CH112011A - Röntgenblende. - Google Patents

Röntgenblende.

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CH112011A
CH112011A CH112011DA CH112011A CH 112011 A CH112011 A CH 112011A CH 112011D A CH112011D A CH 112011DA CH 112011 A CH112011 A CH 112011A
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Rudolf Dr Mannl
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Rudolf Dr Mannl
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  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

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  Röntgenblende.    Gegenstand der Erfindung ist eine Blende  für die Röntgenuntersuchung, welche zwi  schen den zu     durchleuchtenden    Körper und  den Leuchtschirm     bezw.    die photographische  Platte     eingesehaltet    wird und den Zweck hat,  die sogenannte seitliche     Sekundärstrahlung     .des Körpers, welche das Bild verschleiert,  nach Möglichkeit abzufangen.  



  Die Erfindung baut auf der bekannten  Blende auf, welche aus einem aus Lamellen  gebildeten Sterne besteht und     bezweckt    eine  solche Konstruktion .der Blende, dass der das  Bild störende Mittelpunkt des Lamellen  systems nicht nur ausserhalb des Leucht  schirmes fällt, sondern auch die Konvergenz  der einzelnen Sektorenteile zueinander so ge  ring ist, dass sie nicht mehr störend wirkt.  Eine solche Blende ist daher auf ihrer gan  zen Fläche in     gleichem    Grade wirkend, d. h.  sie schützt gegen     Sekundärs\rahlung    gleich  mässig.  



  In den Zeichnungen ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt, und zwar       zeigt        Fig.    1 eine Vorderansicht der Blende  (die     Lichtquelle    - der Brennpunkt - ist    in einer vor der Zeichenfläche im Mittel  punkt der Blende errichteten Senkrechten lie  gend gedacht),     Fig.    2 einen Schnitt nach       x-.x    der     Fig.    1, und die     Fig.    3, 4 und 5  stellen die bisherige und die neue Blende in  der Gebrauchslage dar.  



  Erfindungsgemäss wird aus einem ideal  gedachten     Lamellenrade    1     (Fig.    4 in ge  strichelten Linien gezeichnet) ein     exzentrisch     liegender Teil als     herausgeschnitten    betrach  tet und als Blende verwendet. Bei dieser  Blende 2 entfällt offensichtlich der das Bild  störende Mittelpunkt 3     (Fig.    3), was bereits  einen erheblichen Vorteil bildet.  



  Es besteht jedoch der Übelstand, dass für  die Handhabung (Zentrierung) nicht die na  türliche     Achse    der Blende, d. h. die in ihrem       Mittelpunkt    errichtete Senkrechte massgebend  ist, sondern die zu ihr parallellaufende Achse  des     gedachten        Lamellensystems.    Bei der  Handhabung würde sich .daraus ein scheinbar       unnatürlicher    Neigungswinkel der Blende  gegen das Objekt ergeben     (Fig.    4).

   Dieser  Neigungswinkel hätte entweder eine Ver  zeichnung der auf den Leuchtschirm oder die      photographische Platte projizierten Bilder  zur Folge, oder er brächte, wenn er durch       Verdrehung    der entsprechend weit     abgerücl:-          teil    Projektionsfläche     ausgeglichen    wird, eine  unerwünschte Vergrösserung und Licht  schwäche der Bilder mit sich.

   Statt nun durch  eine     Verdrehung        cler    Projektionsebene die  störende Neigung der Blende auszugleichen,  wird der die Blende aus dem     Fäeherracl    er  zeugende Schnitt gegen die Achse desselben  geneigt, und zwar um denselben Winkel,     wel-          cllen    diese mit der Horizontalen (dem     Ge-          brauchsstrahl)        einschliesst.    Die er     findiings-          gemässe    Röntgenblende stellt also nicht     nur     einen     exzentrischen    Ausschnitt aus einem  Fächerrad     (Lamellensystem)

      dar, sondern  einen gegen die Achse desselben geneigten  Ausschnitt. Hierdurch ergibt sich folgendes:  Die Lamellen der Blende 2     konvergieren     gegen die Achse des ideal gedachten     Lamel-          lenrades.    Sie konvergieren aber auch gegen       einen    Punkt 4     (Fig.    2) der horizontalen.  auf den Brennpunkt 5     (Fig.    4) zielenden  Achse der Blende 2. Dadurch erzielt man  eine zweifache Konvergenz der Lamellen.

    Einmal gegen den Mittelpunkt des ideal ge  dachten     Lamel.lenra@des    und einmal gegen       einen    vor der Blende     liegenden,    beispiels  weise mit dem Brennpunkt     zusammenfallen-          den    Punkt.

   Die zuletzt     genannte    Konvergenz       'Vermeidet    den störenden     Neigungswinkel    der  Blende gegen das     Objekt        (Fig.    4), der sich       dadureli    ergeben müsste, dass die Achse<B>6</B> des    ideal     gedachten        Lamellensystems        auf    den  Brennpunkt zielen     inuss    und der     um    so mehr  zur Geltung     käme,    je grösser der Durchmes  ser     des    ideal     gedachten        Lamellenrades    ist.

    Die     Vermeidung    der geneigten Lage der  Blende schliesst aber auch den Nachteil ver  zeichneter oder allzu lichtschwacher und ver  grösserter Bilder     aus.    Die neue Blende wird  also in der     gebräli(@lilichen    Entfernung vom       Röhrenmittelpunkt    bei     @eiiltrecliter    Lage zum  horizontalen     Hauptstrahl    zentriert werden       können.    Die     Verschiebungen,    welche mit der  Blende während einer Untersuchung- vorge  nommen werden     müssen,

      bedingen dann nur  geringfügige und die Handlichkeit des In  strumentes nicht     beeinträchtigende    \     einrungs-          winkel    der Blende.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Röntgenblende. dadurch gekennzeichnet, dass sie mit geometrischer Umrissforin exzen trisch aus der Fläche des bekannten Lamel- lenrades licrausgesehnitten ist.
    UNTERANSPRUCH Röntgenblende nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ihre Ebene zur Ebene des ursprünglichen Lamellenrades in einem Winkel geneigt ist, der um so grösser ist, je näher die Blende bei Benützung der Strahlenquelle liegt.
CH112011D 1923-12-24 1924-12-24 Röntgenblende. CH112011A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CS112011X 1923-12-24

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CH112011A true CH112011A (de) 1925-10-01

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ID=5448970

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CH112011D CH112011A (de) 1923-12-24 1924-12-24 Röntgenblende.

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