CH109128A - Verfahren zur Herstellung einer Wärmeisoliermasse. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Wärmeisoliermasse.

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CH109128A
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Schnell Schelling S Patenten
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Schnell & Schelling S Patenten
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/14Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing calcium sulfate cements

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer     Wärmeisoliermasse.       Es ist eine grosse Anzahl     Isoliermassen     bekannt von verschiedener Zusammensetzung.  Im allgemeinen verwendet man poröse  Stoffe, weil diese ein geringes Wärme  leitungsvermögen besitzen. Die best isolie  renden und höchst porösen Stoffe     sinn    or  ganischer Art; doch diese kann man nicht  verwenden, wenn hohe Temperaturen     ange.     wendet werden. Die meisten anorganischen  Isoliermassen haben ein ziemlich dichtes Ge  füge und kein besonders grosses     Isolier-          vermögen.     



  Es ist ein Verfahren zur Herstellung  einer     Wärmeschutzmasse    bekannt, welches  darin besteht, dass gebrannter Gips mit einem  Überschuss von Wasser so lange in Bewegung  gehalten wird, bis der Gips unter Aufnahme  ,des Wasserüberschusses zu einer plastischen,  schwammigen Masse umgewandelt ist, wor  auf letztere getrocknet wird. Dem Gips kann  dabei gelöschter Kalk     zugesetzt    werden.  



  Gegenstand der     Erfindung    ist ein Ver  fahren zur Herstellung einer     Wärmeisolier-          masse,    die ebenfalls Gips und Kalk enthält,  doch welche den grossen Vorteil hat, dass sie  kein Wasser aufnimmt und dazu äusserst    porös ist.     Hierdurch    wird ein besonders .  grosses     Isoliervermögen    erzielt, das auch in  feuchter Atmosphäre beibehalten bleibt,  selbst wenn die Masse der unmittelbaren Be  rührung mit Wasser ausgesetzt wird.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung ist  dadurch gekennzeichnet, dass man zu einer  Mischung von gebranntem Kalk, Wasser und  Seife Gips zusetzt. Die Seife kann dabei  eine lösliche, in Wasser gelöste Seife oder  eine unlösliche, in Wasser suspendierte Seife  sein, welche man zweckmässig aus gebranntem  Kalk und einer wässerigen Fettemulsion oder       Ölemulsion    herstellt. Vorzugsweise wird der  Gips der kochenden Mischung zugesetzt.  



  Bei der Ausführung der Erfindung geht  man am besten von     Stücken    ungelöschten,  gebrannten Kalkes aus, die man etwa     vierzehn     Tage an der Luft     gebleicht    (gelöscht) hat.  Diesen so an der Luft mehr oder weniger  gelöschten     Kalk    bringt man in eine dünne  Seifenlösung. Man nimmt am beten weiche  Seife (grüne oder gelbe Seife,     Glyzerinseife).     Man erhitzt die Seifenlösung zusammen mit  dem Kalk zum Kochen und schlägt die Masse  zu Schaum. Man kann aber auch in der      Kälte arbeiten. Diesem Schaum setzt man  den Gips zu.

   Geeignete Mengenverhältnisse  ergeben sich, wenn man auf zwei Teile ge  brannten Kalkes ein Teil Gips und drei 'feile  2      lo-Seifenlösung    verwendet. Man kann je  doch von diesen Verhältnissen weitgehend  abweichen, ohne dass der Effekt des Ver  fahrens verloren geht. Man muss darauf ach  ten, dass die Mischung der Seifenlösung mit  dem Kalk nicht zu dick ist, damit ein guter  Schaum erzielt wird, der durch den Gips ab  gebunden wird. Die so erhaltene Masse kann  zu Isoliersteinen, Platten, Schalen und derglei  chen ausgegossen werden. Wenn man ein  pulverisiertes Material verlangt, wird die  Masse nach dem Giessen getrocknet, darauf  unter Zusatz von etwas Kreide und Binde  mitteln, wie zum Beispiel Fasern, gemahlen.

    Das Pulver dient zur Herstellung von     Isolier-          schnur    zur     Isolierung    von elektrischen Ka  beln und unterirdischen Röhren, Dampf  leitungsröhren, und ist auch für Schwimm  gürtel wegen seines grossen und     dauerhaften     Schwimmvermögens geeignet. Die wasser  abstossende Kraft des Materials ist sehr gross.  Die äusserst leichten und sehr porösen Stücke  schwimmen auf dem Wasser, ohne es ein  zusaugen. Die Formlinge aus der Masse  bleiben deshalb in der Praxis immer trocken,  so dass sie beim Untertauchen mit Luft     ge-          flüllt    bleiben und schwimmen.  



  Auch das Pulver schwimmt auf dem  Wasser und kann nur durch gewaltsames  Reiben mit Wasser gemischt werden. Das    vorliegende, wasserabstossende Isoliermaterial.  hat bedeutende praktische Vorteile.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer wärme isolierenden Masse, welche Gips und gebrann ten Kalk enthält, dadurch gekennzeichnet, da.ss man zu einer Mischung von gebranntem Kalk, Wasser und Seife Gips zusetzt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man drei Gewichts teile einer 2 öigen Seifenlösung kocht und zu Schaum rührt mit zwei Gewichts teilen gebranntem Kalk und darauf ein Gew ichtsteil Gips zusetzt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Gips zusetzt züz einer Mischung von gebranntem Kalk und einer aus gebranntem Kalk und einer wdisserigen Fettemulsion hergestellten Mi schung von Wasser und Kalkseife. 3- Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Gips zusetzt zu einer Mischung von gebranntem Kalk und einer aus gebranntem Kalk und einer wässerigen Ölemulsion hergestellten Mi schung von Wasser und Kalkseife.
CH109128D 1924-03-17 1924-03-17 Verfahren zur Herstellung einer Wärmeisoliermasse. CH109128A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4523954A (en) * 1980-07-16 1985-06-18 Cdf Chimie, S.A. Process for manufacturing cellular plaster and molded plaster articles

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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