CH108689A - Sohlenbeschlag. - Google Patents

Sohlenbeschlag.

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CH108689A
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sole
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leather
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Kuhr Wilhelm
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Kuhr Wilhelm
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C15/00Non-skid devices or attachments
    • A43C15/16Studs or cleats for football or like boots
    • A43C15/162Studs or cleats for football or like boots characterised by the shape

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Sohlenbeschlag.    Um bei stark beanspruchtem Schuhwerk,  z. B. Militärstiefeln, Gebirgsschuhen usw.,  die Laufsohlen vor Abnutzung tunlichst zu  schützen, werden in diese Sohlen die be  kannten , Sohlennägel eingeschlagen. Dabei  ergibt sich jedoch der Nachteil, dass nach  eingetretenem Verschleiss oder Verlust eines  Nagels für den Ersatznagel stets eine neue  Befestigungsstelle gewählt werden muss, da  dieser in dem vorhandenen Nagelloch keinen  genügenden Halt mehr zu finden vermag.  Die Sohle wird infolgedessen bei häufigerem  Ersatz von Nägeln von zahlreichen offenen  Nagellöchern durchsetzt und dadurch wasser  durchlässig.

   Um dies zu vermeiden, ist be  reits in Vorschlag gebracht,     Schraubstollen     zu verwenden und diese in Büchsen einzu  schrauben, welche entweder vom Innern des       Schuhwerkes    aus oder in umgekehrter Rich  tung von der Lauffläche aus eingeschlagen  wurden. Dieser Vorschlag hat sich bisher  jedoch nicht einzubürgern vermocht, da das  so ausgerüstete Schuhwerk im     Verhältnis    zu  dem mit den üblichen Sohlennägeln beschla  genen unverhältnismässig schwer und die  Sohle infolge der sie ganz durchsetzenden         Schraubbüchsen    nicht mehr nachgiebig ge  nug war, um den     Durchbiegungen    des Fusses  beim Gehen folgen zu können.

   Ein weiterer  Nachteil dieser bekannten Anordnungen be  stand auch darin, dass infolge von Rostbil  dung die Berührungsstellen der Sohle mit       Scbraubnagel    und Büchse angefressen wur  den, wodurch nicht nur der erforderliche Halt  für den Laufkopf eingebüsst, sondern auch  die Sohle selbst zerstört wurde.  



  Diese Nachteile lassen sich gemäss der  Erfindung vermeiden. Diese selbst betrifft  einen Sohlenbeschlag, bestehend aus Mutter  hülsen und aus     Beschlagnägeln    mit in die  Hülsen passendem Gewinde. Und sie zeichnet  sich dadurch aus, dass die zur Aufnahme je  einer mit Haltezwingen versehenen Schraub  hülse in der Sohle vorgesehenen Öffnungen  nur zum Teil von den     Schraubhülsen    aus  gefüllt sind, so dass jeweilen zwischen dem  Schraubenbolzen des     Beschlagnagels    und dem  Leder der Sohle ein Zwischenraum verbleibt,  welcher Zwischenraum durch eine unter dem       Beschlagkopf    angeordnete Lederscheibe ab  gedeckt ist.

   Die     äussern,    bei     Durchbiegungen     am stärksten gespannten Fasern der Sohle      bleiben dabei frei von festen metallischen  Einlagerungen, da der Schaft des Sohlen  nagels durch diese mit Spiel hindurchgeht.  Dieser Spielraum kann durch die genannte  Lederscheibe abgedichtet werden, was ver  hütet, dass bei eintretender Rostbildung die  Sohle selbst davon     angegriffen    wird. Ferner  trägt diese Lederscheibe dazu bei, die Schraub  verbindung zu entlasten, indem sie bei auf  tretendem Druck auf den Nagelkopf puffer  artig wirkt.

   Auch für den Fall, dass ein  Nagelkopf ganz oder nahezu ganz abgelaufen  ist, so dass er mit dein Schrauben- oder  Steckschlüssel nicht mehr fassbar ist, ist die  Lederscheibe von Vorteil, indem alsdann der  in diese hineinragende Teil des Nagelschaftes  noch einen geeigneten Angriffspunkt bietet,  um den Nagelrest aus der<B>AI</B>     utterhülse    heraus  zuschrauben.  



  Zweckmässig wird der wie     vorerläutert     gestaltete Sohlenbeschlag in einer besonderen  Sohle- angebracht, welche wie eine gewöhn  liche Doppelsohle mit dem     Sehulrwerk    ver  bunden wird. Diese besondere Sohle ist bei  rechtzeitiger Erneuerung abgenutzter Lauf  nägel so gut wie     unverschleissbar,    während  gleichzeitig das Schuhwerk an sich durch  den Fortfall wiederholter Neubesohlung we  sentlich geschont und länger brauchbar er  halten wird.

   Ferner kann diese besondere  Sohle zur Erhöhung ihrer     Wasserundurch-          lässigkeit    und Haltbarkeit mit     Olen    und  Fetten behandelt werden, was beire Gebrauch  des üblichen Sohlenbeschlags, insbesondere  beim gewöhnlichen Sohlennagel nicht der  Fall war, da dieser     infolge    der     Geschmeidig-          keitserhöhung    des Leders durch eine solche  Behandlung den benötigten Halt verlor.  



  Die Zeichnung veranschaulicht eine bei  spielsweise Ausführungsform der Erfindung.  Es zeigt:       Fig.    1 in stark vergrössertem     Malistab    den       Sohlennagel    und seine Befestigung in der  Schutzsohle;       Fig.    2 erläutert die     Anpassungsfähigkeit     der Sohle an     Durchbiegungen    des Fusses;       Fig.    3 bringt die Sohle von der Lauf  seite zur Darstellung, und         Fig.    4 von der Innenseite.  



  In dem Schaft     a    des üblichen Sohlen  nagels b mit viereckigem Kopf ist ein Ge  winde eingeschnitten, vermittelst welchem  der Nagel, bei unter seinen Kopf gelegtem  Lederplättchen c, in die von der Innenseite  der Sohle     (Z    in diese eingeschlagene, aus       3l:essing    oder sonstigem nicht rostendem  Metall bestehende Büchse e eingeschraubt  wird. Die     Büchse    ist durch umgebogene  Zinken     j'    ihres obern Flansches g gegen  Verdrehen in dem in der Sohle angebrachten       Einsetzloch        1r    gesichert.

   Die Länge der       Büchse    e wird zweckmässig so bemessen,  dass sie die Dicke einer normalen     Kernleder-          sohle    etwa bis zur Hälfte durchdringt. Die  äussere Schicht der Laufsohle bleibt infolge  dessen frei von festen, metallischen Einlage  rungen. Gleichzeitig erhält der Nagel An  zugsmöglichkeit, wobei Plättchen und Sohle  zusammengedrückt und der bereits durch die  Zinken f gebotene Halt der Büchse im Leder  noch vermehrt wird. Ausserdem wird dadurch  auch das Eindringen von Feuchtigkeit zu der  Befestigungsstelle wirksam verhindert.  



  Wie aus     Fig.    2 ersichtlich ist, vermögen  sich bei     Durehbiegungen    der Sohle zum Bei  spiel nach der in     Fig.    1 angedeuteten punk  tierten Linie die äussern, am stärksten ge  spannten Faserschichten unbeschadet und un  gehindert durch feste metallische Einlage  rungen zu strecken, so dass die Sohle trotz  ihrer     Schraubnagelbewehrung    eine grosse     Nasti-          zität    und Anpassungsfähigkeit an die Durch  biegungen des Fusses behält. Dabei beträgt  das Gewicht dieser     Schraubnägel    kaum mehr  als das der üblichen Sohlennägel.

   Sie kön  nen mittelst eines gewöhnlichen     Schrauben-          oder    Steckschlüssels leicht ein- und ausge  schraubt werden. Die dünnen Büchsen unter  liegen keinem nennenswerten Verschleiss und  überdauern die Haltbarkeit des Oberleders  beträchtlich, so dass sie, wenn dieses rissig  oder unbrauchbar geworden sein sollte, ge  gebenenfalls mitsamt der Schutzsohle und  den noch brauchbaren Nägeln bei einem an  dern Schuhwerk erneute Verwendung finden  können.

Claims (1)

  1. PATNNTANSPUUCI[ Sohlenbeschlag, bestehend aus Mutter hülsen und aus Beschlagnägeln mit in die Hülsen passendem Gewinde, dadurch gekenn zeichnet, dass die zur Aufnahme je einer mit Haltezwinge versehenen Schraubhülse in der Sohle vorgesehenen Öffnungen nur zum Teil von den Schraubhülsen ausgefüllt sind, so dass jeweilen zwischen dem Schraubenbolzen des Beschlagnagels und dem Leder der Sohle ein Zwischenraum verbleibt, welcher Zwi schenraum durch eine unter dem Beschlag- kopf angeordnete Lederscheibe abgedeckt ist.
CH108689D 1924-03-14 1924-03-14 Sohlenbeschlag. CH108689A (de)

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