CH111076A - Labyrinthdichtung für drehende Wellen von Dampf- oder Gasturbinen, schnellaufenden Turbogebläsen und -Pumpen oder dergleichen. - Google Patents
Labyrinthdichtung für drehende Wellen von Dampf- oder Gasturbinen, schnellaufenden Turbogebläsen und -Pumpen oder dergleichen.Info
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Description
Zabyrinthdichtung für drehende Wellen von Dampf- oder Gasturbinen, schnellaufenden Turbogebläsen und -Pumpen oder dergleichen. Vorliegende zusätzliche Erfindung soll die Dichtung nach dem Hauptpatent weiter aus bilden. Sie zielt darauf ab, die Wirkung der Dichtung zu verbessern, indem die elastischen Dichtungsschirme derart angeordnet werden, dass die Abdichtung durch das Fluidum nicht bloss durch Verengung der von den äusseren Rändern der Schirme gebildeten Eingspalte, wie dies beim Beispiel nach dein Haupt patent der Fall ist, erfolgt, sondern auch durch vorn Fluidum bewirkte Verengung eines andern Teils des von dem Dampf durch strömten Zickzackweges. Die Erfindung be steht darin,
dass die feststehenden Dichtungs rippen in der Strömungsrichtung des Fluidums unmittelbar hinter den elastischen Schirmen angeordnet sind, so dass zwischen ihnen ver hältnismässig enge Durchflusskanäle verbleiben, welche durch den Druck des Fluidums auf die Schirme verengt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht im Längs schnitte zwei Beispiele von der Erfindung gemäss ausgeführten Labyrinthdichtungen. Beim Ausführungsbeispiel nach. der Fig. 1 sind auf der abzudichtenden Welle a der Maschine zwischen Bundringen b ringartige Schirme c aus elastischem rostfreiem Baustoff angeordnet, deren äusserer Teil Kegelform hat und die sich mit der Welle a drehen. Der kegelförmige Teil der Schirme c greift in Zwischenräume zwischen feststehenden Ring rippen e ein, die zu den Schirmen c parallel sind und in Schneiden endigen.
Bei dem Aus führungsbeispiel nach der Fig. 1 sind die Rippen e starr und an achsial geteilten Büchsenringen d vorgesehen, welche in dem Lagerteil des Gehäuses der Turbine etc. ein gesetzt sind. Dabei findet weder eine Be rührung der kegelförmigen Schirme c an der Wand der Ausnehmungen, noch eine Berüh rung der Ringe e an der Welle statt, sondern es verbleiben an den entsprechenden Stellen enge, ringförmige Spalte f und fi. Der von rechts wirkende Druck p des Treibmittels verkleinert die Drosselspalte f der elastischen Ringe c, während die Drosselspalte f i der unelastischen Labyrinthringe e unverändert bleiben.
Die Ringrippen e liegen nicht in der ATitte zwischen je zwei der elastischen Dichtungs ringe c, wie dies bei der im Hauptpatent dar gestellten Labyrinthdichtung der Fall ist, sondern es sind die starren Dichtungsrippen e in der Strömungsrichtung des Fluidums un mittelbar hinter den elastischen Dichtungs ringen c angeordnet.
Dadurch wird der Raum zwischen je zwei aufeinander folgenden star- rerr Ringrippen e in zwei ungleiche Räume geteilt, von denen der eine, y, einen verhält nismässig engen Durchflussspalt bildet, der durch den auf den elastischen Schirm c wir kenden Druck des Fluidums (z. B. Dampfes) verengt wird. Dadurch wird die gute Ab dichtung auch dann noch erzielt, wenn die äusseren scharfen Ränder der elastischen Schirme c ein wenig abgenützt sind, weil eben die Abdichtung nicht bloss in den Ring spalten f erfolgt, sondern auch in den kegel förmigen Spalten g.
Die Ausführungsform nach der Fig. unterscheidet sich von der beschriebenen Aus führungsform dadurch, dass die Dichtungs rippen e nicht zu den Schirmen c parallel, sondern ein wenig in der entgegengesetzten Richtung gegen die Welle a geneigt sind. Ebenso wie bei der Ausführungsform nach der Fig. 1 sind auch hier die feststehenden (starren) Dichtungsrippen e in der Strömungs richtung des Fluidums unmittelbar hinter den elastischen Schirmen c angeordnet. Durch den Druck des Fluidums werden die elastischen Schirme c ein wenig gegen die feststehenden Dichtungsrippen e hin gebogen, so dar) die Durchflusskanäle während des Betriebes noch mehr verengt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Labyrinthdichtung für drehende Wellen von Dampf- oder Gasturbinen, schnellaufenden Turbogebläsen und -Pumpen oder dergleichen, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehen den Dichtungsrippen in der Strömungsrichtung des Fluidums unmittelbar hinter den elasti schen Schirmen angeordnet sind, so dass zwi schen ihnen verhältnismässig enge Dur-chflLiss- kanäle verbleiben, die durch den Druck des Fluidums auf die Schirme verengt werden.UNTERANSPRUCH: Labyrintlrdichtung nach dem Patentan spruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen, untereinander parallelen Dich tungsschirme die entgegengesetzte Neigung haben, wie die gleichfalls untereinander pa rallelen feststehenden Dichtungsringe.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT111076X | 1923-10-05 | ||
| CH100013T | 1924-09-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH111076A true CH111076A (de) | 1925-07-16 |
Family
ID=25606235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH111076D CH111076A (de) | 1923-10-05 | 1924-09-02 | Labyrinthdichtung für drehende Wellen von Dampf- oder Gasturbinen, schnellaufenden Turbogebläsen und -Pumpen oder dergleichen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH111076A (de) |
-
1924
- 1924-09-02 CH CH111076D patent/CH111076A/de unknown
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