CH108633A - Faltboot. - Google Patents
Faltboot.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B7/00—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
- B63B7/06—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels having parts of non-rigid material
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
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Description
Faltboot. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Faltboot, welches ein eine Sitzöffnung in der Mitte freilassendes Gerippe mit wenigstens teilweise zusammenlegbaren Längsstäben, so wie Querspanten und eine Aussenhaut besitzt und welches die Neuerung aufweist, dass Längsstäbe aus Teilstäben zusammengesetzt sind, welche nahe ihren Enden je zwei auf gleiche Distanz voneinander angeordnete Durchbohrungen aufweisen und welche durch in diesen Durchbohrungen befindliche Steck stifte zu einem geraden Stab verbunden sind und dass mittelst winkelförmig gebogener Stifte gleichzeitig sowohl die Befestigung der Querspanten auf durch mehrteilige Längs stäbe gebildeten Stäben, als auch die Verstei fung der betreffenden Stellen dieser Längs stäbe hergestellt ist.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des; darin zeigt: Fig. 1 in einer Seitenansicht die Zusam mensetzung von die Steven tragenden mitt leren Längsstäben (Bodenstäben), Fig. 2 die Befestigung eines Querspantes auf diesen Längsstäben in einem Schaubild, Fig. 3 eine Seitenansicht des vollständi gen, als versteifter Träger ausgebildeten Ge rippes, Fig. 4 einen Querschnitt durch die Sitz öffnung, Fig. b ein Schaubild der Verbindungen eines Querspantes mit andern Teilen des Ge rippes, Fig. 6 eine Draufsicht des Gerippes und Fig. 7 eine schaubildliche Darstellung einer Rückenlehne in der Sitzöffnung.
Nach Zeichnung bestehen die Bodenstäbe des Bootgerippes aus einzelnen Teilstäben 1, deren Länge so bemessen ist, dass sie sich zur Verpackung in einer handlichen Stab tasche eignen. Diese Stäbe weisen nahe ihren Enden zwei auf gleiche Distanz voneinander angeordnete Durchbohrungen auf, von wel chen jeweilen eine innere Durchbohrung 2 mit der äussern Durchbohrung 3 des Nach barstabes zum Durchstecken eines Steckstiftes 4 dient, so dass mehrere Teilstäbe einen ge raden Längsstab, als Ganzes, bilden können. An den Endstäben der Bodenstäbe sind, wie Fig. 1 zeigt, Vorder- und Hintersteven 5 be festigt. Die Körperform des Bootes ist durch zusammenlegbare Querspanten 6, sowie auch besondere, mittelst nicht gezeigten Hülsen zusammensteckbare Rundstäbe 11 bestimmt.
Zur Befestigung dieser Querspanten auf den Bodenstäben dienen Steckstifte an den be treffenden Stellen der Stäbe. Die Bodenstäbe und Rundstäbe 11 bilden Längsstäbe des Ge rippes und sind wenigstens teilweise zusam menlegbar.
Diese Steckstifte 7 sind daselbst winkel förmig abgebogen, um gleichzeitig der Be festigung der Querspanten und der durch Auseinanderspreizen erzielten Versteifung der betreffenden Bodenstäbe zu dienen, wie Fig. 2 und 4 zeigt. Der mittlere Teil des Bootes weist eine Sitzöffnung umschliessende Süll- bordstäbe 8 auf. Diese sind als Teile des Obergurtes des als versteiften Träger ge dachten Bootgerippes durch Verlängerungen 10 gegen die Steven 5 abgestützt, und sind ausserdem an den beiden Stirnenden der Sitz öffnung in der vertikalen Längsmittelebene befindliche Diagonalstreben 9 vorgesehen. welche je zwei als Vertikalstreben gedachte Querspanten 6 gegeneinander absteifen. Die Verlängerungen 10 ruhen auf den Querspan ten auf.
Die Befestigung der Süllbordstäbe 8 ist durch mit Flügelmuttern versehene Schrauben 13, welche in mit der betreffenden Sparrte verschraubten Winkeln 14 eingeschweisst sind, gesichert. Um die Sitzöffnung noch besser gegen Wellenschlag abzuschliessen, sind Wasch bordleisten 12 mittelst der gleichen Schrau ben 13 zusammen mit den Süllbordstäben 8 an den Winkeln 14 angeschlossen.
Diese Waschbordleisten greifen mit ihrem verdickten Kopf über die Süllbordleisten und bilden dadurch einen einheitlichen erhöhten Rand rings um die Sitzöffnung herum. Diese läuft nach vorn spitz zu, und sind daselbst die beiden Süllbordstäbe mittelst einer Schraube 17, welche mit einem Blechbeschlag 16 des einen Stabes verschweisst und durch einen Blechbeschlag des andern Stabes hindurch gesteckt ist, an einen mit einem an dieser Stelle angeordneten Spant verschraubten Ver tikalstab 15 angeschlossen. In ähnlicher Weise und an denselben Vertikalstab 15 sind auch der Verlängerungsstab 10 und die Diagonal strebe 9 des Vorderteils angeschlossen. An den beiden Steven 5 sind die Verlängerungs stäbe 10 in Aussparungen 19 durch Stifte festgehalten. An den Steven 5 stossen auch die Längsstäbe 11 in nicht gezeigten Aus sparungen stumpf zusammen.
Die äussere Körperform des Bootes wird durch eine Aussenhaut 21 hergestellt, welche einen Ausschnitt für die Sitzöffnung freilässt und daselbst mit Taschen 20 versehen ist, durch welche die Süllbordstäbe durchgesteckt sind. Das Bootgerippe muss demnach in diese Aussenhaut eingebaut werden, wobei, wie Fig. 1 andeutet, durch Ausstrecken der Bo denstäbe die Haut in der Längsrichtung an gespannt wird, während in der Querrichtung dieses Ausspannen mittelst der Schrauben 13 möglich gemacht ist. Durch entsprechendes Spannen der Diagonalstreben 9 an den Schrau ben 18 kann dem Gerippe auch der soge nannte "Sprung" gegeben werden, welcher die Schwimmfähigkeit des Bootes begünstigt.
In der Sitzöffnung kann auch eine mit einer Rückenlehne 22 ausgerüstete Traverse 23 eingebaut sein. Diese ist nach Fig. 7 mit- telst nicht sichtbarer Drehzapfen in den Süll- bordstäben gelagert, und dienen diese Dreh zapfen gleichzeitig als Achsschenkel zum An stecken von Fahrrädern, um auf demn so her gestellten Wagengestell das zusammengesetzte Boot für allfällige Überlandtransporte einrich ten zu können.
Die Aussenhaut 21 ist aus besonders star kem Segeltuch hergestellt, dessen Gewebe beidseitig durch eine innig damit verbundene wasserdichte Deckschicht geschützt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Faltboot, welches ein eine Sitzöffnung in der Mitte freilassendes Gerippe mit wenig stens teilweise zusammenlegbaren Längs stäben, sowie Querspanten und eine Aussen haut besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass Längsstäbe aus Teilstäben zusammengesetzt sind, welche nahe ihren Enden je zwei auf gleicher Distanz voneinander angeordnete Durchbohrungen aufweisen und welche durch in diesen Durchbohrungen befindliche Steck stifte zu einem geraden Stab verbunden sind, und dass mittelst winkelförmig gebogener Stifte gleichzeitig sowohl die Befestigung der Querspanten auf durch mehrteilige Längs stäbe gebildeten' Stäben, als auch die Ver steifung der betreffenden Stellen dieser Längs stäbe hergestellt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Faltboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzöffnung mit einem Süllrand umgeben ist und in der Längsrichtung des Bootes Verlängerungen angeschlossen sind als Stützen von Vor- der und Hintersteven, wodurch diese Ver längerungen mit dem Süllrand zusammen einen über die ganze Länge des Bootes sich erstreckenden Trägerobergurt bilden. 2. Faltboot nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Obergurt, einem durch die Bo denstäbe gebildeten Untergurt und den als Vertikalstreben wirkenden Spanten auch noch in der vertikalen Längsmittelebene des Bootes angeordnete Diagonalstreben vorhanden sind. 3. Faltboot nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Diagonalstreben nachspann bar sind. 4.Faltboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Querspanten zusammenlegbar sind. 5. Faltboot nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass das ganze Bootsgerippe in eine Aussenhaut eingebaut ist. 6. Faltboot nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aussenhaut aus einem Stück besteht, mit einem Einschnitt für die Sitzöffnung, und dass der Süllrand da zu eingerichtet ist, die Aussenhaut anzu spannen. 7. Faltboot nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2, 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Süllrand mit einem an seiner Aussenseite angelegten Waschbord zusammen auf den ihn unterstützenden Spanten vermittelst an letzteren festsitzen den Schrauben gegen die Sitzöffnung hin festziehbar ist. B.Faltboot nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aussenhaut aus einem Gewebe besteht, welches beidseitig eine innig damit verbundene wasserdichte Deck schicht aufweist. 9. Faltboot nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Sitzöffnung mittelst Drehzapfen eine Rückenlehne ein gebaut ist, deren in einem Waschbord ge lagerte Drehzapfen als Achsschenkel aus gebildet sind, um durch Anstecken von Rädern eine Transportachse zu schaffen für das zusammengesetzte Faltboot.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH108633T | 1924-05-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH108633A true CH108633A (de) | 1925-02-02 |
Family
ID=4367616
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH108633D CH108633A (de) | 1924-05-06 | 1924-05-06 | Faltboot. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH108633A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0128247A1 (de) * | 1983-06-10 | 1984-12-19 | Ulrich Göbel | Zerlegbares Sportboot |
| EP0207766A1 (de) * | 1985-06-27 | 1987-01-07 | Carry Craft Limited | Zerlegbares Boot |
| FR2611646A1 (fr) * | 1987-03-03 | 1988-09-09 | Cerati Celestin | Embarcation gonflable |
| FR2758788A1 (fr) * | 1997-01-27 | 1998-07-31 | Pierre Oudin | Embarcation du type canoe |
-
1924
- 1924-05-06 CH CH108633D patent/CH108633A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0128247A1 (de) * | 1983-06-10 | 1984-12-19 | Ulrich Göbel | Zerlegbares Sportboot |
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| FR2611646A1 (fr) * | 1987-03-03 | 1988-09-09 | Cerati Celestin | Embarcation gonflable |
| FR2758788A1 (fr) * | 1997-01-27 | 1998-07-31 | Pierre Oudin | Embarcation du type canoe |
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