CH109260A - Faucheuse à moteur. - Google Patents

Faucheuse à moteur.

Info

Publication number
CH109260A
CH109260A CH109260DA CH109260A CH 109260 A CH109260 A CH 109260A CH 109260D A CH109260D A CH 109260DA CH 109260 A CH109260 A CH 109260A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
dye
compounds
wool
group
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Andre Paul
Original Assignee
Andre Paul
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Andre Paul filed Critical Andre Paul
Publication of CH109260A publication Critical patent/CH109260A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/125Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters with means for discharging mown material

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  



      @    Verfahren zum   F#rben    von Wolle mit 1 : 2-Metallkomplexfarb stoffen.



   Es ist bekannt, in Fasermischungen Wolle und Polyamid-oder   Polyurethanfasern    gleichzeitig mit 1 : 2-Metall  komplexfarbstoffen    in Gegenwart von anionischen,   faseraffi-    nien Hilfsmittel zu   fkrben (belg. Patentschrift    573   241)    ; mindestens eines der beiden komplexbildenden   Farbstoffmole-      kUle    muss dabei von   Sulfonsaure-oder Carboxylgruppen    frei sein.

   Die DAS 1   008    254 beschreibt ein Verfahren, nach wel chem stickstoffhaltige Fasern mit 1 : 2-Metallkomplexfarbstoffen mit nur einer einzigen Sulfonsäuregruppe in Gegenwart von   nichtionogenen    Hilfsmitteln gefärbt werden können ; als   nichtionogene    Hilfsmittel kommen dabei Kondensationsprodukte von Aethylenoxyd mit Aminen oder Alkoholen in Betracht.



  Ferner ist es bekannt, Wolle mit Metallkomplexfarbstoffen in Gegenwart von nichtionogenen und anionaktiven Hilfsmitteln zu färben (DAS   1      006      389) ;    als Farbstoffe werden entweder   1    :   l-Metallkomplexeoder      1    : 2-Metallkomplexe ohne saure wasserlöslichmachende Gruppen   verwendet ; geeignete nicht-    ionogene Hilfsmittel sind Kondensationsprodukte von mindestens 20 Mol Aethylenoxyd pro Mol eines Fettalkohols, einer Fettsäure oder eines Fettsäureamids. Die beiden Verfahren, die 1 : 2-Metallkomplexe mit nur einer einzigen sauren wasserlöslichmachenden Gruppe zum Gegenstand haben und nichtionogene oder anionaktive Hilfsmittel verwenden, führen aber nicht durchwegs zu befriedigenden Resultaten.

   Die erhaltenen Färbungen weisen vielfach eine unerwünschte Schipprigkeit und   Unegalität    auf.



   Es wurde gefunden, dass Wolle, gegebenenfalls im Gemisch mit anderen, stickstoffhaltigen oder auch stickstoff-freien Fasern, ohne die oben erwähnten Nachteile, in vorteilhafter Weise mit 1 :   2-Chrom- oder    Kobaltkomplexverbindungen von Azofarbstoffen, welche im Molekül des Metallkomplexes eine einzige saure,   wasserlöslichmachende    Gruppe enthalten, gefärbt werden kann, wenn man sie in Gegenwart von  Verbindungen, die mindestens ein basisches Stickstoffatom aufweisen, an welches mindestens ein eine   Polyglykoläther-    kette enthaltender Rest gebunden ist, wobei das Molekül 3 bis 20  - C - C - O - Gruppen    I I    und mindestens   4    nicht einer solchen Gruppe angehörende Kohlenstoffatome enthält, und in Anwesenheit solcher anionaktiver Verbindungen färbt,

   welche keinen Farbstoffcharakter, jedoch Affinität zur Wolle besitzen.



   Die verwendeten Farbstoffe sind Komplexe, in denen je ein Molekül zweier voneinander verschiedener Azofarbstoffe, von welchen der eine eine einzige und der andere keine   wasserlöslichmachende    Gruppe enthält, komplex an ein Chromoder Kobaltatom gebunden sind. Der Komplex kann z. B. einen Disazofarbstoff und einen Monoazofarbstoff oder vorzugsweise zwei Monoazofarbstoffmoleküle enthalten.

   Als saure wasserlöslichmachende Gruppen kommen freie Carbonsäuregruppen   (-COO-Kation)    oder insbesondere freie Sulfonsäuregruppen   (-S03Kation)    in Betracht, wobei an der Komplexbildung beteiligte Carbonsäuregruppen nicht als   wasserlöslichmachende    Gruppen anzusehen sind, da sie, in dieser Weise gebunden, keine Was  serlöslichkeit    mehr   betirken.   



   Als metallkomplexbildende Gruppen enthalten die Azofarbstoffe beispielsweise o, ot-Dioxyazogruppierungen oder   o-Oxy-o'-carboxyazogruppierungen.    Es sind aber auch andere komplexbildende Gruppen, wie   o-Oxy-o'-carboxymethoxygruppie-    rungen oder   o-Oxy-ot-aminoazogruppierungen    möglich.



   Eine Anzahl von nach dem vorliegenden Verfahren zu verwendenden Farbstoffen ist bekannt, ebenso sind Methoden zu ihrer Herstellung bekannt. Man verfährt   beispielswei-    se   zweckmässig    so, dass man aus einem der beiden zum Aufbau des asymmetrischen 1 : 2-Komplexes bestimmten Farbstoff, vorzugsweise denjenigen, der die   wasserlöslichmachende    Gruppe enthält, den   1    :   l-Metallkomplex    herstellt und diesen hierauf mit dem anderen, metallfreien Farbstoff umsetzt. Es ist noch zu bemerken, dass sich die Komplexe von   o, o'-Dioxyazofarbstof-    fen nicht nur aus den   o, o'-Dioxyazofarbstoffen selbst,    sondern auch aus den entsprechenden   o-Oxy-o'-alkoxyazofarbstof-    fen herstellen lassen.



   Die asymmetrischen 1 : 2-Komplexe können auch in der Weise hergestellt werden, dass man   äqutmolekulare    Gemische der beiden erforderlichen Farbstoffe mit geeigneten metallabgebenden Mitteln wie   Alkalichromsalicylat    oder Kobaltsulfat behandelt.



   Die eingangs erwähnten, stickstoffhaltigen Verbindungen enthalten mindestens ein basisches Stickstoffatom, an welches mindestens ein eine   Glykolätherkette    enthaltender Rest gebunden ist. Diese Kette besteht aus wenigstens zwei     -C--0-Gliedern  @ @    und kann direkt oder über ein Brückenglied, beispielsweise einen Alkylenrest wie den Rest    -CH-CHp-CH ?-j    an das Stickstoffatom gebunden sein. Das MolekUl der Stickstoffverbindung enthält wenigstens drei und höchstens 20     | |  - C - C - O - Gruppen , | | vorzugsweise  -CH2-CH2-0-Gruppen.   



   Weiterhin muss die Stickstoffverbindung mindestens vier nicht einer solchen Gruppe angehörende Kohlenstoffatome enthalten. So kann sie vorteilhaft noch mindestens einen aliphatischen oder alicyclischen Rest mit mindestens 8 aneinander gebundenen Kohlenstoffatomen, vorzugsweise einen aliphatischen Rest mit mindestens 12 aneinander gebundenen Kohlenstoffatomen, ferner auch einen durch ein Arylkohlenstoffatom an das basische Stickstoffatom gebundenen aromatischen Rest mit aliphatischer Seitenkette enthalten.



   Aus den obigen AusfUhrungen ergibt sich, dass beim vorliegenden Verfahren als stickstoffhaltige Verbindungen der angegebenen Art   zweckmässig    Einwirkungsprodukte von mindestens drei Mol eines   a,-Alkylenoxyds    auf 1 Mol einer organischen Verbindung, die wenigstens eine basische   primaire      odbr    sekundäre Aminogruppe oder eine basische tertiäre Aminogruppe und daneben noch eine alkoholische Hydroxylgruppe aufweist, verwendet werden. 



   Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung geeignete Produkte sind solche, die durch Reaktion von 1 Mol eines Amins mit 3 bis 20 Mol eines Alkylenoxyds erhältlich sind, z. B. das Umsetzungsprodukt von 1 Mol Dodecylamin mit etwa 6 Mol Aethylenoxyd, diejenigen von 1 Mol Oleylamin mit 6, 8 oder 16 Mol Aethylenoxyd, ferner diejenigen von 1 Mol Stearylamin mit 4, 8 oder 16 Mol Aethylenoxyd, das Umsetzungsprodukt aus Monoalkylpropylendiamin, dessen Alkylrest dem Rest der   Talgfettsäure    entspricht, mit 8 Mol Aethylenoxyd, das Umsetzungsprodukt aus   Monoalkylpropylendiamin,    dessen Alkylrest unverzweigt ist und 16 bis 18 Kohlenstoffatome enthält, und 6 Mol Aethylenoxyd.



   Aus den obigen Ausführungen ist ersichtlich, dass sich die Stickstoffverbindungen der Formel
EMI6.1     
 besonders gut für das vorliegende Verfahren eignen, in welcher Formel R einen vorzugsweise unverzweigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit mindestens 12, vorzugsweise 16 bis 22 Kohlenstoffatomen, m und n ganze Zahlen im Werte von   höch-    stens 2 und p, q und r ganze Zahlen bedeuten, wobei die Summe p+q+   (m-l)      (r-l)    mindestens 3 und höchstens 20 beträgt und mindestens einer der Werte p, q und m-1   grösser    als 1 ist.



   Ferner ist ersichtlich, dass sich die Stickstoffverbindungen der Formel 
EMI7.1     
 besonders gut für das vorliegende Verfahren eignen, in welcher Formel R einen vorzugsweise unverzweigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit mindestens 12, vorzugsweise   16    bis 22 Kohlenstoffatomen und   p und q'ganze Zahlen bedeuten,    wobei die Summe   p+q'vorzugsweise    8 bis 16 beträgt.



   Anstelle der Verbindungen mit freien Oxyalkylgruppen können auch die sauren Ester mehrbasischer Säuren, z. B. der Phosphor-oder Schwefelsäure, die sich von diesen Oxyalkylverbindungen ableiten, bzw. die wasserlöslichen Salze dieser Ester, beispielsweise Alkalisalze oder solche des Ammoniaks oder von Aminen, als Hilfsmittel beim vorliegenden Färbeverfahren verwendet werden.



     Erfindungsgemäss    wird nun beim vorliegenden Verfahren in Anwesenheit solcher anionaktiver Verbindungen gefärbt, welche keinen Farbstoffcharakter, jedoch Affinität zu den stickstoffhaltigen Fasern besitzen. Mit Vorteil verwendet man   sulfonsäuregruppenhaltige    Verbindungen, wobei die Sulfonsäuregruppen zweckmässig an aromatische Kerne, z. B.



  Benzolkerne oder insbesondere Naphthalinkerne gebunden sind.



   Als Beispiele geeigneter Verbindungen seien genannt :
Alkalisulfonate von   Benzolkohlenwasserstoffen    mit längerer   aliphati@cher Kette,    
Alkalimonosulfate von 2-Alkylbenzimidazolen mit höhermolekularem Alkylrest,   z. B.    das Natriumsalz des monosul  fonierten    2-Heptadecyl-N-methyl-benzimidazols,
Alkalisulfonate von durch niedrige Alkylgruppen substituiertem Naphthalin, z.

   B. diisobutylnaphthalinsulfonsaures Natrum, sulfonierte Kondensationsprodukte aus Oxyarylverbindungen der   Benzolreihe    und Formaldehyd, insbesondere diejenigen, welche durch Kondensation von Oxyarylverbindungen, der   Benzolreihe    mit Formaldehyd, Sulfonierung und nochmalige Kondensation des Sulfonierungsproduktes mit Formaldehyd erhalten werden ; als besonders vorteilhaft erweisen sich Umsetzungsprodukte aus Naphthalinsulfonsäuren und Formaldehyd.



   Ferner kommen auch faseraffine Verbindungen anderer Art, z. B.   sulfonsauregruppenhaltige,    faseraffine Mottenschutzmittel oder sog. Wollreserviermittel (Immunisiermittel) von der Art, wie sie durch Umsetzung von Phenolen oder Thiophenolen mit Alkalisulfid, Alkalisulfit oder Sulfitformaldehyd erhalten werden, in Betracht.



   Die Mengen der beim vorliegenden Verfahren den Färbebädern zuzusetzenden Stoffe können innerhalb verhältnismässig weiter Grenzen schwanken. Die Menge des Farbstoffes richtet sich selbstverständlich nach der gewünschten Farbstärke. Es empfiehlt sich, die Menge der stickstoffhaltigen Verbindung derjenigen des Farbstoffes in der Weise anzupassen, dass das Mengenverhältnis etwa 1 : 8 bis 1 : 2 beträgt, vor teilhaft setzt man von der Stickstoffverbindung etwa   1/4    der Farbstoffmenge ein. Die Menge der Stickstoffverbindung soll jedoch auch bei hellen Färbungen für welche-bezogen auf das   Fasergewicht-weniger    als   1%    Farbstoff verwendet wird, mindestens   1/4%    (ebenfalls bezogen auf das   Fasergewicht)    betragen.



   Die Menge der faseraffinen anionaktiven Verbindung wird zweckmässig umso höher angesetzt, je geringer die Farbstoffmenge ist. Bei sehr hellen Färbungen mit 0,1% oder noch weniger Farbstoff und etwa 0,5% der Stickstoffverbindung kann man z. B. mit Vorteil etwa 0,3 bis 1% anionaktive Verbindung einsetzen.



   Weiterhin erweist es sich als zweckmässig, in schwach saurem Medium zu   f#rben,    so dass der pH-Wert des   F#rbebades    etwa 3 bis 6, vorzugsweise 4 bis 5   betr#gt.    Dieser pH-Wert kann vorteilhaft durch Zusatz von   Essigs#ure,      gew#nschtenfalls    auch von Ameisen- oder   Schwefels#ure,    eingestellt werden. Dem Färbebad kann auch Natriumsulfat zugesetzt werden. In manchen Fällen ist es vorteilhaft, die gewünschte Acidität des Färbebades durch den Zusatz   säurespen-    dender Ammoniumsalze zu erreichen, beispielsweise mit Ammo  niumsulfat,-phosphat oder-acetat.   



   Wie allgemein üblich beim Färben von Wolle, arbeitet man bei erhöhter Temperatur, zweckmässig so, dass man den eigentlichen Färbeprozess bei etwa 50 bis   80    beginnt, auf Siedetemperatur erhitzt und ihn bei dieser Temperatur   weiterfUhrt    und beendet. Es hat sich jedoch gezeigt, dass es beim vorliegenden Verfahren auch zum Färben von Wolle gar nicht notwendig ist, mit der Temperatur sehr nahe oder ganz zum Siedepunkt des Färbebades zu gehen. Man erzielt in der Regel praktisch gleich gute Ergebnisse, wenn der Färbeprozess deutlich unter der Siedetemperatur, z. B. bei Temperaturen zwischen 80 und   90 ,    durchgeführt wird.

   Es wurde weiterhin die überraschende Feststellung gemacht, dass eine   Vorbehand-    lung des zu färbenden Fasermaterials, insbesondere der Wolle, in einem Bade vorteilhaft ist, das zunächst alle Zusätze mit Ausnahme des Farbstoffes enthält, also die stickstoffhaltige Polyglykolverbindung, die faseraffine, anionaktive Verbindung und Säure, bzw. Ammoniumsalz. In diesem Bade wird bei einer Temperatur zwischen 80 und 100  während 5 bis 30 Minuten das Textilmaterial vorbehandelt. Hierauf   wird-in    der Regel ohne Abkühlung-der Farbstoff in Form einer   wässeri-    gen Lösung zugesetzt und zwischen 80 und   100  bis    zur praktischen Erschöpfung des Bades gefärbt.



   Durch   Erh#hung    des pH-Wertes der   sauren B#dern    nach der Aufnahme des Farbstoffes   k#nnen die    Nassechtheitseigenschaften bezüglich Ausblutens noch verbessert werden.



   Anstatt die stickstoffhaltige Polyglykolverbindung und die faseraffine anionaktive Verbindung den Färbebädern einzeln zuzusetzen, kann man auch Präparate verwenden, wel che die beiden Verbindungen in geeignetem   Mengenverh#ltnis    enthalten.



   In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, und die Temperaturen sind, wie in der vorangehenden Beschreibung, in Celsiusgraden angegeben. 



   Beispiel 1
In ein Färbebad, das in 3000 Teilen Wasser 10 Teile kristallisiertes Natriumsulfat, 3 Teile   40% ige Essig-      säure, 0, 5 Teile    des Anlagerungsproduktes von etwa 8 Mol Aethylenoxyd an 1 Mol Oleylamin, O, 4 Teile eines Kondensationsproduktes aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd und   0,    2 Teile des Chromkomplexes, der je 1 Molekül der beiden Azofarbstoffe der Formeln
EMI12.1     
 in komplexer Bindung mit 1 Atom   Ci ; rom enthält,    geht man mit 100 Teilen Wollstrickgarn ein. Im Verlaufe einer halben Stunde wird das Bad auf Siedetemperatur erhitzt und dann eine Stunde lang kochend gefärbt. Hierauf wird die Wolle gespült und getrocknet. Man erhält eine   gleichmässige,    grüne Färbung.



   Verwendet man anstelle des dort erwähnten chromhaltigen Farbstoffes einen der nachstehend aufgeführten 1 : 2-Metallkomplexe, die sich in üblicher Weise herstellen lassen, so erhält man ebenfalls   gleichmässige    Färbungen.



  Die Menge der Hilfsmittel ist der   Färbungsstärke      anzapassen.   



  Sie soll mindestens   0, 25%    an Aethylenoxydanlagerungsprodukt und bei hellen Färbungen bis 1%, bei dunklen mindestens   0, 2    an Umsetzungsprodukt aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd betragen. 
EMI13.1     


<tb>



  Nr. <SEP> Me-Farbstoff <SEP> mit <SEP> loslich-Farbstoff <SEP> ohne <SEP> löslich-Farbton
<tb>  <SEP> tall <SEP> machender <SEP> Gruppe <SEP> machende <SEP> Gruppe
<tb>  <SEP> HO
<tb>  <SEP> HO3 <SEP> S <SEP> OH <SEP> HO <SEP> OH
<tb>  <SEP> /C-N
<tb>  <SEP> N=N-C <SEP> I <SEP> braun
<tb>  <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> p2N <SEP> C=N
<tb>  <SEP> "BLC
<tb>  <SEP> HO-S <SEP> OH <SEP> OH <SEP> OH <SEP> HO
<tb>  <SEP> HO3 <SEP> S <SEP> OH <SEP> OH <SEP> OH <SEP> HO
<tb> 2 <SEP> Cr <SEP>  >  <SEP> N--N <SEP>  <  <SEP> + <SEP> N¯N <SEP>  <  <SEP> braun
<tb>  <SEP> 2 <SEP> 02N <SEP> braun
<tb>  <SEP> 02N <SEP> 02 <SEP> N <SEP> H <SEP> 3 <SEP> V'"3
<tb>  <SEP> c <SEP> 2H5
<tb>  
EMI14.1     


<tb> Nr.

   <SEP> Me-Farbstoff <SEP> mit <SEP> löslich-Farbstoff <SEP> ohne <SEP> löslich-Farbton
<tb>  <SEP> tall <SEP> machender <SEP> Gruppe <SEP> machende <SEP> Gruppe
<tb>  <SEP> HO <SEP> HO
<tb>  <SEP> 3 <SEP> OH <SEP> HO <SEP> HO
<tb>  <SEP> ////
<tb>  <SEP> =N-C <SEP> rot
<tb>  <SEP> /C=N <SEP> 1 <SEP> C <SEP> N
<tb>  <SEP> H3C <SEP> H3C
<tb>  <SEP> "HO <SEP> HO
<tb>  <SEP> OH <SEP> HO <SEP> OH <SEP> HO <SEP> ci
<tb> 4 <SEP> &verbar; <SEP> C <SEP> &verbar; <SEP> &verbar; <SEP> + <SEP> N=N <SEP> X <SEP> &verbar;

   <SEP> rotstich <SEP> g <SEP> 1
<tb> 4 <SEP> Cr <SEP> rotstichig
<tb>  <SEP> N=N <SEP> N=N <SEP> blau
<tb>  <SEP> . <SEP> Cl <SEP> Cl. <SEP> C1
<tb>  <SEP> so3H
<tb>  <SEP> HO
<tb>  <SEP> HO-S <SEP> OH <SEP> HO\ <SEP> OH
<tb> or <SEP> bran
<tb>  <SEP> C=N
<tb>  <SEP> 2
<tb>  <SEP> Hic
<tb>  <SEP> HO\ <SEP> 2H5
<tb>  <SEP> OH <SEP> HO <SEP> l' <SEP> COOH
<tb>  <  <SEP> t <SEP> j <SEP> t <SEP> C-N- <SEP> 
<tb>  <SEP> -3 <SEP> v <SEP> I
<tb>  <SEP> C1 <SEP> C=N
<tb>  <SEP> /
<tb>  <SEP> OH <SEP> H <SEP> ? <SEP> P <SEP> OH <SEP> HO
<tb>  <SEP> OH <SEP> 1 <SEP> pg <SEP> HO
<tb> ? <SEP> Cr <SEP> $0 <SEP> N= <SEP> 2N--"N=N <SEP> gra, <SEP> u
<tb>  <SEP> 3 <SEP> (bleu
<tb>  <SEP> ci
<tb> t <SEP> 3 <  <SEP> 41 <SEP> S <SEP> 02NeN <SEP> bglrau¯
<tb>  
EMI15.1     


<tb> Nr.

   <SEP> Me-Farbstoff <SEP> mit <SEP> löslich-Farbstoff <SEP> ohne <SEP> löslich-Farbton
<tb>  <SEP> tall <SEP> machender <SEP> Gruppe <SEP> machende <SEP> Gruppe
<tb>  <SEP> HO <SEP> HO <SEP> 02N <SEP> OH <SEP> HO
<tb> 8 <SEP> Cr <SEP> HO3 <SEP> N=Nb <SEP> grau
<tb>  <SEP> C12N
<tb>  <SEP> 02N <SEP> 02N
<tb>  <SEP> ¯¯¯
<tb>  <SEP> OH <SEP> HO <SEP> OH <SEP> H2N
<tb> 9 <SEP> Cr <SEP> HO <SEP> N=N <SEP> 0 <SEP> N--N=N <SEP> grau
<tb>  <SEP> 3-ON <SEP> Nb
<tb>  <SEP> 02N
<tb>  <SEP> OH <SEP> H2N <SEP> OH <SEP> HO
<tb>  <SEP> 02N--N, <SEP> N <SEP> N=N <SEP> grau
<tb> ci
<tb>  <SEP> C1
<tb>  <SEP> j01
<tb>  <SEP> .. <SEP> ¯
<tb>  <SEP> HO3S <SEP> OH <SEP> HO <SEP> l <SEP> OH <SEP> xo <SEP> C1
<tb> 11 <SEP> Cr <SEP> blau
<tb>  <SEP> C1 <SEP> 1 <SEP> CI <SEP> Cl
<tb>  
EMI16.1     


<tb> Nr.

   <SEP> Me-Farbstoff <SEP> mit <SEP> löslich-Farbstoff <SEP> ohne <SEP> lbslich-Farbton
<tb>  <SEP> tall <SEP> machender <SEP> Gruppe <SEP> machende <SEP> Gruppe
<tb>  <SEP> OH <SEP> HO <SEP> OH <SEP> HO.
<tb>  <SEP> violent
<tb> 12 <SEP> Co <SEP> 130 <SEP> S <SEP> N= <SEP> 02N--N=N
<tb>  <SEP> HO
<tb>  <SEP> HO
<tb> 3 <SEP> &verbar;

   <SEP> Co <SEP> i <SEP> OH <SEP> HO <SEP> 2 <SEP> W <SEP> se <SEP> 0 <SEP> h <SEP> a^
<tb>  <SEP> OH <SEP> HO <SEP> OH
<tb>  <SEP> /N <SEP> o <SEP> t13 <SEP> Co <SEP> H03 <SEP> N=N <SEP> N=N--C\ <SEP> I <SEP> raun
<tb>  <SEP> 2 <SEP> hic
<tb>  <SEP> HIC
<tb>  <SEP> PO
<tb>  <SEP> OH <SEP> HA
<tb> HO
<tb>  <SEP> OH <SEP> c-N- < ) <SEP> OH <SEP> HO
<tb>  <SEP> 14 <SEP> Cr <SEP> ordeaux
<tb>  <SEP> S0 <SEP> H <SEP> C <SEP> =N
<tb>  <SEP> nu
<tb>  <SEP> f <SEP> H <SEP> C <SEP>   <SEP>  < -NH <SEP> 3
<tb>  <SEP> COOH
<tb>  <SEP> OH <SEP> HO <SEP> COOH <SEP> OH <SEP> HO
<tb> 15 <SEP> Cr <SEP> N=N <SEP> 0 <SEP> N---N=N
<tb>  <SEP> 2 <SEP> blau
<tb>  <SEP> HAN <SEP> grau
<tb>  <SEP> 3 <SEP> HO <SEP> OH
<tb>  <SEP> ,,) <SEP> ! <SEP> j <SEP> C-N- <  <SEP> (,

   <SEP>  > 
<tb>  <SEP> ¯X//"Igrau¯
<tb> 16 <SEP> Cr <SEP> =N-C\ <SEP> braun
<tb>  <SEP> HO3s <SEP> OH <SEP> 02N <SEP> I/C=N
<tb>  <SEP> Hic
<tb>  <SEP> HC
<tb>  
Beispiel 2
In ein   Farbebad,    das in 3000 Teilen Wasser 5 Teile Ammoniumphosphat, 0, 6 Teile des in Beispiel 1 beschriebenen Anlagerungsproduktes aus Oleylamin und Aethylenoxyd, sowie   0,    4 Teile eines Kondensationsproduktes aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd enthält, wird mit 100 Teilen eines Wollgewebes eingegangen. Man erhitzt in kurzer Zeit zum Kochen und kocht 15 bis 20 Minuten. Anschliessend werden 2 Teile eines der in Beispiel 1 beschriebenen Farbstoffe, in Wasser gelöst, dem kochend heissen Färbebad zugesetzt, und es wird eine Stunde kochend gefärbt. Man erhält echte und   gleichmässige    Färbungen.



   Beispiel 3
Man verfährt nach den Angaben des Beispiels 1, erhöht aber die Temperatur nicht zum Sieden, sondern nur auf   85 .    Man erhält ebenfalls   gleichmässige      Fµrbungen.    



   Beispiel4
Aus 3000 Teilen Wasser, 10 Teilen kristallisiertem Natriumsulfat,   6    Teilen   40% iger Essigsäure, 0, 5 Teilen    eines der unten beschriebenen Aethylenoxydanlagerungsprodukte a) bis g), 0, 4 Teilen eines Kondensationsproduktes aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd und 0, 2 Teilen eines der in Beispiel 1 angegebenen Farbstoffe wird ein Färbebad zubereitet. In dieses geht man bei   50     mit 100 Teilen Wollstrickgarn ein, erhitzt das Bad im Verlaufe einer halben Stunde auf Siedetemperatur und färbt eine Stunde lang kochend weiter. Hierauf wird die Wolle gespült und getrocknet.

   Man erhält   gleichmässige    Färbungen. a) Anlagerungsprodukt von 8 Mol Aethylenoxyd an ein Gemisch aus Arachidylamin und Behenylamin. b) Anlagerungsprodukt von 12 Mol Aethylenoxyd an ein Gemisch aus Arachidylamin und Behenylamin. c) Anlagerungsprodukt von 4 Mol Aethylenoxyd an
Stearylamin. d) Anlagerungsprodukt von 20 Mol Aethylenoxyd an ein Gemisch aus Arachidylamin und Behenylamin. e) Anlagerungsprodukt von 8 Mol Aethylenoxyd an ein Gemisch, bestehend aus   30% Palmitylamin,       45%    Octadecenylamin und   25%    Stearylamin. f) Anlagerungsprodukt von 6 Mol Aethylenoxyd an ein Gemisch von N-Alkyl-propylendiaminen, deren Alkylreste 16 bis 18 Kohlenstoffatome enthalten.

   g) Anlagerungsprodukt von 8 Mol Aethylenoxyd an ein Gemisch von N-Alkyl-propylendiaminen, deren Alkylreste 16 bis 18 Kohlenstoffatome enthalten.



   Beispiel 5
Man arbeitet nach der Vorschrift des Beispiels 1, setzt jedoch dem Färbebad anstelle des Kondensationsproduktes aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd das Produkt zu, welches erhalten wird, wenn man ein Gemisch aus 2 Mol Phenol und 1 Mol p-Dodecylphenol mit 1, 75 Mol Formaldehyd kondensiert, das Reaktionsprodukt sulfoniert, die Sulfonsäure einer Nachkondensation mit Formaldehyd unterwirft und mit Ammoniak neutralisiert. Man erhält   gleichmässige      Fär-    bungen.



   Anstelle des Hilfsmittels aus Phenol und p-Dodecylphenol können auch die in gleicher Weise aus 2 Mol Phenol und 1 Mol p-Cresol oder   p-Octylphenol    hergestellten Produkte verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch Verfahren zum Färben von Wolle mit 1 : 2-Chromoder 1 : 2-Kobaltkomplexverbindungen von Azofarbstoffen, welche im Molekül des Metallkomplexes eine einzige saure, was serlöslichmachende Gruppe enthalten, in Gegenwart von Verbin dungen, die mindestens ein basisches Stickstoffatom aufweisen, an welches mindestens ein eine Polyglykolätherkette enthaltender Rest gebunden ist, wobei das Molekül 3 bis 20 tu -C-C-0-Gruppen und mindestens 4 nicht einer solchen Gruppe angehörende Kohlenstoffatome enthalt, dadurch gekennzeichnet, dass man ausserdem in Anwesenheit solcher anionaktiver Verbindungen färbt, welche keinen Parbstoffcharakter, jedoch Affinität zur Wolle besitzen.
    Unteranspruche 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Wolle mit solchen 1 : 2-Chrom- oder 1 : 2-Kobalt komplexverbindungen färbt, welche als wasserlöslichmachende Gruppe eine Sulfonsäuregruppe enthalten. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Verbindungen mit basischem Stickstoffatom verwendet, welche der Formel EMI21.1 entsprechen, worin R einen unverzweigten aliphatischen Koh lenwasserstoffrest und p'und q'ganze Zahlen bedeuten, wobei die Summe pl+ql mindestens 3 und höchstens 20 beträgt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Kondensationsprodukte aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd verwendet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei pH-Werten unter 6 f#rbt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Fasermaterial zuerst in einem Bade, das die Polyglykolverbindung und die anionaktive Verbindung, jedoch noch nicht den Farbstoff enthält, bei 80 bis 100 vorbehandelt, den Farbstoff hierauf zusetzt und bei 80 bis 100 färbt.
CH109260D 1924-02-20 1924-02-20 Faucheuse à moteur. CH109260A (fr)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH109260T 1924-02-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH109260A true CH109260A (fr) 1925-03-16

Family

ID=4368257

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH109260D CH109260A (fr) 1924-02-20 1924-02-20 Faucheuse à moteur.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH109260A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0061670A1 (de) Verfahren zum Färben von Leder und Pelzen mit Farbstoffmischungen
DE1593978C3 (de) Verfahren zur Herstellung sulfonsäuregruppenhaltiger Sulfone
CH640160A5 (de) Kokille mit kernzug.
EP0558450B1 (de) Verfahren zum Färben von Leder mit Farbstoffmischungen
EP0163608B1 (de) Verfahren zum Färben von Fasermaterial aus natürlichen oder synthetischen Polyamiden mit 1:1-Metallkomplexfarbstoffen
CH109260A (fr) Faucheuse à moteur.
CH385789A (de) Verfahren zum Färben von Wolle mit 1:2-Metallkomplexfarbstoffen
DE2653284B2 (de) Verfahren zum gleichmäßigen Farben von synthetischen Fasermaterialien
DE1260427B (de) Verfahren zum Faerben von Wolle
DE1099494B (de) Verfahren zur Fertigstellung von Faerbungen, welche in saurem Bade auf stickstoffhaltigen Fasern mit im Bad loeslichen Farbstoffen, die mindestens ein bewegliches, mit den Fasern reaktionsfaehiges Halogenatom enthalten, hergestellt worden sind
AT228733B (de) Verfahren zum Färben von Wolle
DE4330283A1 (de) Stabilisierung von Färbungen auf Polyamidfasern
DE971896C (de) Verfahren zur Herstellung kobalthaltiger Azofarbstoffe
DE2504929C2 (de) Verfahren zum einstufigen Färben von Mischungen aus Polyamid- und Polyacrylnitril-Fasern
DE1262211B (de) Verfahren zum Faerben von Wolle
DE4215589A1 (de) Färbeverfahren
DE2056009C (de) Verfahren zum gleichmäßigen und streifenfreien Färben von synthetischem Polyamidfasermaterial
DE1057061B (de) Verfahren zur Erzeugung von wasserunloeslichen Azofarbstoffen auf pflanzlichen Fasern
DE80421C (de)
DE87003C (de)
DE1008254B (de) Verfahren zum Faerben stickstoffhaltiger Fasern
DE2542007C3 (de) Verfahren zum Färben von natürlichen und synthetischen Polyamidfasern
DE725211C (de) Verfahren zum Faerben von Leder
AT230320B (de) Verfahren zum Egalisieren von Färbungen auf Wolle und wollähnlichen Fasern und Mittel zur Durchführung des Verfahrens
DE1953069C3 (de) Oxalkylierungsprodukte von Bis (2 hydroxy 3 alkoxy propylaminen und deren Verwendung