DE419033C - Vorrichtung zur Bearbeitung von Filmbaendern - Google Patents

Vorrichtung zur Bearbeitung von Filmbaendern

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DE419033C
DE419033C DEK89181D DEK0089181D DE419033C DE 419033 C DE419033 C DE 419033C DE K89181 D DEK89181 D DE K89181D DE K0089181 D DEK0089181 D DE K0089181D DE 419033 C DE419033 C DE 419033C
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Germany
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film
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processing film
shaft
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D3/00Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
    • G03D3/08Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material
    • G03D3/13Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly
    • G03D3/135Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly fed between chains or belts, or with a leading strip
    • G03D3/137Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly fed between chains or belts, or with a leading strip provided with transport speed regulation

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  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Bearbeitung von Filmbändern. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entwickeln, Fixieren, Wässern . und Färben von Filmbändern, welche durch mit Flüssigkeiten gefüllte Röhren hindurchgeführt werden. Derartige Vorrichtungen sind bekannt. Die Regelung der Laufgeschwindigkeit erfolgt bei einer derartigen Vorrichtung mit Hilfe eines Differentialgetriebes, welches das Maß der Voreilung einer Förderrollengruppe gegenüber der andern festzustellen gestattet. Um nun den Lauf des Filmbandes unterbrechen und einzelne Teile auch zurückbewegen zu können, ist nach der Erfindung die Förderrolle des Filmbandes an jedem Tauchrohr durch eine Reibungskupplung mit der gemeinsamen Antriebswelle (4g) verbunden.
  • In der Zeichnung stellt Abb. i einen Schnitt nach der Ebene C-D durch eine Ansicht eines Ausführungsbeispieles dar. Abb. 2 zeigt eine teilweise nach der Ebene A-B geschnittene Draufsicht. Abb.3 ist eine Filmführungsrolle, wie sie zum Spannen der Filmstreifen in die Glasröhren eingehängt sind. Der Filmbehälter i ist abnehmbar an der Wand 2 befestigt und wird von einer Konsole 3 getragen. Von einer Filmrolle 4 geht der Film 5 durch einen schmalen lichtdichten Schlitz 6 in das Innere der Vorrichtung. Der durch die Wände 2, 7, 8, g, io, i 1 gebildete Raum ist durch eine in Abb. 2 als offenstehend angedeutete Tür 12 lichtdicht geschlossen. Über der Tür ist eine rote Glasscheibe 13 angebracht, welche die Beobachtung des Films während der Entwicklung ermöglicht, wenn in einem Kasten 14 befindliche elektrische Lampen 15, 16, welche hinter einer farbigen Glasscheibe 17 liegen, eingeschaltet werden. Zum Beobachten des Films während der Entwicklung dienen die Lupen i8, i9, 2o. In offener Verbindung mit dem Kasteninnern steht ein elektrischer Ofen 21 mit der Heizschlange 22, durch die dieTemperatur des Entwicklers auch im Winter auf die notwendige Höhe gebracht und durch ein außen am Kasten befindliches Thermometer beobachtet werden kann. Der Entwickler kommt in eine Glasröhre 23, die in ein Auslaßröhrchen 24 endigen. Im Rohre 25 befindet sich Wasser. In jedes der Rohre hängt, durch den Filmstreifen 5 getragen, an einem oben mit einem Knopf 26 versehenen und unten winkelig abgebogenen Draht 27 leicht drehbar aufgesteckt eine aus Hartgummi o. dgl. hergestellte Rolle 28, deren Herausfallen ein Stift 2g verhindert (Abb. 3). Das Filmband wird durch Ränder 30 geführt. Eine Ausnehtnung 31 verhindert, daß die Bildschicht durch die Rolle beschädigt wird. Ein gegen Lichteinlaß abgedichteter Schlitz 32 in der Wand 8 läßt das Bildband in einen durch Wände 8, 33, 34, 35 gebildeten offenen Abteil der Vorrichtung eintreten. Die in diesem Abteil befindlichen mit Auslaß versehenen Rohre 36, 37, 38, 39, 40 enthalten teils Fixierbad, teils Wasser zum Auswässern; ein Rohr 41 ist mit Farblösung zum Anfärben des Films gefüllt.
  • Den Antrieb der Vorrichtung bildet ein Elektromotor 42. Eine Motorscheibe 43 überträgt durch eine Gegenscheibe 44 die Umdrehungszahl ins Langsame. Auf der gleichen Achse mit der Scheibe 44 sitzt eine Stufenscheibe 45, die durch eine Gegenstufenscheibe 46 und Kegelräder 47, 48 einer Welle 49 verschiedene Geschwindigkeiten erteilt. Auf der Welle 49 sind Federn 5o angebracht, welche auf der Welle verschiebbare, aber nicht drehbar aufgesteckte Reibungsscheibchen 51 gegen lose sitzende Kegelrädchen 52 drücken und durch Reibung mitnehmen. Die Rädchen 52 stehen mit Gegenrädchen 53 in Eingriff und drehen auf Wellen 54 festgemachte Zahntrommeln 55, deren Zähne in die Lochungen des Films eingreifen und diesen dadurch fortschalten. Die Wellen 54 tragen Handrädchen 56, durch welche man, da die Kegelrädchen 52 nur durch Reibung mitgenommen werden, jeder einzelnen Zahntrommel 55 eine schnellere oder langsamere Bewegung geben kann, als die übrigen durch die Welle 49 erhalten. Dreht man rascher, wird der Filmstreifen im vorhergehenden Glasrohr verkürzt und die Rolle 28 gehoben; der Film verweilt also in diesem Rohre kürzere Zeit; im nachfolgenden findet der entgegengesetzte Vorgang statt. Beim Zurückhalten des Handrädchens verlängert sich der Film im vorhergehenden Glasrohre und verkürzt sich im nachfolgenden. Dadurch hat man es in der Hand, die Baddauer zu verlängern oder zu verkürzen, ferner kann man den Film auf diese Art behufs Betrachtung durch die Lupe einige Zeit stillstehen lassen. Durch eine Ausnehmung 57 v erläßt der Film die Vorrichtung und geht über eine Lenkrolle 58 zu einer im Wasserbehälter 59 gelagerten Rolle 6o. Diese wird mit Hilfe einer .aufklappbaren Friktionsscheibe 61 und einer im Vorgelege betriebenen Scheibe 62. gedreht. Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende: Der in einer Dunkelkammer gefüllte Filmbehälter i wird an die Wand 2 gestellt, ein Ende des frei herausstehenden Films mit dem sogenannten Vorspann, einem unpräparierten Filmstreifen, welcher durch die ganze Vorrichtung läuft, verbunden, und der Motor in Bewegung gesetzt. Durch die Scheiben 43, 44, 45, 46 und die Kegelräder 47, 48 wird die an der Vorrichtung entlanglaufende Welle 49 gedreht. Die auf dieser Welle sitzenden Kegelräder 52 drehen ihrerseits wieder durch die Gegenräder 53 die einzelnen Wellen 54 mit der Zahntrommel 55 und ziehen so den Filmstreifen, welcher durch die Rollen 28 in den Glasrohren gespannt wird, durch die Vorrichtung. Die mit Hilfe der Friktionsscheibe 61 vom Vorgelege gedrehte Filmrolle 6o wickelt den Streifen 5 im Wasserbade auf. Die fortschreitende Entwicklung kann durch die roten Scheiben 13 beobachtet werden. Zur genaueren Beobachtung dienen die Lupen 18, i9, 2o. Durch Verlängern oder Verkürzen des Filmbandes in den einzelnen Glasröhren mittels Vorausdrehen oder Zurückhalten der Handrädchen 56 (an deren Stelle auch Kurbeln 62 verwendet werden können) kann man das Verweilen des Films in den einzelnen Bädern regeln. Auch läßt sich der Gang der Maschine schneller oder langsamer einrichten durch Anwendung eines Regelungswiderstandes - bekannter Art beim Motor und durch Änderung der Geschwindigkeit mittels der Stufenscheibe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Bearbeitung von Filmbändern, welche durch mit Flüssigkeiten gefüllte Rohre mittels einer Antriebsvorrichtung hindurchgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderrolle (55) des Filmbandes an jedem Rohr durch eine Reibungskupplung mit der Antriebswelle (49) verbunden ist, so daß eine Verstellung jeder Förderrolle (55) unabhängig von der Antriebswelle möglich ist. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle (49) entgegen dem Druck von Federn (5o) verschiebbare Reibungsscheiben (51) gegen lose auf der Welle (49) sitzende Kegelräder (53) drücken, welche in Gegenräder auf der Achse (54) der Förderrollen (55) eingreifen. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (54) der Förderrollen (55) mit einem Handrad (56) versehen ist.
DEK89181D 1923-04-12 1924-04-12 Vorrichtung zur Bearbeitung von Filmbaendern Expired DE419033C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT419033X 1923-04-12

Publications (1)

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DE419033C true DE419033C (de) 1925-09-18

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ID=3673905

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK89181D Expired DE419033C (de) 1923-04-12 1924-04-12 Vorrichtung zur Bearbeitung von Filmbaendern

Country Status (1)

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DE (1) DE419033C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5041867A (en) * 1989-06-19 1991-08-20 Agfa-Gevaert Ag Transport device for microfilm passage camera

Cited By (1)

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