Gefässförderungsanlage für Schüttgut. Die Erfindung betrifft eine Gefässförde rungsanlage für Schüttgut mit nach jedem Förderzug wechselnder Bewegungsrichtung der Fördereinrichtung. Nach der Erfindung wird die Fördermaschine nach Beendigung des selbsttätig erfolgenden Belade- und Ent ladevorganges der Fördereinrichtung von Schaltorganen selbsttätig wieder in Gang ge setzt, die durch beim Belade- und Entlade vorgang bewegte Organe der Förderanlage betätigt werden. Der Belade- und Entlade vorgang, bei dem sich die Organe der För deranlage zwangsläufig bewegen, beginnt, wenn ein Fördergefäss in den Bereich der am Zustandekommen des Umladevorganges be teiligten Einrichtungen kommt.
Die Erfindung sei anhand des in der Abb. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels be- chrieben. In der Abb. 2 ist ein Schalt schema dieses Ausführungsbeispiels der För deranlage, und in den Abb. 3 bis 5 sind Ein zelheiten desselben Ausführungsbeispiels der Erfindung lherausgezeichnet, da sie in dem kleinen Massstab der Abb. 2 nicht deutlich genug dargestellt werden konnten. Die Schurren 1 und die Verschlüsse 2 der Mess- bunker werden über Zahnsegmente 3 von Hilfsmotoren 4 angetrieben.
Die Zuleitungen zum Gleichstromfördermotor 16 gabeln sich in je zwei Arme, wie dies aus der Abb. 2 bis 17 deutlich zu ersehen ist, die durch den von den Fördergefässen 5 bewegten zweipoli gen Fahrtrichtungsschalter 6 so an die Klem men des Fördermotors 16 gelegt werden, dass die Polarität der Klemmen bei jeder @Schal- terbewegung wechselt. Die Bewegung des Schalters 6 wird .durch die Fördergefässe in ihrer höchsten Stellung ausgelöst. Der Fahrt richtungsschalter 6 ändert also die Drehrich tung des Fördermotors.
Zur Unterbrechung der Zuleitungen sind die Schalter 7 und 8 angeordnet, die in Reihe mit dem Schalter 6 liegen und ebenfalls durch .die Fördergefässe bewegt werden. Die Schalter 6 und 7 sind zwangsläufig so miteinander verbunden, dass ein Schalter 6 auf einer Seite, ein Schalter 7 aber :auf der andern Seite geschlossen ist. Parallel zum Schalter 7 sind die Schalter 9 angeordnet-, die durch Anschläge am Boden der Schurre 1 geöffnet und geschlmen werden können.
In gleicher Weise werden die Schal ter 10, die parallel zu 8 liegen, durch An schläge an den Zahnsegmenten des Getriebes des Messbunkerverschlusses 2 bewegt. Die Parallelschaltung der Schalter 7 und 9 oder 8 und 10 dient dazu, die Unterbrechung des Fördermotorstromkreises so lange zu vermei den, bis die Fördergefässe 5 ihre Endstellun- gen erreicht haben, da die Schalter 9 und 10 schon vor Erreichung dieser Stellung ge öffnet werden. Die vier Hilfsmotoren 4 sind in ähnlicher Weise wie der Fördermotor 16 angeschlossen.
Ihre Zuleitungen gabeln sich ebenso in je zwei Stränge, die jedoch nicht wie im För- dermotorkreis durch einen zweipoligen Um schalter 6, sondern durch je zwei voneinander unabhängige Schalter 11 und 12 an die Hilfs motoren gelegt werden. Durch diese Anord nung wird sowohl die Umsteuerung, als auch die Ein- und Ausschaltung der Hilfsmotoren erreicht. Die Schalter 12 sind Ratsehen sehalter und so eingerichtet, dass sie entweder durch die vom Fördergut beeinflussten Klap pen 13 oder durch die einseitig wirkenden Anschläge 14 in einer bestimmten Drehrich tung bewegt werden. Bei jeder Schaltbewe gung der Schalter 12 wird abwechselnd der positive oder der negative Pol der Zuleitung mit der an den Schaltern 12 liegenden Klemme der Hilfsmotoren d verbunden.
Ihre andere Klemme führt zu den Schaltern 11, die durch die Fördergefässe bewegt werden. Dazu dienen einerseits die an den Schaltern 11 befindlichen, nur nach einer Richtung mitzunehmenden Hebel 111 und anderseits die mit einer Verbindungsstange angelenkten Hebel 15, die in den Endstellungen der För- dergefässe umgelegt werden.
In der Abb. 1 ist der Augenblick dar gestellt, unmittelbar nachdem das obere linke Gefäss über die Schurre 1 entleert und die Klappe 13 in ihre Ruhestellung zurückge kehrt ist. Infolgedessen ist der Hilfsmotor 4 durch den Ratschenschalter 12 so einbe- schaltet worden, dass er über das Zahnseg ment 3 die Schurre 1 aus der Bahn des För- dergefässes herausbewegt, und zwar so lange, bis die Ratsche 12 gegen den festen An s chlag 14 anläuft und dadurch abermals um- gcschaltet wird. Durch diese Schaltbewegung wird die Zuleitung zum Hilfsmotor unter brochen und die Schurre 1 wird stillgesetzt.
Durch die Entleerung des Fördergefässes ist in diesem Falle die Bewegung eines Hilfs motors eingeleitet worden, während die För dermaschine selbst noch still stand. Ihre Wiederingangsetzung wird von beim Belade- und Entladevorgang bewegten Organen der Fördereinlage abhängig gemacht, und zwar nach dem Ausführungsbeispiel in folgender Weise: Während der rückläufigen Bewegung schliesst die Schurre 1 durch einen Anschlag an ihrem Boden den Schalter 9 und lebt da durch den negativen Pol an den Fördermotor 16 an. Dieser kann jedoch nicht anlaufen, ehe nicht auch der positive Pol geschlossen ist.
Dazu muss aber der mit dem Schalter 9 in Reihe liegende Schalter 10 unten rechts (Abb. 1) eingelegt werden, da der Schalter 8 durch das Fördergefäss 5 gesperrt ist. Die ser Schalter 10 wird aber erst eingelegt, nachdem der Verschluss 2 des Messbunkers durch den Hilfsmotor 4 in eine rückläufige Bewegung gebracht ist, die Steuerung dieses Hilfsmotors wird in ähnlicher Weise vorge nommen, wie die des Hilfsmotors der Schurre 1. Das zuletzt ansprechende der in Reihe liegenden Schaltorgane bewirkt also erst die Einleitung der Bewegung der Förderma schine.
Durch diese Anordnung, soweit sie bisher beschrieben ist, ist die Wiederingang setzung der Fördermaschine so von den an der Be- und Entladung der Fördereinrich tung beteiligten Orkanen äbhängig gemacht, dass die Bewegung der Fördermaschine trotz Beendigung der Uniladung nicht eher einge leitet wircl, als siele die genannten Organe ganz in der für die Einleitung cler Bewegung vorgesehenen Endlagt# befinden.
Zum Zweck der Zeitersparnis können aber dieVorriclitungen, die die Wie deringangsetzun. der Fördermaschine bewirken, schon dann in Tätigkeit treten, ehe die am Beladen und Entladen der Fördereinrichtung beteiligten Organe ganz in ihre Endlage zurückgekehrt sind.
Hierzu sind nach den Abb. 1 und 3 die Anschläge am Boden der Schurren 1 und die Anschläge an den Zahnsegmenten 3 der Messbunkerverschlüsse 2 für die Umlegung der Schalter 10 so angebracht, dass sie die Sehalter schon dann schliessen, wenn keine Gefahr mehr besteht, dass die Fördergefässe mit den Schurren oder Verschlüssen zusam menstossen.
Zum gleichen Zweck wird zum Beispiel bei der Aufwärtsbewegung des rechten För- dergefässes der in seinem Wege liegende, ein seitig wirkende Hebel 111 des obern rechten Schalters 11 mitgenommnen und dadurch der Schalter umgelegt. Durch die Umschaltung wird der Hilfsmotor 4 der Schurre 1 oben rechts eingeschaltet und dadurch die Bewe gung der Schurre 1 schon eingeleitet, ehe die Bewegung der Fördergefässe aufgehört hat. Wenn das Fördergefäss seine Endstellung erreicht hat, wird der Hilfsmotor 4 dadurch stillgesetzt, dass der Hebel 15 mitgenommen wird und durch eine Verbindungsstange den Schalter 11 in seine Anfangslage zurück bringt.
Durch diese Anordnung tritt also eine Vorrichtung, die die Bewegung eines bei der Beladung und Entladung zu bewegenden Organes einleitet, schon in Tätigkeit, ehe die Bewegung der Fördergefässe aufgehört hat.
Die Abb. 3 zeigt die Bewegungseinrich tung der Schurre 1 in grösserem Mass- stabe; ebenso die Abb. 4 und 5 die Einschalt- vorrichtungen für die Hilfsmotoren 4 durch die Ratschenschalter 12.
Die Abb. 4 zeigt die Bewegung der Rat sche 12 und die dadurch eintretenden Schal tungen für die Hilfsmotoren 4 der Schurren 1. Durch die Rückbewegung der Klappe 13 (Abb. 1 und 3) nach dem Durchgang des Fördergutes. die zum Beispiel durch eine Fe- clerkraft bewirkt werden kann, zieht diese Klappe den Haken 23 abwärts und dreht da durch die Ratsehe um einen Zahn weiter. Die Kontakte 22, die sich mit der Ratsche drehen, liegen dauernd an Plus, die Kontakte 32 an Minus. Von diesen Kontakten nimmt eine Bürste 24 den Strom ab und führt ihn dem Hilfsmotor 4 zu. Durch das Weiter schalten der Ratsche mit dem Haken 23 wird der Motor 4 in der gezeichneten Stellung unter Strom gesetzt.
Dadurch schwingt die Schurre, über das Rad 41 und das Segment 3 beeinflusst, zurück und mit ihr auch die an ihr befestigte Ratsche. Am Ende der Be wegung stösst nun ein Zahn der Ratsche 12 gegen den nur in einer Richtung wirkenden Anschlag 14, wodurch die Ratsehe abermals um einen Zahn gedreht wird, so dass nunmehr der Hilfsmotor 4 stillgesetzt wird.
Für die Bewegung der Messbunkerver- schlüsse 2 ist die Anordnung mit dem Rat schenschalter 12 sehr ähnlich, nur dass hier bei die Ratsche 12 an einem feststehenden Bunkerteil angebracht ist, wie die Abb. 5 zeigt. Zur Ausschaltung des Hilfsmotors in der Endstellung wird hier der Anschlag 14 vom Messbunkerverschluss 2 bewegt. Die Stel lung "Offen" ist. .ausgezogen und mit 2 be zeichnet, während die Stellung "Geschlossen" gestrichelt mit der Bezeichnung 2' darge stellt ist.
Löst sich zum Beispiel der Z':erschluss des oben ankommenden vollen Gefässes nicht, so wird auch die Klappe 13 der ausschwingen den .Schurre 1 nicht umgelegt, das heisst die Schurre bleibt in der ausgeschwungenen Stel lung stehen. Infolgedessen wird auch der Schalter 9 nicht geschlossen, so dass die Zu leitung zum Fördermotor an dieser Stelle un terbrochen bleibt. Die Fördermaschine steht also so lange still, bis die Störung durch Offnen des Verschlusses behoben ist.
Es be steht also eine solche Abhängigkeit der Schaltvorgänge für die Einleitung .der Wie deringangsetzung der Törderin.asehine von der Anordnung und der Reihenfolge der Be wegung der Belade- und: Entladeorgane, da.ss clie selbsttätige Wiederingangsetzung der Ma schine verhindert wird, wenn infolge einer Störung in der Förderanlage die Förderein richtungen nicht in der vorgeschriebenen Weise arbeiten können.
Solche Sicherheits einrichtungen sind für alle diejenigen Stellen vorgesehen, die für ordnungsmässige Wieder- iugangsetzung von Wichtigkeit sind. Die Entriegelung des Verschlusses kann auf ver schiedene Weise, zum Beispiel durch feste Anschläge, Kurvenstücke usw., erreicht wer den, die die Entleerung des Gefässes von einer bestimmten Stellung des Fördergefässes im Sehacht abhängig machen. Nach Erreichung dieser Stellung müsste sich also der Verschluss unabhängig davon öffnen, ob die Schulre un tergeschoben ist oder nicht. Infolgedessen könnte der Fall eintreten, dass sich das För- dergut in den Schacht entleert.
Dieser Nach teil kann dadurch vermieden werden, dass die Entriegelung des Verschlusses von der Stel lung der Schurre zum Fördergefäss abhängig gemacht wird, so dass er sich nur öffnet, wenn die Schurre das Fördergefäss eingeholt hat, so dass die Entleerung in jedem Falle ordnungsgemäss stattfindet.
Von den Schaltorganen, die die selbst tätige Wiederingangsetzung der Förderma schine bewirken, können einzelne Gruppen unter sieh zwangsläufig so verbunden wer den, dass die selbsttätige Wiederingangset zung der Maschine verhindert wird, wenn infolge einer Störung in der Förderanlage die Fördereinrichtung nicht in der vorge schriebenen Weise arbeiten kann. Ein Bei spiel hierfür zeigen in den Abb. 1. und 3 die Schalter 11 und 9. Am Hebel des Schalters 11 ist der Langlochhebel 18 aasgelenkt, der die Schalter 11 und 9 in Abhängigkeit von einander bringt. Diese Vorrichtung wird für den Fall benutzt, dass der Hilfsmotor der Schurre 1 stromlos wird.
Die Schurre bleibt infolgedessen beim Umschalten des Hebels 11 durch .das Fördergefäss 5 in Ruhe, so dass auch der Schalter 9 nicht von der Schurre geöffnet wird. Die l'nterbrechung der Zu leitung zum Fördermotor 16, die zum ord nungsmässigen Betrieb nötig ist, findet daher an dieser Stelle nicht statt. Dies hätte zur Folge, dass die Fördermaschine anfahren würde, sobald das untere Fördergefäss ord nungsmässig beladen wäre und dadurch der Schalter 10 geschlossen würde.
Um dies zu verhindern, stösst der Langlochhebel 18 bei
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jeder <SEP> Bewegung <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> 11 <SEP> durch <SEP> da
<tb> Fördergefäss <SEP> den <SEP> Schalter <SEP> 9 <SEP> auf, <SEP> so <SEP> dass <SEP> di
<tb> Fördermaschine <SEP> in <SEP> ihrer <SEP> Endstellung <SEP> durc.
<tb> Unterbrechung <SEP> der <SEP> Zuleitung <SEP> in <SEP> jedem <SEP> Fall
<tb> stillgesetzt <SEP> wird.
<tb> Selbstverständlich <SEP> können <SEP> diese <SEP> Schall
<tb> vorgä.nge, <SEP> die <SEP> in <SEP> der <SEP> Abb.
<SEP> 1 <SEP> der <SEP> einfache
<tb> Darstellung <SEP> wegen <SEP> in <SEP> die <SEP> Hauptstromkreis
<tb> verlegt <SEP> wurden, <SEP> auch <SEP> in <SEP> den <SEP> NebenschluP
<tb> oder <SEP> in <SEP> besondern <SEP> Steuerstromkreisen <SEP> vorgc
<tb> nommeri <SEP> werden, <SEP> die <SEP> erst <SEP> durch <SEP> Schützer
<tb> Relais <SEP> usw. <SEP> die <SEP> Schaltvorgänge <SEP> auf <SEP> die <SEP> 31.1
<tb> schine <SEP> übertragen. <SEP> Für <SEP> solche <SEP> Anordnunge
<tb> können <SEP> Sicherlieitsvorr7:
ehtungen <SEP> und <SEP> Vei
<tb> riegelunben <SEP> in <SEP> ähnlicher <SEP> Weise <SEP> augebracl
<tb> werden, <SEP> die <SEP> die <SEP> selbsttätige <SEP> Wiederingant
<tb> setzung <SEP> der <SEP> Maschinen <SEP> verhindern, <SEP> wenn <SEP> de
<tb> vorgesehene <SEP> Betriebszustand <SEP> der <SEP> Förderar
<tb> lal,re <SEP> gestört <SEP> ist.
<tb> Die <SEP> Fördergefässe <SEP> können <SEP> zum <SEP> Beispi(
<tb> zum <SEP> Entleeren <SEP> gekippt <SEP> werden, <SEP> oder <SEP> es <SEP> köi
<tb> nen <SEP> zu <SEP> dem <SEP> gleichen <SEP> Zwecke <SEP> Boden- <SEP> oclc
<tb> Seitenverschlüsse <SEP> an <SEP> den <SEP> Fördergefiissen <SEP> a1
<tb> geordnet <SEP> werden. <SEP> Diese <SEP> Seitenverschlüs@
<tb> können <SEP> zür <SEP> Verbindung <SEP> zwischen <SEP> Förde:
<tb> gefäss <SEP> und <SEP> Bunker <SEP> als <SEP> Schurren <SEP> a.usgebil.di
<tb> sein. <SEP> Die <SEP> Messgefä <SEP> sse, <SEP> Vorbunker <SEP> oder <SEP> Zw
<tb> schen.ladevorrichtungen <SEP> können <SEP> fest <SEP> oder <SEP> <B>Im</B>
<tb> weltlich <SEP> .ausgebildet <SEP> sein <SEP> und <SEP> das <SEP> Gewicl
<tb> oder <SEP> den <SEP> Rauminhalt <SEP> des <SEP> Fördergutes <SEP> messec
<tb> An <SEP> die <SEP> Stelle <SEP> der <SEP> 31essgefässe, <SEP> Vorbunkc
<tb> oder <SEP> Zwischen]adevorriclitun--en <SEP> können <SEP> B
<tb> schickvorrichtungen <SEP> nach <SEP> Art <SEP> der <SEP> Tromme
<tb> und <SEP> Fä:cherwalzen <SEP> oder <SEP> Bes.chicktrichter <SEP> tr@
<tb> ten, <SEP> die <SEP> unmittelbar <SEP> durch <SEP> -das <SEP> Fördergut <SEP> b
<tb> w(-t <SEP> oder <SEP> durch <SEP> Hilfsmaschinen <SEP> angetriebc
<tb> werden.
<tb> Iin:
<SEP> Ausführungsbeispiel <SEP> ist. <SEP> die <SEP> @j'iede
<tb> ingangsetzung <SEP> der <SEP> Fördermaschine <SEP> von <SEP> d1
<tb> Bewegungen <SEP> der <SEP> durch <SEP> Hilfsmotoren <SEP> an t'
<tb> triebenen <SEP> Hilfseinrichtungen, <SEP> wie <SEP> Schurri
<tb> und <SEP> Messbunkerverschlüssen, <SEP> abhä <SEP> n;ig
<tb> macht. <SEP> Sind <SEP> solclw <SEP> Hilfsvorrichtungen <SEP> jedoi
<tb> nicht <SEP> vorhanden, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> wenn <SEP> die <SEP> <B>FU</B>
<tb> dergefässe <SEP> durch <SEP> Kippen <SEP> entleert <SEP> werden,
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<tb> in <SEP> oangsetzung <SEP> der <SEP> Fördermaschine <SEP> von <SEP> V(
<tb> ri.chtungen <SEP> betätigen, <SEP> die <SEP> im <SEP> )Ä'ege <SEP> des <SEP> Fc dergutes liegen und von diesem bewegt wer den.
Solche Vorrichtungen sind zum Beispiel nachg@ebige Schurren, über die das Schüttgut hinweggleitet. Da, jedoch solche Organe der Fördereinrichtungen meist mit grossen Ge wichten behaftet sind, so dass bei ihrer Bewe gung unerwünschte Massenwirkungen auf treten, so können auch Zusatzvorrichtungen, ähnlich den Klappen 13 im Wege des Förder- gutes liegen und von diesem bewegt werden.
Da, für einen Belade- und Entladevorgang immer annähernd die gleiche Zeit nötig ist, so können als Schaltorgane für die Wieder ingangsetzung der Fördermaschine Zeitschal ter verwendet werden, die von beim Belade- und Entladevorgang bewegten Organen der Förderanlage ausgelöst werden und nach Ab lauf der für den Umladevorgang voraus sichtlich benötigten Zeit, auf die sie einge stellt sind, die Schaltung für die Wiederin gangsetzung der Fördermaschine vornehmen.
Die Auslösung dieser Zeitschalter kann zum Beispiel schon dann erfolgen, wenn das För- dergefäss in den Bereich der am Zustande kommen des Umladevorganges, beteiligten Einrichtungen kommt, also zum Beispiel, wenn einer der Hebel 11 vom Fördergefäss umgelegt wird. Man kann auch mehrere, ver schiedene Schaltorgane, wie zum Beispiel Zeitschalter, und von den Schurren, Messbun- kerverschlüssen, Klappen usw. bewegte Schalter gleichzeitig verwenden, die in Reihe gelegt sind und von denen das zuletzt an sprechende die Einleitung der Bewegung der Maschine bewirkt, ähnlich wie es für die Sehalter 9 und 10 im Ausführungsbeispiel beschrieben worden ist.
Steuereinflüsse von Hand können selbstverständlich bei derar tigen Anordnungen mit den übrigen Schal tern in Reihe liegen, damit man zum Beispiel im Falle einer Gefahr eingreifen kann.
Im Ausführungsbeispiel ist eine zwei- trümige Förderung, das heisst eine Förderan lage mit zwei Gefässen beschrieben worden. Die dargestellte Anordnung lässt sich sinn gemäss aber auch für eine eintrümige Gefäss förderung, das heisst für eine solche mit nur einem Gefäss und Gegengewicht, anwenden, wodurch in diesem Falle eine Vereinfachung der Schaltung herbeigeführt werden kann.
Desgleichen kann der Antrieb der Förder- oder Hilfsmäschinen durch Drehstrom, Dampf, Luft usw., erfolgen, da für alle diese Treibmittel Steuerapparate vorhanden sind, die unmittelbar oder durch Hilfsmotoren, Relais, Schütze usw., unter Zwischenschal tung von Vorrichtungen beeinflusst werden können, die von der Beendigung der Bela dung und Entladung abhängig gemacht sind und gleichzeitig in die für die Betriebssicher heit geforderte Abhängigkeit gebracht wer den können.