass mit  Zuleitungen nach einer Anzahl Pumpen in  Serien versehen wird.  



  Zweckmässig wird das     Wasserfass    auf  dem drehbaren Metallkörper und mit diesem  drehbar angebracht.  



  Die Zeichnung stellt eine beispielsweise  Ausführungsform der Vorrichtung     gem;iss     der     Erfindung    dar.  



       Fig.    1 ist teilweise ein vertikaler Schnitt  durch die Zentralachse der Vorrichtung und  teilweise eine Seitenansicht der Vorrichtung;       Fig.    2 ist eine Ansicht der Vorrichtung,  teilweise in der Draufsicht.  



  Die ganze Vorrichtung ist auf dem     obern     Ende einer Röhre 1, an der eine Flansche 2  befestigt ist, angeordnet. Die Röhre 1 und  die Flansche 2 tragen den feststehenden,  hohlen, zentralen Ständer 4. Eine Flansche  3 dient zur besseren Befestigung des Stän  ders 4, während zum besseren Verschluss    zwischen den beiden Flanschen ein Ring aus  Gummi oder dergleichen angebracht ist. Auf  dem zentralen Ständer ist eine Nabe  drehbar angebracht, an der ein Ring 14     mit-          telst    Speichen 13 befestigt ist. Die Nabe 5  kann sich zwischen zwei Kugellagern 6 und 7  um den Ständer drehen.

   Am     obern    Ende  ist der Ständer 4 mit einer kegelförmigen  Schleiffläche 10 versehen, auf der die kegel  förmige Schleiffläche 11 des hohlen Körpers  12 drehbar ruht. Im Innern des Körpers  wird durch den Hohlständer 4 und durch  die Röhre 1 die zum Beispiel direkt. an eine  Hochvakuumpumpe oder an die     Vorvakuum-          leitung    einer Fabrik angeschlossen sein kann,  fortwährend ein     Vorvakuum    aufrecht er  halten. Der Körper 12 ist derart ausgebildet,  dass eine Druckerhöhung in .der Verbindung  des Körpers mit einer Hochvakuumpumpe,  an die gerade ein noch nicht entlüfteter Ge  genstand angeschlossen worden ist, das Va  kuum in der Nähe der Verbindungen mit  den andern Hochvakuumpumpen nicht merk  bar beeinflusst.

   Der Körper 12 dient also  als     Mittel    zur Aufrechterhaltung des Va  kuums zwischen der gemeinsamen Vor  vakuumleitung und den Hochvakuumpum  pen und     besitzt    einen grossen Durchmesser,  so dass er als eine Art Puffergefäss für das  Vakuum zu betrachten ist.  



  Zur Verhütung von     Luftundichtigkeiten     bei den Schleifflächen 10 und 11 ist ein Öl  behälter 8 um dieselbe herum angebracht,  der an dem zentralen Ständer     befestigt    ist.  Ein Ring 9 aus Gummi oder ähnlichem Stoffe  verhütet das Auslecken des Öls an der     Un-          tenseite    des Ölbehälters.  



  Der Zentralring 14, den sich um den  Ständer 4 drehen kann, trägt die Träger  für die zu entlüftenden Gegenstände. Bei der  dargestellten Ausführungsform ist jeder Trä  ger für acht zu entlüftende Gegenstände,  zum Beispiel für acht elektrische Lampen,  bestimmt. Es ist jedoch einleuchtend, dass  man die Träger für jede beliebige Anzahl  Lampen bestimmen und dass man zum Bei  spiel auch für jede Lampe eine Hochvakuum  pumpe anbringen     kann.         Bei der dargestellten Vorrichtung besteht  jeder Träger aus einer Metallröhre 17, die  mit einer Anzahl aus Nippeln mit über  geschobenen Gummischläuchen ,18 bestehen  den Haltern versehen ist.

   Die Gummi  schläuche 18 passen genau     _    in Löcher in dem  Ringe 14 und die zu entlüftenden Lampen  werden mit der     Evakuierröhre    in dem     obern     Ende der Gummischläuche angebracht. .  



  Jeder Träger 17 ist mit einer     Hoch-          vakuumpumpe    21- verbunden, und diese Ver  bindung kann     mittelst    eines Ventils 20 ge  öffnet oder geschlossen werden. Die Hoch  vakuumpumpen können zum Beispiel von  dem bekannten     Quecksilberdampfstrahltype     sein: Sie werden durch Brenner 39 erhitzt  und ausserdem ist Wasserumlauf vorzusehen.  Die     Pumpen    21 hängen mittelst Stützen 37  am Ringe 14.  



  Auf der andern Seite sind die Hoch  vakuumpumpen 21     mittelst    Schläuchen 22  mit den am Umfänge des Gefässes 12 ange  brachten Nippeln 23 verbunden. Das Gefäss  12 wird gezwungen, sich mit dem Ringe 14  zu drehen,     indem    Arme 15 . in Löcher 16  in den Speichen 13 greifen. Die Arme 15  sind in lotrechter Richtung in diesen Spei  chen verschiebbar, so dass das Gefäss 12 leicht  abgenommen werden kann.   Ein     Wasserfass    26 über dem Gefäss 12  ruht auf einem Unterteil 28     un4    dreht -sich  mit dem Gefäss 12. Das Fass 26 wird auf  geeignete Weise dauernd mit Wasser ver  sehen, und die ,an der Unterseite .angebrach  ten Nippel -25 dienen zum Anschluss von  nach den Hochvakuumpumpen     führenden     Schläuchen 24.

   Auch ist das Gefäss mit  einem Überlauf 27 versehen. Das Wasser  strömt von den Nippeln 25 durch Das  24 nach den Hochvakuumpumpen 21.  



  Eine Wasserleitung 29 dient für die in  nere Führung des Wassers von einer Pumpe  nach der andern, worauf das Wasser, nach  dem auch diese zweite Pumpe von ihm ge  kühlt ist, in eine     Abführungsrinne    strömen  kann.  



  In     der-Ruhelage    muss der Ring 14 eine  solche Lage einnehmen,     dass    die Hochvakuum-    pumpen 21 sich über den     Gasbrennern    39 be  finden.  



  Eine los vom Ringe 14 auf Stützen 31  ruhende     Erhitzungskappe    30 dient zum Er  wärmen der Lampen während der Ent  lüftung.  



  Die erhöhte Temperatur innerhalb der  Kappe wird     mittelst        Gasbrennern    erzielt.  Gasröhren 32 und 33 befinden sich im -Un  terteil der Kappe, während die Röhren 34  zur Gaszufuhr dienen. Zweckmässig regelt  man     die    Erhitzung der     ,Kappe    derart, dass  die Temperatur an der Stelle, wo die Lam  pen eintreten, niedriger ist als am andern  Ende. Man kann zu diesem Zweck die Gas  röhren 32 und 33 in der Mitte der Kappe  voneinander getrennt halten und die Gas  zufuhr nach den beiden Hälften mittelst       Gasventilen    35 und 36 regeln. Kleine Schie  ber 3.8 dienen zur Regelung des     Lufthimlau-          fes    innerhalb der Kappe.  



  Die Arbeitsweise der beschriebenen Vor  richtung ist kurz folgende:  In der üblichen Lage stehen die Hoch  vakuumpumpen 21 über den     Gasbrennern     39. Die Hochvakuumpumpen sind dauernd  in Verbindung mit dem     Vorvakuum;    das  Wasser läuft durch die Schläuche 24, durch  die Mäntel einer Anzahl ' von Pumpen 21,  durch die Schläuche 29, durch die Mäntel  der übrigen Pumpen 21 und nach einer     1-1b-          führungsrinne;    die Hähne 20     sind    aber noch  geschlossen.  



  Nachdem der Arbeiter die Lampen 19  in den Haltern angebracht hat,     -wird    der  Hahn 20 des zugehörigen Trägers geöffnet,  so dass die Entlüftung     anfängt.    Darauf wird  der Ring 14 von Hand um so viel gedreht,  dass ein anderer Träger vor den Arbeiter  kommt und die Hochvakuumpumpen     -wieder     über den     Brennern    stehen.  



  Der Arbeiter setzt einen neuen Lampen  satz\ ein,     bewegt    den Ring wieder weiter,       usw.    ,  Der erste Lampensatz wird nun     all-          mählich    entlüftet, während er durch die     Er-          hitzungskappe    geschoben wird. Hat der Satz  diese Kappe verlassen-     und    ist -das Hoch-      v     akuum    erreicht, so werden die Lampen ab  geschmolzen, die     Evakuierröhren    entfernt  und neue Lampen eingesetzt.  



  Es ist einleuchtend, dass man die     inter-          mittierende        Vorbewegung    des Ringes 14  auch sehr gut selbsttätig erfolgen lassen  kann. Auch das Abschmelzen der     Evakuier-          röhren    kann selbsttätig ausgeführt erden.       Schliesslich    kann auch die Kontrolle des er  haltenen Vakuums leicht ausgeführt werden.  Zu diesem Zwecke kann man zum Beispiel  in bekannter Weise ein elektrisches Wechsel  feld von hoher Spannung und hoher Fre  quenz anwenden, das dann in den geeigneten       Augenblicken,    sei es selbsttätig oder von  Hand, angelegt werden kann.

   Die regel  mässige Kontrolle des Vakuums ist beson  ders von Wert für' die rechtzeitige Fest  stellung von     Undichtigkeiten.     



  Bei der     beschriebenen    Vorrichtung sind  Lampen     @    mit sehr verschiedenem Vakuum  über die Hochvakuumpumpen an die gemein  same     Vorvakuumleitung    angeschlossen. Je  desmal beim Anschluss eines neuen,     unge-          pumpten    Lampensatzes wird das     Vorvakuum     bedeutend heruntergesetzt; man wird aber  darauf achten, dass der Druck in dem Hohl  körper nie so hoch wird, dass die.

   Hoch-'       vakuumpumpen    nicht mehr im     stande    sind,  die Gegenstände genügend zu entlüften;  man trägt daher Sorge für einen genügend  grossen     Inhalt    des Gefässes 12 und für eine  genügend weite Öffnung im hohlen Ständer.  Zu demselben Zwecke bringt man auch die  Verbindungen der Hochvakuumpumpen mit  dem Gefässe 12 derart an, dass sie in mög  lichst grosser Entfernung voneinander in das  Gefäss 12 münden. Die Hochvakuumpumpen  sind     zweckmässig    von     einem    solchen Typ,  der imstande ist, einen Druck von 10 bis  20 mm Quecksilber oder sogar noch höher  zu überwinden.

   Verbesserte Quecksilber  dampfstrahlpumpen, zum Beispiel solche,  die mit mehreren     Stufen    ausgeführt sind  und bei denen der Quecksilberdampf     zwi-          chen    z ei aufeinanderfolgenden Stufen  s<B>i</B>     w     durch Kühlung kondensiert wird, eignen  sich besonders gut für den Zweck der Er-         findung;    sie können aus Glas oder aus Me  tall hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3 Vorrichtung zur Entlüftung von Hohl körpern, insbesondere der Birnen elektrischer Lampen, welche Vorrichtung mit mehreren bewegbaren hohlen Trägern für die zu ent lüftenden Gegenstände und mit mehreren mit den Trägern bewegbaren Hochvakuum pumpen versehen ist, dadurch gekennzeich net, dass der Innenraum jedes Trägers in di rekter Verbindung mit der Hochvakuum pumpe steht und die Hochvakuumpumpen mit einer gemeinsamen Vorvakuumleitung verbunden sind, wobei Mittel für die Auf rechterhaltung des Vakuums zwischen den Hochvakuumpumpen und der gemeinsamen Vorvakuumleitung vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Puffer gefäss für die Aufrechterhaltung des Vakuums zwischen den Hochvakuum pumpen und der gemeinsamen Vorvakuum- leitung angeordnet ist. . 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Puffergefäss als ein auf einem zentralen, hohlen Ständer dreh barer Metallkörper mit grossem Durch messer ausgestaltet ist, an dessen Um fang die Verbindungen mit den Hoch vakuumpumpen angebracht sind. 3.
    Vorrichtung- nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Metallkörper mit- telst einer kegelförmigen Schleifflächc -auf dem zentralen, hohlen Ständer dreh bar ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, mit Queck- silberdampfstrahlpumpen - versehen, da durch gekennzeichnet, dass für die Was serzufuhr -nach den Pumpen ein mit den Trägem für die zu entlüftenden Gegen- stände bewegbares Wasserfass angebracht ist mit Zuleitungen nach einer Anzahl Pumpen in Serien, 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Wasserfass auf dem drehbaren Metallkörper angebracht ist und sich mit ihm dreht.
CH108158D 1922-10-27 1923-10-23 Vorrichtung zur Entlüftung von Hohlkörpern, insbesondere der Birnen elektrischer Lampen. CH108158A (de)

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