CH111446A - Anlasselektromotor für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents
Anlasselektromotor für Verbrennungskraftmaschinen.Info
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Description
Anlasselektroniotor für Verbrennungskraftmaschinen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Anlasselektromotor für Verbrennungs- kraftmaschinen mit einem Ritzel, das wäh rend des Anlassens durch elektromagnetische Kräfte, die mit wachsender Drehzahl des Anlassmotors abnehmen, in Eingriff mit einem Rade der Verbrennungskraftmaschine ge halten wird.
Bei den bekannten Anlassern dieser Art zieht eine Rückzugfeder das Ritzel in die Ruhelage zurück, sobald der Anlassmotor durch das Anspringen der Verbrennungs- kraftmaschine entlastet wird und sich infolge dessen beschleunigt. Bei genügender Stärke der Verpuffungen kann die Umlaufzahl des Verbrennungsmotors so rasch steigen, dass seine Beschleunigung die Eigenbeschleunigung des Elektromotors überwiegt.
Dieser wird darin angetrieben und unter Umständen so stark beschleunigt, dass die elektromagnetischen Kräfte, die sein Ritzel in Eingriff halten, plötzlich abnehmen und die in der Rückzugs feder aufgespeicherte Arbeit ganz unvermittelt frei wird: Dadurch können die durch sie bewegten Teile mit einem starken Stoss gegen die Hubbegrenzung geschleudert und mitunter sogar noch zurückgeschnellt werden. Dieser Rückstoss kann so gross sein, dass das Ritzel an das rasch umlaufende Gegenrad der Ver- brennungskraftmaschine stösst, wodurch die Zähne des Getriebes zerstört werden können.
Gemäss der Erfindung ist dieser Nachteil dadurch vermieden, dass zwischen den Anker und das Ritzel ein Freilauf eingeschaltet ist, der ein Voreilen des Ritzels gegenüber dem Anker zulässt.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes ein An lasselektromotor im Längsschnitt dargestellt.
An dem Jochring 1 des Anlasselektro- motors sind in nicht gezeichneter Weise ein Lagerschild 2 und ein Lagerschild 3 befe stigt, ferner die Pole 4 und deren Wicklung 5. Der Anker 6 ist mit der Welle 7 in nicht gezeichneter Weise fest verbunden und wird durch eine Rückzugfeder 8 in der gezeich neten Stellung gegen die Feldpole versetzt gehalten, solange der magnetische Zug der Pole auf den Anker den Zug der Feder nicht überwiegt. Das rechte Ende der Welle 7 stösst dabei gegen die Wand 9 im hintern Lager schild 3. Das andere Ende der Welle 7 hat.
eine Ausbohrung 10 zur Aufnahme des zy lindrischen Schaftes 11 eines Ritzels 1 '. In dem Ritzelschaft befindet sich ebenfalls eine Ausbohrung 13, und in die solcherart für Innern des Ritzels und der Welle ge bildete Kammer ist eine Schraubenfeder 14 eingesteckt, die mit ihrem einen Ende auf dem Grund der Bohrung 13 liegt.
Das andere linde 16 der Feder 14 ist gebogen und in ein Loch 17 für Grund der Bohrung 1,0 ge- stecla. Durch den hopf 18 einer in die Welle 7 eingeschraubten Schraube 19 wird das Ritze] 12 so gehalten. dass es sieh axial nur in die Bohrung hinein verschieben kann. Die Schraube ist so weit angezogen, dass die Feder 14 axial vorgespannt ist.
Die Feder 1-1 legt sich entweder schon beim Einsetzen oder nach dein Einsetzen wegen der mit dein axialen Zusammenpressen ver bundenen Vergrösserung mit leichtem Druck gegen die Wand der Bohrung 14.
Das Anwerfen einer Verbrennnngskraft- maschine mittelst der beschriebenen Einrich- tung geht folgenderma(ien vor sich Beim Schliessen des Anlasser:
strornkreises ziehen die Feldmagnete 4 den Anker 6 samt der Welle 7 und dem Ritze] 12 entgegen der Irraft der Feder 8 nach. links. Sobald die Ritzelzähne in die Schwungradverzahnung 20 eingegriffen haben, wird das Ritze] gegen über dem Anker zurüchgehalteu, und dabei wer den die Federwindungen aufgedreht, weil das ehre Federende durch die Anfangsreibung im Ritze] und das aridere in der Ankerwelle testgehalten wird.
Infolgedessen vergrössert die Feder ihren Durchmesser. Bei der ge zeichneten rechtsgewundenen Feder wird dies zurr Beispiel eintreten, wenn der Anker vorn. Schwungrad aus gesehen sich, entgegengesetzt dein Ijhrzeigersinn dreht. Durch dieses An wachsen des Durchmessers werden die in der Ritzelbohrung sitzenden Federgänge aber noch fester gegen die Wand des Ritzels ge presst, und das Ritze] wird auf diese Weise mit dem Anker gekuppelt, solange dieser das Ritze] antreibt.
Die freiliegenden Win dungen der Feder wirken als federnder AIit- nehmer und gleichen die 8clrwzrnl@urrgerr des Drehmomentes aus, die der wechselnde Wider stand des Verbrennungsmotors hervorruft.
Sobald der Verbrennungsmotor anspringt und seine Beschleunigung diejenige übertrifft, die dem Ritze] durch den Anlassmotor auf- gedrüeht wird, wird das Ritze] angetrieben und sucht dem Anker vorzueilen. Infolge dessen wird nun die Feder zusammengedreht, ihr Durchmesser verkleinert sich und das Ritze] kann über der. Umfang der Feder hinwegschleifen, d. h. dein Anker voreilen, als wenn es mit ihm durch einen Freilauf gekuppelt wäre.
Der Anker kann daher nie vom Verbrennungsmotor beschleunigt werden, und infolgedessen kann auch die Arbeit der Rückzugfeder 8 nur allmählich frei werden; die verschiebbaren Teile kennen also nicht mehr plötzlich durch die Rfickzugfeder in ihre Ruhelage gerissen werden.
In der gezeichneten Anordnung wirkt die Feder 14 aber nielrt nur als Freilauf und als federnder Mitnehrner, sie übernimmt ausserdem noch die Bolle eines Puffers, wenn beim Eingreifen des Ritzels Zahn auf Zahn trifft; denn dann kann das Ritze] entgegen denn Druck der Feder 14 zurückweichen. bis bei der weiteren Drehung ein Zahn auf eine Lücke trifft. Dieses Zurückweichen könnte begrenzt werden durch einen ent sprechenden Anschlag an der Ankerwelle.
Man kann die Zahl der freiliegenden Feder <B>'C</B> <B>g</B> iiiige einschränken, indem man den innersten Teil der Ankerwellenbohrung ebenfalls so gross wie die Ritzelbohrung bemisst, so dass die innerhalb dieses Teils liegenden Feder windungen beire Anlassen ebenfalls in der Wellenbohrung festgehalten werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anlasselektromotor für V erbrennungskraft- maschinen mit einem Ritze], das während des Anlassees durch mit wachsender Dreh zahl des Anlassmotors abnehmende elektro- magnetische Kräfte in Eingriff reit einem Rad der Verbrennungskraftmaschine gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, däss zwischen dein Anker und das Ritzel ein Freilauf ein geschaltet ist,der ein Voreilen des Ritzels gegenüber dem Anker zulässt. UNTERANSPRüCHE 1. Anlasselektromotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Freilauf durch eine Schraubenfeder gebildet wird, die das Ritzel mit dem Anker nur so lange kraftschlüssig kuppelt, als dieser das Ritzel antreibt. 2. Anlasselektromotor nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben- Feder mit radialer Vorspannung eingebaut wird, um eine bestimmte Anfangsreibung für das Ansprechen der Kupplung zu sichern.3. Anlasselektromotor nach Unteranspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfeder mit axialer Vorspannung eingebaut wird, um durch die Änderung des Federdurchmessers die für das An sprechen der Kupplung erforderliche An fangsreibung zu sichern. 4. Anlasselektromotor nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass nur ein Teil der Schraubenfeder als Freilaufkupplung und der andere Teil als federnder 1Vlit- nehmer wirkt."o. Anlasselektromotor nach Unteranspruch 1 mit längsverschiebbarem Ritzel; dadurch gekennzeichnet, dass das Ritzel beim Ein greifen zurückweichen kann, wenn Zahn auf Zahn trifft, wobei die Verschiebung von der Freilaufschraubenfeder abgefedert wird. 6. Anlasselektromotor nach Patentanspruch, bei dem der Freilauf zwischen Ritzel und Ankerwelle eingebaut ist, dadurch ge kennzeichnet,- dass die Ankerwelle als Lager für das Ritzel ausgebildet ist.7. Anlasselektromotor nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ritzel mit einem zylindrischen Zapfen in einer zylindrischen axialen Bohrung der Welle gelagert ist. B. Anlasselektromotor nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Freih.uf- schraubenfeder in Ausbohrungen der zu kuppelnden Teile eingebaut ist.9. Anlasselektromotor nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrau benfeder durch einen Anschlag unter axialer Vorspannung gehalten wird, die das Dre hen des Ritzels auf seiner Welle nicht verhindert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE111446X | 1923-11-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH111446A true CH111446A (de) | 1925-08-17 |
Family
ID=5652525
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH111446D CH111446A (de) | 1923-11-09 | 1924-10-01 | Anlasselektromotor für Verbrennungskraftmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH111446A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1476452B1 (de) * | 1965-10-22 | 1970-12-17 | Cav Ltd | Anlassvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
-
1924
- 1924-10-01 CH CH111446D patent/CH111446A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1476452B1 (de) * | 1965-10-22 | 1970-12-17 | Cav Ltd | Anlassvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
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