CH108400A - Seilklemmvorrichtung an Wagen von Einseilbahnen. - Google Patents

Seilklemmvorrichtung an Wagen von Einseilbahnen.

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CH108400A
CH108400A CH108400DA CH108400A CH 108400 A CH108400 A CH 108400A CH 108400D A CH108400D A CH 108400DA CH 108400 A CH108400 A CH 108400A
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CH
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rope
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clamping device
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stations
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Inventor
Co Adolf Bleichert
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Bleichert & Co Adolf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/02Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description


      Seilklemmvorrieutung    an Wagen von     Einseilbahnen.       In der     Entwicklungsgeschichte    der Draht  seilbahn bedeutete es einen der     wichtigsten     Fortschritte, als es gelang, die     Drahtseilbahn     für selbsttätiges Durchfahren von     Kurven     aller Art einzurichten. Bis dahin hatte     inau     bei jeder Richtungsänderung die . Wagen  vom     Zugseil    abkuppeln und auf     Auswe@ch-          schienen    von Hand in die neue Richtung       bringen    müssen, um sie dann wieder an das  Zugseil anzuschliessen.

   Das erforderte ein  mal einen erheblichen Aufwand an Bedie  nungsmannschaften in den Belade- und     Ent-          ladestationen,    sowie in den Winkelstationen,  sowohl für die Abweichung in     wagrechter,     wie senkrechter Richtung, und setzte aus  wirtschaftlichen Gründen die Verwendungs  möglichkeit der Einseilbahnen bedeutend  herab. Das selbsttätige Umfahren der Kur  ven ist bisher jedoch nur für Zweiseilbahnen,  das heisst für Drahtseilbahnen mit einem  festen Tragseil und einem umlaufenden Zug  seil, erreicht worden.

   Das System der Ein  seilbahn, bei der Trag- und Zugseil durch  ein einziges sogenanntes Förderseil ersetzt  sind, ist ebenfalls zu bedeutender Höhe ent-    wickelt worden; es fehlt ihm jedoch bisher  die Möglichkeit, Kurven -selbsttätig<B>zu</B> um  fahren, so     dass"    hierfür die oben geschilderte  umständliche und unwirtschaftliche Betriebs  weise angewendet werden muss.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist eine       Seilklemmvorrichtung    an Wagen von Ein  seilbahnen,     mittelst    welcher die Wagen auch  senkrecht über dem Seil, sowie     wagrecht    ne  ben demselben gelagerte Rollen befahren  können. Dadurch werden     folgende    Vorteile  erreicht: Die Wagen .können in der End  station ohne Lösen vom Förderseil umgelenkt  werden     (Abb.    1). Die     -Winkelstationen    wer  den - bei entsprechender, von     Abb.    1<B>ab-</B>  weicher-der Ausbildung der Endstationen   von den Wagen selbsttätig und ohne Be  dienung durchfahren     (Abb.    2).

   In diesen  Fällen erfolgt die Ablenkung in     wagrechter     Richtung, die durch liegende Seilscheiben er  zielt wird.  



  Unmittelbar hinter dem Auslauf aus     deii     Stationen ist oft ein Ansteigen der     Strecke     erforderlich, um sie über     Gelä        ndehinder-          nisse        hinwegzuführen.    In diesen Fällen      konnte das Ankuppeln bisher nur in der  Weise geschehen, dass die Wagen von Hand  auf einer ansteigenden Schiene dein I     örder-          seil    zugeführt werden. Dieser Betriebsart ist  schon bei verhältnismässig     geringen    Lasten  eine Grenze gesetzt durch die Unmöglichkeit,  die dafür notwendigen Kräfte von Hand aus  zuüben.

   Mit der     Seilklemmvorrichtung    nach  der Erfindung können bei schräger Fahr  bahn die Wagen beim Einlauf in die Station  durch Anordnung von     Niederdruckrollen,     die senkrecht über dem Seil gelagert sind,  in die     wagrechte    Fahrbahn übergeführt und  leicht in die     Kuppelstelle    einfahren, und um  gekehrt, beim Auslauf aus der Station wer  den die Wagen durch das unter den Nieder  druckstellen laufende Förderseil ohne wei  teres in die Steigung geführt.

       Abb.    3 zeigt  eine     Beladestation,    in der die     Seilbahnwagen     von dem Seil abgekuppelt und, zwecks Be  ladung von Hand, nach der     Beladestelle    ge  führt werden, worauf diese wieder an das  Seil, und zwar in der     Kuppelstelle,    ange  kuppelt werden. Bei Überschreiten von Tä  lern müssen die Stützen in solcher Höhe er  richtet werden, dass das unbelastete Förder  seil noch mit ausreichendem Druck auf den  Tragrollen aufliegt. Bei flachen     T < llern    von  grösserer Weite ergeben sich oft Stützhöhen,  die mit Rücksicht auf deren Baukosten die  Wirtschaftlichkeit der Bahn gefährden.

   In  solchen Fällen hilft     man    sich dadurch, dass  man im Tale eine     Niederhaltestation    er  richtet. Bei diesen     Niederhaltestationen        muss-          ten    bei den bisherigen Ausführungen die  Wagen beim Stationseinlauf entkuppelt und  durch Bedienungsleute über eine     Hü.ngebahn-          schiene    der am Auslauf befindlichen     Kuppel-          stelle    zugeführt werden.

   Nach der Erfindung  durchfahren die Wagen diese     Stat,*onen    selbst  tätig, ohne sich vom Seil zu lösen, da die  Bauart der Seilklemme das Unterfahren von       Niederdruekrollen    zulässt     (Abb.    4). Der Weg  fall jeglicher Bedienung in diesen Stationen  ist ein erheblicher Vorteil und erhöht die  Wirtschaftlichkeit der Bahn. In den beiden  letztgenannten Fällen erfolgt die Ablenkung  des Seils in senkrechter Richtung.    Die     Neuerung,    durch die diese Vorteile       erreicht    werden, ist eine     Seilkleminv        orrich-          tung,    die das selbsttätige Durchfahren von  Kurven gestattet.

   In der Zeichnung ist der  Erfindungsgegenstand in einem Ausführungs  beispiel, und     zwar    in     Abb.    5 im     Aufriss    und  in     :)Lbb.        1i    in einem     Seitenriss    dargestellt.

    Darin bedeuten     a    das Seil, b das Laufwerk       finit        angebauteiki        Kuppelapparate    und c     und          e'    die     Klemmhebel    des     1iuppelapparates,        d     eine     liegende    Seilscheibe für die Ablenkung  des Seils in     wagreehter    Richtung, e eine  stehende - Seilrolle für die Ablenkung in  senkrechter Richtung nach oben, und feine  stehende Seilrolle für die Ablenkung des  Seils in     senkreebter    Richtung nach unten.  



  Im Gegensatz zu den bisher bekannten       Konstruktionen    derartiger     Seilklemmvorrich-          tungen    für Einseilbahnen lässt die Seil  klemmvorrichtung nach der Erfindung den  Raum unmittelbar auch über und auf einer  Seite neben den das Seil umschliessenden  Klemmbachen     e,        c'    frei, so dass diese sich  unmittelbar an Führungsrollen und Seil  scheiben anlegen können und hierbei das Seil  nur um ein geringes Mass von den     Scheiben     abheben, dies zur Vermeidung eines grossen  Seildruckes auf die     Scheiben    und eines grossen  Seilknickes, wodurch dem vorzeitigen Ver  schleiss des Förderseils vorgebeugt wird.

   Die  Anordnung der Seilklemmen     e,        cl    am Lauf  werk b erfolgt in an sich bekannter     @'@    eise,  wie auch die     Klemmenwirkung    an sich be  kannt ist; desgleichen ist es bereits bekannt,  bei Einseilbahnen senkrecht unter dem Seil  gelagerte Rollen zu befahren.  



  Das     Fortschrittliche    der Erfindung ist  die Möglichkeit, bei Einseilbahnen Kurven  in der     wagrechten    Seillinie, sowie solche  bei Seilablenkungen nach oben mit der Seil  klemmvorrichtung zu befahren, ohne die  Klemme vom Seil zu lösen, so dass ein auto  matischer Betrieb in den Stationen möglich  ist, und somit das Bedienungspersonal in die  sen Stationen in Wegfall kommen kann.  Hierdurch     werden    grosse Ersparnisse an Ar  beitslöhnen gemacht; auch werden die be  sonderen     Kuppeleinrichtungen    und Hänge-           bahnschienen        (Abb.    1, 2 und 4) erspart,  wodurch die Wirtschaftlichkeit der Einseil  bahnen bedeutend gehoben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Seilklemmvorrichtung an Wagen von Einseilbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass diese so ausgebildet und gelagert ist, dass der Raum unmittelbar auch über und auf einer Seite neben den das Seil umschliessen den Backen freigelassen ist, so-dass ein selbst tätiges Befahren von senkrecht über dem Seil, als auch wagrecht neben demselben gelager ten Rollen möglich ist.
CH108400D 1923-01-11 1924-01-08 Seilklemmvorrichtung an Wagen von Einseilbahnen. CH108400A (de)

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DEB107965D DE412609C (de) 1923-01-11 1923-01-11 Einrichtung fuer einen durchgehenden Betrieb von Einseilbahnen

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CH108400A true CH108400A (de) 1925-01-16

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CH108400D CH108400A (de) 1923-01-11 1924-01-08 Seilklemmvorrichtung an Wagen von Einseilbahnen.

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042208B (de) * 1954-07-19 1958-10-30 Pohlig Ag J Kabelkran, Seilbahn od. dgl.
FR2496029A1 (fr) * 1980-12-15 1982-06-18 Pomagalski Sa Transporteur aerien sur cable a trajectoire courbe
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FR2545433B1 (fr) * 1983-05-02 1985-08-30 Pomagalski Sa Station d'extremite d'un telesiege ou d'une telecabine de hauteur reglable

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DE412609C (de) 1925-04-23
FR575767A (fr) 1924-08-06

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