CH109205A - Gasbrenner für Heiz- und Kochzwecke, ohne Luftzumischung innerhalb des Brenners. - Google Patents

Gasbrenner für Heiz- und Kochzwecke, ohne Luftzumischung innerhalb des Brenners.

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CH109205A
CH109205A CH109205DA CH109205A CH 109205 A CH109205 A CH 109205A CH 109205D A CH109205D A CH 109205DA CH 109205 A CH109205 A CH 109205A
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Bakhuizen Wilhelm
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  Gasbrenner für Heiz- und Kochzwecke, ohne     Luftzumischung    innerhalb des Brenners.    Der Bunsenbrenner hat verschiedene  Nachteile, vor allem den, dass bei Luftmangel  das Gas unvollständig verbrennt oder dass  die Flamme bei     Luftüberschuss    zurückschlägt,  namentlich dann, wenn es sich um verhältnis  mässig arme Gase, zum Beispiel Wassergas,  handelt.  



  Man hat daher auch schon verschiedent  lich versucht, Brenner ohne vorherige Luft  zumischung zum Gas einzurichten, hat aber  damit keinen Erfolg gehabt, denn sowie die  Flamme brennt, beginnt sie auch zu leuch  ten, das heisst die Verbrennung wird unvoll  ständig und die Wärmeausbeute mangelhaft.  Eine vollständige Verbrennung liess sich bis  her nur bei ganz kleinen     Flämmchen    er  reichen, die aber für     Heiz-    oder     Nochzwecke     nicht verwendbar sind.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Gas  brenner, bei dem man auch mit einer reinen  Gasflamme Gas, insbesondere aber verhält  nismässig armes Gas, vollständig verbrennen  kann, und eine erheblich gesteigerte Aus  beute an Wärme erreicht. Sie besteht darin,  dass am     Brennerkopf    Düsen für gasförmige    Medien, von welchen wenigstens eines durch  ein brennendes Gas gebildet ist, derart an  geordnet sind, dass die daraus hervorschiessen  den Ströme der gasförmigen Medien sich  wenigstens bis auf geringe Entfernung ein  ander nähern. Es können zwei oder auch  mehr Düsen ;angeordnet     sein.    Die Anordnung  kann zum Beispiel derart sein, dass sich die  Ströme der gasförmigen Medien in einer  geeigneten Entfernung von, den Düsen  öffnungen vereinigen oder berühren.

   Als  Folge dieser     Anordnung    haben praktische  Versuche erwiesen, dass sich eine wesentliche  Verlängerung .der Flamme einstellt.  



  Die Anordnung kann derart sein, dass die  sämtlichen Ströme der gasförmigen Medien  durch brennendes Gas gebildet sind. Es  hat sich hierbei gezeigt, dass es zweckmässig  ist, die beiden oder mehreren blau brennen  den Flammen etwas unterhalb des zu heizen  den- Gefässes zusammenlaufen zu lassen.  



  Es bildet sich also aus den aus den Dü  sen     herausschiessenden    Flammen, die sich in  ihren     obern    Teilen vereinigen, je ein ein  ziger Flammenkegel     bezw.    eine Stichflamme.      Wie die Düsenpaare oder Düsengruppen  an dem Brenner angeordnet werden, ist von  geringer Bedeutung. Man kann die Achsen  der Düsenpaare oder Düsengruppen parallel  zueinander anordnen oder sie konvergieren  lassen. Man kann die Düsen auch an den  Seiten des oben geschlossenen Brenner  Impfes in zwei parallelen Ringen anbringen,  wobei dann ausser der Saugwirkung des aus  strömenden Gases noch der Auftrieb, der  durch die Flammen hoch erhitzten Luft zur  Erreichung der Wirkung beiträgt.

   Man kann  die Düsenpaare oder Düsengruppen auch auf  dem flachen oder wenig gewölbten Brenner  kopf anbringen; doch ist es dann unter Um  ständen notwendig, durch aussen am Brenner  angebrachte Rillen oder Nuten für genügende  Aussenluftzufuhr zu sorgen. Bei richtiger  Anordnung der Düsen zueinander kann man  selbst Düsenpaare oder Düsengruppen mit  divergierenden Achsen verwenden, besonders  <B>,</B>     -iue        ,h        dann,        wenn        die        Düsen        durch        dünne          Schlitze    verbunden oder als dünne Schlitze       ausgestaltet    sind.

   Man kann den Brenner  auch so bauen, dass man ihn in einen  hohlen Ring auslaufen lässt, der dann sowohl  an der Aussen-, wie an der Innenseite Düsen  reihen besitzt, und somit mit einem kleinen  Brenner eine bedeutende Wärme entwickeln.  Bei dieser Anordnung wird man mit beson  derem Vorteil den Innen- und Aussendüsen  reihen     das    Brenngas getrennt zuführen, so  dass man bei starkem Wärmebedarf beide  und bei geringerem Wärmebedarf nur den  einen, zum Beispiel innern, Düsenring bren  nen lässt: dadurch wird der Übelstand ver  mieden, dass man bei geringerem Wärme  bedarf die Flamme verkleinern muss, wo  durch ihr Nutzeffekt wegen der dadurch ein  tretenden grösseren Entfernung vom Koch  gefäss wesentlich herabgesetzt wird.  



  Es hat sich weiter gezeigt, dass man  gegenüber dem Bekannten eine bessere       Wärmeausnützung    schon dadurch erhält, dass       man    den einen Gasstrahl des Gasstrahlen  paares oder der     Gasstrahlengruppe    durch einen  Luftstrahl ersetzt. Diesem kann die Luft ent  weder selbst zugeführt werden, oder er kann    auch dadurch erzeugt werden, dass die Flamme  durch die Luftdüsen Luft ansaugt und an  sich     heransaugt,    wobei ausdrücklich hervor  gehoben sei, dass es sich stets um eine     Aussen-          luftspeisung    handelt.  



  Man kann das Ansaugen bei dieser Aus  führung auch in der Weise herbeiführen,  dass der     Brennerkopf,    an dessen Seite sich  die     Ausströmungsöffnungen    oder Düsen für  das Gas befinden, mit einer geschlossenen,  nur oben offenen Ummantelung umgeben  wird, worin kleine Öffnungen so     angebracht     sind,     dass    der dadurch angesaugte Luftstrom  auf eine Flamme stösst und sich mit ihr ver  einigt und mischt.  



  Bei dieser Einrichtung kann man das Gas  und die Luftzufuhr verhältnismässig leicht  durch denselben Hahn regeln.  



  Es hat sich ferner als zweckmässig ge  zeigt, die Düsen kegelförmig auszugestalten.  Bei allen diesen Anordnungen kommt es stets  darauf an, durch Neigung der Gas- oder  Luftströme gegeneinander dasselbe zu er  reichen wie beim Bunsenbrenner,     während     man bisher bei allen Bemühungen, den Bun  senbrenner zu ersetzen, stets davon ausging,  die Flammen möglichst voneinander zu tren  nen.  



  Die Zeichnung zeigt mehrere beispiels  weise Ausführungen der Erfindung, und  zwar:       Fig.    1 einen     Brennerkopf    in senkrechtem  Schnitt mit zwei     ;;egeneinander    geneigten  Düsenreihen,       Fig.    2 denselben Brenner in Ansicht,       Fig.    3 ein Düsenpaar in grossem Massstab,       Fig.    4 einen     Brennerkopf    von vorn, zum  Teil in senkrechtem     Nittelschnitt    mit einem  Düsenpaar im Deckel,       Fig.    5 denselben Brenner in Draufsicht,       Fig.    6 die Ansicht eines     Brennerkopfes     mit senkrechten Rillen,

         Fig.    7 denselben     Brennerkopf    in     wagrech-          tem    Schnitt,       Fig.    8 einen ringförmigen Brenner mit  zwei Düsenreihen mit     getrennter    Gaszufuhr,       Fig.    9 denselben Brenner in senkrechtem  Mittelschnitt.

        Bei der ersten Ausführung     (Fig.1    bis 3)  sind zwei Düsenreihen     a,    b im     Brennerkopf    c  so angeordnet, dass sich die Achsen je     zweier     benachbarter Düsen in einiger Entfernung  von dem     Brennerkopf    schneiden, und zwar  bilden die jeweils senkrecht übereinander  liegenden Düsen stets ein Düsenpaar. Abge  dichtet wird der     Brennerkopf    durch die  Platte d, und das Kochgefäss e befindet sieh  hier, in' der richtigen Entfernung. Zur bes  seren Luftzufuhr kann man in den Brenner.  kopf die ringförmigen Nuten f oberhalb, un  terhalb und zwischen Düsenreihen in den       Brennerkopf    einschneiden.  



  Bei der zweiten Ausführungsform     (Fig.    4  und 5) befinden sich die Düsen     g,        1L    in dem  Deckel i des     Brennerkopfes        1c,    auch hier ge  geneinander geneigt. Bei der dritten Aus  führungsform nach     Fig.    6 und 7 sind senk  recht verlaufende Rillen o in dem Brenner  kopf     p    eingeschnitten, und die Düsen enden  in der Spitze oder dem vorspringenden  Teil     q.     



  Bei der vierten Ausführungsform nach       Fig.    8 und 9 sind im ringförmigen Teil r  zwei Kanäle s, t vorhanden, von denen der  innere Kanal t die innere Reihe und der  äussere Kanal s die äussere Reihe von Düsen  paaren mit Gas speist. In     Fig.    8 ist jede Düse  durch einen einzelnen Strich dargestellt. Bei  der innern Reihe von Düsenpaaren bildet  je eine Düse     2i    mit einer Düse     2c'    und bei  der äussern Reihe von Düsenpaaren je eine  Düse<I>v'</I> mit einer Düse<I>v'</I> ein gegeneinander  geneigtes Düsenpaar. Die gezeichneten Flam  men stellen je zwei bereits vereinigte Flam  men der aus einem Düsenpaar austretenden  Gasströme dar.

   Jeder Kanal s, t hat eine  eigene, nicht dargestellte Gaszuleitung, die    je für sich etwa durch einen Hahn abgesperrt  werden kann.  



  Die in den     Brennerkopf    eingeschnittenen  Rillen oder Vertiefungen (f     bezw.    o) könn  ten auch schräg anstatt senkrecht oder wag  recht verlaufen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasbrenner für Heiz- und Kochzwecke, ohne Luftzumischung innerhalb des Bren ners, insbesondere für verhältnismässig armes Gas, dadurch gekennzeichnet, dass am Bren- nerkopf Düsen für gasförmige Medien, von welchen wenigstens eines durch ein brennen des Gas gebildet ist, derart angebracht sind, dass die daraus hervorschiessenden Ströme der gasförmigen Medien sich wenigstens bis auf geringe Entfernung einander nähern.
    UNTERANSPRüCEIE 1.. Gasbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Brennerkopf Rillen bezw. Vertiefungen eingeschnitten sind. 2. Gasbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Düse jeden Dü senpaares bezw. jeder Düsengruppe mit Luft gespeist ist. 3. Gasbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenpaare bezw. Düsengruppen in einem hohlen Ring sit zen und das Brenngas den Innen- und Aussendüsenpaarreihen getrennt zugeführt wird. 4.
    Gasbrenner nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch kegelförmige Düsen.
CH109205D 1923-02-13 1924-02-13 Gasbrenner für Heiz- und Kochzwecke, ohne Luftzumischung innerhalb des Brenners. CH109205A (de)

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