CH110904A - Feuerung zum gleichzeitigen Verfeuern eines feinzerteilten, leicht brennbaren Brennstoffes mit Kohlenstaub. - Google Patents

Feuerung zum gleichzeitigen Verfeuern eines feinzerteilten, leicht brennbaren Brennstoffes mit Kohlenstaub.

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CH110904A
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  Feuerung zum gleichzeitigen Verfeuern eines feinzerteilten, leicht brennbaren       Brennstoffes    mit Kohlenstaub.    Die Erfindung hat zum Gegenstande eine  Feuerung zum gleichzeitigen Verfeuern eines  feinzerteilten, leicht brennbaren     Brennstoffes,     beispielsweise Sägemehl, mit Kohlenstaub und  hat den Zweck, den Wirkungsgrad der be  kannten derartigen Feuerungen zu verbessern  und das Zurückschlagen der Flamme aus der  Feuerung unschädlich zu machen.  



  Der bessere Wirkungsgrad wird nach der  Erfindung dadurch erzielt, dass zum Zuführen  der beiden Brennstoffsorten zum Verbrennungs  raum voneinander abhängige Beschickungs  vorrichtungen dienen. Die Beschickungsvor  richtungen können so miteinander gekuppelt  sein, dass die     Kohlenstaubbeschickungsvor-          richtung    von dem in der andern Vorrichtung  herabfallenden, leicht brennbaren Brennstoff  angetrieben wird.  



  Es lässt sich so ein bestimmtes Mischungs  verhältnis zwischen dem     goblenstaub    und  dem leicht brennbaren     Brennstoff    bequem  einstellen und unverändert     beibehalten,    wenn  auch die in der Zeiteinheit verfeuerten Brenn  stoffmengen wechseln.    Die jeweils in den Verbrennungsraum  herabfallenden     Kohlenstaubmengen    werden  also selbsttätig der herabfallenden Menge des  leicht brennbaren Brennstoffes angepasst.  



  Durch richtige Anpassung der     Mengen     des leicht brennbaren Brennstoffes und des  Kohlenstaubes wird die Leistung der Feuerung  gegenüber den bisher üblichen Abfallfeuerungen  erheblich erhöht, und es wird gleichzeitig ein  von unangenehmen Begleiterscheinungen freies       Verfeuern    von Kohlenstaub erzielt, weil die  chemische     Zusammensetzung    und die physi  kalischen Eigenschaften des leicht brennbaren  Brennstoffes und des Kohlenstaubes in vor  teilhafter Weise sieh ausgleichen.  



  Das Zurückschlagen der Flamme kann  dadurch unschädlich gemacht werden, dass  in das Fallrohr, durch welches der zum  Zurückschlagen der Flamme neigende, leicht  brennbare Brennstoff nach dem Verbrennungs  raum geleitet wird, ein Gehäuse eingeschaltet  ist, welches ein von dem fallenden Brennstoff       beaufsehlagtes    Schaufelrad enthält und an  einem Teil seines Umfanges offen ist, so dass      eine etwa im Fallrohr hochschlagende Flamme  durch die     Umfangsöffnung    am Schaufelrad  vorbei ins Freie abgeleitet wird.

   Die Ent  zündung des in der     Zuführungsvorrichtung     befindlichen Brennstoffes ist daher nicht       möglich.    Das Schaufelrad kann     ausserdem     eine Zählvorrichtung antreiben, wodurch der  Brennstoffverbrauch leicht überwacht werden  kann, was bisher bei Anlagen, denen die  Abfälle aus den Werkstätten mittelst eines  Luftstromes zugeführt werden, nicht möglich  war.  



       In    der Zeichnung ist der Erfindungsgegen  stand beispielsweise erläutert. Es zeigen in  Stirn- und Seitenansichten       Fig.    1 und 2 die Sicherheitsvorrichtung  gegen Rückschlagen der Flamme für sich  allein,       Fig.    3 und 4 die Vorrichtung zum gemein  samen Verfeuern von Sägemehl und Kohlen  staub in Verbindung mit der Sicherheitsvor  richtung in     kleinerem        bTassstabe.     



  Bei der Sicherheitsvorrichtung nach den       Fig.    1 und 2 ist zwischen das in den Ver  brennungsraum führende Rohr b und das  zum Beispiel von einem in der Zeichnung  nicht dargestellten Separater herkommende  Zuführungsrohr a ein einseitig offenes     (xe-          häuse    c eingeschaltet, welches ein Schaufel  rad     d    enthält. Dieses Schaufelrad wird durch  das aus dem Rohr     a    kommende Sägemehl       beaufschlagt    und in Umdrehung versetzt.

    Schlägt nun die Flamme aus denn Verbren  nungsraum in dem Rohr b nach dein Schaufel  rad<B>(</B>1, so wirkt dieses als     Sicherheitsvorrich-          tung,    da die Flamme zwischen den     Schaufeln     ins Freie abgelenkt wird und somit nicht in  das Rohr a gelangen und hier oder im Separa  ter nicht     zünden    kann. An der Achse     e    des  Schaufelrades kann ein Zählwerk f ange  schlossen sein, durch welches der     Brermstoff-          verbrauch    überwacht werden kann.  



  Bei den beiden Beschickungsvorrichtungen  nach den     Fig.    3 und 4 tritt wiederum das  Sägemehl durch das Rohr a und das mit    Schaufelrad versehene Gehäuse c in das Fall  rohr b ein,     während    Kohlenstaub aus dem  Bunker     g    mittelst einer     Schnecke    i durch  das     Rolrr        h,    in das Fallrohr<I>b</I>     eingeführt    wird.

    Zum Antrieb der Beschickungsvorrichtung  des Kohlenstaubes durch die Beschickungs  vorrichtung des Sägemehls ist nun die Achse     k     dieser     Schnecke    mit der Achse e des Schau  felrades durch     Riemen    oder dergleichen ge  kuppelt, so     da1)    die Schnecke durch das  Schaufelrad angetrieben und die Menge des  Kohlenstaubes der     Menge    des Sägemehls  selbsttätig angepasst wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Feuerung zum gleichzeitigen Verfeuern eines feinzerteilten, leicht brennbaren Brenn stoffes riiit Kohlenstaub, dadurch gekenn zeichnet, dass zum Zuführen der beiden Brenn- stoffsorten zum Verbrennungsraum vonein ander abhängige Beschickungsvorrichtungen dienen und die Beschickungsvorrichtung für den leicht brennbaren Brennstoff mit einer Vorrichtung zur Verhinderung des Zurück schlagens der Flamme aus dein Verbrennungs raum nach dein Brennstoffbehälter versehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Feuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein in einem Gehäuse angeordnetes Schaufelrad durch den nach dem Verbrennungsraum fallenden, leicht brennbaren Brennstoff drehbar und rnit der Beschickungsvorrichtung für den Kohlen staub gekuppelt ist und an seinem Ge häuse eine Öffnung aufweist, durch die eine etwa aus dem Verbrennungsraum zurückscblagende Flamme ins Freie ab geleitet wird. 2.
    Feuerung nach Patentanspruch und U nter- anspruelr 1, dadurch gekennzeichnet, dat3 das Schaufelrad ein Zählwerk betätigt.
CH110904D 1923-04-05 1924-03-05 Feuerung zum gleichzeitigen Verfeuern eines feinzerteilten, leicht brennbaren Brennstoffes mit Kohlenstaub. CH110904A (de)

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CH110904D CH110904A (de) 1923-04-05 1924-03-05 Feuerung zum gleichzeitigen Verfeuern eines feinzerteilten, leicht brennbaren Brennstoffes mit Kohlenstaub.

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