DE654039C - Rostfeuerung zum Verbrennen von Rohbraunkohle - Google Patents

Rostfeuerung zum Verbrennen von Rohbraunkohle

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DE654039C
DE654039C DEU12902D DEU0012902D DE654039C DE 654039 C DE654039 C DE 654039C DE U12902 D DEU12902 D DE U12902D DE U0012902 D DEU0012902 D DE U0012902D DE 654039 C DE654039 C DE 654039C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B5/00Combustion apparatus with arrangements for burning uncombusted material from primary combustion
    • F23B5/02Combustion apparatus with arrangements for burning uncombusted material from primary combustion in main combustion chamber

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Rostfeuerung zum Verbrennen von Rohbraunkohle Die Erfindung betrifft eine Ausbildung. voh. Rostfeuerungen zur Verbrennung von Xiohbraunkohle, bei welcher hinter dem Rost unter den Feuerzügen ein oder mehrere Sammeltrichter für den bei Verfeuerung von Rohbraunkohle in besonders großem Umfang anfallenden Flugkoks vorgesehen sind.
  • Die Erfindung besteht darin, daß am Boden der Sammeltrichter Düsen angeordnet werden, durch welche nach Bedarf Dampfoder Preßluft absatzweise in die Sammeltrichter eingeführt und dadurch der Flugkoks üi die Feuerung eingeblasen wird. Hierdurch wird erreicht, daß der Flugkoks in der Feuerung nachverbrannt wird.
  • Bisher hatte man diesen in den Sammeltrichtern lagernden Flugkoks entweder durch Schieber abgezogen uHd zusammen mit der Asche abgeführt, oder .es waren die Sammeltrichter mit einem Rost versehen, auf dem der Flugkoks verbrennen sollte. Bei den in den Sammelbehältern vorhandenen Tempieraturen war eine vollständige Verbrennung nicht gewährleistet.
  • Es ist auch bei Feuerungen, beispielsweise Lokomotivfeuerungen, bekannt, die Lösche, die in der Rauchkammer am Ende des Kessels angesammelt ist, in den Feuerraum rurückzuführen; hierzu bedient man sich eines Bläsers. Diese Einrichtung hat vor allem den Nachteil, daß die Lösche in der Zauchkammer verhältnismäßig kalt ist, also in diesem Zustand in den Feuerraum kommt, in dem sie nicht ohne weiteres verbrennen wird.
  • Durch die Erfindung wird mit Sicherheit eine vollständige Verbrennung efreicht. Die unterhalb der Feuerzüge liegenden Samiueltrichter und damit der anfallende Flugkoks -werden durch die strahlende Wärme der Kesselmauerung auf einer bestimmten Temperatur gehalten. Der Flugkoks wird mit dieser Temperatur durch einen Dampf- oder Preßluftstrom, der aus Düsen am Boden der Sammeltrichter austritt, in die Feuerung geblasen, wo er sofort durch die Berührung mit den heißen Feuergasen zur Verbrennung kommt.
  • Versuche haben ergeben, daß, wenn man 5 bis to Minuten .lang durch. Dampf den Flugkoks, der mit einer Temperatur von 10000 in der Sammelkammer unmittelbar hinter. der Feuerung anfällt, hochbläst, dieser sofort mit weißer Flamme im Feuerraum verbrennt. -:. -Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel, und zwar in Fig. t bei einer Muldenrostfeuerung und in Fig. 2 bei einer Treppenrostfeuerung, dargestellt.
  • Dem Rost z beliebiger Bauart wird die Kohle durch den Schacht 2 zugeführt. Die Hauptverbrennung findet auf dem Planr Ost 3 statt. Die über dem Rost aufsteigenden Heizgase verlieren allmählich den Flugkoks, der nach dem hinteren Teil der Feuerung geführt wird und in der Nähe der Hinterwand in den Sammelraum q. herabrieselt.
  • In ähnlicher Weise werden die aus dem zweiten Zug 5 ausfallenden Flugkoksteilchen im Sammelraum 6 gesammelt, der durch eine Klappe 7 gegen den Kanal 8, der zum Feuerraum führt, absperrbar ist. In dem unteren Teil der Sammelräume sind Düsen 9 eingebaut, durch die Druckluft oder Dampf in diese Räume eingeblasen wird, und zwar so, daß der Dampf in Richtung der Pfeile den Flugkoks hochreißt und in die Feuerung schleudert.
  • Die Aufblasevorrichtung für den herabgefallenen Flugkoks kann bei allen Feuerungsarten, z. B. auch bei Mühlenfeuerungen, verwendet werden. Es ist auch möglich, den Sammeltrichter von einer seitlichen Zuführung aus noch mit Kohle oder Schwelkohle zu füllen. Diese Kohle kann dann bei Erzeugung hoher Dampfleistung noch in den Feuerraunt geblasen werden. Die durch den Feuerzug mitgerissenen K ohleteilchen fallen aus der langgezogenen Flamme in den Trichter. Hier wird durch die strahlende Wärme im Feuerraum das noch vorhandene Wasser ausgetrieben, und die Zündung der hochgerissenen Flugkoksteilchen geht daher schnell vor sich. Durch das Ableiten des Flugkokses und Einblasen in den Feuerraum wird das Anschlakken der unteren Kesselrohre vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rostfeuerung zum Verbrennen von Rohbraunkohle, wobei hinter dem Rost unter den Feuerzügen ein oder mehrere Sammeltrichter für Flugkoks vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden der Sammeltrichter Düsen angeordnet sind, durch die nach Bedarf Dampf oder Preßluft eingeführt rund der Flugkoks absatzweise in die Feuerung eingeblasen wird.
DEU12902D Rostfeuerung zum Verbrennen von Rohbraunkohle Expired DE654039C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966403C (de) * 1950-04-14 1957-08-01 Babcock & Wilcox Dampfkessel W Rostfeuerung, insbesondere Wanderrostfeuerung, mit Brennstoffeinblasung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966403C (de) * 1950-04-14 1957-08-01 Babcock & Wilcox Dampfkessel W Rostfeuerung, insbesondere Wanderrostfeuerung, mit Brennstoffeinblasung

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