CH112093A - Einrichtung zum Entlüften von Quecksilberdampfgleichrichtern. - Google Patents

Einrichtung zum Entlüften von Quecksilberdampfgleichrichtern.

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CH112093A
CH112093A CH112093DA CH112093A CH 112093 A CH112093 A CH 112093A CH 112093D A CH112093D A CH 112093DA CH 112093 A CH112093 A CH 112093A
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CH
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pump
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mercury vapor
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mercury
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
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Description


  Einrichtung zum Entlüften von     quecksilberdxmpfgleichrichtern.       Zum Entlüften von Quecksilberdampf  gleichrichtern dienen Luftpumpen, welche  nach Art mechanisch betriebener Pumpen  oder als     Queeksilberdampfstrahlpumpen    aus  geführt sind. Die mechanisch betriebenen  Pumpen werden meist zur Erzielung eines       Vorvakuums,    die     Quecksilberdampfstrahl-          pumpen    zur Erzielung eines Hochvakuums  verwendet. Die letztgenannten sind mit  dem     Gleiehrichtergefäss    unmittelbar durch  eine Rohrleitung verbunden und entziehen  dem     Gleichrichtergefäss    die noch vorhandene  Luft.

   Ihre     Wirkung    wird aber durch den  Widerstand     beeinträchtigt,    welchen die     Rohr-          Ieitung    dem Luftstrom entgegensetzt, und so       liüngt    die Güte des Vakuums auch teilweise  von der Länge und dem Querschnitt des Zu  führungsrohres der Luft vom Gleichrichter  zur Pumpe ab.

   Um die     Pumpwirkung    zu ver  stärken, hat man nun bereits die Dampf  s     s        tralilpumpe        dicht        neben        dem        Gleiehrichter-          gefäss    angeordnet und sie sogar mit diesem  konstruktiv vereinigt.

   Aber abgesehen davon,       da.ss    das     Nebeneinandersetzen    dieser beiden       Einriehtungen    die Zugänglichkeit der ver-         schiedenen    Teile erschwert, muss für das Luft  zuführungsrohr doch ein grösseres Rohrstück  verwendet werden, weil die Pumpe die Luft  aus dem oberhalb des Gleichrichters befind  lichen Kühldom absaugt. Der beabsichtigte  Zweck wird durch das     Nebeneinandersetzen     der beiden Einrichtungen daher nur unvoll  kommen erreicht.  



  Es ist nun Gegenstand der Erfindung  eine Einrichtung zum Entlüften von     Queck-          silberdampfgleichrichtern,    bestehend aus einer  mit dem     Gleichrichtergefäss    zusammen  gebauten     Quecksilberdampfpumpe,    bei wel  cher die     Quecksilberdampfpumpe    unmittel  bar auf den Zylinder des Gleichrichters auf  gesetzt ist.

   Diese Anordnung hat den grossen  Vorteil, dass die Reibungswiderstände der  Rohrzuführung ganz vermieden sind, indem  es nun möglich ist, die Luft vom     Gleich-          rchter    in die Pumpe durch eine     Einström-          düse    gelangen zu lassen, welche die Decke  des     Gleichriehterzylinders    durchdringt und  die in die Pumpe strömende Luft vorkühlt.  



  Die Erfindung sei anhand des Ausfüh  rungsbeispiels der Figur näher erläutert.      In der Figur bedeutet:       G   <I>(las</I>     Gleichrichtergefä,ss,          jt,    die Anode,       Ir    die Kathode,  ein Führungsrohr für den aufsteigen  den Quecksilberdampf,  (I die auf den Deckel des Gleichrichters       ;

  aufgesetzte        Dampfstrahl-Hochvakuumpumpe,     a. deren Kühlmantel,  die Kühlflüssigkeit,  o das zur     Vorvakuumpumpe    gehende     Ab-          augrohr,          li.    die     Heizvorrichtung    für die     Hoch-          akizumpumpe,     e das durch     1r,    geheizte Quecksilber der  Pumpe,  j' ein Überlauf für das     Quecksilber.     



       W?.    ist ein über der Kathode     befindlicher     Dom im Innern des Gleichrichters, welcher       durch    die Düse     c    mit dem Zylinderraum der  Pumpe d in Verbindung steht. Die Düse     e.     wie auch der Dom in, werden durch die K     ühl-          flüssigkeit        l    gekühlt, so     da.ss    die Luft, welche  aus dem Gleichrichter durch den Dom und  die Düse strömt, im gekühlten Zustande in  die Pumpe gelangt, was für die Wirksamkeit  der Pumpe von grosser Bedeutung ist.

   Die       Einströmdüse    für die Luft ist von dem zum       Betrieb    der Pumpe dienenden, geheizten       tuecl;silberbad    ringförmig umgeben, so     dass          auch    der aufsteigende Quecksilberdampf die       Düse    ringförmig umschliesst.

   Die Heizung       des    Bades erfolgt hierbei von der Mantel  fläche des Pumpenkörpers her durch beson  dere Heizkörper.     Hierdurch    ist man     unab-          li        ä.ngig    von der Heizung, welche sich als  Folge der Erwärmung des Gleichrichters     er-          1111t,    die ihrerseits von dem Grad der     Gleich-          richterbelastung    abhängt.

   Der Einfluss dieser  Wärme auf den Gang der Pumpe ist aus  diesem Grunde sogar nicht erwünscht, und  die Kühleinrichtung in Dom und Düse soll  möglichst zur vollkommenen Kondensation  der aus dem Rohr     i,        aufsteigenden        Quech-          silberdämpfe    ausreichen. Da nun aber anzu  nehmen ist, dass dennoch diese Quecksilber  dämpfe in den Pumpenraum gelangen und  die dort vorhandene Quecksilbermenge ver-         grössern,    ist. durch den Überlauf     j    dafür     ge-          .,orgt,    dass der     Übersehuss    an Quecksilber  wieder nach der Kathode abfliesst.

   Die Vor  teile des unmittelbaren Zusammenbaues von  Pumpe und Gleichrichter sind demnach:  1. Hoher Wirkungsgrad der Pumpe, weil  der     Reibungsverhist    der Luft im     Zuführungs-          i-ohr    fortfällt,  2. Ersparnis     ;in        Grundfläche    für die Auf  stellung der Pumpe,       ;3.        11Teeliani@clie    Vereinigung     voll    Pumpe  und     Gleichrichter    zu einem     lconsiruktiveii          Cranzen.     



  Auch die Ausführung der Quecksilber  dampf-Strahlpumpe ist wegen der innern  zentralen Zuführung der Luft ganz besonders  vorteilhaft, weil dadurch eine vollkommene       Symmetrie    in Bezug auf die Mischung von  Luft und Dampf, wie auch in bezug auf Er  wärmung und     Abkühlung    des     Quecksilbers          gegeniibei#    der seitlichen     Luftzuführung    er  reicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Entlüften von Queck- ,41berdampfgleichrichtern, bestehend aus einer mit dem zylindrischen Gleichrichter gefäss zusammengebauten Quecksilberdampf pumpe, dadurch gekennzeichnet. dass die Luft vom Gleichrichter in die unmittelbar auf den Zylinder des Gleichrichters aufgesetzte Pumpe durch eine Einströmdüse gelangt, wel che die Decke des Gleichrichterzylinders durchdringt und die in die Pumpe strömende Luft vorkühlt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass sich im Innern des Gleichrichters unterhalb der Pumpe ein doppelwandig ausgeführter, nach un ten offener, wassergekühlter Dom befindet, welcher zur Kondensation des durch ein über der Kathode befindliches Führungs rohr in ihn hineingeleiteten Quecksilber dampfes dient. ?. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, (lass die Einström- düse für die Luft von dem zum Betrieb der Pumpe dienenden, geheizten Queck silberbad ringförmig umgeben ist, so da.ss auch der aufsteigende Quecksilberdampf die Düse ringförmig umschliesst, wobei die Heizung des Bades von der Mantelfläche des Pumpenkörpers her durch besondere Heizkörper erfolgt.
CH112093D 1923-10-29 1924-10-23 Einrichtung zum Entlüften von Quecksilberdampfgleichrichtern. CH112093A (de)

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