CH537685A - Elektromagnetischer Wandler - Google Patents

Elektromagnetischer Wandler

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CH537685A
CH537685A CH357770A CH357770A CH537685A CH 537685 A CH537685 A CH 537685A CH 357770 A CH357770 A CH 357770A CH 357770 A CH357770 A CH 357770A CH 537685 A CH537685 A CH 537685A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
armature
magnetic
flux
pole
permanent magnet
Prior art date
Application number
CH357770A
Other languages
English (en)
Inventor
Weidmann Robert
Original Assignee
Zellweger Uster Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zellweger Uster Ag filed Critical Zellweger Uster Ag
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Publication of CH537685A publication Critical patent/CH537685A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description


  
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen elektromagnetischen Wandler.



   Elektromagnetische Wandler sind bekannt als Mikrophone und Hörer, bzw. Lautsprecher. Solche Wandler weisen ein magnetisches Gleichfeld auf, in welchem ein Anker beweglich angeordnet ist. Beispielsweise wird das magnetische Gleichfeld vom magnetischen Fluss eines Permanentmagneten erzeugt. Der magnetische Gleichfluss wird hierbei beispielsweise über Systemplatten und   Polschuhe    einem definierten Luftspalt zugeführt. Handelt es sich bei einem solchen Wandler um ein Mikrophon, so wird der Anker von einer mit ihm gekuppelten Membrane in Schwingungen versetzt, wodurch ein den Anker durchfliessender magnetischer Wechselfluss erzeugt wird. In einer den Anker umgebenden Spule wird durch diesen magnetischen Wechselfluss eine elektrische Nutzspannung erzeugt. Handelt es sich bei einem solchen Wandler um einen Hörer, bzw.

  Lautsprecher, so wird ein Anker durch eine ihn umgebende stromdurchflos sene Spule ein magnetischer Wechselfluss erzeugt, wodurch der im magnetischen Gleichfeld liegende Anker zu Schwingungen angeregt wird, die er über eine mit ihm gekuppelte Membrane abstrahlt.



   Es ist ein Ziel bei der Schaffung solcher Wandler, Lösungen mit einem möglichst hohen Wirkungsgrad zu realisieren.



  Der optimalen Führung des magnetischen Gleich- und Wech   selflusses    kommt hierbei eine entscheidende Bedeutung zu.



   Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Wirkungsgrad eines elektromagnetischen Wandlers gegenüber bekannten Ausführungen entscheidend zu verbessern. Da solche Wandler für viele Zwecke besonders klein und ausserdem einfach herzustellen sein sollen, musste auch eine Lösung gefunden werden, welche nur wenige und einfach herzustellende Teile enthält.



   Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektromagnetischen Wandler mit einem Permanentmagneten, auf dessen Polflächen Systemplatten aufliegen, wobei zwischen den Systemplatten   Polschuhe    derart angeordnet sind, dass in deren Luftspalt ein Anker schwingen kann, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits der Permanentmagnet auf nur einer Seite, bezogen auf die Längsachse, des Ankers angeordnet ist und dass anderseits die Systemplatten auf der, dem Permanentmagneten gegenüberliegenden Seite der Längsachse des Ankers über die   Polschuhe    hinaus verlängert sind, um dem bei schwingendem Anker auftretenden magnetischen Wechselfluss in der Verlängerung jeder Systemplatte einen vom magnetischen Gleichfluss wenigstens annähernd nicht vormagnetisierten Pfad anzubieten.



   Anhand der beiliegenden Zeichnung wird die Erfindung nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel erläutert.



   Die Zeichnung zeigt einen Schnitt durch einen elektromagnetischen Wandler, wobei im Interesse der grösseren Übersichtlichkeit für die Erfindung unwesentliche bekannte Teile, wie beispielsweise das Gehäuse, die Membrane, die Kupplung zwischen Membrane und Anker in der Zeichnung weggelassen sind.



   Auf die Polflächen eines Permanentmagneten 1 sind die beiden Systemplatten 2 und 3 aufgelegt. Sie können beispielsweise in bekannter Weise aufgeklebt sein. Bei der oberen Systemplatte 2 ist der besseren zeichnerischen Darstellung bzw. Anschaulichkeit wegen ein Teil weggeschnitten gezeich net und durch Schraffur gekennzeichnet. Als Material für die Systemplatten 2 und 3 eignet sich beispielsweise Weicheisen oder eine hochpermeable Legierung.



   Zwischen den Systemplatten 2 und 3 sind   Polschuhe    4 und 5 angeordnet. Zwischen diesen Polschuhen 4 und 5 ist mit nichtmagnetischen Einlagen 6 und 7 ein Anker 8 eingespannt. Für die   Polschuhe    4 und 5 wird vorzugsweise Weicheisen oder ein ähnliches Material verwendet Die Einlagen 6 und 7 bestehen beispielsweise aus Messing. Für den Anker 8 wird vorzugsweise eine hochpermeable Legierung, etwa wie Permalloy B, verwendet.



   Fester Kraftschluss zwischen der Systemplatte 2, dem Polschuh 4, der Einlage 6, dem Anker 8, der Einlage 7, dem Polschuh 5 und der Systemplatte 3 wird beispielsweise durch eine Schraube 9 gewährleistet.



   Das freie Ende 8a des Ankers kann im Luftspalt   lOa,    lOb, zwischen zwei Polschuhen 11 und 12 schwingen. Der Polschuh 11 bzw. 12 ist mit der Systemplatte 2 bzw. 3 fest   ver-    bunden. In der Ruhelage des Ankers 8 verläuft dessen Achse 13 in der Mitte des Luftspaltes zwischen den Polschuhen 11 und 12. Eine Spule 14 umgibt den Anker 8 im Raum zwischen den Polschuhen 4, 5, und 11, 12.



   Es wurde gefunden, dass durch blosse Verlängerung der Systemplatten 2 und 3 über die   Polschuhe    4, 5 und 11, 12 hinaus in einem Teil 2a bzw. 3a der Systemplatte 2 bzw. 3 ein praktisch vom magnetischen Gleichfluss nicht vormagnetisierter Pfad für den im Anker erzeugten magnetischen Wechselfluss   (Q¯)    entsteht, wodurch sich eine erhebliche Steigerung des Wirkungsgrades des Wandlers gegenüber einer bekannten, im übrigen vergleichbaren, Ausführung ohne die genannten Verlängerungen 2a, 3a ergibt.



   Dadurch, dass für den genannten Pfad für den Wechselfluss keine zusätzlichen Platten erforderlich sind, ergibt sich auch eine äusserst einfache Konstruktion. Zu beachten ist, dass sich nur auf einer Seite, bezogen auf die Achse 13, des Ankers 8 ein Permanentmagnet 1 befindet.



   In der Zeichnung ist der ungefähre Verlauf des magnetischen Gleichflusses   (cD¯)    durch gestrichelte Linien und der ungefähre Verlauf des magnetischen Wechselflusses   ()    durch strichpunktierte Linien angedeutet.



   PATENTANSPRUCH



   Elektromagnetischer Wandler mit einem Permanentmagneten, auf dessen Polflächen Systemplatten aufliegen, wobei zwischen den Systemplatten   Polschuhe    derart angeordnet sind, dass in deren Luftspalt ein Anker schwingen kann, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits der Permanentmagnet (1) auf nur einer Seite, bezogen auf die Längsachse (13), des Ankers (8) angeordnet ist und dass anderseits die Systemplatten (2, 3) auf der, dem Permanentmagneten (1) gegenüberliegenden Seite der Längsachse (13) des Ankers (8) über die   Polschuhe    (4, 5; 11, 12) hinaus verlängert (2a, 3a) sind, um dem bei schwingendem Anker (8) auftretenden magnetischen Wechselfluss in der Verlängerung (2a, 3a) jeder Systemplatte (2, 3) einen vom magnetischen Gleichfluss wenigstens annähernd nicht vormagnetisierten Pfad anzubieten.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Elektromagnetischer Wandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Systemplatten (2, 3) aus weichmagnetischem Material bestehen.



   2. Elektromagnetischer Wandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Systemplatten (2, 3) aus hochpermeablem Material wie Permalloy B bestehen.



   3. Elektromagnetischer Wandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Systemplatten (2, 3) samt ihrer Verlängerung (2a, 3a) aus nur einem Stück besteht.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Die Erfindung bezieht sich auf einen elektromagnetischen Wandler.
    Elektromagnetische Wandler sind bekannt als Mikrophone und Hörer, bzw. Lautsprecher. Solche Wandler weisen ein magnetisches Gleichfeld auf, in welchem ein Anker beweglich angeordnet ist. Beispielsweise wird das magnetische Gleichfeld vom magnetischen Fluss eines Permanentmagneten erzeugt. Der magnetische Gleichfluss wird hierbei beispielsweise über Systemplatten und Polschuhe einem definierten Luftspalt zugeführt. Handelt es sich bei einem solchen Wandler um ein Mikrophon, so wird der Anker von einer mit ihm gekuppelten Membrane in Schwingungen versetzt, wodurch ein den Anker durchfliessender magnetischer Wechselfluss erzeugt wird. In einer den Anker umgebenden Spule wird durch diesen magnetischen Wechselfluss eine elektrische Nutzspannung erzeugt. Handelt es sich bei einem solchen Wandler um einen Hörer, bzw.
    Lautsprecher, so wird ein Anker durch eine ihn umgebende stromdurchflos sene Spule ein magnetischer Wechselfluss erzeugt, wodurch der im magnetischen Gleichfeld liegende Anker zu Schwingungen angeregt wird, die er über eine mit ihm gekuppelte Membrane abstrahlt.
    Es ist ein Ziel bei der Schaffung solcher Wandler, Lösungen mit einem möglichst hohen Wirkungsgrad zu realisieren.
    Der optimalen Führung des magnetischen Gleich- und Wech selflusses kommt hierbei eine entscheidende Bedeutung zu.
    Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Wirkungsgrad eines elektromagnetischen Wandlers gegenüber bekannten Ausführungen entscheidend zu verbessern. Da solche Wandler für viele Zwecke besonders klein und ausserdem einfach herzustellen sein sollen, musste auch eine Lösung gefunden werden, welche nur wenige und einfach herzustellende Teile enthält.
    Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektromagnetischen Wandler mit einem Permanentmagneten, auf dessen Polflächen Systemplatten aufliegen, wobei zwischen den Systemplatten Polschuhe derart angeordnet sind, dass in deren Luftspalt ein Anker schwingen kann, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits der Permanentmagnet auf nur einer Seite, bezogen auf die Längsachse, des Ankers angeordnet ist und dass anderseits die Systemplatten auf der, dem Permanentmagneten gegenüberliegenden Seite der Längsachse des Ankers über die Polschuhe hinaus verlängert sind, um dem bei schwingendem Anker auftretenden magnetischen Wechselfluss in der Verlängerung jeder Systemplatte einen vom magnetischen Gleichfluss wenigstens annähernd nicht vormagnetisierten Pfad anzubieten.
    Anhand der beiliegenden Zeichnung wird die Erfindung nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
    Die Zeichnung zeigt einen Schnitt durch einen elektromagnetischen Wandler, wobei im Interesse der grösseren Übersichtlichkeit für die Erfindung unwesentliche bekannte Teile, wie beispielsweise das Gehäuse, die Membrane, die Kupplung zwischen Membrane und Anker in der Zeichnung weggelassen sind.
    Auf die Polflächen eines Permanentmagneten 1 sind die beiden Systemplatten 2 und 3 aufgelegt. Sie können beispielsweise in bekannter Weise aufgeklebt sein. Bei der oberen Systemplatte 2 ist der besseren zeichnerischen Darstellung bzw. Anschaulichkeit wegen ein Teil weggeschnitten gezeich net und durch Schraffur gekennzeichnet. Als Material für die Systemplatten 2 und 3 eignet sich beispielsweise Weicheisen oder eine hochpermeable Legierung.
    Zwischen den Systemplatten 2 und 3 sind Polschuhe 4 und 5 angeordnet. Zwischen diesen Polschuhen 4 und 5 ist mit nichtmagnetischen Einlagen 6 und 7 ein Anker 8 eingespannt. Für die Polschuhe 4 und 5 wird vorzugsweise Weicheisen oder ein ähnliches Material verwendet Die Einlagen 6 und 7 bestehen beispielsweise aus Messing. Für den Anker 8 wird vorzugsweise eine hochpermeable Legierung, etwa wie Permalloy B, verwendet.
    Fester Kraftschluss zwischen der Systemplatte 2, dem Polschuh 4, der Einlage 6, dem Anker 8, der Einlage 7, dem Polschuh 5 und der Systemplatte 3 wird beispielsweise durch eine Schraube 9 gewährleistet.
    Das freie Ende 8a des Ankers kann im Luftspalt lOa, lOb, zwischen zwei Polschuhen 11 und 12 schwingen. Der Polschuh 11 bzw. 12 ist mit der Systemplatte 2 bzw. 3 fest ver- bunden. In der Ruhelage des Ankers 8 verläuft dessen Achse 13 in der Mitte des Luftspaltes zwischen den Polschuhen 11 und 12. Eine Spule 14 umgibt den Anker 8 im Raum zwischen den Polschuhen 4, 5, und 11, 12.
    Es wurde gefunden, dass durch blosse Verlängerung der Systemplatten 2 und 3 über die Polschuhe 4, 5 und 11, 12 hinaus in einem Teil 2a bzw. 3a der Systemplatte 2 bzw. 3 ein praktisch vom magnetischen Gleichfluss nicht vormagnetisierter Pfad für den im Anker erzeugten magnetischen Wechselfluss (Q¯) entsteht, wodurch sich eine erhebliche Steigerung des Wirkungsgrades des Wandlers gegenüber einer bekannten, im übrigen vergleichbaren, Ausführung ohne die genannten Verlängerungen 2a, 3a ergibt.
    Dadurch, dass für den genannten Pfad für den Wechselfluss keine zusätzlichen Platten erforderlich sind, ergibt sich auch eine äusserst einfache Konstruktion. Zu beachten ist, dass sich nur auf einer Seite, bezogen auf die Achse 13, des Ankers 8 ein Permanentmagnet 1 befindet.
    In der Zeichnung ist der ungefähre Verlauf des magnetischen Gleichflusses (cD¯) durch gestrichelte Linien und der ungefähre Verlauf des magnetischen Wechselflusses () durch strichpunktierte Linien angedeutet.
    PATENTANSPRUCH
    Elektromagnetischer Wandler mit einem Permanentmagneten, auf dessen Polflächen Systemplatten aufliegen, wobei zwischen den Systemplatten Polschuhe derart angeordnet sind, dass in deren Luftspalt ein Anker schwingen kann, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits der Permanentmagnet (1) auf nur einer Seite, bezogen auf die Längsachse (13), des Ankers (8) angeordnet ist und dass anderseits die Systemplatten (2, 3) auf der, dem Permanentmagneten (1) gegenüberliegenden Seite der Längsachse (13) des Ankers (8) über die Polschuhe (4, 5; 11, 12) hinaus verlängert (2a, 3a) sind, um dem bei schwingendem Anker (8) auftretenden magnetischen Wechselfluss in der Verlängerung (2a, 3a) jeder Systemplatte (2, 3) einen vom magnetischen Gleichfluss wenigstens annähernd nicht vormagnetisierten Pfad anzubieten.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Elektromagnetischer Wandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Systemplatten (2, 3) aus weichmagnetischem Material bestehen.
    2. Elektromagnetischer Wandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Systemplatten (2, 3) aus hochpermeablem Material wie Permalloy B bestehen.
    3. Elektromagnetischer Wandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Systemplatten (2, 3) samt ihrer Verlängerung (2a, 3a) aus nur einem Stück besteht.
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