CH235114A - Gasturbinenanlage mit nachgeschalteter Abhitzedampfanlage. - Google Patents

Gasturbinenanlage mit nachgeschalteter Abhitzedampfanlage.

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CH235114A
CH235114A CH235114DA CH235114A CH 235114 A CH235114 A CH 235114A CH 235114D A CH235114D A CH 235114DA CH 235114 A CH235114 A CH 235114A
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Licentia Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K23/00Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids
    • F01K23/02Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled
    • F01K23/06Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled combustion heat from one cycle heating the fluid in another cycle
    • F01K23/10Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled combustion heat from one cycle heating the fluid in another cycle with exhaust fluid of one cycle heating the fluid in another cycle

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


      Gasturbinenanlage    mit     nachgeschalteter        Abhitzedampfanlage.       Bei     Gasturbinen    ist es bereits bekannt,  zur Ausnutzung der Restwärme einen Ab  hitzekessel     nachzuschalten    und dabei diesem  Kessel einen grossen Inhalt zu geben,     um     möglichst viel Wärme aufspeichern zu kön  nen. Der im     Abhitzekessel    erzeugte Dampf  wird dabei in einer Dampfturbine ausgenutzt,  wobei Regelorgane nicht allein für die  Dampfturbine, sondern auch Regelorgane für  die Gasturbine vorgesehen sind.  



  Die Regelorgane     derartiger    Anlagen     be-          eitzen    jedoch     einen    verschieden hohen Emp  findlichkeitsgrad, so     dass    bei     der    im     Verhä1t-          nis    zur     Da.mpfturbinienregelung    viel trägeren       Gasturbinenregelung,    wenn z. B. beide Tur  binen auf ein und dasselbe Netz arbeiten, in  folge der verschieden schnellen Regelmög  lichkeiten unliebsame Störungen im Netz  auftreten.  



  Nach einem älteren Vorschlage soll bei  derartigen Anlagen     @d'urch    zusätzliche Ver  wendung einer     Dauerstromturbine,    in die    auch     Überschussluft    aus dem Verdichter ein  gelassen werden kann, eine gleichmässige Re  gelung geschaffen werden, was jedoch den  Einbau einer zusätzlichen Turbine erfordert.  



  Im Gegensatz zu jener     Einrichtung    wird  gemäss der Erfindung eine besondere Rege  lung benutzt, die bei     Dampfturbinen        an'sich     bereits bekannt ist, aber in sinngemässer       Übertragung    auf     Gafsturbinenanlagen    in Ver  einigung mit     einer    aus einem     Abhitzekessel     gespeisten     Dampfturbine    lediglich durch  Ausbildung der Regelvorrichtung einen  gleichmässigen Betrieb gewährleistet.

   Die Er  findung bezieht sich demnach auf eine Gas  turbinenanlage, bei der die Abgase der Gas  turbine in einem     Abhitzekessel    grosser Spei  cherfähigkeit zur Erzeugung von Wasser  dampf ausgenutzt werden und dieser Dampf  zum Betriebe einer     Dampfturbine    dient. Die  Erfindung besteht darin, dass die Regelung  in der Weise ausgebildet ist, dass bei Be  lastungsschwankungen derAnlagedieDampf-           turbine    zunächst einen grösseren Anteil der       Lastschwankungen    übernimmt als die Gas  turbine.  



  Die     Zeichnung    zeigt in den     Fig.    1  und 2     schematisch    zwei Ausführungen, die  in der erfindungsgemässen Weise regelbar  sind, während sie in     Fig.    3 ein Beispiel für  eine Ausführung der     hiefür    notwendigen       Regeleinrichtung        wiedergibt.     



  Bei der Ausführung nach     Fiä.    1 sitzen  auf gleicher Welle die Gasturbine 1, der  Verdichter oder das Gebläse 2 und der Haupt  generator 3. Das Betriebsmittel für die Gas  turbine 1 wird dieser aus der     Brennkammer     oder dem Gaserhitzer 4 durch das Rohr 12  zugeführt. Die Brennkammer 4 erhält durch  das Rohr 11 Brennstoff und vom Verdichter  2 durch das Rohr 18 verdichtete Luft, die  im     Wärmeaustauseher    5 durch die bei 13  und in einem Rohrsystem 14 abgeführten  Abgase der Gasturbine 1     vorgewärmt    wor  den ist. Aus dem     Rahrsys:te.m    14 treten die.  Abgase der Gasturbine 1 in ein Rohrsystem  15 des     Abhitzekessels    6, dem Speisewasser  durch Rohr 16 zugeführt. wird.

   Der im Ab  hitzekessel 6 entwickelte Dampf strömt durch  Rohr 17 zu der     Dampfturbine    7, die einen  Hilfsgenerator 8 antreibt. Die Dampfturbine  7 ist mit einem Kondensator 9 mit den Kühl  rohren 10 ausgestattet. Haupt- und Hilfs  generator 3     bezw.    8 arbeiten auf das gleiche  Netz 19. Der     Abhitzekessel    6 besitzt infolge  seines grossen Dampf- oder     Wasserraumes     oder beider Umstände ein grosses Speicher  vermögen.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    2 werden  von der     Brennkammer    oder dem Gaserhitzer  4 zwei ,getrennte Gasturbinen 1 und 20 durch  Rohr 12     bezw.    12' gespeist. Von diesen Gas  turbinen treibt die eine. 1, den     Verdichter    2.  der zusätzlich von der auf der gleichen Welle  sitzenden Dampfturbine 7 angetrieben wird.  Die andere     Gasturbine    20 treibt nur den     Ge-          neTator        31    an. Der Brennstoff wird der  Brennkammer oder dem Gaserhitzer 4 durch  Leitung 11 zugeführt.

   Die im Gebläse 2 ver  dichtete Luft gelangt in den     Wärmea.ustau-          scher    5, in .dessen Rohrsystem 14 die Abgase    aus     beiden    Turbinen I. und 20 durch die  Rohre 13 und 13' geleitet werden, um die im  Gebläse ? verdichtete Luft vor Eintritt in  die     Brennkammer    oder den Gaserhitzer 4  vorzuwärmen. Aus dem W     ärmeaustauscher    5  strömen die heissen Abgase beider Gasturbi  nen in das Rohrsystem 15 des     A'bhitzekessels     6, dem Speisewasser durch Rohr 16 zufliesst.  Der im     Abhitzekessel    entwickelte Dampf  strömt durch Rohr 17 zur Dampfturbine 7.

    die mit einem Kondensator 9 mit. den Kühl  rohren 10     versehen    ist. Auch dieser     Abhitze-          kessel    besitzt einen grossen Dampf- oder  Wasserraum zur Speicherung. Der Generator  3' arbeitet. auf das Netz 19.  



  Die in dem Wasservorrat des     Abhitze-          dampfkessels        gespeicherte    und augenblick  lich zur Verfügung stehende Energie ist im  Gegensatz zu der Energie -des Betriebsgases  der Gasturbinen, die z.

   B. für erhöhte Lei  stung durch Erhöhung der Förderleistung  des     Gebläses    und vergrösserte Brennstoffzu  fuhr einen     gexvis.eii        Zeilraiirii    erfordert, so  fort     verwendbar.    Die Dampfturbine ist daher  in der Lage, den     Leistungsanforderungen    im       Zeitmass    der     Öffnungsgescli-,

  vindigkeit    ihrer  Regelung gerecht     zii    werden und dadurch die  erforderlichen Lastspitzen     bezw.    Senkungen       schneller    zu decken als die     Crasturhine.    Durch  Anordnung eines     Abhitzekessels    mit grossem  Speicherraum     kann    daher die Regelgeschwin  digkeit des :ganzen     Maschinensatzes    bedeu  tend erhöht. werden.  



  Bei der in     Fig.    3 dargestellten Regelein  richtung betätigt der     Drehzahlregler    21 über  das Gestänge     ??    und 23 die Steuerventile 24  der Gasturbine und die Steuerventile 25 der  Dampfturbine. Die Steuerventile 24 werden  durch den Kraftkolben 26, dessen Stellung  vom     Hilfsschieber    ? 7     heeinflusst    wird, die       Steuerventile    25 durch den Kraftkolben 28,  der vom     Hilfssehiebe-    29 beeinflusst     \vird,    in  Tätigkeit: gesetzt.

   Die     Hülse    30, in der sich  die Steuerschlitze befinden. ist mittels der  Stange 31. mit. dem     Ölkatarakt    32 verbunden,  der eine     Drosselstelle    3:3 und eine Feder 3,7  besitzt. Die Stange 31 ist mit dem Kolben  des     Ölkataraktes    verbunden, dessen Zylinder      am Hebel 34     @avgreift.    Dieser Hebel 34 greift  einerseits an der Stange 35 an und ist ander  seits am verstellbaren     Auflagepunkt    36 ge  lagert.  



  Die Zeichnung zeigt die Regeleinrichtung  in ihrer normalen Ausgangslage. Tritt eine  Laststeigerung ein, so geht die Muffe des  Reglers 21 nach unten und bringt. die Schie  ber 27 und 29 in     Öffnungsstellung.    Die  Kraftkolben 26 und 28 öffnen mittels der  Stangen 38 und 35 die Steuerventile 24 und  25. Beim Aufwärtsgehen von 28     bezw.    35  wird durch 34 die Hülse 30     ebenfalls    nach  oben bewegt, so dass die     Schlussstellung    des  Schiebers 29 zunächst bei grösserer Öffnung  der Steuerventile 25 erreicht wird,     als    eigent  lich der     Stellung    der     Reglermuffe    entspricht.

    Da durch" die Aufwärtsbewegung der Hülse  30 die Feder 37 gespannt wird, drückt sie  den Kolben des     Ölkataraktes    32 nach unten,  wobei das 01 von der Unterseite durch die       Drosselstelle    33 nach der Oberseite gedrückt  wird. Mittels der Stange 31 wird hierbei  auch die Hülse 30 nach unten bis in die  Ausgangslage zurückgeführt, wodurch die  Steuerventile 215 langsam bis zu der Stellung       geschlossen    werden, die der neuen Lage der       Reglermuffe    entspricht.  



  Bei Leistungszunahme werden also die       Steuervent%e    25 der Dampfturbine weiter  geöffnet, als der Stellung der Muffe des  Reglers 21 entspricht. Die Dampfturbine    übernimmt daher im ersten Augenblick einen  grösseren Anteil der Leistungszunahme als       d-i!e        Gasturbine.    Der Betrag des Mehranteils,  den die Dampfturbine     übernimmt,    kann  durch Verschiebung des Auflagepunktes 36  verändert werden.

   Unter der Wirkung der  Feder 37 wird der Mehranteil durch Ein  stellung der Drosselstelle 33 in derjenigen  Zeit zurückgeführt, die die     Gasturbine     braucht, um sieh der erhöhten Leistungsan  forderung     anzupassen.    Bei     Leistungsabnabme     tritt der umgekehrte Vorgang ein, so dass  dann die Dampfturbine zunächst eine gerin  gere Leistung abgibt, bis die Gasturbine  nachgekommen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasturbinenanlalge, bei der die Abgase der Gasturbine in einem Abhitzekessel grosser Speicherfähigkeit zur Erzeugung von Was serdampf ausgenutzt werden und dieser Dampf zum Betrieb einer Dampfturbine dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Rege lung in der Weise ausgebildet ist, dass bei Belastungsschwankungen der Anlage die Dampfturbine zunächst einen grösseren An teil der Lastschwankung übernimmt als die Gasturbine.
CH235114D 1941-12-20 1942-08-03 Gasturbinenanlage mit nachgeschalteter Abhitzedampfanlage. CH235114A (de)

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CH235114D CH235114A (de) 1941-12-20 1942-08-03 Gasturbinenanlage mit nachgeschalteter Abhitzedampfanlage.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051572B (de) * 1957-04-26 1959-02-26 E H Dr Fritz Marguerre Dr Ing Verfahren zum UEbertragen von Nachtueberschussenergie von Kernenergie-Anlagen mit Gasturbinen auf den Tag

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051572B (de) * 1957-04-26 1959-02-26 E H Dr Fritz Marguerre Dr Ing Verfahren zum UEbertragen von Nachtueberschussenergie von Kernenergie-Anlagen mit Gasturbinen auf den Tag

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