CH108255A - Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten, insbesondere auch von feuergefährlichen Flüssigkeiten aus tiefergelegenem Sammelbehälter mittelst Unterdruckerzeugers. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten, insbesondere auch von feuergefährlichen Flüssigkeiten aus tiefergelegenem Sammelbehälter mittelst Unterdruckerzeugers.

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CH108255A
CH108255A CH108255DA CH108255A CH 108255 A CH108255 A CH 108255A CH 108255D A CH108255D A CH 108255DA CH 108255 A CH108255 A CH 108255A
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CH
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intermediate container
liquid
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vacuum generator
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Sauser A G
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Sauser Ag
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    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/72Devices for applying air or other gas pressure for forcing liquid to delivery point
    • B67D7/725Devices for applying air or other gas pressure for forcing liquid to delivery point using negative pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F3/00Pumps using negative pressure acting directly on the liquid to be pumped

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Description


      Verfahren'und    Vorrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten, insbesondere auch von       feueigefährlichen    Flüssigkeiten aus     tiefergelegenem        Sammelbehälter    mittelst  Unterdruckerzeugers.         Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren und     Vo@rriehtung    zum För  dern von Flüssigkeiten, insbesondere auch  von feuergefährlichen Flüssigkeiten aus       tiefergelegenem    Sammelbehälter mittelst  Unterdruckerzeugers.  



  In beiliegender Zeichnung sind Ausfüh  rungsbeispiele der zur Ausführung des Ver  fahrens dienenden Vorrichtung und mehrere  Ausführungsbeispiele eines     1VIessapparates     der     Vorrichtung    dargestellt, und zwar ist:       Fig.    1 ein     Messapparat    der Vorrichtung  in die Unterdruckfördereinrichtung eines  Automobils eingebaut,       Fig.    2 ein Mittelschnitt einer Unterdruck  fördereinrichtung;       Fig.    3 und 4 sind andere Bauarten der.

    Ausführungsform nach     Fig.    2, und       Fig.    5 eine Ausführung mit zwei     Mess-          appa.raten,    zum Zweck, eine kontinuierliche  Förderung der Flüssigkeit zu erzielen.  



  Nach     Fig.    1 der ersten Ausführungsform  ist der Apparat 1 in eine Saugleitung 2 ein  gebaut, welche vom Saugrohr 3 des Motors    4 zum     Brennstoffsammelbehälter    oder Re  servoir 7 führt. Eine andere Leitung 8 speist       vom.    Apparat 1 den Vergaser 9. 10 stellt den  Kühler und. 11 und 12     Wandugen    der. Ka  rosserie dar.  



  Ein Zählwerk 6 ist am Armaturenbrett  5 angebracht und durch eine Leitung 0 an  die Kammer 22 des     Messapparates        (Fig.    2)  angeschlossen. Der     Ilebal    des Zählwerkes  liegt an einer die Austrittsöffnung dieser  Leitung abschliessenden     Gummimembran    an  und wird bei jeder Unterdruckänderung in  der Kammer 22 angestossen, wodurch die  Zahl der Füllungen registriert wird.  



  Nach     Fig.    2, welche den Apparat 1 der       -Fig.    1 in grösserem Massstab veranschau  lichen, ist ein     Hessgefäss    13 in den obern Teil  eines mehr als doppelt so grossen     Ausgiess-          gefässes    14 eingebaut.

   Letzteres steht durch  eine Entlüftungshaube 15     (Fig.    2) stets       unier    Atmosphärendreck, besitzt die nach  dem Vergaser führende     Ablass.leitung    8 und  kann auch mit Niveauanzeiger und     ,Skala     versehen sein, An das     MEssgefäss    ist oben      einerseits die vom Reservoir herführende  Saugleitung 2 mit     Seiber    16 angeschlossen,  anderseits die Saugleitung 2 vom Ventil  kasten des Motors her.

   Diese letztere Lei  tung mündet durch einen beim Eintritt von  einem Kugelventil 17 und beim Austritt von  einem     Schwimmerventil    18 absperrbaren,  senkrechten Kanal 19 im Scheitel des     Mess-          gefässes    ein und besitzt eine Abzweigung 20  nach dem von einer Membran 21 abgesperr  ten Raume 22 hin.

   Dieser Raum ist aber  auch durch eine verhältnismässig enge, von  einem Schwimmerventil 23 absperrbare Lei  tung 24 mit dem Abfallrohr eines aus dem       Messgefäss    in das     Ausgiessgefäss    14 führen  den     Saugheberrohrbogens    25 in Verbindung  gesetzt, dessen     Durchlassöffnung    an der     Bie-          gungsstelle    höher angeordnet ist als das  Schwimmerventil 18.

   Im weiteren befindet  sich das Schwimmerventil 23 auf gleicher  Höhe wie der Flüssigkeitsspiegel im Aus  giessgefäss unmittelbar nach Entleerung des       Messgefässes    in das     Ausgiessgefäss.    Die Mün  dung des 'Abfallschenkels des     Sauglieber-          rolirbogens    ist durch eine unter Vermittlung  einer     Torsionsfeder    selbstschliessenden Klappe  26 abgesperrt.

   Die Membran 21 bildet den  innern Abschluss des obersten Deckels 27  des     Messapparates    und trägt in ihrer Mitte  ein in ihrem     Ruhezustand    geschlossenes       Spitzventil    28 zum Abschluss eines Kanals  29, der durch den Ringkanal 30 des genann  ten Deckels 27 und durch Kanal 31 mit dem       Messgefäss    13 in Verbindung stellt. Eine Öff  nung 32 stellt die Verbindung her     zwischen     dem vom Membran 2.1 und Deckel 27 ein  geschlossenen Raum 33 und einer Belüf  tungshaube 34.    Die 'Wirkungsweise eines     Messappara.tes     ist folgende.:  Es sei vorausgesetzt, der     Messapparat    sei  leer.

   Während des Betriebes des Motors wird  in der     Saugleitung    2 vom Motor her     ein,    kon  stanter Unterdruck erzeugt, der zunächst  das Kugelventil 17     abhebt    und durch Kanal  19 einen Unterdruck im     Messgefäss    13 und  damit im     Saugheherrohr    25 und in der mit         Seiher        versehenen    Saugleitung 2 vom Re  servoir her, aber auch durch Kanal 20 im  Raum 22 unter der     Molnbran    21 herstellt.  Dieser Unterdruck ist nicht genügend, um  die Membran 21 auszubiegen, hält aber  Klappe 26 geschlossen und veranlasst die  Füllung des     Messgefässes    13 aus Reservoir 7.

    Sobald das Niveau der Füllung das Schwim  merventil 18 betätigt, wird Kanal 19 abge  sperrt und die     Saugleitung    über diesem Ha  nal im     Messgefäss    und in der zum Reservoir  7 führenden Saugleitung 2 unterbrochen.  Diese Saugwirkung wirkt aber weiter durch  Kanal 20 im Raum 22 und durch Kanal 24  im Abfallschenkel des     Saugheberrohres,    und  zwar in sich verstärkendem Masse.  



  Trotzdem wird aber hierdurch allein der       Messgefässinhalt    noch nicht in das     Ausgiess-          gefäss    abgesaugt, weil der Druckunterschied  im Raume über dem Flüssigkeitsniveau des       Messgefässes    und im Rohr 25 anfangs sehr  gering ist und weil der Bogen des Rohres  25 höher liegt als das Niveau im     Messgefäss.     Dieses     Übersaugen    geschieht jedoch sofort  durch den jetzt verstärkten Unterdruck im  Raum 22 und die     dadurch.    bewirkte Aasbie  gung der Membran 21.

   Dieses Ausbiegen  öffnet das Belüftungsventil 28 und setzt  durch Kanäle 29, 30 und 31 den frei geblie  benen Oberraum des     Messgefässes    mit der  Aussenluft in Verbindung; worauf sofort das       Übersaugen    aus dem     Messgefäss    in das Aus  giessgefäss erfolgt. Die genaue Messung im       Messgefäss    ist auf diese Weise nicht durch  irgend welche     Undichtheit    beeinflusst oder  durch das Gewicht von grossen     Schwimmern     und auch nicht durch Luft in der Sauglei  tung, da alle solche Luft im     Messgefäss    selbst  ausgeschieden wird. Bei .

   Entleerung des       Messgefässes    in das     Ausgiessgefäss    bleibt der       Schwimmer    des Ventils 18 in seiner Sperr  stellung angesogen, und die steigende Flüs  sigkeit im     Ausgiessgefäss    hebt das Schwim  merventil 23 und sperrt den Kanal 24 ab.

    Dadurch wird die Saugwirkung im     Saug,-          heberrohr    25 aufgehoben, die Verhältnisse  im Apparat bleiben aber bestehen bei ge  schlossenen Schwimmerventilen 18 und 23      und geöffnetem Ventil 28, bis das Niveau  im     Ausgiessgefäss    14 durch Ablassen von  Flüssigkeit, welche durch die     nötigenfalls     abschliessbare Speiseleitung 8 des Vergasers  entweichen kann, gesunken ist.  



  Der Schwimmer im Ventil 23     wird    als  dann, weil die denselben tragende Flüssigkeit  in das     Ausgiessgefäss    zurückgetreten ist und  die Saugwirkung in dem verhältnismässig lan  gen, engen Rohr gegenüber dem Schwimmer  gewicht zu schwach ist, Kanal 24 wieder  frei geben und, da jetzt aus dem     Messgefäss     atmosphärische Luft durch das '     Heberröhr     25 auch in den.

   Raum 22 unter .der Mem  bran eintritt, wird diese Membran wieder in  ihre Ruhelage zurückspringen und das Be  lüftungsventil 28 der     Messkammer        schliessen.          Während    Luft durch Kanal 25 angesogen  wird, wird auch die Saugwirkung auf Ventil  1.8     vermindert;    wodurch letzteres abfällt. Da  durch ist ist wieder die Ausgangsstellung her  gestellt und die Messung kann von neuem be  ginnen. Klappe 26 dient beim     ganzen    Vor  gang nur als zeitweise     Luftabachluss    des       Messgefässes,    wenn darin Unterdruck herrscht  gegenüber dem     Ausgiessgefäss,    wo stets At  mosphärendruck herrscht.

   Da sie unter leich  tem Federdruck steht und sich nach aussen  öffnet, ist sie dem Ausfluss der Flüssigkeit  aus dem     Messgefäss    keinesfalls     hinderlich.     



  Die in     Fig.    3 und 4 gezeigten     Ausfiih-          rungsformen    sind in bezug auf die Anord  nung der vom Reservoir . 7 herkommenden  Saugleitung 2, des Ringkanals 30, der Ka  näle 29     und    31 der Membran 21 ähnlich der  ersten     Ausführungsform    nach     Fig.    2.  



  Das     Saugheberrohr    besteht nach     Fig.    '4  statt aus einem gebogenen Rohre aus zwei  geraden     ineinander    gesteckten Rohren. Diese  Anordnung ist jedoch in ihrer Wirkung der  in     Fig.    2 gezeigten vollkommen identisch.  



  Im Fall der     Anordnung    nach     Fig.    3  mündet der mit dein Schwimmer 18 kommu  nizierende Kanal 19 direkt in die Kammer  33 unter der- Membran, und die vom Ventil  kasten des Motors herkommende Saugleitung  2 mündet in die über der Membran angeord  neten     Kammer    22 ein, Die Membran- 21 be-    sitzt eine enge Durchbohrung 92,     welche    so  klein gewählt ist, dass sich ein Druckaus  gleich zwischen den beiden     Membranseiten     nur langsam vollzieht, und trägt statt eines  Spitzenventils eineu Kolben 28, der einen  radialen, in der Ruhelage der Membran auf  Höhe des Kanals 29 sich befindenden und  mit einem axialen,

   in die Belüftungshaube  34 ausmündenden -Kanal 32 in     Verbindung     stehenden Kanal 93 aufweist. .  



  Die Wirkungsweise dieser     r'-usführungs-          form    ist dann -wie folgt:  Wenn die Saugwirkung vom Motor her  sich durch die Leitung 2 in der Kammer 2.2,  welche nur durch eine enge Öffnung 92 mit  der Kammer 33 in     Verbindung    steht, Gel  tung verschafft, so wölbt sich die Membran  21 nach oben aus und verschiebt dabei den  Kolben 28 so weit nach oben, dass die Ver  bindung     desKanals    93 mit dem Kanal 29  und somit die Verbindung der     Messkammer     13 mit der Aussenluft durch die Kanäle 3.1.,  30, 29 und 32     abgeschnitten    wird.

   Dadurch  entsteht in dem von der Aussenluft nunmehr  abgesperrten     Messkammerraum    über Kam  mer 33 und Kanal     19    ein luftverdünnter  Raum, der. das Zufliessen von     Flüssigkeit     durch die Saugleitung 2 aus dem nicht ge  zeichneten Reservoir 7     und    damit die Fül  lung der     Messkammer        1.3        veranlasst,    weil das  Saugrohr 25     durch.    die in     Fig.    2     sichtbare     Klappe 26     abgeschlossen-    ist und nur nach  dem Reservoir 7 hin die     Messkammer    offen  steht:

   Sobald die aufsteigende     Flüssigkeit     den Schwimmer 18 gehoben und schliesslich  den Kanal 19 abgesperrt hat, wird auch der       Zufluss    aus dem Reservoir abgestellt und der  Unterdruck in     Kammer    22     verstärkt    sich,  vermehrt aber nach und nach auch den     ITli-          terdruck    in Kammer 33, bis der Ausgleich  des Druckes in beiden     Kammern    so weit ge  diehen ist, dass die Membran in ihre Ruhe  lage zurückspringt.

   Die Verbindung von  Kanal 93 mit Kanal 29 ist alsdann wieder  hergestellt und damit Ruch die Belüftung  des Oberraumes - der     Messkammer.    Sobald  diese Belüftung     stattgefunden    hat, wird die      Flüssigkeit der     Messkammer    sofort in das       Ausgiessgefäss    14 gedrückt.  



  Auch nachdem das Flüssigkeitsniveau  im     Ausgiessgefäss    14 den     Sehtviinmer    23 bis  zum Abschluss des Rohres 24     gehoben    hat,  bleibt der Druck ungefähr der gleiche, so  dass die Membran 21 in ihrer Ruhelage, d. h.

    in ihrer die     Messkammer    belüftenden Lage  bleibt.     Aucli    der Schwimmer 18 bleibt wäh  rend der ganzen Entleerung des     Messgefässes     und solange Ventil 23 geschlossen bleibt,  wegen des gegenüber dem Unterdruck in den  Kammern 33 und 22 im     Messgefäss        lierr-          sehenden    Luftdruckes stets in seiner das  Rohr 19     abschliessenden    Stellung hängen.

         Sobald    aber das Niveau im     Ausgiessgefäss     zurücksinkt, fällt das     Ventil    23 ab, die       Saugwirkung    pflanzt sich über 24 und 25  ins     Messgefäss    fort und da dieses belüftet ist,  kann Luft auf genanntem Wege angesogen  werden. Dadurch entsteht Druckunterschied  in beiden Kammern 22 und 23, wodurch die  Membran ausbaucht und die Belüftung des       Messgefässes    unterbricht. Die über 24 und 25  sich im     Messgefäss    geltend machende Saug  wirkung wird alsdann die im letzteren ent  haltene Luft absaugen, wodurch Ventil 18  abfällt und die     Anfangslage    aller Teile  wieder hergestellt ist.  



  Nach     Fig.    5 sind zwei Apparate nach       Fig.    2     bezw.    10     nebeneinandergestellt    und so  miteinander verbunden, dass der eine Appa  rat sich füllt, während der andere sich ent  leert.  



  Die beiden     Messgefässe    13 des     Apparates     sind in ein gemeinschaftliches     Ausgiessgefäss     14 eingebaut; gemeinschaftlich ist auch die  vom     Unterdruckerzeuger    herkommende Saug  leitung 2. Diese schliesst sich mit zwei Ab  zweigungen 94 nach Ausführungsart der       Fig.    2 an den Deckel 95 an. Dagegen besitzt  jedes     Messgefäss    eine besondere, nach dein  nicht gezeigten     Brennstoffsammelbehä    leer       führende    Saugleitung. Die     Anordnung    der  Belüftungsorgane ist gemäss der Ausfüh  rungsform von     Fig.    3 getroffen.

   Auf den  nicht mit engen Öffnungen     versehenen        Mem-          branen    21 sitzen     Kolben    28 fest, welche in    den Naben der Deckel 27 geführt sind, und  einen axialen Kanal 32, der nach oben in  seitliche     Öffnungen    96 und in seinem     untern     Teil in seitliche Öffnungen 93     ausmiindei:,     aufweist.

   In der Ruhelage der Membran  stehen die Öffnungen 93 über der     Ausmün-          düng    des radialen Kanals 29, der die     Mess-          kammer    durch den Ringkanal 30 und den  Kanal 31 mit dem     Belüftungskanal    32 ver  binden soll.

   In der ausgebauchten Lage der  Membranen hingegen, also in der     Tiefenlage     der Kolben 28, kommen die Öffnungen 93  auf Höhe 'der     Ausmündung    des Kanals 29  zu stehen, während die Öffnungen 96 stets  noch in den Hohlraum der     Belüftungshaube     34     ausmünden,    so dass alsdann eine Belüf  tung der     Messkammer    und damit das Aus  laufen deren Inhaltes veranlasst wird.  



  Auf einem zwischen den Deckeln 27 am  Deckel 95 angegossenen Ständer 98 ist ein  schwingbarer,     zweiarmiger    Hebel 97 ange  ordnet, dessen beide je mit einer     eiDstell-          baren        Spitzschraube    99 ausgerüstete Arme  auf den Kolben 28 der     Belüftungsventile    der  beiden Apparate aufruhen, in der     Weise,     dass ein Heben des einen Kolbens, also das  Aufheben der Belüftung der     Messkammer,     erst möglich ist, wenn der andere     Kolben     sich gesenkt hat, d.

       1i.    wenn in dem zum  zuletzt genannten Kolben     gehörenden        Mess-          gefüss    die Belüftung und das Auslaufen  stattfindet, wobei, wie oben gezeigt wurde,  dieses. Auslaufen erst     stattfindet,    wenn der       Flüssigkeitsspiegel    im     Ausgiessgefäss    sich     ge-          7iügend    gesenkt hat, um das     Schwimmerven-          til    23 zu lösen.

   Durch diese Anordnung  wird erreicht, dass eine kontinuierliche Ab  zapfung aus dem     Ausgiessgefäss    14 möglich  ist, und dass das Füllen eines     Messgefässes     sich vollzieht, während das andere     Messgefä    ss  sich entleert.  



  Statt durch den Hebel 97 könnte die ge  genseitige Abhängigkeit der beiden     Belüf-          tungsventilleolben    28 auch durch eine hy  draulische     Vorrichtung    erzielt werden, in  dem eine Verlängerung der     Belüftungsven-          tilkolben    als in an     den    beiden Enden eines  mit Wasser oder 01 gefüllten     Verbindungs-    .           rohres    angeordneten Zylindern sich ver  schiebende Kolben ausgebildet sind.  



  An allen Apparaten ist die Anordnung  getroffen, dass     alle    lösbaren \feile, welche die  innern Organe     zugänglich    machen, durch  Plomben gesichert werden können, so dass  dadurch ein Eingriff mit betrügerischer Ab  sicht unmöglich gemacht     wird.    Da bei     Un-          dichtheit    der Leitung wegen des alsdann  mangelnden Unterdruckes der Apparat nicht  betätigt werden kann, dient er zur     Koutrolle     der Dichtheit der Leitung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Fördern von Flüssigkei ten, insbesondere auch von feuergefähr lichen Flüssigkeiten aus tiefer gelegenem Sammelbehälter in einen Vorratsbehäl ter mittelst Unterdruckerzeugers, wobei die Flüssigkeit zuerst in einen Zwischen behälter gelangt, der unter der 'Wirkung des Unterdruckerzeugers steht und der selbsttätig nach erfolgter Füllung durch den Stand der Flüssigkeit in seinem Innern zwecks Entleerung belüftet wird, dadurch gekennzeichnet, dass man die Entleerung des Zwischenbehälters in den Vorratsbehälter durch Heberwirkung veranlasst.
    <B>O</B> II. Apparat zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass er einen Heber aufweist, der selbsttätig bei gefülltem Zwischen behälter durch die Wirkung des Unter druckerzeugers angelassen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man die Heberwirkung .dadurch veranlasst, dass man den Unterdruck im Ausgiessschen- kel .des Hebers wirken lässt.
    2. Apparat nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Ausgiess- schenkel seines Hebers unterhalb der Mündung des kürzeren Ansaugschenkels mit der Unterdruckleitung verbunden ist. d. Apparat nach Unteranspruch 2, .dadurch gekennzeichnet, dass zur Belüftung des Zwischenbehälters eine ein Belüftungs organ betätigende und eine @an eine Ab zweigung der Saugleitung angeschlos sene Kammer abschliessende Membran vorhanden ist. 4.
    Apparat nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein von der Flüs sigkeit nach deren Auslauf aus dem Zwi schenbehälter in den Vorratsbehälter ge tragenes Schwimmerventil die Verbin dung zwischen Auslaufschenkel .des He bers und der Unterdruckleitung nach Auslauf der Flüssigkeit aus dem Zwi- schenbehälter in den Vorratsbehälter so lange absperrt, als bis der Flüssigkeits spiegel im Vorratsbehälter unter eine bestimmte. Hölle gesunken ist. 5.
    Apparat nach Unteranspruch 4, gekenn zeichnet durch ein zweites, zwischen Zwischenbehälter und Saugleitung ein geschaltetes Schwimmerventil, welches bei Füllung des Zwischenbehälters ge- sehlossen wird und so lange geschlossen bleibt, bis das erste Schwimmerventil beim Sinken der Flüssigkeit im Vorrats behälter sich geöffnet hat. 6.
    Apparat nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass, um einen kontinuier- lichen Betrieb zu ermöglichen, zwei je mit einem Belüftungsorgan versehene Zwischenbehälter in. einem Vorrats behälter vereinigt sind, wobei zwischen den Belüftungsorganen eine Vorrichtung eingeschaltet ist, welche die Belüftung des einen Zwischenbehälters nur dann ermöglicht, wenn der andere Zwischen behälter nicht belüftet ist, wenn also im Zwischenbehälter -das Ansaugen von Flüssigkeit stattfindet.
CH108255D 1923-10-05 1923-10-05 Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten, insbesondere auch von feuergefährlichen Flüssigkeiten aus tiefergelegenem Sammelbehälter mittelst Unterdruckerzeugers. CH108255A (de)

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