CH111973A - Unterfadenvorrichtung für Nähmaschinen. - Google Patents

Unterfadenvorrichtung für Nähmaschinen.

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CH111973A
CH111973A CH111973DA CH111973A CH 111973 A CH111973 A CH 111973A CH 111973D A CH111973D A CH 111973DA CH 111973 A CH111973 A CH 111973A
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CH
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Angst Emil
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Angst Emil
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/22Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines with spool-size bobbin for lower thread

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


      Unterfadenvorrichtung    für Nähmaschinen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Unterfadenvorrichtung    für Nähmaschi  nen, bei welcher Fadenspulen von grosser  Fadenaufnahmefähigkeit verwendet werden  können. Diese     Unterfadenvorrichtung    besitzt  ein am Maschinengestell zu befestigendes Ge  häuse, in welchem ein     Spulengehäuse    aus  wechselbar gelagert und gegen Verdrehung  gesichert ist, und ferner der Fadengreifer  drehbar, in einer Ringnute, des Gehäuses ge  führt, lagert, welch letzterer durch einen auf  der zu seiner Bewegung dienenden Welle be  festigten     Mitnehmer-    um das     Spulengehäuse     herum bewegt wird,

   wobei das     Spulengehäuse     zweiteilig ist und im Zentrum einen Stift  besitzt, auf welchen -eine Fadenspule dreh  bar und auswechselbar aufzustecken ist.  



  Es können in dieser Vorrichtung dünn  wandige, billige Fadenspulen verwendet wer  den, die sich bei grosser Fadenaufnahmefähig  keit dazu eignen,     bewickelt    in den Handel  gebracht zu werden, wodurch das Aufspulen  des Unterfadens durch den Verbraucher selbst  dahinfallen könnte. Dieses zeitraubende,  lästige Aufspulen des Unterfadens auf die       üblichen    Spulen beim Nähen ist schon längst    als ein grosses Übel an den modernen, sonst  in alle Einzelteile aufs beste ausgebauten  Maschinen empfunden worden Namentlich in  der     Konfektionsbranclhe    tritt dieser Übel  stand überaus stark zutage, derart, dass das  Bedürfnis, dieses unrationelle Aufspulen des  Unterfadens auf die üblichen Spulen ver  meiden zu können, verständlich ist.  



  Die     Unterfadenvorrichtung    gemäss der  Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung in  einer beispielsweisen Ausführungsform ver  anschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt-eine Rückansicht der Unter  fadenvorrichtung;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach der Linie     A-ss     der     Fig.    1;       Fig.    3 stellt einen Grundriss zu     Fig.    1  dar;       Fig.    4 ist ein Schnitt nach der Linie     C-D     von     Fig:    1;       Fig.    5 zeigt eine Fadenspule mit Faden  spulgehäuse;

         Fig.    -6 und' 7 veranschaulichen Teile des  Erfindungsgegenstandes in perspektivischen       Darstellungen.         1     bezeichnet    ein zweiteiliges Blechgehäuse,  welches mit einer Nase 2 versehen ist und  welches Blechgehäuse zur Aufnahme einer  Fadenspule 3 dient. Letztere wird am vor  teilhaftesten aus Blech oder irgend einem an  dern dünnwandigen Material hergestellt und  besitzt zwei Scheibenwände 4, 5, die durch  eine Hülse 6 miteinander starr verbunden  sind. Durch einen Schlitz 8 des Blech  gehäuses 1 wird der Faden     J7    der Spule 3  entnommen.

   Zur Lagerung der Spule 3 im  Gehäuse 1 dient ein Stift 9, der in die Hülse 6  zu liegen kommt, wobei die Spule 3 drehbar  auf diesem Stift, der im Gehäuse 1 festsitzt,  und auswechselbar angeordnet ist.  



  Zur Aufnahme des     Spulengehäuses    1 ist  ein Gehäuse 10 vorgesehen, welches mittelst  eines Flansches am Gestell der Maschine be  festigt wird. An dieses Gehäuse 10 ist ein  Klappdeckel 11 angehängt, und zwar mittelst  eines     Scharnierteils    12 und zugehörigen Stif  tes 13. Mittelst einer am Gehäuse befestig  ten Blattfeder 14 wird der Klappdeckel 11  in der Schliessstellung gemäss     Fig.    1 bis 4  gesichert und auch in der     Offenstellung.     Ein     ringartiger    Vorsprung 15 des Deckels 11  reicht bis an die Rotationsbahn eines Grei  fers 16.

   In diesem Vorsprung 15 ist eine       Ausnehmung    17 vorgesehen, in welche die  Nase 2 des     Spulengehäuses    1 zu liegen kommt,  derart, dass letztere gegen Verdrehung im  Gehäuse 10 gesichert ist.  



  Eine im Gehäuse 10 vorgesehene Ring  nute 18 dient zur Führung des vorerwähnten  Greifers 16, der halbkreisförmig gestaltet  und     einerends    mit einer Spitze 19 versehen  ist, die auf an sich bekannte Art und Weise  die Schlaufe des Oberfadens auffängt, um  diese um das     Spulengehäuse    1 herum zu be  wegen, derart, dass der Nadelfaden durch den  Unterfaden abgebunden wird. Der Greifer 16  wird durch einen     Mitnehmer    20 im Gehäuse  10 rotierend bewegt.

   Dieser     Mitnehmer    20       sitzt.    fest auf der zur Bewegung des Greifers  dienenden Welle a der Nähmaschine und ragt  mit einem Flansch 21 derart in die Bahn des  Greifers 16, dass die Enden dieses Flansches  abwechselnd an die Enden des Greifers an-    liegen, somit eine der'     Schleiferidurchgang    er  möglichende, lose Verbindung zwischen Mit  riehmer und Greifer besteht. Eine in dem  Gehäuse 10 angeordnete Öffnung ermöglicht  das Einführen der Nadel ins erstere, welcher  Vorgang zur Bildung der Fadenschlaufe.  beziehungsweise zum Erfassen der letzteren  durch den Greifer 16 erforderlich ist.

   Die  beiden     Spulengehäuseteile    sind lösbar     anein-          andergesteckt.    Ein an dem einen Teil sit  zender, in eine     R.andausnehmung    des andern  Teils greifender Stift 22 verhindert ein Ver  drehen der beiden Teile gegeneinander. Ein  auf dem     Spulengehäuse    1 befestigtes Feder  ehen 23, welches über dein Austrittsschlitz 8  des     ITnterfadens    angeordnet ist, wirkt als  Fadenbremse für den Unterfaden, was be  kanntlich nötig ist, um eine gute Nähbildung  zu erzielen.

   In diesem     Federchen    23 ist       einerends    ein- Einschnitt vorgesehen. in wel  chem der Faden geführt wird, derart,     dass     dieser beim Verlassen des     Spulengehäuses    1  zwischen der Aussenwandung des letzteren  und der Feder 23 durchgeht und dann durch  den Einschnitt des letzteren aufwärts     bewegt     wird.    Beim Ablaufen des Unterfadens ist  weiter nichts zu tun, als den Klappdeckel  11. gemäss     Fig.    6 abwärts zu klappen, das       Spulengehäuse    herauszunehmen und zu öff  nen.

   Die leere     Fadünspule    3 wird vom Stift 9       abgehoben    und eine neue Spule auf letzteren  gesetzt, wonach alsdann nach Wiedereinsetzen  des     Spulengehä.uses    der Deckel 11 zurück in  die Arbeitsstellung geklappt wird. Dies ist  eine Manipulation, die zirka eine Minute  erfordert, wonach nach diesem sehr kurzen  Unterbruch der Arbeit diese wieder von neuem       aufgenommen    werden kann.    Während des     Nähens    rotiert nur der       Mitnehmer    20 mit dem Greifer 16.

   Das       Spulengehäuse    wird, wie bereits erwähnt,  von der Nase 2, die in der     Ausnehmung    17  des Deckels 11 liegt, am     Mitdrehen    verhin  dert. Die Fadenspule 3 dreht sich auf dem  Stifte 9 so rasch, wie es der Fadenabzug er  fordert, welcher Faden     aber    immer durch das      Federehen 23 leicht gespannt gehalten wird.  Ein neben der Spitze 19 des Greifers 16 an  geordneter Längsschlitz 24, in     Fig.    2 und 6  sichtbar, gestattet der Nadel den erforder  lichen Weg zur Bildung der Fadenschlaufe.  



  Die beschriebene     Unterfadenvorrichtung     kann mit Leichtigkeit in bereits bestehende  Maschinen eingebaut werden. Für die Faden  spulen ist bei der dargestellten Vorrichtung  ein verhältnismässig grosser Raum vorhanden,  so dass Fadenspulen von verhältnismässig  grosser Fadenaufnahmefähigkeit verwendet  werden können. Je nach der Fadennummer  wird die auf der Fadenspule     unterbringbare     Fadenlänge selbstverständlich verschieden sein.

    Solche Spulen können gerade vom Faden  fabrikanten mit verschiedenen Fadenquali  täten und     -fa.rben    gewickelt und in den Han  del gebracht werden, so dass dann dem Schnei  der die Möglichkeit geboten ist, die gewünsch  ten bewickelten Fadenspulen anschaffen zu  können, welche sehr rasch, ohne jegliches  Umspulen im     Spulengehäuse        bezw.    Gehäuse  1.0 auswechselbar untergebracht werden kön  nen. Da die Fadenspulen auch als Oberfaden  spulen brauchbar sind, kann dann von der  Anschaffung der üblichen     Holzfadenspulen     abgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Unterfadenvorrichtung für Nähmaschinen. bestimmt für Fadenspulen von grosser Auf nahmefähigkeit, gekennzeichnet durch ein am Maschinengestell zu befestigendes Ge häuse, in welchem ein Spulengehäuse aus wechselbar gelagert und gegen Verdrehung gesichert ist, und ferner der Fadengreifer drehbar, in einer Ringnute des Gehäuses ge führt, lagert, welch letzterer durch einen auf der zu seiner Bewegung dienenden Welle befestigten Mitnehmer um das Spulengehäuse herumbewegt wird, wobei das Spulengehäuse zweiteilig ist und im Zentrum einen Stift besitzt, auf welchen eine Fadenspule drehbar und auswechselbar aufzustecken ist.
    UNTERANSPR-UCHE 1. Unterfadenvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Spulengehäuse am einen Teil zwecks Si cherung gegen Verdrehung eine Nase auf weist, während der andere Teil eine als Fadenbremse wirkende Blattfeder besitzt.
    2. Unterfadenvorrichtnng nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermöglichung der Herausnahrne des Spulengehäuses zwecks Auswechselns der Fadenspule ein Klapp deckel am Gehäuse angelenkt ist, welcher eine Ausnehmung zur Aufnahme der Nase des Spulengehäuses aufweist. 3. Unterfadenvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer halbkreisförmig gestaltet und neben seiner Spitze ein Längsschlitz vor gesehen ist, welcher der Nadel Spiel ge währt.
    4-. Unterfadenvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, wie in der Zeichnung dargestellt und in bezug darauf beschrieben.
CH111973D 1924-11-04 1924-11-04 Unterfadenvorrichtung für Nähmaschinen. CH111973A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2761402A (en) * 1953-08-27 1956-09-04 Singer Mfg Co Loop-takers for sewing machines
WO1997037075A1 (en) * 1996-03-29 1997-10-09 Cordini, Bruno Sewing machine and method for machine sewing
DE102006009966A1 (de) * 2006-03-03 2007-09-06 Dürkopp Adler AG Fadenwickelgehäuse zum Einsatz in eine Gehäuseaufnahme eines um eine vertikale Achse drehbaren Greiferkörpers einer Nähmaschine

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