CH109136A - Vorrichtung zur Bearbeitung von Lichtbildstreifen. - Google Patents

Vorrichtung zur Bearbeitung von Lichtbildstreifen.

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CH109136A
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film
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light image
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Inventor
Witold Klimczykowsk Mieczyslaw
Original Assignee
Klimczykowski Mieczyslaw Witol
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  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description


      Vorrichtung    zur     Bearbeitung    von Lichtbildstreifen.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Apparat zum Entwickeln, Fixieren,  Wässern und Färbe von Films. Die Haupt  vorteile desselben sind: Verwendung geringer       Entwieklermengen,    Entwickeln ausserhalb  der     Dunkelkammer,        Beobachtungsmöglichkeit     während des     Entwickelns,    Regelung der  Entwicklungsdauer, Regelung der     Entwick-          lertemperatur.     



  In der Zeichnung stellt     Fig.    1 einen  Schnitt nach der Ebene     C-D    durch eine  Ansicht einer     beispielsweisen    Ausführungs  form dar;     Fig.    2 zeigt- eine teilweise nach  der Ebene     A-B    geschnittene Draufsicht;       Fig.    3 ist eine Filmführungsrolle, wie solche  zum Spannen der Filmstreifen in die Glas  röhren eingehängt sind. Der Filmbehälter 1  ist abnehmbar ,an der Wand 2 befestigt und  wird von der Konsole 3 getragen. Die Film  rolle 4 wird in der Dunkelkammer eingelegt  und der Film 5 geht durch den schmalen,  lichtdichten Schlitz 6 in das Innere des  eigentlichen Apparates.

   Der durch die Wände  2, 7, 8, 9, 10, 11 gebildete Raum ist vorne  durch eine in     Fig.    2 als     offenstehend    an-    gedeutete Tür 12 lichtdicht geschlossen.  Über der Türe ist eine rote Glasscheibe 13  angebracht, welche die     Beobachtung    des  Films während der Entwicklung ermöglicht,  wenn die im Lampenkasten 14 befindlichen  elektrischen Lampen 15, 16, welche hinter  der farbigen Glasscheibe 17 liegen, ein  geschaltet werden. Zum genauen Beobachten  des Films während der Entwicklung dienen  die Lupen 18, 19, 20.

   In offener Verbindung  mit dem Kasteninnern steht der elektrische  Ofen 21 mit der Heizspirale 22, vermittelst  dessen die Temperatur des Entwicklers auch  im Winter auf die notwendige Höhe gebracht  und durch ein aussen am Kasten befindliches  Thermometer beobachtet werden kann. Der  Entwickler kommt in die Glasrohre 23,  die unten in     Auslassröhrchen    24 endigen.  Dasselbe     Auslassröhrchen    haben alle andern  langen Glasrohre. Im Rohre 25 ist Wasser.  In jedes der Rohre hängt, durch den Film  streifen 5 getragen, an einem oben mit einem  Knopf 26- versehenen und unten winklig ab  gebogenen Draht 27 leicht drehbar auf  gesteckt eine aus Hartgummi oder dergleichen      hergestellte Rolle 28, deren Herausfallen der  Stift 29 verhindert (Feg. 3).

   Zur Führung  des Filmstreifens dient der Rand 30, Die       Ausnehmung    31 verhindert,     dass    die Bild  schicht durch die Rolle beschädigt wird.  



  Der gegen     Lichteinlass        abgedichtete    Schlitz  32 oben in der Wand 8 lässt den Lichtbild  streifen in den durch die Wände 8, 33, 34, 35  gebildeten     offenen    rechten Abteil des Appa  rates eintreten. Die in. diesem Abteil be  findlichen Rohre 36, 37, 38, 39, 40 enthalten  teils Fixierbad, teils Wasser zum     Auswiis-          sern;    41 ist mit Färbelösung gefüllt, wenn  der Film gefärbt werden soll.  



  Den Antrieb des Apparates besorgt der  Elektromotor 42, von dem aus mittelst Motor  scheibe 43, Scheibe 44 die Umdrehungszahl  ins Langsame übertragen wird. Auf der  gleichen Achse mit 44 sitzt die Stufen  scheibe 45, die mit der     Gegenstufenscheibe     46 zusammen es ermöglicht, durch die Kegel  räder 47, 48 der Welle 49 verschiedene Ge  schwindigkeiten zu erteilen. Auf der Welle  49 sind Federn 50 angeordnet welche die auf  der Welle verschiebbar, aber nicht drehbar  aufgesteckten     Friktionsscheibchen    51 gegen  die lose sitzenden Kegelrädchen 52     driiclzen     und diese durch Reibung mitnehmen.

   Die  Rädchen 52 stehen mit den Gegenrädchen 53  in Eingriff und drehen die auf den kleinen  Wellen 54     festgemachten        Zahntrommeln    55,  deren Zähne in die Lochungen des Filmes  eingreifen und denselben auf diese Weise  transportieren. Am Ende der     Wellchen    54  sind Handrädchen 56, mittelst welcher man,  da die Kegelrädchen 52 nur durch Friktion  mitgenommen werden, jeder einzelnen Zahn  trommel 55 eine relativ schnellere oder lang  samere Bewegung geben kann, als die übrigen  durch die Welle 49 erhalten. Dreht man  rascher, wird der Filmstreifen im vorher  gehenden Glasrohr     verkürzt    und die Rolle  28 gehoben; der Film verweilt also in die  sem Rohre kürzere Zeit; im nachfolgenden  findet der entgegengesetzte Vorgang statt.

    Beim Zurückhalten des Handrädchens ver  längert sich der Film im vorhergehenden    Glasrohre und verkürzt sich im     nachfolgen-          ,den.    Dadurch hat man es erstens in der  Hand, die     Baddauer    zu verlängern oder zu  verkürzen; zweitens kann man den Film  auf diese Art behufs Betrachtung durch die  Lupe einige Zeit stillstehen lassen. Durch  die     Ausnehmung    57 verlässt der Film den  Apparat und seht über die Lenkrolle 58  zur im mit Wasser gefüllten Behälter 59  gelagerten Rolle 60. Letztere wird mit  Hilfe der aufklappbaren     Friktionsscheibe    61  und der     vom        Vorgelege    betriebenen Scheibe  62 gedreht.

   Die Funktion des Apparates ist  folgende: Der in der Dunkelkammer gefüllte  Filmbehälter 1 wird an die Wand 2 gestellt,  das Stück des frei leerausstehenden Films  mit dem sogenannten Vorspann, einem Stück  unpräparierten Filmstreifens, welcher durch  den ganzen Apparat läuft, verbunden und  der Motor in Bewegung gesetzt. Durch die  Scheiben 43, 44, 45, 46 und die Kegelräder  47, 48 wird die dem ganzen Apparat ent  lang laufende Welle 49 gedreht. Die auf  dieser Welle sitzenden Kegelräder 52 drehen  ihrerseits wieder durch die Gegenräder 53  die einzelnen     )Ärellchen    54 mit den Zahn  trommeln 55 und ziehen so den Filmstreifen,  welcher durch die Rollen 28 in den Glas  rohren gespannt wird, durch den ganzen  Apparat.

   Die mit Hilfe der     Friktionsscheibe     61 vom     Vorgelege    gedrehte -Filmrolle 60  wickelt den Streifen 5 im Wasserbade auf.  Die     fortsehreitende    Entwicklung kann durch  die roten Seheiben 13 beobachtet werden.

    Zur genaueren Beobachtung dienen die Lu  pen 18, 19, 20; durch Verlängern oder Ver  kürzen der     Filmstücke    in den einzelnen       Glasröhren        mittelst        Vorausdrehens    oder     @u-          rückh.altens    der Handrädchen 56 (an deren  Stelle auch Kurbeln 62 verwendet werden  können)     kann    man das Verweilen des Films  in den einzelnen Bädern regulieren.

   Ausser  dem lässt sich      < ler    Gang der Maschine  schneller oder     lan-:samer    einrichten durch  Anwendung eines     Regulierwiderstandes    be  kannter Art beim Motor und durch Ände  rung der Geschwindigkeit     mittelst    der     Stu-          fenseheiben.         PATENTANSPRUCH:

    Vorrichtung zur Bearbeitung von Licht  bildstreifen, mit abnehmbaren,     in    der  Dunkelkammer zu füllendem Filmbehälter,  dadurch gekennzeichnet, dass der     Film    wäh  rend der Dauer der Entwicklung mittelst  von einer dem ganzen Apparat entlang  gehenden Welle (49)     angetriebenen    Zahn  trommeln (55) durch die Bäder enthaltende,  in einem lichtdicht gegen chemisch wirk  same Strahlen ,abgeschlossenen Kasten (2,     ?,     8, 9, 10, 11) befindliche Glasrohre (23, 25)  gezogen und so ohne Dunkelkammer bei  Tageslicht entwickelt werden kann.

Claims (1)

  1. ÜNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Bearbeitung von Licht bildstreifen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verkürzung oder Verlängerung der Entwicklungs dauer infolge Verkürzung oder Ver längerung der Filmschlingen, durch Vor drehen oder Zurückhalten der vermittelst Friktionskupplung (51, 52, 53) angetrie benen, zum Filmtransport dienenden Zahntrommeln (55) und ferner durch Än derung der Antriebsgeschwindigkeit er reicht werden kann. ' 2.
    Vorrichtung zur Bearbeitung von Licht bildstreifen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein mit dem Entwicklungsschranke in offener Verbin dung stehender elektrischer Ofen (21,22) das Einhalten der richtigen Entwickel- temperatur im Winter gestattet.
CH109136D 1923-04-12 1924-04-10 Vorrichtung zur Bearbeitung von Lichtbildstreifen. CH109136A (de)

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CH109136D CH109136A (de) 1923-04-12 1924-04-10 Vorrichtung zur Bearbeitung von Lichtbildstreifen.

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