CH111209A - Kältemaschine mit Dampfstrahlejektor. - Google Patents
Kältemaschine mit Dampfstrahlejektor.Info
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Description
Kältemaschine mit Dampfstrahlejektor. Die Erfindung betrifft eine Kältemaschine mit Dampfstrahlejektor. Bei dieser Gattung von Kältemaschinen wird bekanntlich der Kaltdampf von dem mit grosser Geschwindig keit aus einer Düse ausströmenden Arbeits dampf aus dem Verdampfer herausgerissen und in den Kondensator gepresst, wo sich beide Dampfarten niederschlagen. Ein Teil des sich dabei bildenden Wassers wird dann in den Verdampfer gedrückt, wo es von neuem verdampft, und gelangt hieraus wieder in den Kondensator.
Ein weiterer Teil des iin Kondensator sich bildenden Kondensates gelangt in einen beheizten Behälter, wo der zum Betriebe des Ejektors benötigte Arbeits dampf erzeugt wird. -LTni bei bekannten Kälte- niaschinen dieser Art zu erreichen, dass das Wasser aus dein Kondensator zum Teil in den Verdampfer und zum Teil in den Dampf- crzeuger gedrückt wird,
ist der Verdampfer um so viel oberhalb und der Dampferzeuger um so viel unterhalb des Kondensators an zuordnen, dass die Flüssigkeitssäulen zwischen Kondensator und Verdampfer einerseits und Kondensator und Dampferzeuger anderseits den vorhandenen Druckunterschieden das Gleichgewicht halten.
Das bedingt einen viel Raum beanspruchenden Aufbau, was ins besondere bei Kältemaschinen für kleine Lei stungen äusserst nachteilig ist. Um dieser! Übelstand zu beheben, also zwecks Schaffung einer Kältemaschine von gedrängter Bauart, erfahren erfindungsgemäss der Behälter, in welchem der Betriebsdampf für den Ejektor erzeugt wird, und der Kondensator eine Dre hung um eine gemeinsame Achse, und sie sind als kommunizierende Gefässe ausgebildet,
wobei der Druckausgleich zwischen Behälter- und Kondensatorraum durch die Fliehkraft von Flüssigkeit bewirkt wird. Dabei kann zweckmässig der Verdampfer eine Drehung um dieselbe Achse wie der Kondensator er fahren, und es können der Kondensator und 'Verdampfer ebenfalls als kommunizierende. Gefässe ausgebildet sein. Die Kühlung des Kondensators kann bei einer solchen Kälte maschine unter Umständen lediglich durch den bei dessen Drehung erzeugten Luftstrom erfolgen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veran schaulicht. 1 bezeichnet einen Behälter, in welchem der zum Betriebe eines in einen Kondensator \? eingebauten Damnfgtrahlejektors 5 dienende Dampf erzeugt wird, und 3 bezeichnet einen Verdampfer.
Die Gefässe 1, ?. 3 sind uni eine gemeinsame Achse @4 drehbar ange ordnet; ihre Drehbewegung erhalten sie voll einer nicht gezeigten Antriebsvorrichtung. Der Behälter 1 und der Kondensator ? einer seits, sowie letzterer und der Verdampfer i anderseits sind als kommunizierende Gefässe ausgebildet, indem der Behälter 1 und der Kondensator 2 über Röhren 6 und der Kon densator 2 und der Verdampfer 3 über Ptöli- ren 7 kommunizieren.
Nahe dem Innenuinfailg des Behälters 1 ist eine elektrische Heizvor richtung 9 angeordnet; der Kondensator 2 wird dagegen gekühlt, zu welchem Zwecke in Verbindung mit demselben eine zum Zu führen von Kühlwasser dienende Leitung 11 vorgesehen ist. Die im Innern des Verdamp fers 3 sich bildenden Dämpfe des Kälteträgers werden von einer Leitung 10 in den Be reich des Dampfstrahls des Ejektors 5 ge bracht.
Bei der gezeigten Ausführung ist. allge- nommen, dass zur Erzeugung des benötigten Betriebsdampfes für den Ejektor 5 und zur Erzeugung der Kälte beispielsweise derselbe Stoff zur Verwendung kommt.
Während des Arbeitens der beschriebenen Kältemaschine, das heisst, -wenn die Gefässe 1, 2, 3 eine Drehung um die Achse 4.-4 er fahren. die Heizvorrichtung 9 eingeschaltM ist und durch die Leitung 11 Kühlwasser fliesst, bildet der in jenen Gefässen enthalteii(#, flüssige Teil des Betriebsstoffes unter der Einwirkung,der Fliehkraft Flüssigkeitsringe 8, die sich an die Innenwandung des Be hälters 1 bezw. des Kondensators 2 und des Verdampfers 3 anschmiegen.
Wird bei einer gegebenen Umdrehungszahl der Maschine und bei gegebenen Drücken in dem nicht von Flüssigkeit ausgefüllten Innenraum der Ge fässe 1, 2. 3 dafür gesorgt, dass die Flüssig keitssäulen lrl und h_, von ganz bestimmter Höhe sind, so erfolgt unter dem Einfluss der von der Flüssigkeit der Gefässe 1, 2.
3 aus- geübten Fliehkraft ein Druckausgleich zwi schen den R.iiiinien des Behälters 1 und Kon- densators \? einerseits und den Räumen des liondensaiors ? und Verdampfers 3 ander- se ita. Der im Behällc-r 1 erzeugte Betriebs dampf 1lewirkt beim Durchströmen durch den E jektor :i ein Heraussaugen der im Ver dampfer 3 entwickelten Kaltdämpfe.
Das Ge misch voll Betrieb- und Kaltdampf wird int Kondensator ? ilic-dergesclllagexi, wobei ein Teil der sieh bildender- Flüssigkeit durch die Zentrifugalkraft durch diu Röhren G wieder in den Behälter 1 und (-in anderer Teil durch die Röhren 7 wieder in den Verdampfer 3 gedrückt wird.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass auch der Verdanil)fe r 3 eine Drehung uni die Achse 4-d. erfährt und dass der Verdampfer- und Kondensatorraum als kommunizierende Gefässe ausgebildet sind.
Wesentlich ist nur, dass die Gefässe 1 und 2 drehbar um dii@ genannte Achse sind. da namentlich die zwi schen diesen beiden Teilen vorzusehende Flüssigkeitssiiule hoch bf#niessen werden inüsste, wenn nicht die Flielikraftwirkung von Flüssigkeit zum Druckausgleich zwischen Be hälter- und. Kondensatorraum leerbeigezogen würde.
In vielen Fällen braucht der Iiclndens@itor nicht mittelst Wassers gekühlt zu werden, da. der bei dessen Drehung erzeugte Luftzug bereits genügt:, um dieses Gefäss in dem e r- forderlielien Masse abzukühlen. Die Anzahl der zwischen den Gefässen 1 und 2, sowie 2 und 3 vorhandenen Röhren il bezw. 7 kann verschieden gross gew'älilt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: I#--älteinaselline lllit Dampfstralllejektor. dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter, in welchem der Betriebsdampf für den Ejektor erzeugt wird, und der Kondensator eine Dre hung um eine gemeinsame Achse erfahren.L;owie als kommunizierende Gefässe aus gebildet sind, -wobei der Druckausgleich zwi schen Behälter- und Kondensatorrauin durch die Fliehlzraft von Flüssigkeit bewirkt -wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kältemaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Verdampfer eine Drehung um dieselbe Achse wie der Kondensator erfährt und Kondensator und Verdampfer ebenfalls als kommunizierende Gefässe ausgebildet sind. 3.Kältemaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlung des Kondensators ledig lich durch den bei :dessen Drehung erzeug ten Luftzug erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH111209T | 1924-11-01 |
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| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH111209D CH111209A (de) | 1924-11-01 | 1924-11-01 | Kältemaschine mit Dampfstrahlejektor. |
Country Status (2)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3574260A (en) * | 1969-09-29 | 1971-04-13 | Walter M Smyk | Golf ball sphericity gauge and putting device |
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1924
- 1924-11-01 CH CH111209D patent/CH111209A/de unknown
- 1924-11-11 DE DEA43458D patent/DE418500C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3574260A (en) * | 1969-09-29 | 1971-04-13 | Walter M Smyk | Golf ball sphericity gauge and putting device |
Also Published As
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