CH108606A - Mikrotelephon. - Google Patents

Mikrotelephon.

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CH108606A
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CH
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microtelephon
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Inventor
Co Bell Telephon Manufacturing
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Bell Telephone Mfg
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      Nikrotelephon.       Bei der Verwendung von     Mikrotelephonen     d. h. von an einem gemeinsamen Handgriff  befestigtem Mikrophon und Telephon im Fern  sprechbetrieb wurde vielfach die unangenehme  Erfahrung gemacht, dass beim starken Sprechen  im Telephon hohe pfeifende Töne von kurzer,  oder auch von ziemlich langer Dauer in  störendem Grade hörbar werden. Diese Stö  rung ist ganz besonders dann bemerkbar,  wenn sehr empfindliche Mikrophone, leichte  Handgriffe und leichte Telephone für die  Herstellung der     Mikrotelephone    zur Verwen  dung gelangen, und wenn die     Mikrophon-          und    die     Telephonmembranen    nahezu gleiche  Eigenschwingungen aufweisen.

   In diesem  Fall ist es nämlich leicht möglich, dass starke  Schwingungen der     Telephonmembrane    durch  die     Telephondose    und durch den Handgriff  auf die Mikrophondose und auf die Mikrophon  membrane übertragen werden, und dass die  Schwingungen     derletztereninfolgeUmformung     in elektrische Stromschwingungen, sowie in  folge ihrer Verstärkung durch die Mikro  phonbatterie elektromagnetisch auf die     Tele-          phorrmembrane    zurückwirken und sie in Eigen  schwingung erhalten.

      Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein       Mikrotelephon,    bei welchem diese in der Fern  sprechtechnik als "Pfeifen des     Mikrotelephons11     bezeichnete Wechselwirkung zwischen Tele  phon und Mikrophon dadurch verhindert ist,  dass der     Handgriff,    das Telephon und das  Mikrophon so massiv konstruiert werden, dass  die Eigenschwingungen des Handgriffes nicht  mehr als 1000 Schwingungen in der Sekunde,  die Eigenschwingungen des Telephons, sowie  diejenige des Mikrophons nicht weniger als  1800 Schwingungen in der Sekunde beträgt.

    Überdies wird     zweckmässigerweise    das Tele  phon am Handgriffe so befestigt, dass sein  Boden auf der Auflagefläche des Handgriffes       nur    an den die Befestigungsschrauben enge  umschliessenden Stellen aufliegt, während er  an den übrigen Stellen von ihm um einige  Millimeter entfernt ist. Dies wird entweder  dadurch erreicht, dass die Bodenfläche des  Telephons an jenen Stellen um einige Milli  meter erhöht oder dass zwischen die ebene  Bodenfläche und die ebene Auflagefläche des       Handgriffes    kleine scheibenförmige Unterlagen  auf die     Befestigungsschrauben    aufgeschoben  sind.

   Durch diese Befestigungsart werden all-      fällige Schwingungen des mittleren Boden  teils der     Telephondose    verhindert, sich über  den     Handgriff    auf das Mikrophon fortzupflan  zen. Aus dem gleichen Grunde kann auch  das Mikrophon derart am Handgriffe so be  festigt sein, dass nur der Rand seines Metall  bechers auf den     Handgriff    aufzuliegen kommt,  während sein wirksamster und am leichtesten  mitschwingender mittlerer Teil vollständig  frei bleibt, und nur     Schwingungen    der Mikro  phonmembrane aufnimmt.  



  Zum leichteren Verständnis des Erfindungs  gegenstandes und seiner besonderen Merkmale,  soll nachstehend ein Ausführungsbeispiel durch  Beschreibung und Zeichnung erläutert werden.  Die in der letzteren enthaltenen Figuren stel  len folgende Ansichten dar:       Fig.    1. Die Seitenansicht eines     Mikrotele-          phons,    sowie Querschnitte des obern und  untern Teils des     Handgriffes,    am ersteren  befestigten Telephons und des im letzteren  eingeschraubten Mikrophons;       Fig.    2 und 3.

   Vorderansichten des Hand  griffes und der an seinem obern und untern  Ende     angebrachtenVerbindungsklemmen,    nebst  schematischen Angaben von zwei verschiedenen  Schaltungen der beiden     Telephonwicklungen     und ihrer Verbindungen mit dein Mikrophon  und mit den Adern der Leitungsschnur;       Fig.    4. Vorderansicht des     Handgriffes    ohne  Telephon und ohne Mikrophon, nebst Ansicht  der Anordnung der     Schnurklemmen;          Fig.    5. Ansicht des Telephons von der  Bodenseite;       Fig.    6. Ansicht des Mikrophons von der  Rückseite.  



  In     Fig.    1. 2, 3 und 4 ist der ans plas  tischer Isoliermasse bestehende     Handgriff    7  mit seinen beiden zur Befestigung des     Tele-          phons    5 und des Mikrophons 6 bestimmten  Endflächen 19 und 29 dargestellt.

   Im Innern  desselben befinden sich drei in den Handgriff  eingebettete Verbindungsdrähte 8, 9 und 10,  deren obere Enden nach     Fig.    2 und 3 mit  den drei in die plastische Masse eingebetteten  und mit innern Schraubengewinden versehenen  Metallmuttern 11, 11, 11 (siehe     Fig.    1 und 4)  und deren untere Enden in bezug auf 8 und    10 mit den in     Fig.    2 und 4 sichtbaren  Klemmen 23 und 21 und in bezug auf 9  mit der im untern Ende des Handgriffes be  festigten     Metallhülse    12 verbunden sind.  



  Das in     Fig.    1 und 5 dargestellte Telephon  5 ist ein sogenanntes     Dosentelephon    und be  steht aus der dickwandigen und aus plastischer  Isoliermasse hergestellten Dose 21, aus der  auf die Dose aufgeschraubten Hörmuschel 39,  ans der zwischen dieser und dem     obern    Do  senrande festgeklemmten     Eisenblechmembrane     38 und aus der am Dosenboden mittelst drei  Schrauben 27, deren Muttern in den Dosen  boden eingelassen sind, befestigten Magnet  partie 15, deren Konstruktion als bekannt  vorausgesetzt werden darf und keine besondere  Merkmale aufweist.

   Das Telephon ist durch  drei Schrauben 22, welche in das Gewinde  der im     Handgriffe    eingebetteten drei Metall  hülsen 11 passen, auf dem flach gefrästen  äussern Teil der     obern    Endfläche 19 des       Handgriffes    festgeschraubt. Der mittlere Teil  von 19 ist jedoch etwas vertieft. Auf der  untern Seite des Dosenbodens befinden sich  drei scheibenförmige und flach gefräste Er  höhungen 43, in deren Mitte die Löcher für  die Schrauben 22 durchgebohrt und mit Me  tallhülsen 20     ausgebüchst    sind.

   Beim Auf  schrauben des Telephons auf die Handgriff  fläche 19 bleibt der mit der     Telephonmernbrane     am stärksten mitschwingende mittlere Teil  des Dosenbodens von der     Endfläche    19 des       Handgriffes    entfernt, so dass die stärksten  Schwingungen der Membrane 38 und des  Dosenbodens nicht auf den Handgriff 7 und  durch diesen auf die Mikrophonmembrane 32  übertragen werden. Es ist einleuchtend, dass  dieser Zweck der auf der untern Seite des  Dosenbodens befindlichen Erhöhungen 43 auch  dadurch zu erreichen ist, dass man sie durch  scheibenförmige Zwischenlagen     ersetzt,    durch  welche die     Endfläche    des Handgriffes und  Bodenfläche des Telephons auseinander ge  halten werden.  



  Das Mikrophon besteht aus einem Metall  becher 31, welcher mit seinem     Ansatze    36 in  die am untern Ende des     Handgriffes    7 ein  gebettete Metallhülse 12 eingeschraubt wird,      aus der am Boden des Bechers isoliert an  gebrachten Kohlenkapsel 30 des Mikrophons,  aus der darüber im obern Teil des Metall  bechers 31 gelagerten und durch einen Feder  ring 35 festgehaltenen Mikrophonmembrane  32 und aus dem über den Becher 31     äufge-          schobenen    und auf seinem flachen Teile mit  Schlitzen versehenen Schalldeckel 40.

   Die  Konstruktion und die Befestigungsart der  Kohlenkapsel 30 der Membrane 32 und der       Stromzuführungsfedern    18 und 37 ist die all  gemein gebräuchliche und darf wohl als be  kannt vorausgesetzt werden. Im übrigen ist  die Zusammenstellung des Mikrophons die  folgende: Nachdem die Zeitungsschnur 28  in den     Handgriff    nach     Fig.    4 einmontiert ist,  wird der aus plastischem Isoliermaterial her  gestellte Isolierring 16 (siehe     Fig.    1 und 6)  so auf die untere Endfläche 29 des Hand  griffes 7 (siehe     Fig.    1 und 4) aufgelegt, dass  sein Vorsprung 46 in die Ausfräsung 44       (Fig.    4) der     Handgrifffläche    29 passt.

   Hierauf  wird     derMetallbecher    mit     einmontierterKohlen-          kapsel    30 und Membrane 32 mit seinem un  tern     Ansatze    36 in die Metallhülse 12 des       Handgriffes    eingeschraubt, bis der Isolierring  16 mit seiner Fläche     29"    (siehe     Fig.    1 und 6)  auf der Endfläche 29 des Handgriffes (siehe       Fig.    1 und 4) und der Absatz 14 des Metall  bechers 31 auf der Fläche     14a    des     Isolier-          ringes    16 fest aufsitzt. Dabei wird die Kon  taktfeder 18 gegen den Stellring der Kohlen  kapsel 30 gedrückt.

   Zuletzt wird der Schall  deckel 40 über den Metallbecher 31 aufge  schoben und an dem im Isolierring 16 be  festigten Metallreifen 17 mit einigen     Schrauben     41 festgeschraubt. .  



  Die bisher beschriebene Konstruktion des  in der Zeichnung dargestellten Ausführungs  beispiels des Erfindungsgegenstandes ist aber  an und für sich noch nicht hinreichend, um  das in der Einleitung erwähnte Pfeifen des  Telephons mit Sicherheit zu verhüten. Zu  diesem Zwecke müssen Handgriff, Telephon  und Mikrophon so kräftig und massiv her-    gestellt werden, dass ihre Eigenschwingungen  den am Anfange dieser Beschreibung ange  führten Bedingungen genügen.

Claims (1)

  1. " PATENTANSPRUCH: Mikrotelephon, bestehend aus Handgriff und an seinen Enden angebrachtem Telephon und Mikrophon, dadurch gekennzeichnet, dass diese Bestandteile so hergestellt sind, dass die Eigenschwingung des Handgriffes nicht mehr als 1000 Schwingungen in der Sekunde, die Eigenschwingung des Telephons, sowie diejenige des Mikrophons aber nicht weniger als 1800 Schwingungen in der Sekunde auf weist.
    UNTERANSPR1lCHE 1. Mikrotelephon nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dose des Telephons aus gleichem Material wie der Handgriff und dickwandig erstellt und auf der Aussenseite ihres Bodens an den ihre Befestigungsschrauben eng umschliessenden Stellen mit Erhöhungen versehen ist, durch welche die übrigen Stellen des Bodens um einige Millimeter von der Endfläche des Handgriffes entfernt gehalten werden. 2. Mikrotelephon nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Boden der Telephondose und die Endfläche des Hand griffes durch scheibenförmige und auf die Befestigungsschrauben derselben aufgescho bene Zwischenlagen auseinander gehalten werden.
    3. Mikrotelephon nach Patentanspruch und nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der . lylikrophonbeeher im untern Ende des Handgriffes so einge schraubt ist, dass er nur mit einem an seiner Aussenseite angebrachten Absatze gegen einen auf dem Handgriff aufgelegten Iso- lierring angedrückt wird. .
CH108606D 1923-02-07 1924-01-21 Mikrotelephon. CH108606A (de)

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US108606XA 1923-02-07 1923-02-07

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CH108606D CH108606A (de) 1923-02-07 1924-01-21 Mikrotelephon.

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