CH109286A - Einrichtung zur Luftzuführung an langen Anhängerosten. - Google Patents

Einrichtung zur Luftzuführung an langen Anhängerosten.

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CH109286A
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Lucian Meurs-Gerken Paul
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Meurs Gerken Paul Lucian
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L1/00Passages or apertures for delivering primary air for combustion 
    • F23L1/02Passages or apertures for delivering primary air for combustion  by discharging the air below the fire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Einrichtung zur Luftzuführung an langen Anhängerosten.    Wie bekannt,     schloss:    sich bei beweglichen  Schrägrosten oder     Vorschubtreppenrosten    ur  sprünglich an dem eigentlichen Rost ein  Schlackentisch, der den Abschluss     zwischen     Feuerraum und Aussenluft bildete, an.     *    Dort  wurden die Schlacken gesammelt, brannten  mehr oder weniger aus und verursachten eine  gewisse Stauung der Kohlenschicht auf dem  untern Teil des Schrägrostes, die zum Zweck  des besseren Aasbrennens erwünscht war.  Von Zeit zu Zeit     werden    die Schlacken durch  Kippen des Tisches oder andere Mittel ent  fernt.  



  Als die Ansprüche an die Leitungsfähig  keit derartiger Roste stiegen, ging man zur  Ausbildung besonderer Schlackenroste über,  die gewöhnlich     wagrecht    oder nur schwach  geneigt, bei     selbstschiirenden    Rosten als An  hängerost .ausgebildet werden konnten, die  an der Schürbewegung teilnahmen und hier  durch eine     Klumpenbildung    der Schlacken  verhinderten. Der Zweck war auch hier wie  der die Anstauung der Brennstoffschicht am  untern Rostende und die-     Ausbrennung    der  Schlacken. Um diese     Ausbrennung    zu be  wirken, genügte bei kurzen Anhängerosten,    die nicht über einen halben Meter lang aus  geführt wurden, die Anwendung von Schorn  steinzug.  



  Diese Verhältnisse haben sich insofern  grundlegend geändert, als die Kesselfabri  kanten dazu übergegangen sind, immer hö  here Kessel zu bauen,     die    also     im,    Verhältnis  zur Heizfläche immer schmäler wurden. An  derseits ergibt sich aus der Notwendigkeit,  minderwertige Brennstoffe zu verfeuern, die  erhebliche     Schwierigkeit,    dies auf verhältnis  mässig kurzen Rostflächen zu erzielen. Man  masste daher -dazu     übergehen,    den Anhänge  rost im Verhältnis zum Hauptrost sehr lang  zu bauen.

   Die Folge war, dass sich ein we  sentlicher Teil des Verbrennungsvorganges  noch auf dem Anhängerost abspielen masste,  so dass ein solcher Anhängerost, der bis zu  zwei Meter Länge haben kann, im ersten  Teil noch vollständig als Verbrennungsrost,  im zweiten Teil dagegen als reiner Schlacken  rost wirkte, wo die Schlacken vollständig  ausbrennen und so weit wie möglich gekühlt  werden. Setzt man nun den Schlackenrost  wie bisher unter Schornsteinzug, so litt der  als Verbrennungszone wirkende Teil unter      Luftmangel, indem nur eine     unvollkommene     Verbrennung erzielt werden     konnte,    während  anderseits die Schlackenzone des Rostes ein  wandfrei wirkte.  



  Ging man aber dazu über, den Schlacken  rot unter Unterwind zu setzen, so wurde  zwar in der     Verbrennungszone        eine    gute  Wirkung erzielt, jedoch der Schlackenzone  zu viel Luft zugeführt.  



  Man hat versucht, diesen     Missstand    da  durch zu beseitigen, dass man periodenweise  abwechselnd mit Unterwind und mit Schorn  steinzug arbeitete, musste aber dann den  Übelstand einer veränderlichen nutzbaren  Rostfläche in den Kauf nehmen, wobei noch  grosse Aufmerksamkeit in der Wartung er  forderlich war, um bei forcierter Belastung  Unterwind, bei schwacher Belastung Schorn  steinzug rechtzeitig einzustellen.  



  Nach der Erfindung sollen diese Übel  stände durch einfache Massnahmen beseitigt  werden.  



  Demgemäss besteht der Erfindungsgegen  stand in einer Einrichtung zur Luftzufüh  rung an verhältnismässig langen Anhänge  rosten, bei welcher der dem Hauptrost be  nachbarte Teil des Anhängerostes mit Unter  wind betrieben, der dem     Schlackenende    be  nachbarte Teil desselben unter Schornstein  zug gestellt ist. Dies kann man erreichen.  indem man den Raum unter dem Rost in  zwei Windkammern unterteilt, deren eine mit  Unterwind gespeist wird, während die an  dere unter Schornsteinzug steht.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung schema  tisch in teilweisem Schnitt von der Seite dar  gestellt.    Der     Vorschubtreppenrost        a    besteht aus  den in der     Vorschubrichtung    hin- und her  beweglichen Roststäben, an die in bekannter  Weise die Roststäbe b des langen Schlacken  restes so angehängt sind, dass sie an der  Schürbewegung teilnehmen.

   Der Raum unter       ciem        Anhängerost    wird von zwei Windkam  mern c und d eingenommen, von denen die  dem Hauptrost benachbarte Kammer     c    mit  Unterwind gespeist     -wird,        wiihrend    die andere  d, unter     Sehornsteinzug    steht. Durch .diese  Kammern     wird    die     Lä        .nge    des Anhänge  rostes in der Weise unterteilt,     class    die Ver  brennungszone mit Unterwind, die Schlacken  zone mit Schornsteinzug bedient wird. Auf  diese Weise erhält jede der Zonen die für sie  günstigste Luftzuführung, die durch die  Pfeile angedeutet ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Einrichtung zur Luftzuführung an lan gen Anhängerosten, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Hauptrost benachbarte Teil des Anhängerostes. mit Unterwind betrieben, der dem Schlackenende benachbarte Teil dessel ben unter Schornsteinzug gestellt ist.. UNTERANSPRUCH: Luftzuführung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Raum unter dem Anhängerost von zwei Windkammern eingenommen wird, deren eine (c), sich unter der Verbrennungszone des Rostes erstrek- kend, mit Unterwind gespeist wird, während die zweite (d), unter Schornsteinzug stehend, sich unter der Schlackenzone erstreckt.
CH109286D 1924-04-14 1924-04-14 Einrichtung zur Luftzuführung an langen Anhängerosten. CH109286A (de)

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