CH110523A - Verfahren zum Entfernen von Alkalimetallen aus ihren Amalgamen, sowie Apparat zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Entfernen von Alkalimetallen aus ihren Amalgamen, sowie Apparat zur Ausübung des Verfahrens.

Info

Publication number
CH110523A
CH110523A CH110523DA CH110523A CH 110523 A CH110523 A CH 110523A CH 110523D A CH110523D A CH 110523DA CH 110523 A CH110523 A CH 110523A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
solution
amalgam
sodium
metal
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ewan Thomas
Original Assignee
Ewan Thomas
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ewan Thomas filed Critical Ewan Thomas
Publication of CH110523A publication Critical patent/CH110523A/de

Links

Landscapes

  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description


  Verfahren     zuin    Entfernen von     Allcalimetallen    aus ihren     Amalgamen,    sowie Apparat  zur Ausübung des Verfahrens.    Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren zum Entfernen von     Alkalimetaälen     aus ihren Amalgamen, sowie einen     Apparat     zur Ausübung .des Verfahrens.  



  Das Verfahren.     gemäss    ,der Erfindung ist       dadurch        gekennzeichnet,        dass    das Amalgam  als Anode in einer     el.!ektrolvtischen    Zelle be  nützt wird, in welcher der Elektrolyt ein, mit  Bezug lauf die     Alkalimetalle    und auf - das  flüssige     Lösungsmittel        inertes,    in einem bei  den Bedingungen der Arbeit     inerten,        flü-,si-          gen    Lösungsmittel, gelöstes Salz ist,     dass    eine  Kathode gebraucht wird, welche im wesent  lichen     unver;

  irndert    bleibt, und     d.ass    die     Eleh-          trolyse    bei einer Temperatur unter<B>100'</B> C  vorgenommen wird. Vorzugsweise     benutzt     man Temperaturen von -30 C bis     -E-30     C,  welche Temperaturen also weit unter jenen  liegen, welche bei der Benutzung von ge  schmolzenen Salzen erhalten werden können.  Als     inertes        Lösungsmittel    wird zum Beispiel  flüssiges,     wasserfreies    Ammoniak oder flüs  siges     Methylamin        bevorzugt.     



  Der Elektrolyt kann irgend ein     Al.ka-Ii-          metallsalz,    z.     B.        Natriumsalz    sein, welches    in .dem Lösungsmittel löslich und     inert    gegen  über dem     Alkalimetall,    z, B.     Natrium,    ist,  z. B.     Alkalicyanid,    wie     Natriumeyanid.     



  Werden     Lösungsmittel    benutzt., in wel  chen     Alkalim.etalle    im wesentlichen     unlöslich     sind, so können     alie    Metalle in     dieser    Weise  in fester Form direkt von ihrem Amalgam  getrennt     werclen.    Jedoch können auch Lö  sungen in     flüssigen    Lösungsmitteln konti  nuierlich erzeugt und .abgezogen werden, um  daraus die Metalle durch Verdampfen zu er  halten. Das ganze Isolationsverfahren der       112eta.lle        kann    kontinuierlich gestaltet werden.  



  Die     Untersuchungen    führten zu der  Schlussfolgerung, dass Lösungen von Alkali  metallsalzen in flüssigem, wasserfreien Am  moniak in drei Gruppen eingeteilt werden  können:  1. Diejenige, in     welcher    das korrespon  dieren de Metall sieh auflöst; die Lösung     kann     aus zwei Phasen bestehen oder nicht;  2. Diejenige, in welcher     das    Metall un  löslich ist, oder nur in     äusserst    geringem  Masse, und mit welcher es gleichzeitig in     :der     Form einer Lösung des     Metalles    in Am-           moniak    frei oder beinahe frei von Salzen       existiert;     3.

   Diejenige, in welcher das Metall im  wesentlichen unlöslich ist und mit     welcher     es in fester Form     existiert.     



  Wenn ein genügend lösbares     Natriumsa.lz     zum Beispiel     in    steigenden     Quantitäten    einer  Lösung von Natrium und     Ammoniak    zuge  führt wird, kann ein Punkt erreicht werden,  bei welchem die Lösung sich in zwei ausge  sprochene Schichten trennt, von     welchen    die  untere     aus    einer Lösung .des     Natriumsalzes     in     Ammoniak        besteht,    und in welcher Spu  ren von freiem Natrium enthalten sind und  die obere im wesentlichen die ganze Menge       Natrium    in Ammoniak gelöst und     praktisch     frei von Salz enthält.

   Weitere     ,Steigerungen     der Konzentration des Salzes steigern     die     Konzentration     der        Natriumlösung    im     C@rleich-          gewicht    mit ihm, bis der     .Sättigungspunkt     erreicht ist. Über diesen Punkt hinaus schei  det festes Natrium aus.  



  Lösungen, welche zu der ersten     Gruppe          ;#ehören    (diejenigen, in     welchen    das, Metall  mehr oder weniger sich löst)     haben    wenig       @ZTeid    bei     der    Herstellung von     Metallen    nach  dem     Verfahren    gemäss     Erfindung,.    weil das  Metall, welches an -der Kathode     gebil,rlet          wird,

      sich mehr oder     weniger    in dem Elek  trolyt     löst-    und aus ihm durch das Quecksil  ber der     Anocle        wieder        absorbiert        wird.    Ausser  dem     kann        etwelches    Metall], welches     rlies'er          #,lisorlition    entgeht, nur aus der Zelle gleich  zeitig mit dem aufgelösten Salz, von welchem  es getrennt werden muss, entfernt     werden,

       was eine sehr     unerwünschte        Komplikation          (les    Verfahrens     bedeutet.    Je mehr     .die        Lii-          sungen    sich der Grenzlinie, welche sie von  der zweiten Gruppe trennen, nähern, um so  weniger fallen diese Nachteile ins     Ctewieht.     Wenn verdünnte     Lösungen    benutzt     werden,          wird    vorzugsweise ein     Diaphragma.    benutzt,  um den Kontakt     zwischen    gelöstem Natrium  und dem     Quecksilber    zu verhindern.

    



  Die Lösungen der zweiten     Gruppe        (die-          jenige    Gruppe,     aus    welcher     Alkalimeta.lle     beinahe     vollctän.dig    in Form einer Lösung in  Ammoniak     ausscheidet)    sind sehr geeignete  
EMI0002.0066     
  
    Elektrolyte <SEP> für <SEP> die <SEP> Zwecke <SEP> dieser <SEP> Erfindung.
<tb>  Die <SEP> metallischen <SEP> Lösungen <SEP> treiben <SEP> auf <SEP> der
<tb>  Oberfläche <SEP> der <SEP> Salzlösungen <SEP> und <SEP> werden <SEP> da  durch <SEP> wirkungsvoll <SEP> Ausser <SEP> Kontakt <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  Amalgam <SEP> der <SEP> Anode <SEP> gehalten. <SEP> Da.

   <SEP> sie <SEP> flüs  sig <SEP> sind, <SEP> können <SEP> sie <SEP> leicht <SEP> .aus <SEP> der <SEP> elekt.ro  lytisehen <SEP> Zelle <SEP> abgezapft <SEP> werden, <SEP> und <SEP> das
<tb>  Metall <SEP> wird <SEP> bequem <SEP> in <SEP> reinem <SEP> Zustande
<tb>  durch <SEP> Verdampfen; <SEP> des <SEP> Ammoniaks <SEP> gewon  nen.
<tb>  



  Die <SEP> Konzentrationsreihe. <SEP> bei <SEP> welcliei  zwei <SEP> flüssig( <SEP> Pli;i>en <SEP> -;-bildet <SEP> werden, <SEP> Hängt
<tb>  von <SEP> der <SEP> Teinperat <SEP> ir <SEP> ab. <SEP> und <SEP> w(,il <SEP> die <SEP> schwa  @hen <SEP> Lösungen <SEP> stark <SEP> gefärbt <SEP> sind, <SEP> muss <SEP> die
<tb>  An- <SEP> oder <SEP> Abwesenheit <SEP> der <SEP> Homogenität <SEP> Ja  durch <SEP> lieobachl:

  et <SEP>  erden, <SEP> dass <SEP> Proben <SEP> analy  siert <SEP> werden, <SEP> welche <SEP> sowohl <SEP> in <SEP> der <SEP> Nähe <SEP> des
<tb>  Bodens, <SEP> a15 <SEP> auch <SEP> nb(#n <SEP> von <SEP> der <SEP> Flüssigkeit
<tb>  genom-inerl <SEP> werden. <SEP> Bei <SEP> ungefähr <SEP> <B>-26' <SEP> C</B>,
<tb>  wenn <SEP> zum <SEP> @fispi(I <SEP> \IIt-riuincyanid <SEP> gebraucht
<tb>  wird, <SEP> liegen <SEP> dic# <SEP> CTrenzen. <SEP> bei <SEP> welchen <SEP> zwei
<tb>  flüssige <SEP> Pli@is(@ii <SEP> gebilrlet <SEP>  -erden, <SEP> ungaf:ilir
<tb>  ztviseh <SEP> en <SEP> :;

   <SEP> mu1 <SEP> -1 <SEP> -1 <SEP> :<B>o</B> <SEP> Natriunleyalürl, <SEP> das
<tb>  <B>heisst <SEP> 41 <SEP> T(-il(' <SEP> N%itrrnn11".Ganrrl <SEP> a111 <SEP> 100 <SEP> Teile</B>
<tb>  der <SEP> Lösung. <SEP> Bei, <SEP> der <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> Na  trium <SEP> durch <SEP> Elektro.l@se <SEP> dieser <SEP> Lii.ungen
<tb>  unter <SEP> Verwendung <SEP> einer <SEP> Na:triirrir-Anialgain  Anod(# <SEP> werden <SEP> die <SEP> br-sten <SEP> sse.srIltat(# <SEP> zwiselie(I
<tb>  28 <SEP> un(1 <SEP> 41 <SEP> "@( <SEP> Natriumcvanicl <SEP> erbalten. <SEP> UIi1#.,r
<tb>  1.7 <SEP> % <SEP> ist- <SEP> (@\ <SEP> wesentlivh, <SEP> ein <SEP> Diapliragina. <SEP> zri
<tb>  benutzen, <SEP> IIII<B>)</B> <SEP> rleII <SEP> 1 ntaht <SEP> zwisi#ben. <SEP> gelüae@m
<tb>  Natrium <SEP> und <SEP> .lmalgarn <SEP> züi <SEP> verhindern. <SEP> Da
<tb>  erhalteru# <SEP> N.Itrium <SEP> (-rith:

  ili. <SEP> (,'ewiihnlicli <SEP> ein
<tb>  wenig <SEP> Cvani(l, <SEP> lu-,oiirlens <SEP> a-(#r@ri <SEP> die <SEP> C'janirl  konzeIltI''alloIl <SEP> Iileill'1S;' <SEP> lt
<tb>  1Tbe1' <SEP> -l <SEP> <B>l</B> <SEP> '@@@ <SEP> liiiilll('Il <SEP> @('l1WiIIllülllgell <SEP> ünl
<tb>  @mmonia.li;@@rha.Jt: <SEP> d;IS <SEP> Aucheiden <SEP> von
<tb>  festem <SEP> Na.trinrll <SEP> @-(rursachen.
<tb>  



  Lösilligen <SEP> (1-1,l  <SEP> drittem <SEP> GIRilipe <SEP> sind <SEP> eben  falls <SEP> geeignet, <SEP> ol-(#:elion <SEP> das <SEP> Ausfällen <SEP> van
<tb>  festem <SEP> Metall, <SEP> mit <SEP> der <SEP> Tendenz, <SEP> rl@endriti5che
<tb>  kristallini.,clie <SEP> Gebilde <SEP> 711 <SEP> formen. <SEP> und <SEP> clie
<tb>  Entfei#nlin_,' <SEP> des <SEP> festen <SEP> Metalle: <SEP> aus <SEP> der <SEP> Zelle,
<tb>  welche <SEP> mit- <SEP> Püclisi(#lit <SEP> auf <SEP> die <SEP> flüchtiOle. <SEP> Na  tur <SEP> der <SEP> Lösini,- <SEP> notwendigerweise <SEP> gasrlicht
<tb>  2esch,lo en <SEP> ist. <SEP> @r#h -ierigheiten <SEP> bietet, <SEP> wel  che <SEP> nicht <SEP> auftreten, <SEP> wenn <SEP> (bis <SEP> Metall <SEP> in <SEP> Form
<tb>  einer <SEP> flüssigen <SEP> Lösun(,# <SEP> hergestellt <SEP> wird.

                Die    Anzahl     Natrium-    oder     Alkalimetall-          s:alze,    welche geeignete     elektrolytisehe    Lö  sungen geben, ist beschränkt. Die Mehrzahl  ist entweder unlöslich oder so gering löslich  in Ammoniak, dass nur     Lösungen    der     ersten     Gruppe erhalten     werden,.        Natriumiehlorid     und     Natriumbromid    geben nur Lösungen der  ersten     Gruppe,    um ein     Beispiel    zu geben.  



  Andere Salze,     welche    genügend     löslich     sind, können nicht verwendet werden, weil  sie nicht     inert    sind, das heisst sie     reagieren     mit Natrium oder     :einem    andern Alkali  metall, und :sind     die    Nitrate und die     Thio-          cyanate    Beispiele hiervon.  



       Na,triumcyanid'    und     Natrium:jodid,    sind       genü        gend    löslich, um     Lösungen    der zweiten  und     .dritten    Gruppe zu geben.

   Sie reagieren  nicht mit     Natrium    in Gegenwart von flüssi  gem Ammoniak, und die Lösungen     sind,    gute       Elektrizitätsleiter,    ,jedoch wird .das     Cyanid          bevorzugt,        weil    die Gefahr besteht,     cla,ss    ex  plosive     Produkte    in gewissen Fällen bei     Ver-          w:en.clung    von     Jodi.d    entstehen.  



       Das        Alkalimeta.llamalgam    kann in irgend       einem        @ionzentrati.onsgrad    verwendet werden,  jedoch     werrlcn    die sehr verdünnten     flüssigen          Amalgame,        die    leicht     erhtltlich    sind,     b:evor-          zul;t:

  .    Bei     Verwen,rliing    solcher     wird        die          St.i,orri,cl'ichl-tx        a.ii    der     Anoede        vorzugsweise    dem       Clelialt        d:cs    Amalgams     in        Alka.limetal:l        ent-          sprcchcnrl,        un    ebenfalls dem     Bewegungs-          gr1111de        entsprechend        proportioniert;

      wenn die       ;t:ro:mcli:cht-:c    zu gross ist:, löst     -sich    sowohl       (@.ueck@:ilber,        als    auch     Alkalimetall,    und, die       Prcduhtion    an     Alkalimatadl    wird'     dadurch          lierabigesetz.i.        Insoweit        Versuche    mit     Na-          liium,am@a:lgaini    zum Beispiel     erwiesen,    ist  (hie     A.nodenstroindichte    von 3 bis:

   4     Ampere     per     cm2    für jedes Prozent an     Natrium    in  einem     unbewegten    Amalgam     eine    geeignete  Dichte, jedoch können viel höhere Stromdich  ten     benutzt    werden. wenn     d:as:    Amalgam ge  rührt     wird    oder in eine dünne Schicht     fliesst.          Übersteigt    man diese     kritische    Stromdichte,  so löst sich     Quecksilber,    worauf dann die  Produktion an Natrium zum     Stillstand    kom  men kann.

   Die Stromdichte an der Kathode         kann        verhältnismässig    gering sein im Ver  gleich mit der Dichte, die bei Verfahren be  nutzt wird, bei welchen     geschmolzene    Salze       elektrolysiert    werden.  



  Die     Kathode    besteht zweckmässig aus       Schmiedeisen    oder weichem Stahl, jedoch  sind auch andere     Materialien    brauchbar, wel  che die     Elektrizität    leiten und nicht durch  die     in,    der Zelle vorhandenen Stoffe     angegi4f-          fen    werden, wie zum Beispiel     "monel"    Me  tall.

   Gusseisen,     Platine    und Quecksilber sind  zum     Beispiel    ungeeignet und     un,gewünseht     aus     verschiedenen        -Gründen.        Metalle,    welche  die     normalerweise    sehr langsam     verlaufende     Reaktion zwischen     Alk:

  alimatallen    und Am  moniak     beschleunigen,    um     Amide    zu formen,       sollten    vermieden     werden.    Metalle,     wie    zum  Beispiel Blei,     welche    mit     Alkalimetall    Legie  rungen formen, sollten     vermieden    werden,       weil    das Metall als     solches    oder nach Ver  dampfung der     Lösung    isoliert werden     m,uss.     Die Kathode muss im     wesentlichen        unverän-          dert    bleiben.

       Natrium    selbst ist     geeigüet,     wenn     das        feste        Metall    gemacht     werden    soll.  



  Diejenigen Teile des Behälters,     ivel.clie          finit        Alkahmetallösungen    in     Berührung    kom  men, sollten aus einem Material gemacht wer  den, welches nicht katalytisch     .clie    Reaktion  beeinflusst,     derzufolge        dies        Metallamid        gebil-          det    wird.

   So würde, wenn eine     Alkalimeta;l:l-          lösung    in Ammoniak in     Gegenwart    :einer       Salzlösung    mit, Stahl in     Berührung    kommt,  die     Reaktion,        derzufolge        Metallamid        critsteht.          derart    katalytisch beschleunigt werden, dass  fast ausschliesslich     Amicl    resultieren     würde.     



  Die Erfindung soll nun mit Bezug auf  die nachfolgenden Beispiele beschrieben wer  den, auf welche Beispiele die Erfindung  nicht beschränkt ist. Die Zeichnungen zeigen  schematisch geeignete Apparate.    <I>Beispiel 1:</I>         Kalium.    Eine Lösung von     Jodkalium    in  flüssigem wasserfreiem Ammoniak, welche       weht    weniger als 0,6     gr,    vorzugsweise 0,? gor       Kaliumjodid    per     ein'        Lösung    enthält, wird  mit einer Kupferkathode und einer     Kalium-          Amalgam-Anode    mit 0,05 % Gehalt elek-    
EMI0004.0001     
  
    roly:

  siert. <SEP> Die <SEP> Lösung <SEP> befindet <SEP> sich <SEP> auf
<tb>  ihrer <SEP> Kochtemperatur <SEP> oder <SEP> nahe <SEP> darunter <SEP> bei
<tb>  atmosphärischer <SEP> Spannung. <SEP> Kalium <SEP> wird
<tb>  t-om <SEP> Amalgam <SEP> entfernt <SEP> und <SEP> bildet <SEP> an <SEP> der
<tb>  Fiathode <SEP> eine <SEP> bronzefarbige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Ka  lium <SEP> in <SEP> Ammoniak. <SEP> Diese <SEP> bronzefarbige <SEP> Lö  ."ting <SEP> :

  teigt <SEP> von <SEP> der <SEP> Kathode <SEP> zu <SEP> der <SEP> Ober  fIiicIie <SEP> der <SEP> Jodidlösung, <SEP> wo <SEP> sie <SEP> sich <SEP> ansam  melt <SEP> und <SEP> dann <SEP> nun <SEP> fortlaufend <SEP> bequem <SEP> ab  werden <SEP> ohne <SEP> Beimischung <SEP> der <SEP> Jodid  h@sun@, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> durch <SEP> einen <SEP> geeigneten <SEP> Se  parator, <SEP> welcher <SEP> auf <SEP> einer <SEP> Temperatur <SEP> gelial  t-i, <SEP> wird, <SEP> die <SEP> unterhalb <SEP> der <SEP> Temperatur <SEP> liegt,
<tb>  bei <SEP> welcher <SEP> die <SEP> Lösung <SEP> kocht.
<tb>  



  Der <SEP> verarbeitete <SEP> Amalgam <SEP> wird <SEP> aus <SEP> der
<tb>  Z(Ile <SEP> entfernt <SEP> und <SEP> durch <SEP> frischen <SEP> Amalgam
<tb>  ersetzt. <SEP> Wenn <SEP> der <SEP> entfernte <SEP> Amalgam <SEP> 0,01 <SEP>  t
<tb>  Kalium <SEP> enthält, <SEP> soll <SEP> die <SEP> Stromdichte <SEP> an <SEP> der
<tb>  Anode <SEP> 0,()3 <SEP> Ampere <SEP> per <SEP> cm\ <SEP> betragen. <SEP> Die
<tb>  3aliumlösung <SEP> kann <SEP> bei <SEP> atmosphärischer
<tb>  ,;.pannung <SEP> verdampft <SEP> werden, <SEP> wodurch <SEP> der
<tb>  Verlust <SEP> infolge <SEP> Reaktion <SEP> von <SEP> Ammoniak <SEP> zur
<tb>  Bildung <SEP> von <SEP> Kaliumamid <SEP> herabgesetzt <SEP> wird.
<tb>  <B>Da-;

  </B> <SEP> zurückbleibende <SEP> Metall <SEP> ist <SEP> etwa
<tb>  @@liwammig. <SEP> Es <SEP> wird <SEP> bei <SEP> einer <SEP> niedrigst <SEP> mög  li,hün <SEP> Temperatur <SEP> geschmolzen <SEP> und <SEP> in <SEP> For  nif@n <SEP> in <SEP> reinem <SEP> Zustande <SEP> abgezapft.
<tb>  



  Der <SEP> Teil <SEP> der <SEP> elektrolytischen <SEP> Zelle, <SEP> in
<tb>  ;ielchem <SEP> die <SEP> Kaliuinlösung <SEP> sich <SEP> ansammelt,
<tb>  und <SEP> auch <SEP> der <SEP> Separator, <SEP> sollten <SEP> aus <SEP> einem
<tb>  Material <SEP> hergestellt <SEP> sein <SEP> oder <SEP> niit <SEP> einem <SEP> ma  terial <SEP> ausgcsclila@@en <SEP> sein, <SEP> @vclehes <SEP> die <SEP> Real  lion <SEP> zwiscbf,ii <SEP> Kalium <SEP> und <SEP> :@nimoniah <SEP> nicht
<tb>  l@eschleuni@rt. <SEP> AI. <SEP> Beispiele <SEP> solcher <SEP> geeigne  ter <SEP> Materialien <SEP> sind <SEP> Ebonit, <SEP> Glas, <SEP> emaillier  tes <SEP> Eisera <SEP> und <SEP> Kupfer <SEP> erwähnt.
<tb>  



  Wäre <SEP> eine <SEP> Jodidlösung <SEP> benutzt <SEP> worden,
<tb>  @-.-elclte <SEP> wesentlich <SEP> verdünnter <SEP> ist <SEP> als <SEP> clie <SEP> vor  (-i-wähnte, <SEP> so <SEP> würde <SEP> kein <SEP> Kalium <SEP> erhalten
<tb>  werden, <SEP> sondern <SEP> nur <SEP> Kaliumamid.
<tb>  



  In <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> ist <SEP> der <SEP> Elektro  h-t <SEP> in <SEP> einem <SEP> Busseisernen <SEP> Behälter <SEP> 1 <SEP> enthal  tF-n, <SEP> dessen <SEP> oberer <SEP> Teil <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Ausklei  dung <SEP> aus <SEP> Ebonit <SEP> 2 <SEP> geschützt <SEP> ist. <SEP> Strom <SEP> wird
<tb>  am <SEP> Boden <SEP> des <SEP> Behälters <SEP> 1 <SEP> zugeführt, <SEP> so <SEP> dass
<tb>  das <SEP> Amalgam <SEP> die <SEP> Anode <SEP> bildet. <SEP> Eine <SEP> per  forierte <SEP> Stahlplatte <SEP> 4 <SEP> dient <SEP> als <SEP> Kathode. <SEP> Die-     
EMI0004.0002     
  
    selbe <SEP> ist <SEP> bei <SEP> 5 <SEP> isoliert. <SEP> Das <SEP> Amalgam <SEP> fliesst
<tb>  bei <SEP> G <SEP> in <SEP> und <SEP> bei <SEP> 7 <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Behälter <SEP> 1.

   <SEP> Flüs  siges <SEP> wasserfreies <SEP> Ammoniak <SEP> wird <SEP> durch
<tb>  einen <SEP> Hahn <SEP> 9 <SEP> zu <SEP> einem <SEP> Behälter <SEP> 8 <SEP> geführt.
<tb>  Ammoniakgas <SEP> strömt <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Röhre <SEP> 10
<tb>  und <SEP> kann <SEP> bei <SEP> 16 <SEP> abgezogen <SEP> werden. <SEP> Die
<tb>  obere <SEP> Flüssigkeitsschicht <SEP> an <SEP> Kaliumlösung
<tb>  sammelt <SEP> sich <SEP> in <SEP> einem <SEP> Behälter <SEP> 11, <SEP> aus <SEP> wel  chem <SEP> sie <SEP> in <SEP> einen <SEP> Behälter <SEP> 12 <SEP> hinüberfliesst,
<tb>  aus <SEP> welchem <SEP> sie <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Röhre <SEP> 14 <SEP> in <SEP> einer.
<tb>  Behälter <SEP> 1abgezogen <SEP> wird, <SEP> welcher <SEP> einen
<tb>  Auslassliahn <SEP> <B>17</B> <SEP> besitzt. <SEP> Die <SEP> Jodidlösung.

   <SEP> wel  che <SEP> mit <SEP> der <SEP> Kaliumlösung <SEP> überfliesst, <SEP> wird
<tb>  durch <SEP> eine <SEP> Leitun- <SEP> 1$ <SEP> in <SEP> den <SEP> Behälter <SEP> 1. <SEP> zu  rückgeführt. <SEP> Die <SEP> Apparatur <SEP> kann, <SEP> wenn <SEP> ge  wünscht, <SEP> unter <SEP> Druck <SEP> gehalten <SEP> werden. <SEP> Die
<tb>  Kühlmäntel. <SEP> welche <SEP> besonders <SEP> für <SEP> den <SEP> Be  hälter <SEP> 12 <SEP> zweckmiissil- <SEP> sind, <SEP> sind <SEP> nicht <SEP> dar  gestellt.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 2:</I>
<tb>  <I>Festes <SEP> Nah-inin.</I> <SEP> Eine <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 90 <SEP> bis
<tb>  10() <SEP> -r <SEP> Natriumcvanid <SEP> iri <SEP> l()() <SEP> -r <SEP> flüssigem
<tb>  .lmmoniah <SEP> wird <SEP> hei <SEP> atmosphärischem <SEP> Druck
<tb>  und <SEP> bei <SEP> Temperaturen <SEP> zwischen <SEP> ihrem <SEP> Koch  punkt <SEP> und <SEP> ihrem <SEP> Gefrierpunkt <SEP> (annähernd
<tb>  zwischen <SEP> - <SEP> 20 <SEP> " <SEP> C <SEP> und <SEP> --34 <SEP>   <SEP> C) <SEP> elektroly  siert <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Kathode <SEP> aus <SEP> weichem <SEP> Stahl
<tb>  und <SEP> einer <SEP> Anode <SEP> aus <SEP> Natriumamalgam <SEP> mit.
<tb>  einem <SEP> Gehalt:

   <SEP> von <SEP> (1,05 <SEP> %ö. <SEP> Natrium <SEP> schlägt
<tb>  in <SEP> der <SEP> Form <SEP> einer <SEP> Festen <SEP> kristallinischen
<tb>  Schwammasse <SEP> nieder, <SEP> welche <SEP> innerhalb <SEP> d: <SEP> i  Zelle <SEP> gesaininelt <SEP> wird <SEP> durch <SEP> irgf#nd <SEP> ein <SEP> ge  ci0,netes <SEP> Nittcl, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> durch <SEP> ein <SEP> lT@-s  scr <SEP> und <SEP> einen <SEP> <I>IZ</I>nllien, <SEP> und <SEP> ohiic <SEP> dal, <SEP> die
<tb>  141,.issc <SEP>  < in <SEP> Dift <SEP> oder <SEP> Fetrcliti:,,heil <SEP> l@'f,i3  gestellt <SEP> wird, <SEP> um <SEP> dann <SEP> zusammengepre13t <SEP> ztr
<tb>  werden;

   <SEP> damit <SEP> der <SEP> Elektrolyt <SEP> abgelassen <SEP> wer  den <SEP> kann <SEP> und <SEP> die <SEP> einzelnen <SEP> Kristalle <SEP> zu <SEP> einer
<tb>  Homogenen <SEP> Metallmasse <SEP> verwaelten <SEP> können.
<tb>  Dieses <SEP> Metall <SEP> wird <SEP> dann <SEP> durch <SEP> Druck <SEP> aus
<tb>  einer <SEP> Öffnunn- <SEP> in <SEP> der <SEP> Zellwandung <SEP> ausgf@sto  ssen, <SEP> welche <SEP> immer <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Zapfen <SEP> aus
<tb>  festem <SEP> Natrium <SEP> verschlossen <SEP> ist. <SEP> Die <SEP> Strom  rIeute <SEP> ist <SEP> in <SEP> diesem <SEP> Falle <SEP> beinahe <SEP> theore  <B>,</B> <SEP> au,
<tb>  tisch.
<tb>  Das <SEP>  Verfahren <SEP> kann <SEP> in <SEP> einem <SEP> Apparat
<tb>  ausgeübt <SEP> werden, <SEP> welcher <SEP> äusserst <SEP> scheina  tiseh <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> dargestellt <SEP> ist.

           In dieser Zeichnung ist ein Behälter 20  dargestellt, dessen     Kühlmantel    weggelassen  worden ist. Die Kathode hat die Gestalt  einer rotierenden Trommel 21, auf dem Bo  den des Behälters befindet sich das Amalgam  22. 24 ist ein hin- und hergehender     Kolheii     oberhalb des untern Endes eines     Abstreif-          messers    25 und oberhalb des abgestreiften  Natriums 26 oberhalb der     Auslassöffnung    27.

           Beispiel   <I>3:</I>    Eine Lösung von 50     '.feilen        Natrium-          cyänid    in 100 Teilen flüssigem wasserfreiem  Ammoniak wird bei atmosphärischer Span  nung und bei Temperaturen, die zwischen  dem Gefrier- und Kochpunkt der Lösung  (- 31   C und - 28   C) liegen,     elektroly-          siert,    wobei man eine Anode aus Natrium  amalgam und eine Kathode aus einem Metall  benutzt, welche im wesentlichen ohne kata  lytische Wirkung auf die Reaktion zwischen  Natrium und Ammoniak ist, und welches  unter den obwaltenden Verhältnissen unver  ändert bleibt,

   zum Beispiel Stahl mit einem  niedrigen     Kohlenstoffgehalt.    Die Strom  dichte an der Anode beträgt 0,06 Ampere  per cm\, und das ausgestossene Amalgam  kann mit einem Minimumgehalt von 0,002  an Natrium weggeworfen werden, wenn das  Amalgam mit einer Geschwindigkeit von  200 cm per Minute sich bewegt. Eine grössere       Geschwindigkeit    erlaubt eine höhere Strom  dichte oder eine niedrigere Endkonzentration  und umgekehrt. Die Stromausbeute ist im  wesentlichen gleich der theoretischen. Das  Natrium sammelt sich als eine bronzefarbige  Lösung in Ammoniak, wesentlich frei von       Cyanid,    welches auf dem Elektrolyt  schwimmt. Letzterer bleibt gewöhnlich farb  los.

   Die bronzefarbige Lösung wird abge  zapft ohne Beimischung von     Cyanidlösung.     Hierzu wird ein geeigneter, gekühlter Se  parator verwendet, wobei das entfernte Am  moniak in der Zelle     erset        #t    wird. Das Metall  wird in reinem Zustand     durch    Verdampfung  der bronzefarbigen Lösung bei atmosphäri  scher Spannung bis zur     gä.nzlielien    Trock  nung erhalten. Das entfernte Ammoniak    wird nach bekannten Methoden wieder ge  wonnen. Das verbleibende feste Natrium hat.

    die Form eines dichten Schwammes, welcher  leicht zur Oxydierung neigt; es wird deshalb  bei möglichst niedriger Temperatur geschmol  zen und während es noch der Ammoniak  atmospliäre ausgesetzt ist, welche sich im  Verdampfer     befindet,    wird das Metall in  Formen gegossen.  



  Die Verdampfung kann auch unter Druck  vor sich gehen.  



  Die Teile der elektrolytischen Zelle, wel  che mit der     Natriumlösung    in Berührung  kommen, werden aus Materialien hergestellt,  welche keine katalytische Wirkung auf die  Reaktion     zwischen    Natrium und Ammoniak  ausüben.  



  <I>Beispiel</I>     .4:     Eine Lösung von 60     gr        Natriumcyanid        in     100     gr    flüssigem wasserfreiem Ammoniak  wird in einer Zelle     elektrolysiert,    deren  Wände imstande sind, einen innern Druck  auszuhalten, wobei die Elektrolyse bei einer  Temperatur von 17 bis 30   C vor sich geht.  In diesem Falle ist es von besonderer Wich  tigkeit, dass die Teile des Apparates, welche  mit     Natriumlösungen    in Berührung kommen,  aus Materialien hergestellt sind, welche keine  katalytische Wirkung auf die Reaktion zwi  schen Natrium und Ammoniak ausüben, wo  von die Reaktionsgeschwindigkeit bei dieser  höheren Temperatur viel grösser ist..  



  Glas oder Emailglasur,     Ebonit,    Kupfer  und     Monel-Metall    sind Beispiele solcher ge  eigneter Materialien. Die Kathode besteht  aus Kupfer oder aus     Monel-Metall,    die Anode  aus Natrium-Amalgam, welches     zweckmässi-          gerweise    in die     Elektrolytzelle    gepumpt wird  oder durch Eigengewicht von einer geeigne  ten Höhe aus in die Zelle     hineinfliesst,    wobei  die verbrauchte     Amalgammasse    in ähnlicher  Weise ausfliesst.

   Das Natrium sammelt sich  als eine     bronzefarbene    Lösung in Ammoniak,  welche im wesentlichen frei von     Cyanid    ist,  welche auf dem Elektrolyten schwimmt. Das  Natrium hat eine gewisse sehr geringe Lös  lichkeit in der     Cyanidlösung,    welche daher  blau gefärbt wird. Die geringe Löslichkeit      hat keinen weiteren materiellen Einfluss auf  die Wirksamkeit des Prozesses.  



  Die Lösung des Natriums in     .Ammoniak     fliesst in dem Masse, dass sie entsteht, über in  einen     Separator    und von diesem in einen Ver  dampfer, in welchem das     Ammoniak        durch     Hitze verdampft wird und unter seinem  eigenen Druck durch einen     wassergekühlten     Kondensator wieder verdichtet wird, aus wel  chem das Ammoniak in die Zelle zurück  kehrt und den Verlust ersetzt,     welcher    durch  die Entfernung der     Natriumlösung    entstand.

    Wenn eine genügende Menge     Natrium    in  dem Verdampfer sich angesammelt hat, wird  keine Lösung mehr hineingeführt und das  Metall bis zurr Schmelzen erhitzt, wonach  das reine geschmolzene Metall in Formen     gA-          gossen    wird.  



       \Feil    an der     Kathode        Ammoniak    aus der       Cyanidlösung    abstrahiert wird, steigt ihre  Konzentration, und es werden deswegen vor  teilhaft Mittel vorgesehen, die konzentrierte  Lösung mit dem flüssigen, nach der Zelle zu  rückkehrenden Ammoniak zu mischen. Dies  geschieht in höchst einfacher Weise durch  Einstellen des Druckes in der Zelle, derart,  dass die Lösung gerade im Aufwallen gehalten  wird. Ein Umlauf     mittelst        Thermosiplion     kann ebenfalls leicht angebracht werden.  



  Eine andere Konzentration des     Natrium-          cyanids    kann verwendet werden. 15     gr        Na-          triumcyanid    in<B>100</B> Teilen flüssigem wasser  freiem Ammoniak können mit einem Amal  gam     elektrolysiert    werden, welches durch  eine Rührvorrichtung in Bewegung gehalten  wird, oder indem es gezwungen wird, in einer  dünnen Schicht zu fliessen, und zwar in einer  derartigen Dicke, dass das Natrium fast voll  ständig während seines     Durchganges    entfernt  wird.

   Eine geeignete Temperatur bei     nor-          inalem    atmosphärischem Druck ist -10 bis       ---311,72        11    C.  



  Die Stromausbeute bei dieser Konzentra  tion ist niedrig, kann aber durch     Anwendunb          eines        Diaphra.gmas    zwischen der Elektrode  verbessert werden, welches     Diaphragma    den  Kontakt zwischen dem gelösten Natrium und  dem Amalgam verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Entfernen von Alkali- metallen aus ihrem Amalgamen, bei welchem das Amalgam als Anode in einer elektroly tischen Zelle benützt wird, in welcher der Elektrolyt ein mit Bezug auf die Alkali metalle und auf das flüssige Lösungsmittel inertes,
    in einem b(-i den Bedingungen der Arbeit inerten flüssigen Lösungsmittel, ge lösten Salz ist. ehiss f#ine Kathode gebraucht wird, welche im wesentlichen unverändert bleibt,
    und dass die# Elektrolyse bei einer '1'eniperaitir 11111-e]. 11111" (' vorgenommen wird. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Verfahren naeli 1'ateril.uisprticli I, in wel- chem fliissigcs wasserfreies Aninie@niak als Lü\mlgmittel benutzt wird.
    ?. Teriahren nach Patentanspruch I und Un teranspruch 1, in welchem ein Alkali- rnetall-Cyanid als inertes Salz benutzt wird. 3.
    Verfahren riacli Palentansprucli I, bei wel chem ein durch Elelitrolys,- einer wässe- rigen Lösung eines Alkalimetallsalzes mit einer Quecksilberkathode erzeugtes Amal gam angewendet wird.
    -t. Verfahren nach Patentanspruch I, in wel- ehern ein Lösinigsmiltel benutzt wird, in welchem das Alkalinoctall löslich ist, so dass eine Lösung erhalten wird, welche sieh nicht reit der Lösung des inerten Sal zes mischt:
    , und nian die Metallösung von letzterer Lösung abzieht. i. Verfahren nach palentan sprueli I und U'ri- teranspi-uc#li 1, in weleliem die Metallösieng praktisch l@i@in Salz enthält. G.
    Verfahren mich Patentanspruch I, in wel chem das Alkalinietall in fester Form an der Kathode abgeschieden wird. PATENTANSPRUCH II:
    Apparat zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, bestehend aus einer elektrolytischen Zelle, welelie dazu bestimmt ist, flüssiges wasserfreies Ammoniak zu ent halten, sowie aus einer Anordnung, welche das Amalgam zwingt, durch die Zelle als Anode zu fliessen, wobei katalytisch nicht wirkende.Oberflächen vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE 7. Apparat nach Patentanspruch 11, gekenn zeichnet durch Mittel, um das feste Alkali metall an der Kathode zu entfernen. B.
    Apparat nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anordnung vor gesehen ist, um die Metallösung von der Salzlösung zu trennen.
CH110523D 1923-04-03 1924-04-02 Verfahren zum Entfernen von Alkalimetallen aus ihren Amalgamen, sowie Apparat zur Ausübung des Verfahrens. CH110523A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB110523X 1923-04-03
GB81223X 1923-12-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH110523A true CH110523A (de) 1925-06-16

Family

ID=26241957

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH110523D CH110523A (de) 1923-04-03 1924-04-02 Verfahren zum Entfernen von Alkalimetallen aus ihren Amalgamen, sowie Apparat zur Ausübung des Verfahrens.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH110523A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3700143C2 (de) Hydrometallurgisches Verfahren zur vollständigen Rückgewinnung der Bestandteile von erschöpften Bleiakkumulatoren
DE2818971A1 (de) Verbesserte vorrichtung und verbessertes verfahren zur abtrennung eines metalles aus einem salz
DD264716A5 (de) Verfahren zur rezyklierung von elektrischen batterien, bestueckten printplatten und elektronischen bauelementen
DE3301297A1 (de) Elektrochemische zelle sowie verfahren zu ihrer herstellung
DE3402338C2 (de)
Li et al. Energy-efficient fluorine-free electro-refining of crude lead in a green methanesulfonic acid system
DE3117760A1 (de) Elektrochemische zelle
DE2434819A1 (de) Verfahren zur extraktion von gallium aus aluminatlaugen
CH110523A (de) Verfahren zum Entfernen von Alkalimetallen aus ihren Amalgamen, sowie Apparat zur Ausübung des Verfahrens.
WO1997009467A1 (de) Verfahren zur elektrochemischen herstellung von natrium und aluminiumchlorid
CH493637A (de) Verfahren zur Herstellung von Aluminium oder Aluminium-Legierungen
DE427561C (de) Verfahren und Vorrichtung zur elektrolytischen Herstellung von Alkalimetallen
AT106697B (de) Verfahren und Vorrichtung zur elektrolytischen Gewinnung von Alkalimetallen, insbesondere von Natrium, aus ihren Amalgamen.
DE2620780A1 (de) Verfahren zur herstellung von metallischem zink durch schmelzelektrolyse aus zinkchlorid
DE956995C (de) Verfahren zur Extraktion von Alkalimetallen aus ihren Amalgamen
CH261436A (de) Verfahren zur Herstellung von Metallen.
AT159936B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Alkalimetall auf elektrolytischem Wege.
CH212892A (de) Verfahren zur Gewinnung von Natrium auf elektrolytischem Wege.
CH213292A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Alkalimetall auf elektrolytischem Wege.
CH222542A (de) Vorrichtung zur Elektrolyse von Alkaliverbindungen unter Anwendung flüssiger Metallelektroden.
DE477425C (de) Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von reinem Aluminium aus Rohaluminium, Legierungen und sonstigem Aluminiumgut
DE1671926C (de) Nicht wässriger Elektrolyt zur Verwendung in einer galvanischen Zelle mit einer negativen Lithiumelek tr ode
DE54219C (de) Trennung von Gold und Antimon
EP4690324A1 (de) Verfahren zur herstellung einer lithiumhaltigen elektrode und elektrochemische zelle
AT217820B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Entzinnung von Weißblech