CH108453A - Brenner zur Verbrennung von staubförmigen Brennstoffen. - Google Patents
Brenner zur Verbrennung von staubförmigen Brennstoffen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D1/00—Burners for combustion of pulverulent fuel
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Description
Brenner zur Verbrennung von staubförmigen Brennstoffen. Die praktischen Erfahrungen mit Kohlen staubfeuerungen haben gezeigt, dass die Art der Einführung des Brennstoff-Luftgemisches in die Feuerräume und die Entzündung des Brennstaubes eine grosse Rolle spielen. Die Inbetriebsetzung einer Staubfeuerung erfolgte bisher in der Weise, dass man in einem Ofen ein Feuer anfachte, um das Mauerwerk so weit anzuwärmen, bis sich an diesem der darauf eingeblasene Brennstaub entzünden konnte. Hierzu wird viel Brennmaterial und eine lange Anheizzeit gebraucht.
Etwas günstiger wirken in dieser Beziehung am Ofen angebaute besondere Anheizfeuerungen, welche in der Regel mit Unterwind betrieben werden. Immer aber muss der Feuerraum des Ofens oder gegebenenfalls des Dampfkessels auf die Zündungstemperatur des Brenn- staubes gebracht werden.
Wird zu früh Staub eingeblasen, so liegt die Gefahr nahe, dass sich alle Räume und Abzugskanäle mit einem Staub-Luftgemisch füllen, welches un- l cr #-ewissen Bedingungen zur Explosion kommen kann.
Der vorliegende, als Zündbrenner zu wirken bestimmte Brenner ermöglicht auf einfache Weise das Inbetriebsetzen der Brenn- stoffstaub-Feuerung, zu welchem Zwecke der Brenner einen erweiterten Teil besitzt, welcher zur Verbrennung von Brennstoff bestimmt ist: zwecks Vorwärmung des Bren ners, so dass der nachher in denselben ein geführte staubförmige Brennstoff sich im Brenner entzündet.
Die Erfindung ermöglicht eine kürzere Anheizzeit und einen geringeren Brennstoff verbrauch zum Anheizen, während gleich zeitig die Explosionsgefahr vermindert wird. Zudem schafft der Brenner einen Flammen weg von gewisser Länge, was zur vollstün digen Verbrennung des Staubes von grossem Einfluss ist.
Auf der Zeichnung sind drei Ausfüh rungsbeispiele dieses Brenners dargestellt (im Schnitt).
In Fig. 1 ist ca die das Brennstoff- Staubluftgemisch zuführende Düse, an die vor Eintritt in den Feuerraum ein im Quer schnitt erweiterter Teil b angeschlossen ist. Dieser Teil b ist zweckmässig mit feuer festem Material ausgekleidet und dient be;m Inbetriebsetzen der Feuerung zur Aufnahme des zum Entfachen eines Feuers und zum Anwärmen benutzten festen Brennstoffes c, an dessen Stelle auch flüssiger oder gas förmiger Brennstoff treten könnte.
Zur Ein führung des Brennstoffes c und zur Ent leerung von etwaigen Feuerungsrückständen sind an dem erweiterten Brennerteil Offnun- -en angebracht, die durch verriegelbare Klappen d-f verschlossen werden können.
An der Stirnseite sind um die Staubzu_füh- run-sdüse <I>a</I> herum noch Öffnungen g zum Eintritt von Zusatzluft vorgesehen, die mit- telst einer Rosette lr, verstell- und regelbar sind.
Zum Anheizen wird ini Zündbrenner ein Feuer angefacht, welches vorerst durch cl en natürlichen Zug des Ofens durch die f_lffnungen g an der Stirnseite des Brenners oder durch die mittelst Klappen d-f ver schliessbaren Füll- undntlcerun@@söffnungin, Beziehungsweise durch beide die nötige Luft erhält.
Sobald das Feuer gut brennt, wird durch daa zentrale Rohr a, Luft eingeblasen, 1..i# das feuerfeste Mauerwerk des Brenner. Xlühend ist, worauf man durch das Rohr (c den zur Verbrennung dienenden Brennstoff taub, beziehungsweise ein Brennstoff"taiib- Luftgemisch eintreten lässt.
Der Brennstoff- .sIaub wird so sicher und rasch zur Ent- zündun; gebracht, ohne dass die Clefalir einer Explosion vorliegt. Sobald der Ofen richtig im Betrieb ist, erden die Fenerun@-s- rilckstände durch die Entleerungsklappen f -ibgezoben.
Infolt-e des vergrösserten Querschnittes (1e# Brenners gegenüber der Brennstoffstaub- zuführung wird ein Teil des Brennstoff staubes schon im Brenner selbst zur Entzilri- dung gebracht und die Aufrechterhaltung der Zündungstemperatur ermöglielit.
Bei der in Fig. 1. gezeiclinetf#n horizon talen Anordnung wird noch der Vorteil er- reiclit, dass sich die schweren Brennstoff- staubkörner, welche durch die Zuführungs- leitung etwa noch in den Brenner gelangen, sich im unten befindlichen Entleerungs stutzen ansammeln können, von wo sie ab-
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gezogen <SEP> und <SEP> -wieder <SEP> der <SEP> Mahl- <SEP> bezw. <SEP> Zer ,kleinerungsvorriclitung <SEP> zugeführt <SEP> werden.
<tb>
Während <SEP> bei <SEP> der <SEP> horizontalen <SEP> Anordnung
<tb> nach <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> der <SEP> feste <SEP> Brennstoff <SEP> auf <SEP> der
<tb> feuerfesten <SEP> Auskleidung <SEP> des <SEP> Brenners <SEP> ruht,
<tb> muss <SEP> bei <SEP> der <SEP> senkrechten <SEP> Anordnung <SEP> mit.
<tb> Blasvorrichtun,g <SEP> von <SEP> oben <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> ? <SEP> ein
<tb> Rost <SEP> i. <SEP> eingelegt <SEP> oder <SEP> eingeschoben <SEP> werden,
<tb> der <SEP> gleichfalls <SEP> zweckmässig, <SEP> aus <SEP> feuerfestem
<tb> Material <SEP> besteht. <SEP> In <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> besteht, <SEP> der <SEP> Rost <SEP> i
<tb> aus <SEP> zwei <SEP> Milften, <SEP> die <SEP> seitlich <SEP> eingeschoben
<tb> und <SEP> herausgezogen <SEP> werden <SEP> können.
<SEP> Die <SEP> Rück stände <SEP> der <SEP> Feuerung <SEP> c <SEP> fallen <SEP> im <SEP> letzteren
<tb> Falle <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Anheizen <SEP> in <SEP> den <SEP> eigentlichen
<tb> Fenerraum.
<tb>
Bei <SEP> der <SEP> @u#f.'ührungsforxn <SEP> n:,cli <SEP> F'i--.
<tb> das <SEP> liesst <SEP> bei <SEP> #,@iikreehter <SEP> Anordnung, <SEP> mit
<tb> Blasvorrichtung <SEP> von <SEP> unten, <SEP> wird <SEP> das <SEP> Brenn stoffstaub-Zufi_ilirun"srolir <SEP> 'x <SEP> durch <SEP> eine <SEP> auf Haube <SEP> 7,. <SEP> 01#0101i <SEP> <B>das</B> <SEP> Einfallen <SEP> von
<tb> Brennstoffsl.üchen <SEP> oder <SEP> S,@lilaclzen <SEP> geschützt:.
<tb> Die <SEP> Entleerung- <SEP> der <SEP> Feuei@lin"i-iiel@stiinde <SEP> er folgt <SEP> hier <SEP> durch <SEP> die <SEP> Offninigen <SEP> g <SEP> für <SEP> die
<tb> Zusatzluft.
<tb>
Der <SEP> Brenner <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> kann
<tb> nai,iirlicli <SEP> auch <SEP> in <SEP> irgend <SEP> einer <SEP> andern <SEP> R.ieh tun- <SEP> als <SEP> "ezf clinet <SEP> an < ,reordnet <SEP> werden.
<tb> Seine <SEP> Form <SEP> und <SEP> Ausbildung <SEP> können <SEP> im
<tb> übrigen <SEP> beliebig <SEP> sein. <SEP> So <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> könnte
<tb> er <SEP> eine <SEP> besondere, <SEP> seitlich <SEP> liegende <SEP> Kammer
<tb> mit <SEP> Rost <SEP> aufweisen <SEP> für <SEP> die <SEP> Aufnahme <SEP> und
<tb> Entzündung <SEP> des <SEP> Anlieiz-Brenxistoffes;
<SEP> die
<tb> gebildete <SEP> Heizflamme <SEP> -würde <SEP> dabei <SEP> ihren
<tb> _e- <SEP> dureli <SEP> einen <SEP> Dureh-an- <SEP> in <SEP> den <SEP> vor <B>Z,</B> <SEP> <I>ell, <SEP> <B>Z,</B></I>
<tb> r-,vi <SEP> en <SEP> erweiterter- <SEP> Teil <SEP> des <SEP> Brenners
<tb> e <SEP> *ihiit
<tb> nehmen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Brenner zur Verbrennung von staub- förmigen Brennstoffen, dadurch gekennzeich- net, dass der Brenner einen erweiterten Teil besitzt, welcher zur Verbrennung von Brenn stoff bestimmt ist, zwecks Vorwärmung des Brenners, so dass der nachher in denselben eingeführte staubförxnibc Brennstoff sich im Brenner entzündet. UNTERANSPRüCHE:L Brenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der erweiterte Bren- nerte;l durch wenigstens eine Klappe zu gänglich ist, welche das Zuführen des zum Anheizen dienenden Brennstoffes er laubt. z. Brenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der erweiterte Bren- nerteil wenigstens eine Entleerungsflappe aufweist. 3.Brenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei senkrechter An ordnung des Brenners mit Blasvorriclitung nach unten ein Rost zur Aufnahme des zum Anhe#zen dienenden Brennstoffes vorgesehen ist. 4. Brenner nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, -dass der Rost aus wenig- stens zwei ein- und ausschiebbaren Teilen besteht. 5. Brenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei senkrechter An ordnung des Brenners mit Blasvorrichtung nach oben das Brennstoffstaub-Zufüh- rungsrohr durch eine Schutzhaube abge deckt ist. 6.Brenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass um das Brennstoff staub-Zuführungsrohr herum regulierbare Öffnungen für den Eintritt von Zusatzluft vorgesehen sind. 7. Brenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeicbnet, dass derselbe eine seitliche Kammer zur Aufnahme und Entzündung des Anheiz-Brennstoffes aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH108453T | 1924-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH108453A true CH108453A (de) | 1925-06-01 |
Family
ID=4367421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH108453D CH108453A (de) | 1924-04-30 | 1924-04-30 | Brenner zur Verbrennung von staubförmigen Brennstoffen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH108453A (de) |
-
1924
- 1924-04-30 CH CH108453D patent/CH108453A/de unknown
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