CH111941A - Bodenfräse mit starren Hauenstielen, die an Kurbelarmen der rotierenden Welle federnd ausschwingbar gelagert sind. - Google Patents
Bodenfräse mit starren Hauenstielen, die an Kurbelarmen der rotierenden Welle federnd ausschwingbar gelagert sind.Info
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Description
Bodenfräse mit starren Hauenstielen, die an Kurbelarmen der rotierenden Welle federnd ausschwingbar gelagert sind. Es sind Bodenfräsen bekannt, deren Werkzeugwelle (Haueng elle) Kurbelarme trägt, an deren freien Enden starre Hauen stiele drehbar befestigt sind. Bei Übersohrei- tuiig eines gewissen Druckes an der Nauen- spitze geben die Stiele um ihren Aufhänge punkt federnd nach und schieben ein Hinder nis, das .den Überdruck, veranlasst hat, in der Rotationsrichtung vorwärts.
Verharrt das Hindernis an seiner Stelle, so sind bereits zwei Anordnungen bekannt, um das Werk zeug vor Bruch zu schützen.
Bei starren Hauen wird der Nauenstern von der Nauenwelle durch eine Über lastungskupplung abgekuppelt.
Ist der Nauenstiel aber biegsam federnd ausgebildet, so wird er zurückfedernd über das unbewegliche Hindernis hinwegge- chleppt, wobei die Hauen.spitze einen Druck in der Richtung-des Bodens auf das Hinder nis ausübt.
Bei der erstgenannten bekannten Aus führungsform wird demgemäss eine wenig zu verlässige, mechanische Kupplung benötigt. Bei der zweiten wird das Hindernis noch fester gegen seine Unterlage angedrückt.
Durch die Erfindung werden diese Machteile beseitigt. Die Erfindung besteht in einer Budenfräse mit starren Hauenstie- len, die an Kurbelarmen der rotierenden Welle federnd ausschwingbar gelagert sind, und ist da-durch gekennzeichnet, sass Nauen- stiel und Kurbelarm ein auf zwangsläufiges Einziehen des Nauenstiels durch die Nauen- welle abzielendes Kniegelenk bilden,
und sass bei Überschreitung eines gewissen Druckes an der Nauenspitze durch den Kurbelarm der Nauenstiel zwangsläufig über Hinder nisse hinweggehoben, bezw. das Hindernis von seiner Unterlage gelüftet wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt das Kniegelenk in normal belastetem Zustand ,der Teile; Fig. 2 zeigt dieselbe Anordnung durch ein Hindernis überlastet; Fig. 8 und 4 stellen eine Anordnung in zwei um 90 Grad versetzten Ansichten dar, in welcher die radialen Züge einer Sclirau- ljhenfeder durch ein Gelenk aufgenommen werden, welches das freie Ende des Hauen- stiels in der Drehungsmitte der Torsions- feder mit einem Hebelarm an der rotieren den Welle wie zwei Kurbelarme verbindet.
Nach Fig. 1 ist auf der rotierenden Welle 1 ein Kurbelarm 2 befestigt, der mit dein starren Hauenstiel 3 ein Kniegelenk bildet. Das freie Ende des Hauenstiels 3 ist durch eine Feder 4 gegen den ebenfalls an der Hauenwelle ].befestigten Arm 5 abgestützt. so dass bei Überdruck auf die Hauenspitze 6 der Hauenstiel 3 um den Drehpunkt 7 in die in Fig. 2 gezeichnete Lage gebracht wird, sobald die rotierende Welle 1 mit dem Kur l,elarm 2 den Druck der Feder 4 überwin det.
Die beiden Arme 2 und 5, sowie die Verlängerung des Hauenstiels 3 und die Fe der 4 bilden dabei die Teile eines kraft- schlüssigen Gelenkparallelogramms, durch das beim Aufstossen der Hauenspitze 6 auf ein Hindernis 8 bewirkt wird (Fig. 2), dass der Kurbelarm 2 und der Hauenstiel .3 sieh einander nähern, wobei der Hauenstiel 3 zwangsläufig nach dem Drehpunkt 9 der rotierenden Welle 1 bewegt wird.
Der Kur belarm 2 gelangt also von der Stellung I der Fig. 1 in die Stellung X' in Fi.g. 2, wo bei in den Fig. 1 und 2 die Y-Achsen paral lel geblieben sind.
Der Stein 8 wird somit von seiner Unter lage gelüftet. Liegt der Stein unverrückbar fest, so wird die Haue im allgemeinen zwangsläufig über ihn hinweggehoben.
Eine notwendige Bedingung für den Ein tritt der Wirkung ist die, dass der Kurbel arm 2 um ein mehrfaches kürzer ist als die Entfernung des Drehpunktes 7 des Knie von der Hauenspitze 6, und dass sieh die Schenkel des Kniehebels 2, 3 frei aus schwingend nähern können.
Würde man den H.auenstiel selbst durch eine Torsionsfeder bilden, so ergibt sich der -Nachteil, dass derartige Torsionsfedern in Form längsspiralig gewundener Schrauben federn brechen oder sieh verzerren, wenn radiale Züge von der Nauenspitze aus auf die L;
Iingeaclise der Feder einwirken, denn derartige Fudern sind nur für reine Torsions- beanspruchungen geeignet, weil Federstahl innerhalb der gedrückten Fasern leichter er müdet als innerhalb seiner auf Zug bean spruchten Zonen. Wird nun durch radiale Züge die Druckzone zur Zugzone, so bricht die Feder.
Nach einem weiteren Teil der Erfindung wird deshalb die S,lira.ubenfeder reinen Tor- sionsbeanspru.chungen unterworfen, indem die radialen Züge durch ein Gelenk aufge nommen werden, welches das freie Ende des Hauenstiels in -der Drehungsmitte der Tor sionsfeder mit einem Hebelarm an der rotie renden \Felle wie zwei Kurbelarme ver bindet.
Die Fig. .3 stellt diese Anordnung von der Seite in Ri-litung der Längsachse der Torsionsfeder dar. und Fig. 4 zeigt dieselbe Anordnung in Vorderansicht.
Die rotierende Z' < 'elle 1 trägt den Kurbel arm 2, der im Punkt 7 mit dem Hauenstiel 3 gelenkig verbunden ist. Hauenstiel 3 und Kurbelarm 2 bilden die Arme einer Kurbel ,mit dem Ülelenk "r, das in der Drehungsmitte der Torsionsfeder 11 liegt.
Diese ist als Schraubenfeder dargestellt und ist mit. einem Windung-sende 12 am Hauenstiel 3, mit dein andern Windungsende am Kurbelarm 2 b.-- festigt. Infolgedessen ist diese Feder 11 be strebt, die beiden Kurbelarme 2 und 3 so lange in Strecklage zu halten, bis ein Wi derstand diesem Betreben entgegenwirkt und eine Knickung des Gelenkes 7 eintritt. In diesem Falle nähern sich die Enden 12 und 1 3 der Feder 11, indem sie um das Ge lenk 7 einenreibo@en beschreiben.
In ra dialer R.iehtung verwögen sie von diesem Kreisbogen nicht abzuweielien, weil das Ge lenk 7 die radialen Züge aufnimmt und nicht nachgibt, sobald zum Beispiel die Nauen- spitze 6 auf einen Stein 8 stösst und diesen in der Richtung 14 anhebt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Bodenfräse mit :tauen H.auenstielen. die an Kurbelarmen der rotierenden Welle fe- dernd ausschwingbar gelagert sind, dadureli gekennzeichnet, dass Hauenstiel und Kurbel arm ein auf zwangsläufiges Einziehen des Hauenstiels durch die rotierende Welle ab zielendes Kniegelenk bilden, so dass bei Über schreitung eines gewissen Druckes an der Hauenspitze durch den Kurbelarm der Hauenstiel zwangsläufig über Hindernisse hinweggehoben, bezw. das Hindernis von seiner Unterlage gelüftet wird.UNTERANSPRÜCHE: 1. Bodenfräse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Nauenstiels durch eine Feder gegen den ebenfalls an der rotierenden Welle be festigten Arm abgestützt ist. z. Bodenfräse na < sh Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der auf der rotierenden Welle ausser dem Kurbelarm noch befestigte zweite Arm mit dem Hauenstiel und der Feder ein kraftschlüssiges Gelenkparallelogramm bildet.ä. Bodenfräse nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass der Kurbelarm um ein mehrfaches kürzer ist als die Entfernung des Dreh punktes des Kniegelenkes von.-der Nauen- spitze. 4.Bodenfräse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Nauenstiels in der Drehungsmitte einer Torsionsfeder gelenkig mit dem Kurbel arm der rotierenden Welle verbunden ist, welche Torsionsfeder einerseits am Nauen- stiel, anderseits am Kurbelarm befestigt ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE111941X | 1923-12-29 | ||
| DE100324X | 1924-03-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH111941A true CH111941A (de) | 1925-09-16 |
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ID=25750324
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH111941D CH111941A (de) | 1923-12-29 | 1924-12-24 | Bodenfräse mit starren Hauenstielen, die an Kurbelarmen der rotierenden Welle federnd ausschwingbar gelagert sind. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH111941A (de) |
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1924
- 1924-12-24 CH CH111941D patent/CH111941A/de unknown
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