CH111005A - Dampf- oder Gasturbine. - Google Patents
Dampf- oder Gasturbine.Info
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Description
Dampf- oder .Gasturbine. Es ist bei Dampfturbinen bereits vorge schlagen worden, durch Anordnung einer Zwischenwand eine unmittelbare Berührung des Betriebsmittels mit der Gehäusewand zu verhindern. Diese Zwischenwand besteht dabei aus mehreren Teilen, die durch Ab stützung gegen den äussern Gehäusezylinder zusammengehalten werden. Alsdann werden aber die unter dem Einflusse des Druckes bezw. der Temperatur des Betriebsmittels sich ergebenden radialen Dehnungen der Zwischenwand auf die Gehäusewand über tragen und müssen durch diese aufgenommen werden. Bei höheren Drucken und höheren Temperaturen kann dies leicht zu Schwierig keiten führen, indem die auftretenden Kräfte zu unerwünschten Formänderungen des Ge häuses Anlass geben.
Erfindungsgemäss soll nun bei Dampf- oder Gasturbinen, die mit einem Betriebs mittel von hohem Druck und hoher Temperatur arbeiten, in dem Gehäuse; mit radialem und achsialem Spielraum, aber gegen Verdrehung in tangentialer Richtung gesichert, eine Zwischenwand angebracht und durch diese Zwischenwand das Gehäuse wenigstens in seinem zylindrischen Teil gegen Berührung mit dein Betriebsmittel von hohem Druck und hoher Temperatur geschützt werden,
während zugleich die Zwischenwand den in folge ihrer Berührung mit dem Betriebsmittel von hohem Druck und hoher Temperatur sich ergebenden Dehnungen im wesentlichen ohne Behinderung durch das Gehäuse folgen kann und so eine nachteilige Beanspruchung des Gehäuses vermieden wird.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes veran schaulicht: Nach Fig. 1 und 2 zunächst ist a die Gehäusestirnwand. Sie ist einteilig ausgebildet und mit der zylindrischen Längswand d des Gehäuses -durch einen Flansch verbunden. Innerhalb des Gehäuses ist an ihr eine aus mehreren Teilen zusammengesetzte, gleich falls zylindrische Zwischenwand b angebracht, durch welche die zylindrische Gehäusewand d gegen Berührung mit dem Betriebsmittel von hohem Druck und hofier Temperatur geschützt wird.
An der Innenseite dieser Zwischenwand sind die Leiträder c der Stufen hohen Druckes eingesetzt, während die Leiträder der übrigen Stufen an der Gehäusewand angeordnet sind. Die Zwischen wand kann bei der getroffenen Ausbildung ihre Belastung durch den Überdruck des Betriebsmittels in sich selbst aufnehmen, ohne dalli das äussere Gehäuse dafür in An spruch genommen werden muss.
Um die Beanspruchung der Zwischenwand L durch das mit ihr in Berührung gelangende Be triebsmittel hohen Druckes herabzusetzen, steht der zwischen ihr und der zylindrischen Gehäusewand d liegende Raum reit der un mittelbar hinter der Zwischenwand folgeirden Turbinenstufe in Verbindung, so dass dieser Raum Betriebsmittel von einem Druck ent hält, welcher zwar kleiner als der Druck in den Hochdruckstufen, aber grösser- als der Atmosphärendruck ist.
Die Zwischenwand b kann sich gegenüber dem (-xehätise aelisial und radial frei ausdehnen, ist jedoch an vier um je 90 versetzten Stellen des Umfanges durch 'Nocken e geführt und so gegen Ver drehung gesichert. Gegebenenfalls lässt sich die Zwischenwand b auch mit der Stirnwand a. aus einem Stück giessen.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 besteht die Stirnwand des (xeliäuses mit der Längs wand aus einen. Stück, ist aber in der Hori zontalebene geteilt. In diesem Falle wird die Zwischenwand zweckmässig so ausgeführt, dass sie das Betriebsmittel höheren Druckes und höherer Temperatur von der Gehäuse wand g vollkommen fernhält.
Sie ist dazu in Form eines in das äussere Gehäuse g ein gesetzten besonderen, mit einem eigenen Bodenteil versehenen Innengehäuses ausge bildet, wobei dieses Innengehäuse und die L<B>u</B> ssere Gehäusewand durch Stopfbüchsen mit voneinander getrennten Gehäusen i., j gegen die )Velle abgedichtet werdet). Das Stopf büchsengehäuse i begrenzt dabei aussen;
das Stopfbüchsengehäuse j innen den zwischen der Zwischenwand und der äussern (-T'ehiitise- wand liegenden Raum ii, der selbst wieder an eine Stufe geringeren Druckes der llaschiiie angeschlossen ist. Zur Bildung der Zwischen- wand ist ein urgeteilter Bodenteil 1r mit einen) nzehrteiligenzylindrischen Körper f zusammen gesetzt.
Der Bodenteil h bildet dann zugleich die Düsenkasten L oder jedenfalls deren Träger. Die Festlegung der Zwischenwand im Gehäuse erfolgt durch Ansätze l;, welche die Zwischen wand möglichst nahe der Welle gegen das Gehäuse zentrieren und durch Führungen m an der Gehäusewand q. Die Zwischenwand ist ebenfalls gegen Verdrehung in tangentialer Richtung gesichert.
Sie wird aber durch ihre Festlegung im Gehäuse nicht gehindert, sich in achslaler und radialer Richtung frei aus zudehnen.
Bei der Ausführung nach Fig.3 kann nian natürlich statt die Ansätze k zur Zen trierung zu benutzen, auch die beiden Stopf büchsengehäuse i, j zu einem gemeinsamen, die Zwischenwand und das Auf,)engeliiitise verbindenden Stopfbiiellsengeliäuse vereinigen und auf diese Weise die Zentrierung bewirken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Dampf- oder Gasturbine, die mit einem Betriebsmittel von hoher Temperatur und hohem Druck arbeitet, dadurch gekennzeich net, dass in deal CTehäuse mit radialem und achsialein Spielraum, aber gegen Verdrehung in tangentialer Richtung gesichert,eine Zwischenwand angebracht und durch diese Zwischenwand das (Tehäuse wenigstens in seinem zylindrischen Teil gegen Berührung mit dem Betriebsmittel von hohem Druck und kolier Temperatur geschützt ist,während zugleich die Zwischenwand den infolge ihrer Berührung mit dem Betriebsmittel von hohem Druck und kolier Temperatur sich ergebenden Dehnungen ini wesentlichen ohne Behinderung durch das (Telläuse folgen kann und so eine nachteilige Beanspruchung des Gehäuses ver mieden wird. UNTERAN SPRü CHE 1.Dampf- oder CTc sturbine nach Patentan spruch, gekennzeieh: et durch eine solche Ausbildung der Zwischenwand, dass sie ihre Belastung durch den Überdruck des Betriebsmittels in sich selbst aufnimmt. 2. Dampf- oder Gasturbine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen dem Gehäuse und der Zwisehenwand mit einer Stufe geringeren Druckes in Verbindung steht. 3. Dampf- oder Gasturbine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand mit der benachbarten Stirn wand des Gehäuses verbunden ist. 4.Dampf- oder Gasturbine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand in Form eines in das Ge häuse eingesetzten besonderen, mit einem eigenen Bodenteil versehenen Gehäuses ausgebildet ist, dessen Bodenteil durch eine Stopfbüchse gegen die Welle abge dichtet ist. 5. Dampf- oder Gasturbine nach Patentan spruch und Unteranspruch 4; dadurch ge kennzeichnet, -c ass die Zwischenwand mög lichst nahe der Welle gegen das Gehäuse zentriert ist. 6. Dampf- oder Gasturbine nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenwand und das Aussengehäuse durch ein gemeinsames Stopfbüchsengehäuse verbunden sind. 7.Dampf- oder Gasturbine nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenwand und die Gehäusewand je durch eine besondere Stopfbüchse für das auf sie entfallende Druckgefälle gegen die Welle abgedichtet sind. S. Dampf- oder Gasturbine nach Patentan spruch und Unteranspruch 4 mit Düsen kasten, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand die Düsenkasten trägt. 9. Dampf- oder Gasturbine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand ein besonderes, mit einem eigenen Bodenteil versehenes Gehäuse bildet und aus mehreren miteinander ver bundenen Teilen besteht, wobei minde stens der Bodenteil einteilig ausgeführt ist. 10.Dampf- oder Gasturbine nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenwand mehr teilig, die Gehäusestirnwand dagegen ein teilig ausgeführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE111005X | 1923-04-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH111005A true CH111005A (de) | 1925-07-16 |
Family
ID=5652360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH111005D CH111005A (de) | 1923-04-11 | 1924-03-31 | Dampf- oder Gasturbine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH111005A (de) |
-
1924
- 1924-03-31 CH CH111005D patent/CH111005A/de unknown
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