CH108452A - Verfahren zur Erzeugung von karburiertem Wassergas. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von karburiertem Wassergas.

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CH108452A
CH108452A CH108452DA CH108452A CH 108452 A CH108452 A CH 108452A CH 108452D A CH108452D A CH 108452DA CH 108452 A CH108452 A CH 108452A
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gas
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Ltd Humphreys Glasgow
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Humphreys & Glasgow Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J1/00Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis
    • C10J1/207Carburetting by pyrolysis of solid carbonaceous material in a fuel bed

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description


  Verfahren zur Erzeugung von     karburiertem    Wassergas.    Bei den früher     üblichen    Verfahren zur  Herstellung von     karburiertem    Wassergas  gebrauchte man sehr leichte Öle,     ziun    Bei  spiel Naphtha, und führte sie unmittelbar  oben auf die verhältnismässig kalten Teile  der Brennstoffsäule ein, welche von unten  her angeblasen wurde; durch     ihre    Flüchtig  keit, und weil sie praktisch keine Rückstände  zurückliessen, eigneten sich diese leichten Öle  sehr gut.

   Im Laufe der Jahre wurden solche  leichte Öle     immer    schwieriger erhältlich und  musste man schwerere Öle gebrauchen; doch       machten    diese     schweren    Öle durch ihre grössere  abkühlende Wirkung \und dadurch, dass sie  einen Rückstand oder Koks zurückliessen,  in der von unten angeblasenen Brennstoff  säule     Schwierigkeiten    und konnten nicht mit  Erfolg am Oberteil derselben vergast wer  den, so dass sie in den     Karburator    ein  geführt werden mussten und dann zufrieden  stellende Resultate.

   ergeben, weil der Koks  rückstand nicht übermässig war, zum Bei  spiel von 1 bis d     %.    Zurzeit ist man ge  nötigt, Schweröle mit einem Koksgehalt von  15 % des Gewichtes an Schweröl zu verwen  den. Diese Schweröle     bezw.    Rückstandsöle    können nicht nach den bekannten Verfahren  mit Erfolg     verwendet    werden, weil bei ihrer  Einführung auf eine Brennstoffsäule, wel  che von unten her angeblasen wird,     s:e    und  ihre Rückstände dem Feuer hinderlich sind  und dieses sogar zuweilen auslöschen;

   bei  Einführung in den     Karburator    ist ihr Rück  stand so gross, dass dieser das Ziegelwerk des       Karburators    verstopft und die Ansammlung  von Asche und Kohle darin verursacht.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun ein Verfahren zur Erzeugung von     kar-          buriertem    Wassergas unter Vergasung von       Schweröl    mit einem Koksgehalt von un  gefähr     15    % seines Gewichtes, und es besteht  das Verfahren gemäss Erfindung     darn,    den  obern Randteil des Oberteils der Brennstoff  säule 'des Generators während des Blasens  durch die Verbrennung von Gas, welches  durch ,das Blasen des untern Teils der  Brennstoffsäule mit Primärluft erzeugt wird,  zu heizen unter Zuführung von Sekundärluft  zu dem Randteil, auf welchen geheizten  Randteil der     Generatorbrennstoffsäule    wäh  rend der Gasperiode Schweröl aufgespritzt  wird.

   Dieses Schweröl wird während des      Betriebes, teils durch die hohe Temperatur  der Zone, teils durch den durchziehenden  heissen     Wassergasstrom    vergast und der  schwerere Bestandteil des Öls bleibt auf dem  Brennstoff zurück und wird während des  Betriebes teilweise verkokt und während des  nachfolgenden Blasens vollends verkokt und  verbraucht.  



  Die Zeichnungen zeigen eine zur Aus  führung des Verfahrens gemäss Erfindung  geeignete Vorrichtung.  



       Fig.    1 ist eine     Seitenansicht    derselben,  teilweise im     Schnitt;          Fig.    2 ist ein Schnitt durch den     Gas-          erzeuger;          Fig.    3 ist ein Schnitt nach der Linie     3-3     der     Fig.    2;       Fig.    4 ist eine schematische Draufsicht  einer Einzelheit.  



  Schweröl mit einem Koksgehalt von un  gefähr 15 % seines Gewichtes wird in einem  Generator 1 während des     Gasens    desselben  oben auf die Brennstoffsäule eingeführt.  Zu seiner erfolgreichen Vergasung ist es  höchst notwendig, dass die Temperatur da  selbst hoch genug erhalten wird. Zu diesem  Zwecke wird während der     Blasperiode    Se  kundärluft durch ein Rohr 2 unter dem  obern     Randteil    6 des Oberteils 3 der Brenn  stoffsäule 4 des Generators zugeführt, welche  Luft die Verbrennung desjenigen Gases ver  ursacht, welches durch den Luftstrom ent  steht, der am Boden des     Gaserzeugers    durch  das Rohr 5 eingeführt wird.

   Es bildet sich  in dieser Weise eine heisse Zone 7 in Ring  form     (Fig.    4) im obersten Teil der Genera  torbrennstoffsäule, wo in bekannter     Wise     ein sehr kräftiger Gasstrom auftritt. Wäh  rend der Gasperiode wird Dampf bei 11 ein  geführt und das Schweröl durch eine Streu  düse 8 -auf die Zone 7 des     Generatorfeuers     gespritzt, und .zwar vorzugsweise in ein  zelnen Spritzern 7a     (Fig.    4), die durch eine       intermittierende        Abgabe    von kleinen Flüssig  keitsmengen erzeugt werden.

   Würde das<B>01</B>    auf ,den Mittelteil an der Oberfläche der  Brennstoffsäule aufgebracht, so würde die  Hitze für seine schnelle Vergasung nicht  genügen und würde es von der Brennstoff  säule aufgesaugt und langsam bis zum nächst  folgenden Blasen verdampf werden; es würde  so teilweise verloren gehen. Einiges Öl könnte  sogar durch das Feuer zum Boden des     Ge-          nerators    durchsickern und so auch verloren  gehen. Durch das Einspritzen des Schwer  öls in einzelnen Spritzern wird die Beseiti  gung seines     Koksrüc1.:standes,    wenn solcher  vorhanden ist, während des Blasens erleich  tert.

   Das Gas, welches unter dem Einfluss  der aus dem Rohr 2 austretenden Sekundär  luft am Oberende des     Generatorfeuers    nicht  verbrannte, kann mit Sekundärluft in einem  Behälter 9 und 10 verbrannt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzeugung von karburier- tem Wassergas, unter Vergasung von Schwer öl mit einem Koksgehalt von ungefähr 15 b seines Gewichtes, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Randteil des Oberteils der Brennstoffsäule des Generators währenddes Blasens durch die Verbrennung von Gas, welches durch das Blasen des untern Teils der Brennstoffsäule mit Primärluft erzeugt wird, geheizt wird unter Zuführung von Sekundärluft zu dem Randteil, auf welelieii geheizten Randteil der Generatorbrennstoff- säule Schweröl während der Gasperiode auf gespritzt wird.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schweröl auf den weissglühenden, ringförmigen obern Randteil der Brennstoffsäule in einzelnen Spritzern aufgespritzt wird.
CH108452D 1923-12-08 1923-12-08 Verfahren zur Erzeugung von karburiertem Wassergas. CH108452A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1044333B (de) * 1952-06-19 1958-11-20 Roman Rummel Dipl Ing Verfahren zur Erzeugung heizstarken Gases durch Vergasung von Brennstoffen im Schlackenbad

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1044333B (de) * 1952-06-19 1958-11-20 Roman Rummel Dipl Ing Verfahren zur Erzeugung heizstarken Gases durch Vergasung von Brennstoffen im Schlackenbad

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