CH109033A - Elektrodynamisches Telephon. - Google Patents

Elektrodynamisches Telephon.

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CH109033A
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CH
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membrane
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dependent
ribs
magnetic
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R9/00Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
    • H04R9/06Loudspeakers
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    • HELECTRICITY
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)
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Description


  Elektrodynamisches     Telephon:       Gemäss der Erfindung     gräbt    die nicht  leitende und     unmagnetisehe    Membran eines  elektrodynamischen Telephons eine Rippe,  die von den ankommenden     Telephonströmen     durchflossen wird. Die Rippe wird durch  ein parallel zur Ebene der Membran ver  laufendes     Magnetfeld        clurchduert,    während  die Membran selbst weder zur Leitung von  elektrischen Strömen, noch zur Leitung von       magnetischen    Kraftlinien dient.

   Die elek  trischen Ströme und das Magnetfeld rufen  dann Kräfte hervor, die senkrecht. zur Ebene  der Membran berichtet     sind,    so dass die     Mem-          bran        _in     versetzt wird. Da  man     derartige    stromdurchflossene Rippen auf  der ganzen Oberfläche einer Membran ver  teilen kann, ist man in     cler    Lage, auf die       Membran    Kräfte auszuüben, die über die  ganze Fläche hinweg ziemlich     gleichmässig     wirken.

   Dadurch werden unerwünschte       Durchbiegungen    der Membran und     Ober-          schwingungen    selbst dann vermieden, wenn  die Membran sehr     geringe        Steifigkeit        besitzt.     Die Membran braucht also, da sie ja. auch    keinerlei     magnetischen    Kräften Widerstand  zu leisten hat,     gar-    keine Elastizität zu be  sitzen. Auf diese Weise werden auch die  störenden     Eigenschwingungen    vermieden, wel  che die     wiederzugebenden    Töne zu verzerren  pflegen.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    ist in     Fig.    1  im Querschnitt, in     Fig.    2 im Schnitt längs       _4-B        dargestellt.    An der Membran. 1, die  beispielsweise aus Glimmer besteht, ist auf  ihrer Unterseite eine     schlangenförmig    ver  laufende Rippe 2     befestigt.    Diese wird vor  zugsweise aus einem     Aluminiumstreifen    her  gestellt, um das     Gewicht        gering    zu halten.

    Dem Aluminiumstreifen werden die     Tele-          phonströmedurch    die     Leitungen   <B>3</B> und 4 zu  geführt. Er läuft zwischen     magnetischen     Polen 5 diesen entlang in der Weise, dass  jede Längsrippe zwischen einem Nord- und  einem Südpol liegt. Die Elektromagnete 5       werden    durch Spulen 6 - konstant erregt.

         Die    Membran 1 ist zwischen dem Rahmen 7  und dem Deckel 8     -eingeklemmt.    Ein durch  den Aluminiumstreifen fliessender     Stromstoss         ruft an allen Stellen der magnetischen Fel  der eine bleichgrosse und gleichgerichtete  Kraft hervor, so dass die     Membran    in ihrer       öanzen    Ausdehnung sich hebt oder senkt.  Man kann die Ausdehnung der Membran  beliebig gross machen und erhält auf     diese     Weise ein Telephon von grosser Lautstärke.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel, das in       Fig.    3 im Querschnitt und in     Fig.    4 im  Schnitt     län < "s        C-D    dargestellt ist, sind auf  der Membran 11 eine Reihe einzelner Alu  miniumstreifen 12, 13,     1-l,    1.5, 16, 17 be  festigt. Die Rippen 12, 13 und 14 werden  von den     Telephonströmen    in gleichem Sinne  durchflossen, die andern drei Rippen 15, 16,  1.7 im entgegengesetzten Sinne. Dementspre  chend werden die ersteren drei von einem  Magnetfeld durchquert, die letzteren drei  von einem entgegengesetzt gerichteten Mag  netfelde.

   Die Felder werden durch die Elek  tromagnete 18, 19, 20 erregt, so dass in der  Mitte zum Beispiel ein Südpol<B><I>S</I></B>, an beiden  Seiten je ein Nordpol N entsteht. Die Felder  verlaufen vom Polschuh 21 über eiserne  Brücken 22, den Polschuh 23 und das Joch  50. Das andere Magnetfeld verläuft vom  Polschuh 24 über die Brücken 25. Zwischen  den Polschuhen 21, 23 -und 24 und den  Brücken 22 und 25 liegen die     Rippen    12  bis 17. Man gewinnt auf diese Weise gegen  über der Ausführung nach     Fig.    1. und 2  an     @Vickelraum    für die Elektromagnete, so       class    für die erregenden Spulen 26 viel Platz  zur Verfügung steht.

   Die     Polschuhe    21, 23,  21 und die Brücken 22 und 25 sind mit der  Membran 11 zusammen in einem einzigen  Rahmen befestigt, der aus den beiden Teilen  7 und 28 besteht. Dieser gemeinsame Ein  bau in demselben Rahmen ermöglicht die  Einhaltung genauer Zwischenräume zwischen  den Rippen und den Polschuhen. Der Rah  inen wird dann mit seinen Teilen als Ganzes  in das Gehäuse 29 mit dem Joch 50 gesetzt,  in dem die Elektromagnete 18, 19. 20 be  festigt sind. Die Rippen werden an der Mem  bran mit     umgebogenen    Rändern angeklebt;  zur Sicherheit können einzelne Teile 30 der  Ränder durch die Membran     hindurchgesteckt       und auf der     Oberseite    der Membran um  gebogen werden.  



  Man kann die Membran auch in einzelne  Bänder zerschneiden     durch    Schnitte, die     zwi-          sehen        jezwei    Rippen parallel zu ihnen geführt       werden.    Ordnet man solche. einzelne     Bänder     nicht nebeneinander, sondern übereinander an,  so ergibt sieh eine Konstruktion, die eine be  sonders einfache     Erzeugung    kräftiger Magnet  felder gestattet. Ein derartiges Ausführungs  beispiel ist in     Fig.    5 in Vorderansicht, in     Fig.    6  im Querschnitt gezeichnet. Die bandförmigen  Membranen 31, 32 und 33 tragen die Rip  pen 34, 35 und 36.

   Diese Rippen werden  von Magnetfeldern durchsetzt, die von den  Polschuhen 37 und 38 ausgehen. Die Mem  branen sowohl, wie die Polschuhe werden  von einem Gehäuse 89 aus     unmagnetischem     Material getragen. Der magnetische Kraft  fluss geht von     kräftigen    Elektromagneten 40  und 41 aus, die an verschiedenen Stellen an       Alen    Längsseiten der Polschuhe vorgesehen  sind. Die     Schallwellen    treten durch Schlitze       =12,    43, 44 nach aussen. Je zwei Membranen  können     auch    einander zugekehrt angeordnet  werden, so dass die von beiden ausgehenden  Schallwellen durch denselben Schlitz nach  aussen treten.

   Eine     derartige        Ausführun-    ist  in     Fig.    7 bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Eleht:rodynamiselies Telephon. dadurch gekennzeichnet,, da.ss an einer Membran, die an der Leitung der elektrischen Ströme und der magnetischen Kraftlinien selbst nicht beteiligt ist, eine von den Teleplionströmen durchflossene Rippe angebracht ist, die so zwischen den Polsehulien der Erreber- mabnete liegt, dass sie von den Kraftlinien durchquert wird.
    UNTERANSPR üCHE 1. Telephon nach dein Patentanspruch, da durch gel-,ennzeiclinet. dass mehrere strom durchflossene Rippen bei entsprechend ausgebildetem i#ia.gnetsystem über die Oberfläche der Membran verteilt sind. 2. Telephon nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass geradlinige, einander parallele Rippen mit ungleichnamigen Magnetpolen abwechseln. 3.
    Telephon nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere benachbarte, parallel zueinander liegende Rippen vom Sprechstrom in gleicher Richtung durch flössen und vom magnetischen Kraftfluss gleichmässig durchsetzt werden. -1. Telephon nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Rippen be setzte Membran mit den das magnetische Feld führenden Polschuhen in einem Rahmen zusammengebaut ist. 5. Telephon nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, däss die Membran bandförmig ist und die Rippe sich in ihrer Längsrichtung erstreckt. 6. Telephon nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere bandförmige Membranen übereinander angeordnet sind. 7.
    Telephon nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Membranen einander zugekehrt sind.
CH109033D 1923-06-08 1924-04-07 Elektrodynamisches Telephon. CH109033A (de)

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DES63058D DE410114C (de) 1923-06-08 1923-06-08 Elektrodynamisches Telephon

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CH109033A true CH109033A (de) 1925-05-16

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CH109033D CH109033A (de) 1923-06-08 1924-04-07 Elektrodynamisches Telephon.

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US (1) US1604532A (de)
AT (1) AT103800B (de)
CH (1) CH109033A (de)
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GB (1) GB217192A (de)
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GB217192A (en) 1924-09-11
AT103800B (de) 1926-07-26
NL15444C (de)
US1604532A (en) 1926-10-26
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