CH108957A - Apparat für Strassenfahrzeuge zur fortlaufenden Markierung des augenblicklichen Standortes auf einer Landkarte und zur Aufzeichnung des zurückgelegten Weges in Form einer Horizontalprojektion. - Google Patents

Apparat für Strassenfahrzeuge zur fortlaufenden Markierung des augenblicklichen Standortes auf einer Landkarte und zur Aufzeichnung des zurückgelegten Weges in Form einer Horizontalprojektion.

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CH108957A
CH108957A CH108957DA CH108957A CH 108957 A CH108957 A CH 108957A CH 108957D A CH108957D A CH 108957DA CH 108957 A CH108957 A CH 108957A
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Sigfrid Grafstroem John
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Sigfrid Grafstroem John
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  Apparat für Strassenfahrzeuge zur fortlaufenden Markierung des augenblicklichen  Standortes auf einer     Landkarte    und zur Aufzeichnung des zurückgelegten Weges  in Form einer Horizontalprojektion.    Der Gegenstand der Erfindung ist auf  der Zeichnung in einer beispielsweisen Aus  führungsform dargestellt, wobei die Landkarte  auf     nebeneinanderliegenden    Streifen abge  bildet ist, deren Länge, Breite und An  zahl von dem     Massstab    der Karte und der  Grösse des zu beherrschenden Gebietes be  stimmt wird.  



       Fig.    1 ist ein Horizontalschnitt des Appa  rates nach Linie     A-A    der     Fig.    2;       Fig.    2 ist ein Querschnitt nach der Linie       B-B    der     Fig.    1;       Fig.    3 ist ein Teilquerschnitt nach der  Linie     C-C    der     Fig.    1;       Fig.    4 ist ein Teilquerschnitt nach der  Linie     D-D    der     Fig.    1;

         Fig.    5 zeigt eine Einzelheit, nämlich die       Autriebsmutter    für einen Kartenstreifen mit       rohrförmiger    Verlängerung, den Anschlag,       Verschlusskolben    und der Feder;       Fig.    6 und     611    zeigen einen einzelnen Halter  für die Rollen eines Kartenstreifens im Quer  schnitt und in Draufsicht;         Fig.    7 zeigt eine Einzelheit, nämlich eine  Getriebespindel für die seitliche Bewegung  der Rollenhalter der einzelnen Kartenstreifen;       Fig.    8 zeigt die Antriebswelle für die  Aufwicklung     bezw.    Abwicklung eines Karten  streifens;

         Fig.    9 zeigt eine der Rollen des Karten  streifens mit Keil und Nut;       Fig.    10 zeigt den Apparat von dem einen  Ende aus gesehen bei weggenommener     End-          platte;          Fig.    11 zeigt eine Aussenansicht des Appa  rates von oben gesehen mit eingezeichneten  Haupteinzelheiten;       Fig.    12 ist ein Schnitt nach Linie     A-A     der     Fig.    11;       Fig.    13 ist ein Schnitt nach Linie     B-B     der     Fig.    11;

         Fig_    14 ist ein Schnitt nach Linie     C-C     der     Fig.    11;       Fig.    15 zeigt einen Teil einer abgeänder  ten Ausführungsform einer veränderlichen  Übertragungsvorrichtung;           Fig.    16 ist ein Schnitt nach Linie<I>F -F</I>  der     Fig.    15;       Fig.    17 zeigt einen Kugelhalter, dessen  Kugeln an mehreren Reibungsscheiben an  liegen ;

         Fig.    18 ist eine andere Ausführungsform  der veränderlichen     Cbertragungsvorrichtung;          Fig.19-21    sind Schnitte längs der Linien       A-A        bezw.        B-B        bezw.        C-C    der     Fig.    18;

         Fig.    22     und    23 zeigen ein für die     Diffe-          rentialvorrichtung    nach den vorhergehenden  Figuren vorgesehenes     Antriebshebelgestänge;          Fig.    24 ist eine Gesamtübersicht des Ap  parates von oben gesehen,       Fig.    25 eine Seitenansicht, und       Fig.    26 eine Stirnansicht.  



  Der dargestellte Apparat setzt sich aus  den die einzelnen Kartenstreifen enthaltenden       Apparatteilen        (Fig.    1 und 10) und den An  triebsteilen zusammen. Ein einzelner Karten  streifen nebst Antriebsrollen und Führungs  gestell ist in     Fig.    6 dargestellt, in welcher  Figur mit 1 der Streifen bezeichnet ist, der  an Rollen 2 angebracht ist, die in einem  sogenannten Rollenhalter 3 angeordnet sind.  Der in strichpunktierten Linien gezeichnete       Streifen    1 verläuft von der obern Rolle 2  über eine Platte oder Rolle 4 und längs der  Böden und der     senkrechten    Flanschen des  Rollenhalters 3 zu der untern Rolle 2.  



  Eine einzelne Rolle 2 ist in     Fig.    9 dar  gestellt, aus welcher Figur zu     ersehen    ist;  dass die Rolle 2 mit einer Nut 5 ausgerüstet  ist, mittelst derer das eine Ende des Streifens 1  befestigt ist.  



  Die     Fig.    8 zeigt eine Welle für eine Rolle 2.  Die Welle ist mit ihren beiden Enden an  den Seitenwänden des Apparates gelagert  und geht durch die Rolle 2 und den Rollen  halter 3 hindurch. Sie ist mit einer sich in  ihrer Längsrichtung erstreckenden Nut 6 ver  sehen. In diese Tut 6 greift ein an der Rolle 2  befestigter     innerer    Vorsprung oder Feder 7  ein, so dass die Rolle 2 in der Drehrichtung  mit der Welle verbunden und in Längsrich  tung gegenüber der Welle verschiebbar ist.

    Die Rollenhalter 3 sind derart gestaltet, dass    sie, wie insbesondere     Fig.    2 erkennen lässt,       ineinandergeschoben    werden     können,    und sie  sind unabhängig voneinander längs der in       Fig.    8 gezeichneten Wellen H v     ersehiebbar.     



  Die     Fig.    1, 2 und 10 zeigen in Seiten  ansicht, Grundriss und Seitenschnitt die     An-          bringung    der Rollenhalter 3 mit den Rollen 2  und der Tragwellen im Apparat.  



  Zur     Führung    der Rollenhalter 3 längs  ihrer     Wellen    H dienen im Apparat parallel  zu den Wellen gespannte Stahldrähte     L    oder  dergleichen. Zur Drehung der Wellen dienen  an ihrem einen Ende befestigte Treibräder,  wie beispielsweise die aus     Fig.    10 ersicht  lichen Zahnräder 8, die durch Zwischenräder,  welche bei entsprechender Ausbildung der  Zahnräder 8 gegebenenfalls fehlen     können,     miteinander in Eingriff stehen. Von den in       Fig.    10 gezeichneten Zahnrädern 8     gehüren     die obern zu den obern Rollen 2 und die  untern zu den untern Rollen 2.

   Jeder Zahn  rädersatz wird durch ein Treibrad 9 ange  trieben, das auf dem Ende einer der obern,       bezw.    einer der untern Wellen sitzen kann.  Die beiden Treibräder 9 erhalten ihren An  trieb durch     Transmissionsräder    10, und die  Antriebsräder 10 der beiden Treibräder 9  sind durch einen sogenannten Differential  trieb derart miteinander verbunden,     dar)    die  Drehungsgeschwindigkeit des einen Wellen  systems, beispielsweise des obern, sich kon  tinuierlich vermindert, während die Drehungs  geschwindigkeit des andern     Wellensystems,     also alsdann des untern, sich kontinuierlich  vergrössert und umgekehrt.

   Hierdurch wird  erreicht, dass die Geschwindigkeit der sich  von den     obern    Rollen 2 abrollenden und auf  die untern Rollen 2     aufrollenden    oder um  gekehrt bewegten Streifen 1 in ihrer Längs  richtung stets die gleiche bleibt, gleichgültig  wie gross die Streifenlängen sind, die jeweils  auf den untern     bezw.    obern Rollen 2 aufge  wickelt sind.  



  Das die     Transmissionsräder    10 der beiden  Treibräder 9 verbindende Getriebe ist aus  den     Fig.    11 und I2 in Grundriss und Seiten  schnitt ersichtlich. Es besteht aus den vier  konischen, gerillten Rollen     a,    von denen     zwei         Rollen auf der mittleren Welle 13 sitzen,  während die beiden äussern konischen Rollen a       finit    den Rädern 10 je auf einer gemeinsamen  Welle sitzen.

   Ein vorzugsweise aus Klavier  saitendraht bestehender Draht 11 (ausgezogen  gezeichnet) und ein entsprechender Draht 12  (strichpunktiert gezeichnet) sind je zwischen  einer mittleren und einer äussern Rolle ent  sprechend den     Fig.11    und 12 derart befestigt,  und auf die     C-rewinde    der Rolleu a aufge  wickelt, dass bei der Drehung des mittleren  Rollenpaares entgegengesetzt zur Uhrzeiger  drehrichtung die beiden äussern Rollen derart  mitgenommen werden, dass zum Beispiel die  Drehgeschwindigkeit der linken Rolle dauernd  abnimmt und die Drehgeschwindigkeit der  rechten Rolle a dauernd wächst.     DieWelle    13  erhält ihren Antrieb über     Transmissionen    14  von einer Treibrolle<B>15</B>     (Fig.    11 und 12).  



  Für die seitliche Verschiebung der Rollen 2  längs ihrer Wellen ist folgende Vorrichtung  vorgesehen.  



       Jeder    Rollenhalter 3 besitzt zwischen der  obern und untern Rolle 2 eine rohrförmige  Mutter     E.    Die rohrförmige Mutter E jedes  Rollenhalters 3 sitzt auf einer mit Gewinde       verseheneci    Welle Ir, welche Wellen K also  parallel zu den Wellen H der Rollen 2 ver  laufen und ebenfalls in den     Seitenwänden     des Apparates gelagert sind. Alle diese  Wellen K werden gleichzeitig angetrieben.  Jeder Rollenhalter 3 nebst Mutter     E    und  Welle K besitzen eine Schliessvorrichtung,  durch die die Mutter E entweder     finit    dem  Rollenhalter 3 selbsttätig festgeschlossen,  d. h. starr verbunden wird, oder durch sie  mit der Welle K festgeschlossen wird.

   Im  ersteren Falle gleitet die Mutter     E    längs der  Welle K und nimmt den     Rollenhalter    3 mit,  während im zweiten Falle die Mutter     E    sich  mit     derWelle    K dreht und der Rollenhalter 3  stillsteht, was in seinen beiden     äussern        End-          lagen    der Fall ist. Die nebeneinander ange  ordneten Rollenhalter 3 werden nacheinander  von der einen, äussern     Endlage    in die andere  bewegt, also zuerst Rollenhalter Nr. 1, dann  Rollenhalter Nr. 2     usf.    (s.     Fig.    1).

   Die     In-          bewegungsetzung    der Rollenhalter 3 nachein-         ander    erfolgt hierbei derart, dass Rollenhalter  Nr. 1, nachdem er bis in die     Mitte    seines  Weges     vorbewegt    worden ist, die Vorrichtung  zum Kuppeln der Mutter     E    des Rollenhalters  (Nr. 2) mit diesem betätigt, was die     In-          bewegungsetzung    des     Rollenbalters    Nr. 2 zur  Folge hat.

   Die Rollenhalter Nr. 1 und 2 be  wegen sich darin gleichzeitig vorwärts, bis  Rollenhalter     Nr.1    seine andere     Endlage    und  Rollenhalter Nr. 2 seine Mittellage erreicht  hat. Alsdann wird die Mutter F des Rollen  halters Nr. 1 mit der Welle K gekuppelt;  wodurch die Bewegung des Rollenhalters       1N.1    aufhört, während der Rollenhalter Nr. 2  die Bewegung des Rollenhalters Nr. 3 ein  schaltet     usf.     



  In     Fig.    5 ist die rohrförmige Mutter     E     mit Schliess- oder Kupplungsvorrichtungen  dargestellt. Dieselbe setzt sich aus der eigent  lichen     Mutter    16, dem Rohr 17 und dem  Steuerungsring 18 zusammen. Die Länge des  Rohres 17 ist so gross, dass das     Mutterstück    17  und der     Steuerungsring    18 an den beiden  Seitenwänden des zugehörigen Rollenhalters 3  anzuliegen kommen. Die Mutter 16 ist mit  einer radialen Bohrung versehen; in der ein  Stift oder Bolzen 19 verschiebbar angeordnet  ist, der durch eine Feder 20 dauernd auf die  Mittelachse der Mutter 16 zu, also gegen  die Welle K, auf der die Mutter sitzt, ge  drückt wird. Am Rohre 17 sind zwei Vor  sprünge oder Ansätze 21 angebracht.

   Jede  Welle     K    besitzt zwei kegelförmige Einboh  rungen 22     (Fig.1    und 7), in die der Bolzen 19  hineingedrückt wird, wenn der Rollenhalter 3  sich in seinen beiden Endlagen befindet, wo  durch dann die Mutter     E    mit der Welle K  starr verbunden wird. Jeder Rollenhalter 3  hat einen     wagrechten    Ansatz     (Fig.    2, 3 und 4),  in den das äussere Ende des Bolzens 19 hin  eingedrückt wird, wenn der Bolzen 19 aus  der kegelförmigen Bohrung 22 in die Welle K  dadurch     herausbewegt    wird, dass die Mutter E  an ihrer weiteren     Xitdrehung    mit der Welle K  verhindert wird.  



  Die Rollenhalter besitzen ausser dem An  satz 23 einen Anschlag 24 an jeder Seite,  die dazu dienen, die Drehung der     Muttern    E      der benachbarten Rollenhalter zu sperren.  Die     Fig.l,    3 und 4, und zwar die     Fig.3    und 4  als Schnitte     C-C        bezw.        D-D    der     Fig.    1,  zeigen die     Muttern    E der drei Rollenhalter       Nr.1,        Nr.2    und     Nr.3    in denjenigen Stellungen,  in denen die Vorsprünge 21 zur     Anlage    gegen  die Anschläge 24 gelangen.

   Es sei angenom  men; dass der Rollenhalter Nr. 1     entsprechend          Fig.    1 seine     Endlage,    während der Rollen  halter Nr. 2 seine Mittellage erreicht hat.  In diesem Augenblick wird die Weiterdrehung  der Mutter     E    des Rollenhalters Nr. 3 ver  hindert, welche     Mutter    bisher durch den in  die hintere Einbohrung 22 der zugehörigen  Welle eingreifenden Bolzen 19 mit     derWelle        h     gekuppelt war. Der Bolzen 19 wird infolge  dessen aus der Bohrung 22 herausgedrückt  und zum Eintritt in den Ansatz 23 des  Rollenhalters Nr. 3 gebracht,     wodurch    die  Mutter Z' in dein Rollenhalter Nr. 3 festge  stellt wird.

   Die Mutter     E    und der Rollen  halter 3 fangen also an, sich aus der in     Fig.    1  gezeichneten Stellung in die     entgegengesetzte     Stellung längs der Welle K zu verschieben.  Auch der bereits seine Mittellage erreicht  habende Rollenhalter Nr. 2 setzt seine Be  wegung längs der     dazugehörenden    Welle K  innerhalb des Apparates fort.

   Dagegen wird  der Rollenhalter Nr. 1 in dein Augenblick,  in dem er die in     Fig.    1 gezeichnete Stellung  erreicht hat, festgestellt, da bei dieser Stel  lung der Bolzen 19 unter Einwirkung der  Feder 20 in die vordere Einbohrung     derWelle        K     einspringen kann und hierdurch die Verbin  dung zwischen Mutter L' und Rollenhalter  \r. 1 löst und die     Mutter        E    mit     derWelle    K  kuppelt.

   Dar übrigens bei dem Weitergange  des Rollenhalters 2 und der Feststellung des  Rollenhalters 1 der Ansatz 21 der Mutter  des Rollenhalters Nr. 2 seine Anlage an dem  Anschlag 24 des Rollenhalters     Nr.1    verliert,  ist ohne     Bedeutung    für den Weitertransport  des Rollenhalters Nr. 2, da ja der Bolzen 19  dieses Rollenhalters erst wieder in die zu  gehörige Welle K einspringen kann, wenn  der Rollenhalter 2 seine vordere Endlage er  reicht hat, wie dies bei dem Rollenhalter       Nr.    1 der Fall ist. Die Rollenhalter Nr. 1,    Nr. 2 und Nr. 3 setzen sich also nacheinander  selbsttätig in Bewegung.  



  Zum kontinuierlichen Antrieb der sämt  lichen Wellen K dienen die an den Wellen  enden befestigten Treibzahnräder 25, die  durch gegebenenfalls nicht notwendige Zwi  schenräder miteinander in Eingriff stehen.  Der Antrieb des     Zahnrädersatzes    25 erfolgt  mittelst eines auf der Welle K sitzenden  Treibrades 26, das durch     Transmissions-          räder    27, Kegel- oder Schneckengetriebe 28  von einer Treibrolle 29 her angetrieben wird       (Fig.    11 und 11).  



  Die den Antrieb der Rollen 2 zur Be  wegung der Streifen 1 in ihrer Längsrichtung  bewirkende Treibrolle 15 und die die Längs  verschiebung des Rollenhalters 3 bewirkende  Treibrolle 29 werden mit veränderlicher       Drehungsgeschwindigkeit    angetrieben. Die       Resultante    der     Drehgeschwindigkeiten    soll  stets einer mit der Geschwindigkeit des Fahr  zeuges multiplizierten Konstanten gleich sein.  



  Dies wird durch folgende Vorrichtung  erzielt.  



  Parallel zu den Rollen 15 und 29 sind  Reibungsscheiben 30 derart angeordnet, dass  die Mittelachsen der Reibungsscheiben 30  senkrecht zu den Mittelachsen der Rollen 15  und 29 stehen und durch diese Mittelachsen  gehen     (Fig.    11).     Zwischen    der Rolle 15 und  der Reibungsscheibe 30 und zwischen der  Rolle 29 und der Reibungsscheibe 30 ist je  eine Vorrichtung 32 angeordnet, die längs  Leisten 33 verschiebbar ist, welche parallel  zur Mittelachse der Rolle 15,     bezw.    29 ver  laufen.

   In     jederVorriehtung    3<B>2</B> sind Kugeln 31  vorgesehen, die federnd gegen die Scheibe 30  und die Rolle 15,     bezw.    29 angedrückt wer  den, und die bei der Drehung der Reibungs  scheiben 30 in Drehung versetzt werden,  wenn sie sich ausserhalb der Mittelpunkte  der     Reibungsscheiben    30 befinden, und als  dann die Rollen 15 und 29 in Drehung ver  setzen. An jedem der beiden Kugelhalter 32  ist eine in ein     T-förmiges    Querstück endende  Stange 34 befestigt, deren Querstücke mit  Führungen 35 versehen sind, welche beiden  Führungen 35 sich entsprechend     Fig.11    senk-      recht zueinander schneiden.

   Zur Führung der  Stangen in parallel zu den Mittelachsen  der Rollen 15 und 29 verlaufenden Richtungen  dienen Steuerungen 36 oder dergleichen.  



  Ein gemeinsamer Zapfen 37 (Fis. 11, 13)  durchdringt beide Führungen 35 an der  Kreuzungsstelle und ist verstellbar an einem  Kegelrad 38 befestigt. Dieses Kegelrad 38  steht mit einem zweiten Kegelrad 39 in Ein  griff, das auf der Welle einer Treibrolle sitzt.  Diese Treibrolle 40 erhält ihren Antrieb von  einer Reibungsscheibe 44, die zur Treibrolle 40  in     nleicher    Art und Weise wie das Reib  rad 30 zur Rolle 15 angeordnet ist. Zwischen  dem Reibrad 44 und der Rolle 40 ist wie  derum ein Kugelhalter 42 mit Kugeln 41  vorgesehen, die parallel zur Achse der Rolle 40  längs Stangen 43 verschiebbar ist.

   Die Rei  bungsräder erhalten ihren Antrieb von den  Rädern des     Fahrzeuges    her durch geeignete       Getriebe,    wie beispielsweise die Zahnräder 49,  von denen das zuerst angetriebene auf der  Antriebswelle 50 sitzt.  



  Der Kugelhalter 42 mit den Kugeln 41  ist parallel zur Achse der Treibrolle     40-mit-          telst    eines endlosen Ketten- oder Bandtriebes  46 mit Rollen 45 verschiebbar, und die Be  wegung des endlosen Kettentriebes 46 erfolgt  bei Drehung einer Scheibe 47 (Fis. 11), die  auf einer Achse 48 sitzt. Auf der Achse 48  sitzt ausserdem ein Hebel 51, der durch ein  Hebelgestänge von den Rädern des Fahr  zeuges aus bei deren Schwenkung entsprechend  der Lenkung des Fahrzeuges betätigt wird.  Entsprechend der hierbei auftretenden Ver  drehung des Hebels 51 erhält der Kugelhalter  eine Verschiebung auf dem Durchmesser der  Reibscheibe 44, aber in entgegengesetzter  Richtung.  



  Die Wirkungsweise ist also folgende  Wenn das Fahrzeug eine Kurve befährt,  wird der Hebel 51 um einen Winkel     V    ge  dreht, und die Kugeln 41 werden um     eiri     bestimmtes Mass aus dem Mittelpunkt der  Reibscheibe 44 verschoben. Infolgedessen  erhält die Rolle 40 von der Scheibe 44 aus  eine Drehbewegung, und diese Drehbewegung  pflanzt sich mittelst des     Kegelrädergetriebes       39, 38. auf das Rad 38 fort, das den an     ihm     befestigten Zapfen 37 mitnimmt. Der Zapfen  37 verschiebt sich hierbei innerhalb der Füh  rungen 35 der Stangen 34, und die Stangen  34 werden hierdurch aus ihrer ursprünglichen  Stellung verschoben, was eine Verschiebung  der Kugelhalter 32 und der Kugeln 31 zur  Folge bat.

   Es tritt infolgedessen gleichzeitig  eine Vergrösserung der Drehgeschwindigkeit  der Rolle<B>15</B> und eine entsprechende Ver  kleinerung der Drehgeschwindigkeit der Rolle  29 ein oder umgekehrt.  



  Bei Annahme einer Verschiebung des  Kugelhalters 32 zwischen dem Reibungsrad  30 und der Rolle 15 auf den Umfang des  Reibungsrades 30 zu, erhalten also die Karten  streifen 1 unter Vermittlung des Getriebes 14  des Differentialgetriebes mit den konischen  Rollen     a    der Antriebsräder 10 und 9 und  der Wellensysteme 8 eine kontinuierlich ver  mehrte     Abrollgeschwindigkeit    in ihrer Längs  richtung. Gleichzeitig wird der zweite Kugel  halter 32 auf den Mittelpunkt des andern  Reibungsrades 30 zu bewegt, so dass die  Rolle 29 mit kontinuierlich verringerter Ge  schwindigkeit angetrieben wird. Infolgedessen  erhalten die Rollenhalter 3 und somit auch  die Kartenstreifen 1 mit Hilfe des "Getriebes  28 der Übertragungsräder 27 und 26 eine  kontinuierlich verringerte seitliche Verschie  bungsgeschwindigkeit.  



  Die     Resultante    der beiden Bewegungs  komponenten der Kartenstreifen wird also  eine kontinuierliche Richtungsveränderung  anzeigen.  



  Wenn das Fahrzeug einen geraden Weg  befährt, wird der Hebel 51 in eine derartige  Lage gedreht, dass die Kugeln 41 des Kugel  halters 42 im Mittelpunkt des Reibungsrades  44 zu stehen kommen. Infolgedessen findet  keine Bewegungsübertragung von der Rei  bungsscheibe 44 auf die Rolle 40 statt, und  die Kegelräder 38, 39. mit den Zapfen 37  und somit auch die Stangen 34 mit den  Kugelhaltern 32 befinden sich in Ruhe, ' was  zur Folge hat, dass die Drehungsgeschwindig  keiten der Rollen 15 und 29 konstant werden.

    Infolgedessen werden auch die     Kärtenstreifenl         von den Rollen 15 und 29 aus sowohl in ihrer  Längsrichtung, als auch in senkrechter     Rieli-          tung    hierzu mit konstanter Geschwindigkeit  angetrieben, und die resultierende Linie ist  gerade, was einem geraden Weg des Fahr  zeuges     entspricht.     



  Es wird vorausgesetzt, dass das Fahrzeug  eine     Wegstrecke=L    zurücklegt. Wenn die  Wegstrecke eine gerade Linie ist, bleiben  die Abstände der Kugel 31 vom     Mittelpunkt     der betreffenden Reibungsräder 30 unver  ändert =     -I-        Ci        sin.        i:        bezw.        -i--        Ci        cos.    v;  (Winkel     v    siehe     Fig.    11) und die Bewegungs  komponenten der Karte unverändert =     -%    L. s.

         sin.        v        bezw.        -f-    L. s.     cos.    v die     Resultante     -     _-i-    L. s.
EMI0006.0024  
    



  Grösse im     Übersetzungsverhältnis     
EMI0006.0026  
         (.S'    =Massstab der Karte).  



  Wenn die Wegstrecke eine Kreislinie mit  Radius =<B>1L</B> ist und     0s,        C4,        C5    je eine Kon  stante der Übersetzung, so wird der Dre  hungswinkel der
EMI0006.0031  
    das Verschieben der Kugeln 41 vom Mittel  punkt der Scheibe
EMI0006.0032  
   und der Drehungs  winkel des Zapfens
EMI0006.0033  
   der Ab  stand der Kugeln 31 vom Mittelpunkt der  betreffenden Scheiben 30 ist hierbei kontinuier  lich verändert worden zu     -i-        Ci        sin.   
EMI0006.0037  
    



       bezw.    zu
EMI0006.0039  
   die Bewegungs  komponenten der Karte sind kontinuierlich  verändert worden zu     -f-    L. s.     sin.   
EMI0006.0042  
    



       bezw.    zu
EMI0006.0044  
   die     Resultante     
EMI0006.0046  
    
EMI0006.0047  
    Die Grösse der     Resultante    ist also nicht  geändert, die Richtung derselben ist aber von       21   <B>zu
EMI0006.0050  
  </B> verändert worden. Hieraus geht  hervor, dass die     Bewegungskomponenten    der  Karte die     Koordianten    für die Gleichung eines    Kreises ausmachen, weshalb die resultierende  Bewegung nach einem Kreisbogen erfolgt ist  mit Radius = s.     Ii.,    dessen Länge = s. L. ist.  



  Von dem den Zapfen 37 enthaltenden  Zahnrad 38 geht ein Übertragungsgetriebe  zu einem am Apparat angeordneten Zeiger,  so dass der Winkel, um den dieser Zeiger  jeweils verdreht wird, gleich dein     Drehungs-          winkel        v    des Zapfens 37 ist.     Unter    dem  Zeiger ist eine in Grade eingeteilte     Kompass-          scheibe    vorgesehen. Anstatt dass der Zeiger  vom     Rade    38 aus angetrieben wird, könnte  auch die in Grade eingeteilte     Kompassscheibe     vom     Rade    38 aus verdreht werden.

   An Stelle  des     Kegelradgetriebes    38, 39 könnte auch  irgend ein anderes geeignetes Übertragungs  getriebe vorgesehen werden.  



  Oberhalb des     wagrecht    liegenden Teils  des Kartenstreifens ist eine Seheibe aus Glas  oder anderem geeigneten Material im Deckel  des Apparates befestigt. In der Mitte der  Scheibe ist eine     Öffnung    vorgesehen. Bei  Einstellung des auf einem Fahrzeug, wie  beispielsweise     auf    einem Automobil, mon  tierten Apparates bei Beginn einer Fahrt  werden die     Kartenstreifen    derart eingeregelt,  dass der Ort, in dem man sich bei Beginn  der Fahrt. befindet, auf der Karte unterhalb  der Öffnung in der Glasscheibe liegt.  



  Um die Kartenstreifen entsprechend ein  stellen zu können, kuppelt man die Über  tragungsgetriebe 14 und 28 von dem Wellen  system 8 und     2,5    los, worauf letztere von  Hand gedreht werden können.  



  Der oben     erss        ähnte    Zeiger wird ebenfalls  von Hand so eingestellt, dass er nach der  Himmelsgegend zeigt, in der das Bild beim  Montieren sich befindet. Wohin man dann  nachher auch fährt, so bewegt sich die Karte  immer derart, dass man in der oben erwähnten       Öffnung    der     Glasscheibe    stets unmittelbar  wahrnehmen kann, wo das Fahrzeug sich be  findet. Der Zeiger weist hierbei stets nach  der Himmelsgegend, nach der man fährt.  Verschieden grosser Radhalbmesser und der  gleichen können durch Einstellung der Lage  des Zapfens 37 ausgeglichen werden. Der  Zapfen 37 kann aus zwei an einer Spindel      laufenden Rollen bestehen.

   Das Mass der  Verschiebung der Kugeln 41 kann durch Ver  änderung des Übertragungsgestänges für den  Hebel 51 geändert werden.  



  Die Vorrichtung für die Verschiebung der  Kugeln 41 kann in verschiedener Art und  Weise ausgeführt werden. Das Prinzip der  Vorrichtung ist stets das, dass die Verschie  bungsbewegung dem Radius derjenigen Kurve  entspricht, die gefahren wird. Die Über  tragungsgetriebe im Apparate und die Vor  richtungen zur Bewegung der Kartenstreifen  können in     verschiedener    Art und Weise  ausgebildet werden, nur muss stets das Prinzip  gewahrt bleiben, dass die auf den Apparat  übertragenen Drehbewegungen in zweivariable       Komponenten    zerlegt werden, deren gegen  seitige Grössen und Variationsgeschwindig  keiten durch die Richtung des Weges, be  ziehungsweise den Radius der Wegkurve  bestimmt werden.

   Die beiden Komponenten  erteilen dann der Karte Bewegungen, deren  resultierende Bewegung in ihrer Grösse und       Richtuiog    dem gefahrenen Weg entspricht.  Die Unterbringung der Kartenstreifen in dem  Apparat kann in verschiedener Art und Weise  erfolgen, doch muss die Vorrichtung derart  ausgebildet sein, dass eine möglichst grosse  Anzahl von Kartenstreifen grösster Länge  und Breite in einem Apparat von möglichst  kleinen Abmessungen untergebracht ist. Die  Vorrichtung für die seitliche     Verschiebung     der Kartenstreifen kann in verschiedener  Weise ausgeführt werden, wenn nur dafür  gesorgt ist, dass die Kartenstreifen in rich  tiger Reihenfolge aneinandergefügt werden.  



  Wenn man die Kartenstreifen gegen un  bedruckte Papierstreifen austauscht, und einen  Bleistift oder anderes Schreibinstrument in  der oben erwähnten Öffnung der Glasscheibe  unterbringt, so erhält man den gefahrenen  Weg auf dem Streifen aufgezeichnet.  



  Soll der Apparat für     Kartenzeichnungs-          zwecke    verwendet werden, so kann er auf  einem für das betreffende Gelände besonders  konstruierten Fahrwerk montiert werden.  



  Die Länge der     Differentialrollen    a und  zugehörigen Drähte sollen länger, als wie    für den Betrieb erforderlich, gewählt werden.  Nach dem Loskuppeln des     Differentialgetriebes     von dem Wellensystem und von ihren An  triebsgetrieben können die mittleren Rollen  von Hand gedreht werden, wodurch die Ge  schwindigkeit der Streifen in ihrer Längs  richtung mit Bezug auf ihre Geschwindigkeit  in der     Querrichtung    genau     einzuregeln    ist.  



  Die Streifen     können    gespannt werden,  wenn eines der Wellensysteme 8 von ihrem  untern Antriebsgetriebe losgekuppelt wird.  Die Kartenstreifen können auch zum Beispiel  durch eine Federvorrichtung oder dergleichen  unter Spannung mit dem einen Wellensystem  verbunden sein, indem eine Feder entweder  zwischen dem Rollenvorsprung 7 und der  Welle<I>H</I> oder zwischen der Welle<I>H</I> und  dem am Ende der Welle sitzenden Rad 8  vorgesehen wird.  



  Der Radius der Kurve, die auf der Karte  registriert wird, entspricht dem Radius der  Wegkurve, das heisst der Bewegungsgeschwin  digkeit der Rolle 40, welche Bewegungs  geschwindigkeit abhängt von der Stellung  des Kugelhalters 42 auf der Reibungsscheibe  44. Bei Wegkurven mit grossem Radius ist  die Lage der Kugeln 41 im Kugelhalter 42  so nahe dem Mittelpunkt der Scheibe 4.4,  dass die Reibungskraft nicht wirkt und der  Rolle 40 keine Drehung erteilt wird, was  zur Folge hat; dass der Apparat eine gerade  Fahrlinie registriert.  



  In gewissen Fällen, wenn auch die Regi  strierung von Kurven mit grossem Radius  verlangt wird, kann das variable Übertragungs  getriebe 40-44, wie in     Fig.    15, 16 gezeichnet,  ausgeführt werden. Die Rolle 40 ist hier durch  Reibungsrollen 52 ersetzt, an deren Wellen  Zahnräder 53 befestigt sind, welche mitein  ander und einem Zahnrad 54 auf einer Welle  61 in.     Eingriff    stehen.  



  Die Scheiben 52 und 55, sowie die Zahn  räder 53 laufen auf     Kugellagern        (Fig.    15, 16)  in gleicher Weise, wie die Reibungsscheiben  30 und 44 bei einer Anordnung nach     Fig.        1.1.     Die untere Kugelbahn 56 wird durch Zapfen  57 in ihrer Lage festgehalten, und wird durch  Federn 58 dauernd nach oben gedrückt. Zur      Einregelung der Federung dienen Stifte oder  dergleichen. An den Wellen der Reibungs  scheibe 55     bezw.    der Reibungsscheiben 30  und 44 sind Kugelbahnen 60     atigebraeht.     Diese Kugelbahnen bewirken, dass die Rei  bungsscheiben sich in einer feststehenden  Ebene drehen.

   Die obere Fläche des einen  Zahnrades 53     kann    eine Reibungsscheibe, wie  die Scheibe 55 mit radial zu ihr verschieb  baren in einem Kugelhalter gelagerten Kugeln  bilden, wobei     dann    die Kugeln gegen den  Scheiben 52 gleiche Scheiben gedrückt wer  den, an welchen Scheiben dann Zahnräder 53  befestigt sind, das     hei(it    also das     L,bertragungs-          systein    52-55 wird nochmals wiederholt.

    Wenn die Kugelhalter um ein beliebiges     AIass     und in beliebiger Richtung verschoben werden,  so erhält man die Relation
EMI0008.0009  
    wobei     ?a    den Umdrehungen der Reibungs  scheibe 55,<B>IN=</B> den Umdrehungen der Rei  bungsscheiben 52,     r    = dem Abstand der  Kugeln vom     Mittelpunkt    der     betreffenden          Reibungsscheiben    (55 usw.) und R - dem  Halbmesser der     Reibungsscheiben    52 ent  spricht. Generell gilt:
EMI0008.0016  
    worin x = der vorhandenen Anzahl an     Rei-          bungsscheibensystemen    ist.  



  Wenn die Kugeln der verschiedenen  Systeme in     Grösse    oder in Richtung oder in  beiden     verschoben    werden, so erzielt man  variable Übertragungen von bedeutend ver  schiedenen Eigenschaften. Wenn zwischen  den Zahnrädern 53 ein mit ihnen in     Eingriff     stehendes Zahnrad angebracht wird, erhält  das Zahnrad 54 eine variable Drehungs  bewegung, welche immer in derselben Rich  tung wirkt.

       Wem)    der Halbmesser der Rei  bungsscheibe 55 grösser als derjenige der  übrigen gewählt wird (beispielsweise gleich  dem Halbmesser der Scheiben 52) und die  Anzahl der Scheiben 52 eine beliebige ist,  so erhält das Rad 54     eine    Reihe von variablen  Drehungsgeschwindigkeiten, deren Richturig  gleichgerichtet oder ungleich gerichtet ist, je  nach der Art und Weise, wie die Zahnräder  von den Reibungsscheiben angetrieben     werden.            Fig.    17 zeigt     eine    andere Art der An  bringung der     Kugeln    im Kugelhalter.

   Die  Reibungsscheiben 62 haben eine     kreisförmige     Vertiefung 63, die     konzentrisch    zum     'Mittel-          punkt    verläuft und einem Drittel des Rollen  radius entspricht. In dein Kugelhalter 64  sind zwei oder     mehr        Paar    Kugeln     entsprechend     der     Fig.    17 angebracht.  



  Die     Fig.        18-:31    zeigen eine sogenannte       zusammengesetzte        Reibungsrolle    oder -Scheibe,  gegen welche die     Reibungsscheiben    44, 30  ausgetauscht werden können. Dieselbe besteht  aus Zylindern oder     sogenannten    Scheiben  teilen 65-74, die, wie aus     Fig.    18 und 21  hervorgeht, ineinander eingespannt und mit       Zahnradkränzen        75-8-1        versehen    sind. Die .       obern    Teile der     Scheibenteile    bilden eine  ebene Fläche, die gegen die Kugeln 41 ange  drückt gehalten wird.

   Die Zahnräder 75-84  werden von den Rädern 85-109 getrieben       (Fig.    19 und 20). Die Zahnräder 87 und 88  dieses Radsatzes sind miteinander fest ver  bunden, und ebenso sind die Zahnräder 89,  91, 93,     95,    97, 99, 101, 103 mit den Zahn  rädern 90, 92, 94, 96, 98, 100, 102,     10.1     fest     verbanden.    Die verschiedenen Zahnräder  stehen untereinander in     Eingriff,    nämlich  Zahnrad 86 mit 87, 88 mit 89, 90 usw.

   bis  102 mit 103, ebenso stehen in Eingriff Zahn  rad 88, 92, 96, 100, 104 mit Zahnrad<B>76,</B>  78, 80, 82, 84, sowie Zahnrad 86, 90, 94,  98, 102 mit Zahnrad 10.>, 106, 107, 108,<B>1</B>09,  welche letztgenannten     Zahnräder        rnit    den  Zahnrädern 75,<B>77,</B> 79, 81, 83 in     Eingriff     stehen. Das Zahnrad 86 oder ein Rad des  Radsatzes 105-109 oder ein beliebiges Rad  paar der Radpaare 87, 88-l03, 104 kann  auf seiner Welle befestigt werden, welche  Welle dann die     Treibwelle    ausmacht. Die  andern Räder sitzen lose auf ihren Wellen.  



  Wenn     cc,        b,        c    usw. die     Halbmesser    der  Räder bezeichnen, und
EMI0008.0061  
    Konstanten K und dein Scheibenteil 65 eine  Drehungsgeschwindigkeit     v    mitgeteilt wird,  erhalten die     Scheibenteile    66-74 die     Dre-          hungsgeschwindigkeitenh.        v;    )c'=.     z;

  .....        k .        v.     Wenn die Anzahl der Scheibenteile =     ra         ist, so wird das Übertragungsverhältnis =       v_1          h   <I>.</I>     v.     



  Wenn die zusammengesetzten variablen  Übertragungsvorrichtungen     angewandtwerden,     muss die Verschiebung der Kugeln 41 der  art umgeformt werden, dass die Drehungs  geschwindigkeit der Rolle. dem Halbmesser  der Wegkurve entspricht.' Dies kann auf  verschiedene Weise ausgeführt werden. Eine  Ausführungsform der Vorrichtung ist in den       Fig.    22 und 23 gezeigt. Ein Hebel 111 oder  dergleichen ist um einen Zapfen 112 drehbar.  Der Hebel 111 besitzt eine Nut oder Füh  rung 113, in welche ein Zapfen 114     eingepasst     ist. Dieser Zapfen ist an einem Kolben 115  befestigt, welcher in einer Steuerung 116  geführt und verschiebbar ist.

   Bei einer kleinen  Verschiebung des Zapfens 114 aus seiner  Mittellage wird dann dem Hebel 111 eine  grosse Winkeldrehung erteilt, deren Grösse  bei der weiteren Verschiebung des Zapfens  114 allmählich vermindert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat für Strassenfahrzeuge zur fort laufenden Markierung des augenblicklichen Standortes auf einer Landkarte und zur Auf zeichnung des zurückgelegten Weges in Form einer Horizontalprojektion, dadurch gekenn zeichnet, dass der aus mehreren Streifen be stehenden Landkarte von den Rädern des Fahrzeuges aus sowohl eine Bewegung in ihrer Längsrichtung, als auch eine Bewegung quer zu derselben erteilt wird und diese beiden Bewegungen derart miteinander ge kuppelt werden, dass die Resultierende aus den beiden Bewegungen stets proportional der jeweiligen Fahrgeschwindigkeit ist und eine mit dem Wege übereinstimmende Rich tung aufweist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte in dem Apparat unterzubringende Landkarte in eine Anzahl von Streifen unterteilt ist, deren seitliche Verschiebungen nachein ander in Funktion treten und von denen jeder für sich in einem Rollenhalter (3) auf Rollen (2) aufgewickelt und von der einen Rolle auf die andere abwickelbar untergebracht sind. 2.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Rollenhalter (3) quer zur Bewegungsrichtung der Kartenstreifen (1) in ihnen im Apparat verschiebbar gelagert sind und so ausgebildet sind, dass sie teleskopartig ineinander zu schie ben sind; so dass sie in ihren beiden End- lagen sämtlich in denselben senkrechten Ebenen liegen. 3.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass in dem Apparat drei Reihen von quer zur Längsbewegungsrichtung der Kartenstreifen (1) verlaufenden Wellen (H und K) angeordnet sind, von denen die beiden Wellensätze (.I) zum Antrieb der Auf- bezw. Abwicklungsrollen (2) in den Rollenhaltern (3) für die Karten streifen (1) dienen, während der dritte Wellensatz, der aus Gewindewellen (K) besteht, zur Querverschiebung der Rollen halter (3) dient, die mittelst Muttern (E) auf den Wellen (K) verschiebbar ange ordnet sind. 4.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Wellen (Il) der für die Vorwärtsbewegung der Kartenstreifen vorgesehenen Wellensätze derart mitein ander gekuppelt sind, dass sie unter Zwischenschaltung geeigneter Übertra gungsgetriebe von Antriebsrädern (10) aus gleichzeitig angetrieben werden, und die Antriebsräder (10) durch ein Getriebe, mit Gewinde versehenen konischen Rollen a und Drähten 11, 12, derart miteinander gekuppelt sind, dass die Längsgeschwindig keit der Kartenstreifen (1) unabhängig von dem jeweils auf den Rollen (2) aufge wickelten Streifenlängen stets proportional der jeweiligen Geschwindigkeit eines ge meinsamen Antriebsgetriebes<B>(</B>1.5:, 14, 13) für die Räder (10) ist.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet., dass sämtliche Wellen (K) des für die seitliche Verschiebung der Rollenhalter vorgesehenen Wellensatzes durch ein ge eignetes Übertragungsgetriebe (Räder 28, 27, 26 und die ineinandergreifenden Zahn räder 25) von einer gemeinsamen Antriebs rolle (29) aus stets gleichzeitig und mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben wer den. 6.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass jede Antriebsmutter (E) für die Quer verschiebung der Rollenhalter (3) aus einem eigentlichen Mutternstück(16) einem mit zwei sperrenden Vorsprihigen (21) versehenen Verlängerungsstück (17, 18) besteht und in dem Mutternteil (16) ein Bolzen (19) radial verschiebbar angeordnet ist, der dauernd gegen die Welle (K) ge drückt wird. 7.
    Apparat nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Rollenhalter (3) mit einem konsolartigen Ansatz (23) ver sehen ist, in den der Bolzen (19) mit seinem rückwärtigen Ende eingreift, wenn er entgegen der Feder (20) aus einer Einbohrung (22) in der Welle (Ii) heraus gedrückt wird, und jeder Rollenhalter (3) ferner mit zwei Ansoblägen (24) an seinen beiden Stirnseiten versehen ist, die derart mit den Vorsprüngen (21) des Teils (17) der Mutter (E) zusammenwirken;
    dass stets die weitere Mitdreliung der durch den Bolzen (19) mit der Welle (Ii) ge kuppelten Mutter (E) desjenigen Rollen halters (3) mit der zugehörigen Welle (K) verhindert wird, der auf den Rollenhalter (3) folgt, welcher bereits die Mittelstellung seiner Querverschiebung erreicht hat, so dass alsdann gleichzeitig der letztere Rollenhalter (3) und der in Bewegung gesetzte benachbarte Rollenhalter (3) eine Querverschiebung erfährt, indem bei bei den Rollenhaltern die Muttern (E), durch die in die Ansätze (23) greifenden Bolzen (19) mit den Rollenhaltern festgeschlossen sind, welche starre Verbindung zwischen Mutter (E) und Rollenhalter (3) erst wieder unterbrochen wird,
    wenn der Rollenhalter (3) seine andere Endlage erreicht hat, bei der der Bolzen (19) in eine zweite an entsprechende Stelle der Welle (K) vorgesehene Einbohrung (22) unter der Wirkung der Feder (20) ein tritt. B. Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Antrieb der beiden Antriebs rollen (15 und 29) durch zwei von den Rädern des Fahrzeuges aus angetriebene Reibungsscheiben (30) unter Vermittlung von in Kugelhaltern (32) gelagerten Kugeln (31) erfolgt, deren Kugelhalter (32) in Längsrichtung der Antriebsrollen (15 und 29), und radial zu den Rei bungsscheiben Rollen (30) verschiebbar sind, so dass sich die Drehungsgeschwin digkeit der Rollen (15 und 29) je nach dem Abstand der Kugelhalter (32)
    vom Mittelpunkt der Scheiben (30) ändert. f). Apparat nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verschiebung der beiden Kugelhalter (32) ein Getriebe (51, 47-33) dient, das von dem Mass der Schrägstellung der Räder des Fahr zeuges beim Fahren einer Kurve beein- flusst wird, wobei die beiden Kugelhalter (32) derart gegenüber den Reibungs scheiben (30) verschiebt, dass die Ge schwindigkeit des Antriebes der eineu Antriebsrolle (15 oder 29) stets ver ringert wird, wenn die Geschwindigkeit der andern Rolle vergrössert wird und umgekehrt. 10.
    Apparat nach Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kugel halter(32) eirein ein Querstück endigende stangenförmige Verlängerung (34) besitzt, deren Querstücke mit Führungen (35) versehen sind, die einander kreuzen, und die an der Kreuzungsstelle ein gemein samer Zapfen (37) durchdringt, der auf einem Kegeli ad (38) sitzt, das durch ein geeignetes Getriebe von einer Rolle oder Walze (40) aus angetrieben wird, und bei deren Drebung eine Verschie bung der Stangen (34) mit den Kugel haltern (32) erfolgt. 11.
    Apparat nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Rolle (40) von einer Reibungsscheibe (44) aus erfolgt, die dauernd von den Rädern des Fahrzeuges aus angetrieben wird, und ihre Bewegung bei einer zu ihrem Mittelpunkt exzentrischen Lage eines Kugelhalters (42) mit Kugeln (41) auf die Rolle (40) weiterleitet. 12. Apparat nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der in Längsrichtung der Rolle (40) verschiebbare Kugelhalter (42) durch einen endlosen Trieb (45, 46) zu verschieben ist, der dureh ein Rad (47) betätigt wird, wenn bei einer Schwenkung der Räder des Fahrzeuges ein Hebel (51) aus seiner Normallage verdreht wird, bei dessen Normallage der Kugelhalter (42) im Mittelpunkt der Reibungsscheibe (44) liegt. 13.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Getriebe mit mindestens zwei Reibungsscheiben (55, 52) vorgesehen ist, die parallel, aber exzentrisch zueinander angeordnet sind und durch einen Kugelhalter mit Über tragungskugeln miteinander verbunden sind, der radial zu den Scheiben (55 und 52) derart verschiebbar ist, dass bei einer Verschiebung des Kugelhalters auf den Mittelpunkt der einen Scheibe (55) zu der Kugelhalter gleichzeitig auf den Rand der andern Scheibe (52) zu ver schoben wird und umgekehrt. 14.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibungsscheibe (44) in mehreren, konzentrisch ange- ordneten Zylindern (65-74) eingeteilt ist, die mit Zahnrädern (75-84, 86-109) miteinander in Eingriff stehen, so dass eine genaue Registrierung einer Weg kurve mit grossem Halbmesser erhalten werden kann. 15. Apparat nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verwendung des zusammengesetzten veränderlichen Übertragungsgetriebes dieVerschiebungen der Kugeln mittelst einstellbarer Gelenk vorriehtungen (Fig. 22, 23) umgeformt werden, so dass das die Führungen (35) betätigende Kegelrad (38) eine Dreh geschwindigkeit erhält, die der Weg kurve entspricht. 16.
    Apparat nach Unteransprüchen 10-11, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreh bewegung von der Treibvorrichtung (37-40) der Führungen (35) an einen Zeiger oder eine unterhalb desselben angeordnete, kompass-gradierte Scheibe überführt wird, an welcher die Fahrt richtung abgelesen werden kann. 17.
    Apparat nach Unteransprüchen 1 und 16 dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger durch Drehung mit der Hand, nachdem die Übertragungen der Wellensysteme abgekuppelt worden sind, einstellbar ist und dass die Geschwindigkeit der Vor wärtsbewegung der Streifen im Ver hältnis zu der seitlichen Bewegungs- gescbwindigkeit derselben durch Ver änderung der Lage der Drähte (11, 12) auf den Rollen (a) reguliert werden kann, wenn letztere von der Hand ge dreht werden, nachdem sie von den Wellensystemen und den übrigen über tragungen abgekuppelt worden sind.
CH108957D 1922-07-24 1923-06-23 Apparat für Strassenfahrzeuge zur fortlaufenden Markierung des augenblicklichen Standortes auf einer Landkarte und zur Aufzeichnung des zurückgelegten Weges in Form einer Horizontalprojektion. CH108957A (de)

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