CH110807A - Hochdruck-Dampfmaschinenanlage für Fahrzeuge, insbesondere Lokomotiven. - Google Patents
Hochdruck-Dampfmaschinenanlage für Fahrzeuge, insbesondere Lokomotiven.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B25/00—Regulating, controlling or safety means
- F01B25/02—Regulating or controlling by varying working-fluid admission or exhaust, e.g. by varying pressure or quantity
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D15/00—Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of engines with devices driven thereby
- F01D15/02—Adaptations for driving vehicles, e.g. locomotives
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Description
Hochdruck-Dampfmaschinenanlage für Fahrzeuge, insbesondere Lokomotiven. Die Erfindung betrifft eine Hochdruck- Dampfmaschinenanlage für Fahrzeuge, ins besondere Lokomotiven.
Bekanntlich müssen für den Betrieb von Hochdruck-Dampfmaschinenanlagen wegen der geringen Speicherungsfähigkeit der Hoch druckdampfkessel besondere Massnahmen ge troffen werden, um bei starken Belastungs schwankungen einen geordneten Betrieb zu sichern. Bei ortsfesten Anlagen mit Hoch und Niederdruckkesseln wird zu diesem Zwecke für gewöhnlich entweder den von den Hoch druckkesseln gespeisten Maschinen die Grund belastung zugewiesen, während die von den Niederdruckkesseln gespeisten Maschinen die Belastungsschwankungen aufzunehmen haben, oder es werden Behälter mit grossem Wärme speicherungsvermögen vorgesehen, welche die Belastungsschwankungen aufnehmen.
Beide Massnahmen lassen sich jedoch bei Hoch druck-Dampfmaschinenanlagen für Fahrzeuge, insbesondere Lokomotiven, nicht anwenden, da es bei Fahrzeugen nicht gelingt, von Hoch-und Niederdruckkesseln gespeiste Ma schinen vorzusehen,'w elche der Eigenart des Betriebes solcher Fahrzeuge völlig entsprechen, oder weil wegen des zur Verfügung stehen den beschränkten Raumes und des Gewichtes es nicht möglich ist, genügend grosse Wärme speicher vorzusehen.
Um nun bei Hochdruck-Dampfmaschinen- anlagen für Fahrzeuge ein richtiges Arbeiten bei allen Betriebsverhältnissen zu sichern, beeinflusst bei einer solchen Anlage erfindungs gemäss ein in Abhängigkeit vom Dampfver brauch der Maschine betätigtes Regelungs organ mittelbar die Dampferzeugung.
Bei ortsfesten Anlagen ist es allerdings bereits bekannt, den Brennstoff oder die Luftzufuhr zum Dampferzeuger in Abhängig keit von der Leistung der Maschine zu regeln.. Da bei solchen Anlagen der Dampfverbrauch und die Leistung der Maschine annähernd parallel gehen, so kann der Geschwindig keitsregler der Dampfkraftmaschine die Re gulierung der Brennstoffe oder Luftzufuhr zum Kessel übernehmen. Bei Fahrzeugen, insbesondere bei Turbinenlokomotiven gehen dagegen Kesselleistung . und Maschinenlei stung nicht immer parallel. So ist beispiels= weise im ersten Augenblick des Anfahrens. die Maschinenleistung gleich Null, während die Kesselleistung ihren grössten Wert er reichen kann.
Um diesem Umstand Rechnung zrr tragen, wird, wie erwähnt, erfindungsge mäss die Dampferzeugung mittelbar in Ab hängigkeit vom Dampfverbrauch und nicht von der Leistung der Maschine gebracht, was erst ein richtiges Arbeiten der Anlage unter allen Betriebsverhältnissen sichert.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele der Erfindung schematisch veranschau licht. Es zeigt Fig. 1 eine Ausführung, bei welcher das die Dampferzeugung mittelbar beeinflussende Regelungsorgan in Wirkungsverbindung mit dem Einlassventil einer Dampfturbine steht, während Fig. 2 eine Anordnung zeigt, wo das Regelungsorgan in Abhängigkeit von dem hinter dem Einlassventil einer Dampfturbine herrschenden Druck eingestellt wird.
1 bezeichnet eine Dampfturbine, welche zum Antreiben einer Lokomotive dient. Diese Turbine 1 ist über eine Frischdampfleitung 2 mit einem nicht gezeigten Dampfl.:essel ver bunden. In die Frischdampfleitung 2 ist ein Drosselorgan 3 eingebaut, das mittelst eines Handrades 4 verstellt werden kann und zur Regelung der der Turbine 1 zugeführten Dampfmenge dient. Mit dem Drosselorgan 3 steht über das Gestänge 5 und U ein Rege lungsorgan 7 in Wirkungsverbindung, das an einer Stelle den Durchflussquerschnitt eines Rohres 8 zu verändern gestattet.
Das Rohr 8 kann zum Zuführen des Kraftmittels an eine zum Beispiel den Rost des nicht gezeigten Dampfkessels oder den ebenfalls nicht gezeigten Feuerungsventilator betäti- gende Maschine dienen. Das Rohr 8 kann auch zum Zuführen von 01 oder Kohlen- starib dienen, falls der Dampferzeuger der Anlage mit solchen Brennstoffen betrieben wird.
In letzterem Falle kann das Rohr 8 unter Umständen auch zum Zuführen einer Druckflüssigkeit dienen, welche die An zahl der in Betrieb befindlichen Brennstoff düsen in Abhängigkeit vom Dampfverbrauch zu verändern gestattet. Anstatt das Regelungsorgan 7 in Ab hängigkeit von der Stellung des Drossel- organes 3 einzustellen, kann es bei reiner Drosselregulierung in der in Fig. 2 gezeig ten Weise auch in Abhängigkeit vom Druck in der Frisehdampfleitung 2, der hinter dem Drosselorgan 3 herrscht, eingestellt werden, indem dieser Druck auf die eine Seite eines Kolbens<B>9</B> zurrt Einwirken gebracht wird.
Auf die andere Seite des Kolbens 9 wird dann zweckmässig eine Feder 10 einwirken gelassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hochdruck-Dampfmaschinenanlage für Fahr zeuge, insbesondere Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, dass ein in Abhängigkeit vom Dampfverbrauch der Maschine betätigtes Rege lungsorgan mittelbar die Dampferzeugung be- einflusst. UNTERANSPRüCHE 1. Hochdruck - Dampfmaschinenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelungsorgan in Wirkungsver bindung mit einem in die zur Dampf maschine führende Frischdampfleitung ein gebauten und die durch diese Leitung strömende Dampfmenge beherrschenden Organ steht. 2.Hochdruck - Dampfmaschinenanlage nach Patentanspruch, mit einem in die zur Darnpfrnaschine führende Frisehdampflei- tung eingebauten Drosselorgan, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Regelungsorganes in Abhängigkeit von dem hinter dem Drosselorgan in der Frisch dampfleitung herrschenden Druck erfolgt. 3. Hochdruck - Dampfmaschinenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelungsorgan die Energiezufuhr zu dem Dampferzeuger der Anlage regelt.4. Hochdruck - Dampfmaschinenanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Regelungs organ die Energiezufuhr zu der den Rost eines Dampfkessels bewegenden Maschine beeinflusst. 5. Hochdruck - Dampfmaschinenanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Regelungs organ den Zufluss von flüssigem Brenn stoff zum Dampferzeuger regelt. 6. Hochdruck - Dampfmaschinenanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Regelungs- organ die Zuführung von Kohlenstaub zum Dampferzeuger regelt. 7.Hochdruck - Dampfmaschinenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelungsorgan das Zuströmen von Verbrennungsstoff zum Dampferzeuger regelt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH110807T | 1924-10-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH110807A true CH110807A (de) | 1925-07-01 |
Family
ID=4369837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH110807D CH110807A (de) | 1924-10-24 | 1924-10-24 | Hochdruck-Dampfmaschinenanlage für Fahrzeuge, insbesondere Lokomotiven. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH110807A (de) |
-
1924
- 1924-10-24 CH CH110807D patent/CH110807A/de unknown
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