CH377510A - Boiler - Google Patents
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Classifications
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Description
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Boiler Bis jetzt wurden Boiler aus Metall, beispielsweise Kupfer, hergestellt.
Es wurde schon vorgeschlagen, Boiler als Ganzes aus einem unverschalten Mantel aus armiertem, an der Manteloberfläche zu einer wasserundurchlässigen Haut verdichteten, gegebenenfalls mit einem Farbanstrich versehenen Kunstharzschaum herzustellen. Zur Armierung wurden Metallstäbe oder -drähte vorgesehen.
Eine solche Ausführungsform ist den höheren Anforderungen, die an hohen und stark schwankenden Temperaturen und Drücken ausgesetzte Boiler zu stellen sind, nicht gewachsen.
Die Erfindung betrifft nun einen Boiler mit einem Innen- und einem Aussenmantel, der zum Zwecke einer erheblichen Verbilligung und Vereinfachung in der Herstellung und einer wesentlichen Gewichtsersparnis gegenüber den üblichen Boilern aus Metall sich dadurch auszeichnet, dass beide Mäntel aus Hart- Kunststoff hergestellt sind und der Raum zwischen dem inneren und dem äusseren Mantel mit einem die beiden Mäntel zu einer homogenen Einheit verbindenden Schaumkunststoff ausgefüllt ist. Bei einem solchen Boiler wird ausserdem durch die Anwendung von Kunststoff eine Vereinfachung bezüglich der Isolation erzielt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch den Boiler, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 in kleinerem Massstab, Fig. 3 einen senkrechten Teilschnitt durch einen Klemmflanschanschluss in grösserem Massstab und Fig. 4 in kleinerem Massstab einen Stellring, der beim Klemmflanschanschluss verwendet ist.
Der aus zwei gewölbten Teilen bestehende Innenmantel des Boilers ist mit 1, 1', der äussere Mantel mit 2 bezeichnet. Die Mäntel 1, 1' und 2 sind aus Kunstharz, beispielsweise Epoxyharz oder einem anderen bezüglich Härte, Wärmebeständigkeit und elastischen Eigenschaften mindestens gleichwertigen Kunstharz angefertigt.
Zwischen dem inneren und dem äusseren Mantel befindet sich eine isolierende, die beiden Mäntel zu einer homogenen Einheit verbindende Masse 3 aus einem Schaumkunststoff. Durch die Anordnung eines isolierenden Werkstoffes zwischen dem inneren und dem äusseren Mantel kann eine besondere Armie- rung vermieden werden, indem die Isolationsschicht auch verhältnismässig dünn ausfallen kann, da ja auch die Mäntel als Isolationskörper wirksam sind. Auf diese Weise lässt sich eine Gewichtsersparnis gegenüber Boilern mit Metallmänteln erzielen.
Wie Fig.2 zeigt, weist der äussere Mantel 2 in waagrechtem Schnitt eine flache, ebene Seite auf, die den Abschluss eines gewölbten Teils bildet, welch letzterer auch Kreisbogenform besitzen kann. Hierdurch wird eine schöne und wenig Raum beanspruchende Konstruktion erhalten, wobei die flache Seite nach der Montage des Boilers der Tragwand 5 zugekehrt ist. Zur Einführung des Innenmantels kann diese flache Seite auch als selbständige Platte hergestellt sein, die mit dem gewölbten Teil in Verbindung gebracht wird.
Die flache, ebene Seite des äusseren Mantels 2, die sich nach erfolgter Montage des Boilers der Wand oder Mauer 5 gegenüber befindet, wird erst nach der Einführung des inneren Mantels mechanisch mit dem gewölbten Teil verbunden. Es hat sich mit Rücksicht auf die besonderen Anforderungen, die an die Kunststoffmäntel bei der Fertigung und im Gebrauch gestellt werden müssen, als vorteilhaft erwiesen, die Manteldicke auf höchstens 3 mm zu beschränken. Es hat sich gezeigt, dass man in einem solchen Falle
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eine einwandfreie Polymerisation der Harze während der Fertigung erzielen und die Gefahr des Verklebens bei der Pressung oder beim Spritzen vermeiden kann.
Ausserdem wirkt sich die Dünnwandigkeit der für die Widerstandsfähigkeit der gehärteten Kunststoffmäntel besonders wichtige Elastizität günstig aus.
Der innere Mantel 1, 1' wird von an diesem befestigten und an der Wand 5 festzusetzenden Stützen 4 getragen. Auf der unteren Seite befinden sich ein Klemmring 6 und eine Flanschplatte 7, die von Schraubenbolzen 8 zusammengehalten werden. Die Platte 7 weist Öffnungen 9 zur Durchführung von nicht gezeichneten Anschlussleitungen auf.
Es hat sich bei der Anwendung von dünnen gehärteten Kunststoffmänteln als besonders vorteilhaft erwiesen, dass die Tragstützen 4 für die Montage des Boilers am inneren, also am kleineren und stärkeren Mantel befestigt sind, der zusammen mit den Stützen wie ein tragender Kernkörper für die ganze Boileraufstellung wirksam wird. Umfangreiche, um den Aussenmantel herumgreifende Tragmittel sowie die sonst erforderliche genaue Abstellung und Abstützung des die wirksamen Teile enthaltenden inneren Boilermantels werden dadurch überflüssig und brauchen mit Rücksicht auf den Aussenmantel nicht vorgesehen zu werden.
Für den Klemmflanschanschluss nach Fig. 3 ist eine glockenförmige Platte 7, 12, 13 vorgesehen. Der innere Mantelteil 1' des Boilers weist einen nach aussen umgebördelten Öffnungsrand 10 auf, der schräg nach abwärts verläuft und in einen waagrechten Flansch 11 übergeht. Die Platte besitzt einen Flansch 7, einen Mantel 12 und einen Boden 13. Die beiden Flansche 7 und 11 werden von einem im senkrechten Schnitt C-förmigen Stellring 14 umschlossen. In dem nach innen divergierenden Raum zwischen dem Randteil 10 und dem Flansch 7 ist ein Dichtungsring 15 aus Gummi eingelegt.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, besteht der Stellring 14 aus zwei Teilen mit je zwei mit Bohrungen 17 versehenen Ohren 16. Die beiden Teile des Stellringes 14 sind mittels durch die Bohrungen 17 geführter und in das Schraubengewinde je einer Bohrung eingesehraubten Schraubenbolzen zusammengehalten. Dadurch werden die Flansche 7 und 11 in der Ringnut des Stellringes 14 gegeneinandergezogen, und es wird das Ganze zusammengehalten. Der Dichtungsring 15 wird vom Flüssigkeitsdruck nach auswärts gepresst, so dass keine Flüssigkeit austreten kann. Ausserdem wird eine äusserst feste, leicht demontierbare und sich gut für Kunststoff eignende Konstruktion erhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Boiler mit Innen- und Aussenmantel, dadurch gekennzeichnet, dass beide Mäntel aus Hartkunststoff hergestellt sind und der Raum zwischen dem inneren und dem äusseren Mantel mit einem die beiden Mäntel zu einer homogenen Einheit verbindenden Schaumkunststoff ausgefüllt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Boiler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Mäntel aus Kunststoffschalen gebildet sind. z. Boiler nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er durch den Aussenmantel und die Isolationsschicht hindurchgeführte, am inneren Mantel befestigte Tragorgane für die Montage aufweist. 3.Boiler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Mantel im Schnitt einen flachen ebenen Teil aufweist, der den Abschluss eines gewölbten oder kreisförmigen Teils bildet. 4. Boiler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er auf seiner unteren Seite mit einem Klemmflanschanschluss versehen ist. 5. Boiler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmflanschanschluss aus einer im senkrechten Schnitt glockenförmig profilierten Platte besteht, die abdichtend an einen nach auswärts gebördelten Rand des Boilers anschliesst, wobei der Flansch der Platte parallel zu demjenigen des Öffnungsrandes liegt und beide Flansche von einem im senkrechten .Schnitt C-förmigen, zweiteiligen Stellring umschlossen sind. 6. Boiler nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche der Platte und des öff- nungsrandes auf der dem Stellring abgewandten Seite einen nach aussen divergierenden Raum einschliessen, in dem ein elastischer Dichtungsring angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL230975 | 1958-08-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH377510A true CH377510A (de) | 1964-05-15 |
Family
ID=19751324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7724959A CH377510A (de) | 1958-08-30 | 1959-08-20 | Boiler |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE582053A (de) |
| CH (1) | CH377510A (de) |
| DK (1) | DK106772C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288278B (de) * | 1963-05-11 | 1969-01-30 | Hansa Metallwerke Ag | Waermeisolierter Druckspeicher, insbesondere Heisswasserspeicher |
| FR2418397A1 (fr) * | 1978-02-23 | 1979-09-21 | Grenoble Toleries | Perfectionnements aux dispositifs pour l'obturation des ouvertures d'acces des cuves de chauffe-eau, ballons d'eau chaude et appareils analogues |
| DE3709426A1 (de) * | 1987-03-21 | 1988-09-29 | Stiebel Eltron Gmbh & Co Kg | Verfahren zur herstellung eines warmwasserspeichers und warmwasserspeicher |
-
1959
- 1959-08-20 CH CH7724959A patent/CH377510A/de unknown
- 1959-08-27 BE BE582053A patent/BE582053A/fr unknown
- 1959-08-29 DK DK440661AA patent/DK106772C/da active
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288278B (de) * | 1963-05-11 | 1969-01-30 | Hansa Metallwerke Ag | Waermeisolierter Druckspeicher, insbesondere Heisswasserspeicher |
| FR2418397A1 (fr) * | 1978-02-23 | 1979-09-21 | Grenoble Toleries | Perfectionnements aux dispositifs pour l'obturation des ouvertures d'acces des cuves de chauffe-eau, ballons d'eau chaude et appareils analogues |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE582053A (fr) | 1960-12-16 |
| DK106772C (da) | 1967-03-13 |
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