CH109338A - Giessform zur Herstellung von Röhren durch Schleuderguss und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Giessform zur Herstellung von Röhren durch Schleuderguss und Verfahren zu deren Herstellung.

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CH109338A
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  Giessforin zur Herstellung von Röhren durch Schleuderguss und Verfahren  zu deren Herstellung.    Die vorliegencle Erfinidunag bezieht sicih  auf eine Giessforin zur Herstellung von Röh  ren durch Selileuderguss.  



  Es ist vorgeschlagen worden, Rohre nach  dem unter dem Namen     #8Sechleudergussverfth-          ren"    bekannten Verfahren herzustellen, wo  bei, das gesehmolzene Eisen. welches hierbei  zur Verwendung gelangt, in spirafförmigem  Strömungsverlauf in eine metallische Form  eingeführt wird, deren Körper bisher im  sentliehen ein Ganzes bildete. Beim     Hlerstel-          len    gewisser Arten bester Gussrohre hat es  sich als zweckmässig herausgestellt, das Guss  stück abzukiülhlen und dasselbe, hierauf wäh  rend ungefähr einer Minute einem     Erhit-          zungsverfahreit    zu unterwerfen, wobei das  Rohr auf eine Temperatur von ungefähr  980 ' Celsius gebracht wird.

   Man hat heraus  gefunden, dass dieses Erhifzungsverfahren  zur Folge hat, dass aller gebundene Kohlen  stoff unmittelbar in graphitischien Kohlen  stoff umgewandelt wird, wodurch ein     wei-          ehes,    graues Eisen entsteht, welalhes grosse  Festigkeit und Zähigkeit mit grosser Wider      standsfähigkeit gegen Zerstörung durch ehe  mische Einflüsse vereinigt. Die Abkühlung  des Rohres erfolgt gewöhnlich dadurch, dass  die Form durch Wasser gekühlt wird, wel  ches zur Vermehrung des Kühleffekties oft  unter hohem Druck um dieselbe geleitet wird.  



  Die bisher in obigem Verfahren benütz  ten Formen wurden, um ein Zerspringen der  selben zu vermeiden, aus den teuersten     Stahl-          legoierungen    hergestellt; aber trotzdem hat  sich dies bisher als unwirksam verwiesen, da  diese Formen früher oder später dennoch zer  sprangen.

   Es war ;dies bis heute eine in  wirtschaftlicher und kaufmännischer Bezie  hung     fernste    Schwierigkeit bei diesem Ver  fahren, Die Ursache dieses     Zerspringens    oder       Brechens,der    Formen besteht darin,     dass    wäh  rend des     Gussprozesses    die innere     Wandung          .b     der festen Form durch das geschmolzene     Me-          ta-11    auf     unge-fähr   <B>1650 ' C</B> erhitzt wird,  während die äussere     'v#Tanduno,    gekühlt wird,

    so     dass        gleielizeitig    ein' Ausdehnung und  eine Zusammenziehung entsteht, welche eine  übermässige Beanspruchung des Formkörpers      cerzeugt, nalmentlich, wenn die Wanidstärke  deszelben verhältnismässig gross ist. Will  man dagegen diesem Übelstand durch die Ver  minderung, der Wandstärke begegnen, so ge  rät die Form beim Giessvorgang infolge der  einseitig einsetzenden Hitzewirkung des ein  fliessenden Metalles und diadureh dass sie eine  quer oderspiralförmig verlaufende Belastung  erfährt infolge der spiralförmigen Einfüh  rungsweise des geschmolzenen Metalles, in  nachteilige Schwingungen,

   die bei einer Zeit  flauer von 15 'bis 21 Sehunden für idas Ein  füllen des Eisens über die manchmal<B>5</B> Meter  betragende ganze Länge der Foimi starke     Un-          gleirchmässigykeiten    in der Wandstärke des  Rohres bewirken.  



  Die varliegende Erfindung bezweckt die  Beseitigung der oben aufgeführten Nachteile  und hat eine verbesserte Form zum Gegen  stand, in welcher die Möglichkeit des     Zer-          sprincens    oder Zerbrecliens infolce von Aus  dehnung und Zusammenziehung durch     Er-          liitzungc    bedeutend verringert, wenn nicht  vollständig ausgeschlossen ist.  



  <B>en</B>  Die Giessform gemäss der Erfindung ist,  um einerseits nachteilige Schwingungen und  anderseits vorzeitige Zerstörung infolge unzu  lässig hoher Natexialspannungen zu vermei  den, aus einer verhältuismässig     sehwachwan-          digen    und an sieh nicht hinreichend wider  tandsfähigen Kokille und aus einem starken  Mantel zusammencesetzt, zwiselhen welchen  beiden Teilen ein Zwischenraum und nach  giebige cy Mittel, sowie Stützmittel vorhanden  sind, die gegenseitige Bewegungen zwischen  den erwähnten beiden Teilen zulassen, trotz  dem aber eine zentriselie Lageriiiung und,     Ge-     radehaltung der Kakille im Mantel gewähr  leisten.  



  Es ist also auf diese Weise der Körper  der Form aus voneinander getrennten Ein  zelteilen derart zusammengesetzt, dass eine  durch die Ausdehnung und Zusammenziehung  der Form bewirkte unabhängige Bewegung  dieser Einzelteile zueinander gewährleistet  ist, ohne dass in denselben Kräfte oder     Be-          anspriiehung    e n hervorgerufen werden, welche  C<B>C</B>    bei Vervendunlg eines eiiizigen festen Form  körpers unvermeidlich sind.  



  Die Ausführung der Giessfaim ist derart.  dass deren Einzelteile in Abstand     voneinan-          cler    gehalten sind, wobei ein     Ausfüllungs-          inaterial    in den Zwischenraum zwischen den  genannten Einzelteilen eingebracht werden  kann, welches einen ausgezeichneten Wärme  leiter darstellt und die Verteilung und Wei  terleitung der Wärme in diesen Zwischen  räumen und durch dieselben hindurch regelt  und erleichtert.  



  Die Vermeidung, der Bildung von     Luft-          säeken    im Füllmaterial zwischen den Einzel  teilen     der    Form kann in geeigneter Weise  durch Ausübung eines Druckes auf das     be-          Satgte    Füllmaterial während des Giessens be  wirkt werden. Auf diese 'Weise kann eine  Giessform erzielt werden, deren Gestehungs  preis auf ein Minimum reduziert ist durch  die Tatsache, dass dank des Fehlens jeglicher  Beanspruchung in den äussern Teilen     clersel-          ben    ein geringwertiges Material zur Herstel  lung dieser Teile benutzt werden kann.  



  Weiterhin betrifft die Erfindung ein  Verfahren, um die Kolzkille der Giessform mit  geringen Kosten und rasch herzustellen,  auch wenn ein hoehwertiaes Material für die  Herstellung derselben benützt wird.  



  Das Verfahren ogemäss der Erfindung be  steht darin, dass die Kokille der Form zwecks  Erzielung porenfreier, dichter, zäher und  homogener Struktur, auch bei Verwendung  von Gusseisen und bei Ausführunc der Ko  kille mit minimalen nach dem  Sehleudergussverfahren hergestellt wird.  



  In der Zeichnunwg welche ein     Ausfüll-          rungsbeispiel        der        Erfindunc   <B>7</B>     darstellt.        zeiat          Fig.   <B>1</B> einen mehr schematischen Längs  schnitt durch eine rotierende     Giessform,:          Fic.    2 ist ein Querschnitt durch     dieselb#e-,          Fi        o%        i)    ist ein     Läno-Ssehnitt    des     Form-          körpers;

            Fig.   <B>1</B> ist eine     Stirnansieht    desselben-.       Fig.   <B>5</B> zeigt in grösserem Massstab einen  Querschnitt durch einen Teil des     Forinkör-          pers        mil-.    einem Mechanismus zur Erzeugung       des        DTuckes    auf     da-    Füllmaterial,     weltlies         zwischen die Einzelteile der Form     einge-          braclit    ist;  Fig. 6 ist eine teilweise Draufsiellt auf  den in Fig. 5 dargestellten Mechanismus;

    Fig. 7 zeigt in grösserem Massstabe in  einem Aufriss Mittel zur Ermögliellung der  Ausdehnung eines der Formteile, und  Fig. 8 ist ebenfalls in grösserem Massstabe  eine Detailansieht.  



  Die dargestellte Form weist einen Behäl  ter 10 auf, der auf bekannte Weise kon  struiert sein kann und in welehem der Form  körper um seine horizontale Achse drehbar  gelagert ist, vermittelst der Rollen 11, die  auf Wellen 12 montiert sind, von welchen  eine auf irgend welche Weise angetrieben  werden kann, um die Drehbewegung dem  Formhörper zu erteilen. Der Behälter 10 ist,  zur Aufnahme einer Külilflüssigkeit, z. B.  Wasser, bestimmt, welehes den Behälter kon  stant durchströmen kann, wie dies gewöhn  lieh bei der Herstellung von Schleuderguss  geschieht, und in welchem der Formkörper  teilweise eingetaucht ist, so dass die äussere  Oberfläche desgenannten Körpers vom Was  ser die gewünschte Kühlwirkung erhält.  



  Der Formkörper besteht aus einem durch  ceinen äussern Zylinder 13 gebildeten Mantel  und einer durch einen innern Zylinder 14 ge  bildeten Kokille, weilehe Zylinder mit einem  Zwischenraum ineinander gelagert sind, wo  bei die entsprechenden Enden der genannten  Einzelzylinder bei 15 auswärts erweitert  sini, um das Muffenende des Farmkörpers  z u bilf len. Die Einzelzylinder 13 und 14 sind  im Abstand voneinander gehalten und durch  Stützmittel, z. B. Stellsclirauben 16, gegen  einander abgestützt, welclie Steillschrauben  um den Formkörper herum angeordnet sind  und sich durch den Aussenzylinder 13 hin  durch erstrecken bis zur Berührung mit, dem  äussern Umfang des Innenzylinders 14.  



  Der Zwischenraum zwischen den Einzel  zylindern 13 und 14 ist mit einem Füllmittel  19, z. B. Blei, ausgefüllt. Er wird beim Zu  sammensetzen des Formkörpers am einen  EI nde durch eine Platte 17 abgeschlossen,  welche an den Einzelzylindern miftelst    Seliraubenbolzen 18 befestigt wird. Zum  Ausfüllen des Zwischenraumes wird der  Formkörper erhitzt und bei entfernter Platte  17 mit der Platte 20 nach unten in vertikale  Stellung gebracht, worauf das Blei in  sehmolzenem Zustand in den genannten     Zwi-          sehenraum    eingebracht wird, so dass es den  selben vollständig ausfüllt.

   Hierauf wird  der Formkörper mittelst der Platte 17 ge  schlossen,  Die Platte 20 ist duroch nachgiebige Mit  tel in Stellung gehalten, und zwar im dar  gestellten Ausführungsbeispiel durch eine  Anzahl Schraubenbolzen 21, zwischen deren  Köpfen und der benachbarten Fläche der  Platte 20 eine Anzahl federnder und fester  Unterlagsscheiblen 22 bezw. 23 (Fig. 7) ab  wechslungsweise angeordnet sind. Die     In-          nenfläeche    der Platte 20 ist mit, einem ring  förmigen Ansatz 24 versehen (Fig. 8), in  welchen das benachbarte Ende des innern  Teilzylinders 14 des Formkörpers, eingepasst  ist.

   Dank der nachgiebigen Mittel in Farmi  der federnden Unterlagsseheiben ist der  Platte 20, welche das Bestreben hat, sich in  achsialer Richtung des Formkörpers,     aus-          wärt2    zu bewegen, wenn der Innenzylinder  14 durch die Hitze des beim Giessen eines  Rohres in den genannten Zylinder einge  brachten     Metalles    ausgedehnt wird, ein fe  dernder Widerstand. geboten; die     Naohfüllung     des vergrösserten     Zwisch;enraumes        zwis-ehen     den Zylindern<B>13</B> und 14 mit Füllmasse<B>19</B>       ürfolgt    automatisch durch die Vorrichtungen  <B>28, 29</B> und<B>30.</B> welche weiter unten beschrie  ben sind.  



  Es ist sehr     erwünseht,        fluss    das Füllmate  rial<B>19</B>     ein    ausgezeichneter Wärmeleiter ist  und     'bei        ein-er    verhältnismässig niederen Tem  peratur rasch schmilzt oder schon flüssig     isL     -wie zum Beispiel Blei, Quecksilber oder der  gleichen, so     dass,    bevor heim Giessvorgang  das geschmolzene Metall in den Innenzylin  der des Formkörpers     gebrachi    wird, die Form  vermittelst Gasflammen rasch,     jedmh    mässig  n  erhitzt werden kann, um das     Füll-rnaterial   <B>19</B>  in einen flüssigen Zustand überzuführen, in  welchem.

       Zui3tunde        jas        besugte        Füllmaterial         einen raschen und gleiechförmigen Wärme  <B>g</B>  austauch vom Innenzylinder 14 zum     Aussen-     zylinder 13 bezw. zum Kühlwasser oder um  irekehrt eine razehe und gleiellförmige     Über-     traogunc der Kühlwirkumg von dem im     Was-     ser im Bchälter 10 rotierenden Aussenzylin  der aus bewirken wird, wodurch (las Guss  stück während des Giessvorganges nach Be  darf gekühlt wird.

   Die Füllmasse wirkt aber  nicht nur thermisceh als Wärmeleiter,     son-          ildern    gestattet auch den beiden Einzelteilen,  sch unabhingig voneinander auszudehnen  und zusammenzuziehen, so dass während des  Giessvoraages keine, unzulässigen     Beanopru-          ehungen    dirr genannten Einzelteile     verur-          zzacht    werden können.

   Die Erfahrunc hat     ge-     zeigt, dass infolge flieser unabhängigen     Zu-     sktmmenzieliuiigu und Ausdehnung der     Zylin-          dor    13, 14 eine weit höhere, Anzahl von Guss  stücken mit ein und demselben Formkörper  produziert werdclen kann, als mit irgend einer  Giessforrn auns einem Stück Alle auf diese  Weise hergestellten Formhörper widerstan  den bei allen aungestellten Versuchen allen  Einflüssen des Giessverfahrens, ohne irgend  welche Anzeichen von Sprüngen oder Brii  n  chen zu zeigen.

   Ausserdem ist zu ervähnen,  dass der Aussenzylinder des bei diesen Ver  suchen benützten Formkörpers aus einem     ge-          riligoweirtigpn    oder wenigstens 'billigeren     Na-          ferial    hergestellt worden ist als die früher  benützten festen Formkörper. In der Praxis  hat sieh) gezeiget dass es zmeelimiiissin ist, zur  Erzielung einer durchgehends vollständigen  Ausfüllung des Zwischenraumes zwischen  den Zylindern 13, 14 und einer überall     gleieh-          in    der Füllmaisse  19 einen honstanten Druck auf die genannte  Füllmasse auszuûben, während der Form  hörper gedreht und ein Gussstüclzk geformt  wird.

   Dieser Druck wird durch die bei der  Drehunag des Formhörpers auftretende     Zen-          irifugzalkraft    erzeugt. Zu diesem Zweck be  sitzt der Aussenzylinder<B>13</B> des     Formhörperez     neben einer Anzahl in geeigneten Abständen  voneinander     anloeordnei-en    Vertiefungen     25a     für die Füllmasse eine Anzahl     Vcrfief-aii,-clii          #a    in seiner äussern Umfangsfläche     (Fi-.   <B>1</B>  
EMI0004.0028     
  
    und <SEP> <B>6),</B> <SEP> welehe- <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Zwischenarm <SEP> zivi  sehen <SEP> den <SEP> Einzelt(41en <SEP> <B>13</B> <SEP> und <SEP> 14 <SEP> in <SEP> VerLiii  duno,

   <SEP> stehen <SEP> durch <SEP> scitlie-Iie <SEP> Bohruno-en <SEP> <B>26.</B>
<tb>  deren <SEP> Ende <SEP> ist, <SEP> und <SEP> in <SEP> wel  cht, <SEP> sieh <SEP> dito <SEP> Füllmasse <SEP> in <SEP> dem <SEP> #genannten
<tb>  Zwischenraum <SEP> in <SEP> -eschmolzenem <SEP> Zustande
<tb>  ergiesst. <SEP> In <SEP> jeder <SEP> (lir#2,pr <SEP> Vertiefungün <SEP> <B>225</B> <SEP> is#
<tb>  in <SEP> La-,ern <SEP> eine <SEP> Querwelle <SEP> <B>--17</B> <SEP> montiert, <SEP> wel  <B>ellf',</B> <SEP> ein <SEP> Paar <SEP> Seliwino,al-mf, <SEP> <B>28</B> <SEP> trä,)t, <SEP> welche
<tb>  <B>Z, <SEP> <U>g</U></B>
<tb>  auf <SEP> einander <SEP> entgegengesetzten <SEP> Enden <SEP> <B>Gp-</B>
<tb>  wi,chte <SEP> <B>-'-)9</B> <SEP> tral-en.

   <SEP> -'in <SEP> den <SEP> andern <SEP> Enden
<tb>  jedes <SEP> Armes <SEP> <B>298</B> <SEP> ist <SEP> <B>je</B> <SEP> ein <SEP> Kolben <SEP> <B>30</B> <SEP> ange  lenkt <SEP> der <SEP> in <SEP> eine <SEP> Bohrung <SEP> <B>26</B>
<tb>  Bei <SEP> dieser <SEP> Anordnuno, <SEP> ist, <SEP> ersichtlich, <SEP> dass <SEP> bei
<tb>  Rotation <SEP> des <SEP> Foi,mlziirper.s <SEP> die <SEP> dadurch <SEP> er  7-ngte <SEP> Zentrifugalkraft <SEP> die <SEP> Gewichte <SEP> <B>29</B> <SEP> aus  wärtszielien <SEP> <B>und</B> <SEP> hierbei <SEP> die <SEP> Arme <SEP> <B>28 <SEP> um</B>
<tb>  ibre <SEP> Achs(, <SEP> drehen <SEP> wird, <SEP> so <SEP> dass:

   <SEP> die <SEP> Kolben <SEP> <B>20</B>
<tb>  sieb <SEP> in <SEP> ch- <SEP> Bobrun-en <SEP> <B>26</B> <SEP> und
<tb>  hierdurch <SEP> einen <SEP> DrueL- <SEP> ausüben <SEP> auf <SEP> clic# <SEP> Füll  masse <SEP> <B>19,</B> <SEP> weiche <SEP> züm <SEP> Pei3piel <SEP> durch <SEP> die <SEP> Ein  rührun- <SEP> des <SEP> züi <SEP> ver#ziessenden. <SEP> o,esehniolzenen
<tb>  3.Ictalles <SEP> in <SEP> den <SEP> Formkörper <SEP> geschmolzen
<tb>  worden <SEP> ist. <SEP> Auf <SEP> die-i- <SEP> 'N#Tei3e <SEP> i4 <SEP> ein <SEP> Be-4ehen  bleiben <SEP> der <SEP> beim <SEP> Schmelzen <SEP> cl,#,-r <SEP> Füllmasse
<tb>  <B>19</B> <SEP> entstehenden <SEP> Luftbla##en <SEP> aus-le;

  zehlossen,
<tb>  und <SEP> es <SEP> wird <SEP> eine <SEP> gleiebförmige
<tb>  <B>",</B> <SEP> Verteilung
<tb>  #ter <SEP> beim <SEP> Przeuo#ten <SEP> ITitze <SEP> pr  <B>fol</B>
<tb>  Wie <SEP> Fi-. <SEP> <B>8</B> <SEP> zei-t. <SEP> i.4 <SEP> cl,r-r <SEP> AussenzvIindr-r
<tb>  <B>an</B> <SEP> einem <SEP> Enfle <SEP> mit <SEP> einem <SEP> einwärts
<tb>  leten <SEP> Flanzch <SEP> <B>31</B> <SEP> versehen. <SEP> wel  <B>Z,</B>
<tb>  Pher <SEP> am <SEP> äuflcrn <SEP> Umfan-# <SEP> des <SEP> benachbarten
<tb>  n
<tb>  Endes <SEP> des <SEP> Innenzvliiid(--r-, <SEP> 14 <SEP> anliegt, <SEP> so <SEP> dass
<tb>  der <SEP> Zwischenraum <SEP> zwis:

  chen <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Z-v  lindern <SEP> sieh <SEP> nicht <SEP> übrp <SEP> die <SEP> 1-an7e <SEP> <U>Länge</U> <SEP> der  <B>selben</B> <SEP> lTni <SEP> <B>jerIp</B> <SEP> eines
<tb>  Auslaufen#Z <SEP> der <SEP> Füllmasse <SEP> <B>19</B> <SEP> aLls <SEP> dem <SEP> Zwi  ,phenraum <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Leiden <SEP> Zylindern
<tb>  unter <SEP> dem <SEP> <B>31</B> <SEP> hindurch <SEP> auszu  seliliessen, <SEP> ist- <SEP> (las <SEP> am <SEP> Flanseh <SEP> anliezerde
<tb>  Ende <SEP> des <SEP> Z#,Iinders <SEP> 1.4 <SEP> mit <SEP> Parkungsringen
<tb>  32 <SEP> v(,rsehen# <SEP> weleb,- <SEP> wie <SEP> Kolben  riii2:

  (, <SEP> eine <SEP> rlielltr, <SEP> Verbindung <SEP> zwisehen <SEP> rlep
<tb>  beiden <SEP> Zylindern <SEP> herstellen.
<tb>  Die <SEP> Erfahrun- <SEP> hat <SEP> o-ezeigt, <SEP> <B>dass</B> <SEP> eine <SEP> der  artige <SEP> Giessform <SEP> nach <SEP> obil-er <SEP> Beschreibung         zweckentsprechenderweise und mit geringen  Kosten auf folgende Weise hergestellt wer  den kann:  Der Aussenzylinder 13 kann aus     Guss-          eisen    oder aus irgend einem andern Metall  nach irgend einem Giessverfahren hergestellt  werden.

   Der innaere Zylinder jedoch wird  zwecks Erzielung porenfreier, dichter, zäher  und homogener Struktur, auch bei     Verwen-          dunog    minimaler Wandstärken und minder  wertigen bezw. billigeren Materials, wie  Gusseisen, zweckmässigerweise aus     Schleuder-          ss    nach abigeni Verfahren hergestellt, und  zwar in einer Form, deren Innenfläehe der  Aussenfläche des zu erzeugenden Innenzylin  ders 14 entsprieht. Ein nach diesem Verfah  ren herogestelltuer Formkörper kostet nur  einen Bruchteil des Preises eines aus nur  einem StüCiek bestehenden Formkörpers aus  Nickelstahl, tvelches Metall bisher in     ausoge-          dehntem    Masse zur Herstellung solcher Form  körper verwendet wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Giessforin mit künstlicher Kühlung zur Herstellung von Röhren und dergleichen durch Selileuderguss, dadurch gekenn zeichnet, dass sie, um einerseits nach teilige Schiwingungen und anderseits vor zeitige Zcrstörung infolge unzulässig hoher Materialspannungen zu vermeiden, aus einer verhältnismässig schwachwan- digen und an sieh nicht hinreichend wi- derstadsfihigen Kokille und aus einem starken Mlailtel zusammengesetzt ist, zwi schen welchen beiden Teilen ein Zwi schenraum und nachgiebige Mittel, sowie Stützmittel vorhanden sind, die gegen seitige Bewegungen zwischen den er- wälhnten beiden Teilen zulassen,
    trotz dem aber eine zentrische Lagerung und Geradehaltung der Kokille im Mantel ge währleisten. II. Verfahren zur Hlerstellung der Giessform <B>Z,</B> nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kokille der Form zwecks Erzielung porenfreier, dichter, zäher und liomogener Struktur, auch bei Verwendung von Gusseisen und Ausfühl- rung der Kokille mit minimalen Wand stärken, naeli dem Szhleuclergussverfah- ren hergestellt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Giessforin nach Patentanspruch I, da- duroll gekennzeichnet, idass zur Verteilung und Ableitunog der von dem sieh bilden- tz den Rohre auf die Kokille übergehenden Hitze eine out wärmeleitende Masse den Zwischenraum zwiselien der Kokille und dem Mantol ausfüllt. Giessforin nach Patentanspruch, I und Un- teranspruell 1, dadurcb gekennzeichnet, dass die gilt wärineleitende Masse<B>in</B> einem leicht schmelzenden Material be stellt.
    Giessform nach Patentansprupli I und Un teransprüchen 1 und 2,) dadurch gekenu- zeichnet, dass die den Zwischenraum er füllende Masse in geschmolzenem Zu stande unter konstantem Druck gehalten wird, damit sie sieh gleichmässig und fest überall ansehmiegt. Giessform gemäss Paitentanspiructell I und Unteransprilch 1, dadurch gekennzeich net, dass Mittel vorhanden sind, um eineii Druck auf die wärmeleitende Masse aus zuüben. Giessform gemäss Patentanspruchi I und Unteranspruch 4, dadurGh gekennzeich net dass die Mittel zur Ausübung eines Druakes auf die wärmeleitende Masse durch dio Rotation der Giessform betätigt werden.
    <B>6.</B> Giessform gemäss Patentanspruth. I und Unterans rüchen <B>1,</B> 4 und 5-,dai#durch ge- p <B>1</B> n kennzeichnet, dass -der Mantel mit dem Raume zwischen Mantel und Kokille in Verbindung stehende Bohrungen auf weist, in welchem naühgiebio-e Mittf--1 in Fo-rm voll in Bollrungen beweglichen Kolben angeordnet sind,
    in welch erste- rün -der Volumenübersehuss des sich -aus dehnenden Füllmaterials unter Überwin- rdungic des durehi die Kolben gebotenen Wicherstandes aufglenummen wird. <B>en</B> 7. Giessform naelh Patentansprucli I, dadureb gehennzeichnet, dass Kokille and Man <I>n</I> tel an einer Stelle miteinander fest Verbunden, im übrigen aber der sind.
CH109338D 1923-12-05 1924-02-22 Giessform zur Herstellung von Röhren durch Schleuderguss und Verfahren zu deren Herstellung. CH109338A (de)

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