CH109599A - Zum Bremsen benutzbarer Viertaktmotor für Fahrzeuge. - Google Patents

Zum Bremsen benutzbarer Viertaktmotor für Fahrzeuge.

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CH109599A
CH109599A CH109599DA CH109599A CH 109599 A CH109599 A CH 109599A CH 109599D A CH109599D A CH 109599DA CH 109599 A CH109599 A CH 109599A
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CH
Switzerland
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braking
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Inventor
Cie Franz Brozincevic
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Franz Brozincevic & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • F01L13/06Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for braking
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • F01L13/0015Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque
    • F01L13/0036Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque the valves being driven by two or more cams with different shape, size or timing or a single cam profiled in axial and radial direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Zum Bremsen benutzbarer Viertaktmotor für Fahrzeuge.    Den Gegenstand     vorliegender        Erfindung     bildet ein zum Bremsen benutzbarer     Vier-          iaktmotar    für Fahrzeuge, bei     welchem    eine  axial     verschiebbame        Nockenwelle    in ,der Ar,       beitsstellung        mittelst        Steuernocken    sowohl       das        Einlass-,

      als auch das     Auslassventil        lind     in     der        Bremsstellung    das Auspuffventil  durch besondere     Hilfsnocken    betätigt, wäh  rend     d-,as        Einlassventil    geschlossen bleibt, so       dass    besondere Absperrorgane in der     Saug-          l(#itung    überflüssig sind.

   Mindestens ein     Teil          der    Nocken besitzt     Abflachungen,    die .das       axiale    Verschieben der     Nockenwelle        erleich-          tern.     



  Als Ausführungsbeispiel des     Gegenstan-          de;    vorliegender Erfindung stellt die     Zeich-          riun    einen     Vierzylindermotor    dar, und zwar       zeigt;    ihn:

         Fig.    1 zum Teil in Ansicht, zum Teil  im Schnitt,       Fig.    2 im Schnitt, .durch die     Auspuff-          s1f.uerung    beim Arbeiten,       Fig.   <B>3</B> im     gleichen    Schnitt, beim Bremsen,         Fäg.    4 im Schnitt, durch.

   die     Einlass-          steuerung    beim Bremsen,       Fig.    5 die Nockenwelle in der Brems  stellung,       Fig.    6 und 7 Schnitte durch die Nocken  welle,       Fig.    8 einen 'feil .der Nockenwelle mit  Stössel in grösserem     Massstabe    in der Stellung  nach     Fi.g.    5.  



  Mit der     Nöckenwel.le    29 ist das Zahnrad  34     mittelst    Federkeilen gekuppelt,     welches     gegen     seitliche    Verschiebungen gesichert und  von der nicht gezeichneten Kurbelwelle aus  angetrieben wird, Die Verschiebung der       Nockenwelle    geschieht mittelst des Hebels  35. Zur Fixierung     .der        Nockenwelle    29 in  ihren beiden Stellungen ist eine unter Feder  druck stehende Kugel 36 vorgesehen, die in  zwei auf der Nockenwelle 29 vorgesehene  Nuten 37, 38     einschnappen    kann.

   Die     Nok-          kenwelle    29 trägt die     Einlassnocken    18, 20,  21 und 28, :die     Auslassnocken    17, 19, 22 und  24 und die Hilfsnocken 25, 26, 27, 28, wel-      ehe dazu dienen, den     Motor    als     Bremse    lau  fen zu lassen. Zur Betätigung jedes Ventils  ist ein Stössel 9     bezw.    10, 11, 12,- 13, 14, 15,  16 vorgesehen.

   Von dem Stössel führt eine  Stange zu dem     Ventilhebel    31     bezw.        32    mit  dem Drehzapfen 30     bezw.        33.    Der eine Arm  des Hebels drückt mit einer Stellschraube  auf die Ventilspindel. Die Hilfsnocken 25, 26,  27, 28 sind so angeordnet, dass sie     bei    der  Verschiebung der Nockenwelle nach links  nach     Fig.    5 unter die Stössel 9, 11, 14, 16,       welche    die     Auslassveiitile    1., 3, 6 und 8 be  tätigen, kommen.

   In der Stellung nach     Fig.    5  sind die     Auslassnocken    17, 19, 22, 24 und  die     Einlassnocken    18, 20, 21, 23 der     Einla.ss-          ventile    2, 4, 5 und 7 ausser     Tätigkeit.     



  Wenn die Nockenwelle 29 mittelst des  Hebels 35 in die Stellung gemäss     Fig.    1 ge  bracht ist, so arbeitet der Viertaktmotor. Die  Auspuffventile 1, 3, 6, 8 werden durch die  Nocken 17, 19, 22, 24 mittelst der Stössel  9, 11, 1.4, 16 betätigt. Die     Einlassventile    2,  4, 5, 7 werden geöffnet durch die     Nockan     18, 20, 21, 23 mittelst der Stössel 10, 12,  13, 15. Soll nun der Viertaktmotor als  Bremse arbeiten, so wird mittelst des He  bels 35 die Nockenwelle 29 nach     Fig.    5 ein  gestellt.

   Hierbei treten die Nocken 17, 18,  19, 20, 21, 22, 23, 24 ausser Tätigkeit, und  die Hilfsnacken 25,     :?6,    27, 28     beginnen    die       Auslassventilo    1, 3, 6, 8 zu betätigen. Die       Einlassventile        'bleiben        geschlossen,    so dass  während der     Sa.ugperio@d-e    kein Brennstoff  luftgemisch aus dem Vergaser in den Zylin  der gesaugt wird.

   Da, während der Motor  als     Bremse    arbeitet., keine Verbrennung statt  findet, so     würden    diese Gase     unverbranät     ins Freie -geschoben,     wodu.reh    die Insassen       und    der Führer eines Wagens stark. belästigt  würden. Beim     Bremsen    saugt in ,jedem Zylin  der der Kolben beim Niedergehen durch das  von einem der     Hilfsnocken    geöffnete     Auslass-          ventil    Luft an, die beim Hochgehen des       1c7lbens        komprimiert    wird.

   Der     Bewegung     des     Kolbens    wird also ein     Widerstand    ent  gegengesetzt, :der auf das Fahrzeug brem  send     -,virkt.    Kurz vor dem obern     Totpunkte          wird    das Auspuffventil vom     andern    Noli:

  -         ken,    der dem     eisten    Nocken gegenübersteht,  geöffnet.     Infolgedessen    entweicht die unter  Druck stehende Luft, so dass im Zylinder       .A.tmospli.irendritek    herrscht, sobald der Kol  ben seinen Niedergang     beginnt.        jVährend     desselben bleibt das     Auslassventil    8 geöffnet,  und wiederum wird der Zylinder mit Luft.  gefüllt, die dann beim Hochgehen des Kol  bens komprimiert wird.

   Während also in je  dem Zylinder, wenn der Motor arbeitet, alle       zwei.    Umdrehungen ein Arbeitszyklus er  folgt, findet, wenn der Motor als Bremse  arbeitet, bei jeder Umdrehung eine Kom  pression der Luft statt, die     bremsend    auf  das Fahrzeug     einwirkt.    Da die     Steuernok-          ken    für das Einlass- und das     Atislassventi.l     und die Hilfsnocken unabhängig     voneinander     sind, können sie alle so ausgebildet sein,       d.ass    der Motor, wenn er     .arbeitet,    die Maxi  malleistung abgibt, und wenn er bremst, die       Maximalleistung    aufnimmt.

   '  Bei vielen auf dem Markte befindlichen  Motoren,     .die    zum Bremsen benutzbar sind;  wird der     Auslassnocken,    welcher     das    Aus  lassventil betätigt, wenn der Motor     arbeitet,     auch zur Betätigung des     Auslassventils    be  nutzt, wenn der Motor als Bremse wirkt.  Dieser Nocken kann in diesem Falle nicht  so ausgebildet sein, als wenn für jeden ein  zelnen -Fall ein spezieller Nocken vorgesehen  ist, sondern der Motor gibt entweder weniger  Nutzarbeit ab,     oder    die Bremsarbeit ist un  genügend.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Zum Bremen benutzbarer Viertaktmotor für Fahrzeuge. gekennzeichnet durch eine axial verehiebbare Nockenwelle, die in der Arbeitsstellung mittelst Steuernocken Aus puff- und Einlassventil und in der Brems stellung das Auspuffventil mittelst beson deren Hilfsnocken betätigt, während das Einlassventil geschlossen bleibt, so da_ss Ab sperrorgane in der Saugleitung überflüssig sind, wobei wenigstens ein Teil der Nocken Abflachungen besitzt, die das axiale Ver schieben der Nockenwelle erleichtern.
    UNTERANSPRUCH Zum Bremsen benutzbarer Viertaktmotor für Fahrzeuge nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet. dass der das Einlass- ventil betätigende Stössel beim Bremsen auf dem zylindrischen Teil der Nockenwelle liegt.
CH109599D 1926-02-11 1924-03-03 Zum Bremsen benutzbarer Viertaktmotor für Fahrzeuge. CH109599A (de)

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