Notorisch betriebene Bremse. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Bremsen bewegter Massen, oder zur Verhütung des Eintrittes einer un- beabsichtigten: Bewegung derselben in Be trieben, in denen mehrere Ursachen eine Ge fahr für die betreffende Masse herbeiführen können. , .
Bei den im Bergbau verwendeten grossen Fördermaschinen kann zum Beispiel dar Um stand, da3ein Förderkorb über die Endsta- tion oder überhaupt über einen bestimmten 'X#@'egpunkt hinausfährt, eine solche Gefahr bilden.
Eine andere Gefahr bildet das Aus bleiben der Druckluft, wenn die Bremse ge wöhnlich durch Druckluft betrieben wird. Fernere Gefahrursachen sind das Mer- schreiten des für den Leana,rdstromkreis fest- gelegt-,en Maximalstromes, das Ausbleibender Erregerspannung, das Sinken des. Erreger stromes des Gieichstromfördermotors, ferner das Ausbleiben des Drehstromes bei Dreh- stromfö rdermotoren.
Es ist nun bereits bekannt geworden, mehrere Gefahruxsajehen auf ein gemein- schaftliches Glied', zum Beispiel auf einen Bremselektromag eteü einwirken zu lassen. Bei der bekannten Anordnung wird aber im Gefa.hrf alle stets nur die Sicherheitsbremse, das heisst eine nicht versagende Kraft, aus- beIöst.
Die Erfindung geht dagegen von: der. Er kenntnis aus. dass man in allen. den Fällen-, wo die Ma.növrierbremse, das heisst im allge meinen eine Kraft, die versagen kann, noch betriebsfähig ist, und .die Gefahrursache ir gendwo anders- liegt, eine günstigere Brems wirkung in kürzester Zeit und' mit den ge ringsten Massenwirkungen durch -die Ma.- növrierbremse selbst erzielen kann.
Liegt die Gefahrursache dagegen in der Manövrier bremse, oder tritt sie daran während ihres Arbeitens auf, so übernimmt die Sicherheits bremse die Bremsleistung,.
Nach der Erfindung werden fliese Vor teile dadurch erreicht, dass: das von den- ver- e lenen Gefahrursaehen auszulösende ge <I>s</I> hiec meinscha.ftliehe Glied die.
beiden Bremskräfte parallel auslöst, - - , - - - - , In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele für die Erfindhlng schematisch .dargestellt. Bei den Beispielen nach den Pig. 1 und 2 bildet eine drehbar belagerte Welle (las vorerwähnte gemein- schaftliehe Glied, während bei deal Ausfüh- rungsbeis.pielen nach den Fig. 3 his 6 eine längsverschiebbare Stande das Glied; bildet;
die Fig. 4 zeigt. Ergänzungen zu der Fig. 3 und von diesen nur so viel, als zum Ver ständnis des. baulichen Zusammenhanges not wendig ist.; .die Fig. 5 und 6 stellen eine Ab änderung des in der Fig. 4 gegebenen Aus führungsbeispiels dar. Alle sechs Figuren beziehen sich auf eine gewöhnlich durch Druckluft, im Gefahrfalle aber durch ein Gewicht :angezogene Bremse; Fig. 7 gibt eine Einzelheit wieder. .
M<B>-</B> it dem Bremshebel 1 Ti-' 1) ist durch denn Bolzen 2 der Kolben 3 verbunden, der durch Druckluft in seinem Zylinder 4 auf wärts bewegt werden kann. Durch den Bol zen 5 ist. mit dem Hebel 1 eine Stange 6 ver bunden, die einen Kolben 7 trägt, an dem ein Bremsgewicht 8 hängt. Der Kolben kann sich in dem Zylinder 9 bewegen; die Kolben stange 7' geht luftdicht durch die Buchse 10. Durch den: Bolzen 11 ist mit dem Hebel 1 eine Stange 12 verbunden, die zur Bewegv.ng der Hebel dient, an denen die Bremsklötze der Fördermaschine sitzen.
Die beiden Zy linder 4 und 9 sind. auf einer in der Zeich- liung nur angedeuteten Grundplatte 13 be- fes¯Eigt, so dass sie keine achsiale Bewegung machen können; die Grundplatte ruht auf einem festen, ebenfalls nicht dargestellten Fundament. Der Druckregler 14 ist von be kannter Bauart; er enthält einen d'ürch die Stange 15 achsial verstellbaren. Steuerschie ber.
Wenn die- Stange 15 die in Fig. 1 dar gestellte Lage hat, so stellt der Steuerschie ber eine Verbindung zwischen dem Innern des Zylinders 4 und der Aussenluft. her. Die Pfeile 115 deuten die Bewegungsrichtung an, die die unter dem- Kolben 3 befindliche Druckluft hat, wenn der Steuerschieber auf Auspuff eingestellt wird. Die Druckluft. wird durch (las Rohr 16 zugeführt; sie -e- langt durch das Rohr 17 in den Druckregler 14 und dureh ein Rohr 74 unter den Kolben 3.
Der Hahn 18 ist, -wie durch den einge zeichneten Pfeil angedeutet werden soll, so eingestellt, dass die Druckluft durch ihn zum Zylinder 9 strömen kann, die Auspufföff nung 19 des Ha.lincs also geschlossen ist.
Das eingangs er riilinte Glied, auf wel ches jede der Gefa.hrursachen einwirken kann, wird bei diesem Ausführungsbeispiel durch eine Welle 20 gebildet. die in Lagern 21 ruht. Auf dieser Welle sind die beiden Stützhebel 2? und 22'. der Gewichtshebel 24. der Kraftangriffshebel 25 und der zur Wei- terleitung der der Welle 20 erteilten Bewe gung dienenden Hebel 26 unbe-,vegbar befe stigt.
Die Bremse ist mit zwei Handhebeln 31 und<B>8</B> ausgerüstet, deren Drehachsen 29 von dem gemeinschaftlichen Bock 30 gehal ten werden; S ist der Sieherheitsbremsliebel, =J der blanövrierbremshebel. Der letzter:, Hebel ist durch eine Stange 27 mit. @ineni zweiarmigen Hebel 28 verbunden. Dieser ist mit der schon erwiihnten Schieberstange 15 des Druckreglers 14 durch den Bolzen 28' drehbar verbunden.
Der Siehei@lieitsbremsheb-el S ist durch eine Schubstange 33 mit einer Stange 34<B>"e-</B> <B>n</B> verbunden. In den Schlitz 34' greift ein Zapfen ain. Ende des Heixl26 ein, wüli- rend in den Schlitz 34\ ein Zapfen am Ende eines Hebels 35 eingreift. der fest auf einer Welle 36 sitzt.
Auf dieser Welle sitzen fer- n,er der Gewielitsliebel 37 und! der llitnell- merliebel 38 fest. Der Gewichtshebel 39 sitzt lose auf der Welle 36; er ist durch die Stange 40 mit d'em Hebel des Hahnes 18 und durch eine zweite Stange mit. .dem Hebel 41 eines Schailters 42 verbunden. Mit dem. abwiiris gerichteten Arin des Hebels 41 ist der Kol ben einer Bremse 43 verbunden.
Die Bremse 1, 3, 7, 8 ist im Ruhezu- stande dargestellt; daher liegen die Hebel<B>37</B> und 39 gegen die Stirnflä.eh-en der Flegel ?3 und 221 an. Der Hebel 26 liegt, gegen einen festen Anschlag 44 an. An dein Bremshebel 1 sitzt ein Stift 45. An diesem hängt: mit- telst ihres Schlitzes 46 die Stange 47, die ein Gewicht 48 trägt und am untern Ende einen Schlitz 49 hat. In diesen Schlitz greift ein in der Zeichnung ohne weiteres erkennbarer Stift, der an dem Hebel 25 festsitzt..
Durch die Gabel des Hebels 25 geht die Stange 50, die am untern Ende ein Gewicht 51 und' am obern Ende den Anker 52 eines Elektromag netes 53 trägt. Die Wicklung dieses Elek tromagnetes wird von dem. Bock 54 getragen. In einem gewissen Abstands oberhalb der Gabel des Hebels 25 sitzt, ein Bund: 55 an der Stange 50 fest. An dieser Stange sitzt ferner ein. in der Zeichnung ohne weiteres erkennbarer Querstift, der in den Schlitz eines. Hebels. 56 eingreift.
Dieser Hebel und ein als Riegel wirkender Hebel 57 sitzen fest auf der Welle 58, die in dem Lager 59 ruht. Dasi freie Ende,des Hebels 5 7 kann zu einem weiter unten angegebenen Zweck hinter die Nase 662 .der Stange 27 greifen, sobald. der Manövrierhehel M aus der in der Fig. 1 an gegebenen Ruhelage in die punktierte Stel lung I gebracht worden ist.
Über einen in der Zeichnung sichtbaren. seitlichen Griff 26a des Hebels 26 greift ein Haken 62 an dem einen Ende einer Stange 68, deren anderes Ende mit dem Arm 632 eines dreiarmigen Hebels 631, 632, 633 drehbar verbunden ist. Die Achse des Hebels wird von dem Bock 64 gehalten. Der Arm 631 trägt. eine Rolle 65,, die dazu bestimmt ist., mit dem Daumen 166 der Teufenzeigerscheibe 67 zusammenzu- a rbeiten.
Die Stange 68 hat einen Schlitz 69. in den ein Stift am untern Ende einer Stange 70 eingreift. Dieser Eingriff ist so lose, da.ss die Stange -68 sich verschieben kann, ahne dass die Stange 70 mitschwingt.
Diese .Stange hängt mittelst eines langen Schlitzes an einem Querstift des Hebels 351, der mit dem Hebel 35 aus einem Stück besteht, Mit dem Manövrierhebel ist noch durch die geschlitzte Stange 701 der Hebel 71 eines Schalters 72 und mit dem hintern Ende dei Stange 15 des Dimckreglers 14 der geschlitzte Hebel 73, eines, Schalters 741 verbunden. Die Ausführungsform nach I"ig. 1 'be- zieht sich beispielsweise auf eine -Förder maschine mit Leonardantrieb;
sie arbeitet wie folgt: Gew öhnlith wird mit dem. Manövrier- liebel M gearbeitet, und, zwar deshalb, weil nicht immer der höchste Bremsdruck notwen dig ist. Man kann aber mitteilst des Manö- vrierhebels M auch den höchsten.
Bremsdruck ausüben, wenn der vorgeschriebene Mindest druck in der Leitung 16 herrscht. Der Hebel 3f wird dann in die Stellung I gebracht, in ,der der Druckregler 14 ganz offen; ist.
Dieser Druckregler ist, was bekannt ist, befähigt, unter dem Kolben 3 einen. Druck herzu stellen, der in einem bestimmten Verhältnis zu dem in der Zuleitung 16 herrschenden Druck steht, und: zwar genau entsprechend dem Verhältnis des. Weges, clen der Hebel M zu durchlaufen hat., von Bier gezeichneten Nullstellung bis, zur Stellung I. Wird! also.
der Hebel M in Richtung des Pfeils 173 be wegt, so gelangt Druckluft durch die Leitun gen 17 und 74 in den Zylinder 4 und. die Bremse wird angezogen. Der Kolben 7 befindet sich, solange der vorgeschriebene Druck in -der Leitung 16 herrscht und, der Hahn 18, was gewöhnlich der Fall ist, offen ist, in der höchsten Stel= . lang;<B>um</B> dies- anzudeuten, ist in der Fig. 1 ein Bund 75 an der Stange 71 -vorgesehen, der sich gegen die Stopfbuchse 10 anlegt.
Sinkt der Druck in der Leitung 16, während der Regler 14 auf Auspuff, also der Hebel JI in der Nullstellung steht, durch irgend welche Ursachen: so, weit. da:ss mittelst des Kolbens 7 die an diesem angreifenden Massen 8, 48, 1 und: s,oi weiter in der, ge zeichneten -höchsten Stellung nicht mehr hal ten kann, so wird der Hebel 1 gedreht, bis die Bremsklötze gegen die Bremsscheibe an liegen. Die Folge ist, dass auch die Stange 47 unter der Wirkung des Gewichtes 48 sinkt und mittelst des.
Hebels 25 die beiden Hebel 22 und, 221 so viel aufwärts dreht, dass sie ausser Eingriff mit den Hebeln 37 und 39 kommen, worauf diese herunterfallen. Das Fallen des Hebels 39 hat eine solche E.in- stellung des Hahnes 18 zur Felge, dass der Zutritt der Druckluft zu dem Zylinder 9 ab gesperrt, dagegen die Verbindung dieses Zy linders mit der Aussenluft hergestellt wird; die im Zylinder 9 etwa, noch enthaltene Druckluft strömt also durch, den. Stutzen 19 ins Freie ab und die Bremse wird mit der vollen Kraft angezogen. die .das Gewicht: 8 m;ttelst des Hebels 1 ausüben kann.
Durch das Fallen des Hebels 37 ist der Hebel 28' in die Stellung III gebracht, der Regler 1.-1 ist also geöffnet. Wenn die Druckluft jetzt wiederkommt, so tritt. sie unter den Kolben 3; der Bremshöchstdruc:k wird: hierbei infolge der besonderen. Ausbildung des, Hebels. 1. und der Abmessungen der Kolbenfläche und des Fal:lgewiehtes nicht überschritten.
Sinkt der Druck in der Leitung 16 in un zulässigem Grade weg, während der Hebel Il ausgelegt ist, also die Bremsklötze: gegen die Bremsscheibe anliegen, so fliesst. die in dem Zylinder 4 enthaltene Luft durch die Leitung 74, den Regler 14 und die Leitung 1 7 in die Leitung 16 alr. Da. -leielizeiti,)
- i tu -eli die in dem. Zylinder 9 befindliche Luft durch den Hahn 18 hindurch in die Leitung 16 fliesst, so sinken beide Kolben 31 und 7, Zeabei die Bremsklötze gegen die Brems- sclleibe in Anlage bleiben. Das Gewicht .18 wirkt nun auf den Heb,e1 25 derart ein, dass die Klinkhebel 22 und 221 ausser Eingriff mit den Hebeln 37 und 39 kommen.
Durch das. Herabfallen des Gewichtshebels 39 wird auch in diesem Falle die Verbindung des Zylinders 9 mit der Aussenluft hergestellt und die Bremse mit voller Kraft angezogen. Der Hebel 37 kann dabei aber nicht fallen, da der Hebel 28 in der Stellung IV steht. Wird. jetzt der Hebel 11T in die Nullage zu rückgeführt. so bleibt trotzdem der Regler 14 geöffnet, .da, im selben Masse, wie der He- 13e1 11 zurückgeführt wird, der Gewichts liebel 37 absinkt und den Hebel 28 in, die Stellung III führt.
Anderseits kann ma.n dein Gewichtshebel 37 nach dem Aufhören der Auslö seursaehe wieder anheben und mit der Klinke 22 in Eingriff bringen, wenn man den Hebel 3I von seiner Nullabe in dii# Stellung I bringt.
Auf gleiche \Vcise kaiiii auch der Gewiclit.shebel 39 in ..eine Ruhe lage gcbr@icht werden; zwe.clzmä.ssig kann nian ihn jedoch dureli einen andern. Hebel, zuni Beispiel den. Hebel S. anheben.
Gleichzeitig init dt in Einstelle n des Ha.li- ries 18 auf Auspuff unterbricht der Sehalter .12 einen wiclitiben, Stromkreis. der elektri schen Ant.riebsinascliiiie für die Fördertrom- mel. Bei Leonarda.nlagen wird der Schalter .I2 zwecl@mässig in die Erregung der Erreger maschine gelegt,
weil darin infolge der Re <B>"</B> der Erregermaschine, der Anlass- dynam.o und des Fördermotors ein sanftes elektrisches Bremsen des Maschinenaggrega tes erfolgt.
Wenn die. Fördermaschine durch Dampf getrieben wird, so kann der Hebel 41 eine Drosselkl,a.ppe oder ein Absperrventil in die Schlussstellung bringen.
Der Elektromahnet 53 dient dazu, die Gewichtshebel, 37 und. 39 auszulösen, wenn zum Beispiel ein Förderkorb die Endstation oder einen bestimmten Wegpunkt überfährt und dabei den. Stromkreis des Magnetes un terbricht, oder der Stromkreis .dieses Magne tes unterb.ro,clic@ri wird durch ein.
Maxiinal- reIa,is nach dem Überschreiten des Ma.iimal- stro@mes des @eon.a:rdstroankrcises. Aucli beim Ausbleiben der Erregerspannung kann ein an den Sammelschienen der Erregermaschine liegendes Minimalspannungsrelais die Unter- brechung des Stromkreises des Elektromag netes herbeiführen.
Auch beim Sinken des E.rregerstroines des Fördermotors unter einen bestimmten Wert kann durch ein ini Erreger stromkreis dieses Motors. liegendes. Strom- reIais derselbe Zweek. erreicht werden.
Sobald der Anker 52 herabfällt, schlägt der Bund 55 auf die Gabel des Hebels. 25, so dass dieser gedreht wird und demgemäss die beiden Hebel 22 und 221 ausser Eingriff mit: den Hebeln 37 und 39 gebracht werden.
Der Anschlag 5-11 begrenzt. die Abwärts- bewegung des Hebels 25. E=- wird also auch in d'iesein Falle der Haha ?<B>8</B> auf Auspuff eingestellt und der Schalter 42 betätigt. Be" finden sich die beiden. Bremshebel in -ihrer Nullage, so wird i gleichzeitig auch der zwei armige Hebel 28, indem er sieh um den Punkt. 80 dreht, in .die Stellung III gebracht, in der der Regler 14 voll:
geöffnet ist, der Drehpunkt 281 des Hebels 28 aber nicht wei ter -vorwärts gehen kann. Der Punkt 80 bleibt in Ruhe, weil der Hebel il, durch einen Zahnbogen 81 festgehalten wird. Gleichzeitig mit dem Auspuff der Luft. .aus .dem Zylinder 9 wird also durch den Regler 14 Druckluft unter den Kolben 3 geleitet und die Bremse mit voller Kraft angezogen.
Es gibt Schaltungen, die es gestatten, je des der vorstehend angegebenen Relais gleich zeitig an den Magneten 53 anzuschliessen, so dass, wenn ein beliebiges dieser Relais in Tä tigkeit tritt, der Elektromagnet 53 stromlos wird. Wird die Fördermaschine durch Dampf betrieben, so kann an die Stelle des. Elekt:ro- magnetes 53 ein kleiner Dampfzylinder tre ten, dessen Kolben in der angehobenen Stel lung verbleibt, solange Dampf in der Haupt- zuleitung der Maschine ist. oder aber solange in der Maschine selbst Damrpf arbeitet.
Wenn die durch den Motor bewegte För- derkammer nur bis an den vorher bestimm ten Wegpunkt bezw. bis a.n ihre Endstation geht, so gelangt der Daumen 166, während sich die Scheibe 67 dreht, nur ungefähr bis in die in der Figur angegebene Lage. Wenn aber die Förderkammer den betreffenden Wegpunkt überschreitet, wird der dreiarmige Hebel: 631 bis: 63" durch den Daumen 166 gedreht und hierbei mittelst des Hakens 62 der Hebel 26 gedreht. Die Folge ist ein Herabfallen Neider Gewichtshebel 37 und 39, also ein Einstellen: des Hahnes 18 für Aus puff und volles Offnen des: Druckreglers 14.
Der Schalter 74' kann statt des Schalters 42 angeordnet werden; es können aber auch beide Schalter 42 und 741 gleichzeitig vorge sehen werden, um im Gefahrsfalle zwei ver schiedene Stroir kreise gleichzeitig zli. beein flussen. Der @cl :j..er 741 kann zum Beispiel zur Peldschwächung bei Leonardantrieben dienen.
Um auch während mässiger Förderpausen das Leonardaggregat nicht unnütz laufen _ zu lassen, kann dieses durch den Manövrierhebel 11'I abgeschaltet werden, indem dieser Hebel über die .Stellung I, welcher auch die Stel lung Ihr des Hebels 28 entspricht, hinaus bis in die Stellung II bewegt wird. Dies kann zum Beispiel durch eine nicht dargestellte Federung im Gestänge 27 ermöglicht werden.
Während dieser Bewegung des Hebels M nimmt ;die Stange, 701 den Hebel 71 mit und unterbricht dabei mit dem. Schalter 72 einen wesentlichen Stromkreis des Aggregates. Bei Beginn dieser Bewegung befindet sich die Fläche 661 bereits unter und die Nase 66= bereits vor dem freien Ende des Hebels 57.
Infolge Abschaltens der Maschine wird, auch der Magnet 53 in dem Masse, wie sich die Umlaufzahl. der Maschine vermindert, strom los und der Anker 52 fällt schliesslich, wobei sich das freie Ende des. Hebels 57 auf die Fläche 661 auflegt.
Wird der Hebel 1t2 nach Ablauf einer beliebigen Zeit wieder in die Stellung I zurückgebracht, so verhindert die Nase<B>66'</B> das 17urückl.egen des Hebels M in die Nullstellung und .damit das Lösen der Bremse so lange, bis, das Aggregat wieder in Betrieb gesetzt ist und eine hinreichende Umlaufzahl erreicht hat, und demgemäss auch der Magnet 53 wieder so viel Zugkraft ent wickelt, dass er den Hebel 57 aus der Bewe gungsbahn der Nase<B>66'</B> herausbewegen kann.
Angenommen ist hierbei, dass sich Druckluft von genügender Spannung in der Leitung 16 befindet, solange als der Hebel 11l in der Stellung I oder in einer Stellung über diese hinaus sich befindet. Solange sieh die Fläche 661 unterhalb des Hebels 5 7 be findet, gelangt der Bund, 5-5 der Stange 50 nur in die Nähe des Hebels 25; der Hebel 39 wird also nicht vom Hebel 25 ausgelöst und die unter dem Kolben 7 befindliche Luft nicht unnütz ins Freie entlassen.
Fällt während dieser Zeit der Druck in der Leitung 16 in unzulässigem Grade,'so sinkt der .Kolben 7 und das Gewicht 48 löst mittelst der Hel)el 22 und 221 die Hebel 37 und 39 aus. wobei aber nur 39 fällt, da .sich der Hebel 28 in der Lage IV und demgemäss sich der Schieber des Reglers 14 im End punkte seines Vorwärtshubes befinden. Der Hebel 28 verhindert das Fallen dies Hebels 37.
Die in dem Zylinder 9 be findlieh e Luft entweicht jetzt, schnell; sorgt man dafür, dal3 die Luft au's dem Zylinder 3 nicht, zu schnell nach dem. Rohre 16 hin abfliessen kann, so bleiben die Bremsklötze unverändert in An lage gegen die Bremsscheibe.
Hat die Auslösung der Bremse durch den Teufenzeigerdaumen 166 stattgefunden, so kann :der Hebel 26 zunächst nicht. wieder in seine in der Fig. 1. gezeichnete Anfangslage zurückgebracht werden, weil der Haken 13? dies verhindert.
Um nun nicht. die Teufen zeigerscheibe 6 7 eigens zwecks Freigabe des Hebels 26 bei stillstehender Fördermaschine zurüekdiehen zu müssen, wird der Hebel<B>8</B> aus der in Fig. 1 gezeichneten Ruhestellung entgegen dem Pfeil 181 gedreht, bis der Ile- bel 37 die in der Fig. 1 gezeichnet:(- Stellung nach oben hin etwas überschritten. hat.
Da bei wird die Stange 68 so viel. angehoben, dass die Nase 26a des Hebels 26 unter der Wirkung des Gewiehtsherbels 24 unter dem Haken 62 hindurchbehen und sich vor den Anschlag 44 legen kann.
Wenn dann später beim Rückwärtsfahren der Maschine die Scheibe 67 wieder zurückgedreht wird, so bewegt sich auch der Daumen 166 wieder aus dem Bereich der Rolle 65 und unter der Wirkung des: Gewichtshebels 63' geht die Stange 68 in die in der Figur gezeichnete Lage zurück, wobei die Nase: 62 über den Stift 26a des Hebels 26 hinweggleitet und dann in die -(-zeichnete Lage herunterfällt. Durch entsprechendes Drehen des Hebels AS entgegen dem.
Pfeil<B>181</B> wird mittelst des Hebels 38 auch; der Hebel 39 so viel geho ben, dass er sieh. gegen die Stirufläelie des Hebels 221 anlegen kann.
Wird die Bremse nicht durch ein Leonard- :l.ggregat,- sondern einem beliebigen andern Motor angetrieben, so ist es zweckmässig, die Bremse durch den :
llanövriermotar selbsttätig 'aiizielien zli lassen, ztlni h(-isl)i,.l soll#,lld ele@r Förderkorb einen bestimmten Wegpunkt im Schacht erreicht hat. Ein Ausführung -sbei- spiel für eine solche ,
Bremse gibt die Fig. _@. Hierin ist der@a.@rnet 8_i oder < -ine gleich- wertige Auslösevarriclitung, zum Beispiel (-in Dampfzylinder mit Kolben, angeordnet.
An einem bestimmten Wegliunkt wird der Strom kreis -des Magnetes 8? unterhroehen und gleichzeitig auch der die Energiezufuhr zu dem, die Masse antreibenden Motor unter brochen.
An der Stange des durch ein Gewicht<B>96</B> noch besonders beschwerten Ankers des Elek tromagnetes 82 ist ein Bund 84 befestigt, der, sobald der Magnet stromlos wird, auf die Gabel des Winkelhebels 85. 86 auffällt, wel eher lose auf der Welle 20 sitzt. Der Win kelhebel wird dadurch gedieht und nimmt mittelst des Armes 87 den bei diesem Aus- führungsbeispiel lose auf der Welle 20 sit zenden.
Hebel 22 mit, so dass dieser den lose auf der \Welle 36 sitzenden Hebel 37 fallen lässt, der nun den Regler 14 so. einstellt, dass er Druckluft unter den Kolben 3 strö- m,en lassen, kann.
Bei diesem Ausführungsbeispiel kann also der Gewichtshebel. 3 7 unabliä ngig Voll dem Gewichtshebel 39 ausgelöst ¯ü r-le n ; die Druckluft. unter dem Kolben 7 wird also nicht ins Freie abgelassen, wenn kein zwin- beilder Grund dafür vorliegt.
Auf einem Stift des Hebels, 86 kann mit ihrem Längsschlitz eine Stange 88 gleiten. die ,drehbar mit dein Manövrierhebel <B>31</B> ver bunden ist.
Wird dieser Hebel in die Lage I gebracht, nachdem der Anker des Magnetes 82 gefallen ist, so geht, der Hebel 28 aus der Lage III in die Lage IV über, wobei der Regler 1.-1 aber offen bleibt, während der Gewichtshebel 37 in seine Aiifa.ngslage ge hoben wird, Gleichzeitig nimmt die Kehle 89 des Schlitzes:
der Stange 88 den Hebel 86, 85 so viel mit, dass die Hebel 37 und 22 wieder in die in Fig. 2 angegebene Ruhelage zurückkehren können, in der 22 den Ge wichts hehel 3 7 wieder unterstützt. Es ist zwP,hmässi;, den Hebel 85, 86 so viel drehen zu können, dass er mittelst des Bundes 84 den Anker des Magnetes 82 an dessen Kern. lieranhebt, so dass er schon durch einen schwaehen Strom an diesem festgehal ten werden kann.
Mlenn bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 der Magnet. 82 und der Hebel 85, 86 nebst Stange 88 fortgelassen -,verden, aber von Fig. 1 der Schalter 72 und das gesteuerte Gesperre 57, 661, 662 hinzugefügt werden, so ist die Anordnung auch für Leontircdantrieb verwendbar. Die Hebel<B>35</B> und 351 sitzen auch bei dieser Ausführungsform auf der Welle 36; die Klinkhiebel 22 und 22' sitzen aber lose auf der Welle 20.
Statt .eines He bels sind hier zwei Hebel 26 und 261 aage- ardnet, die beide fest auf der Welle 20 sit zen. Werden auch bei Leonardantrieeb beide Gewichtshebel 3 7 und 39 auf der Welle 36 lose angeordnet., so kann jeder von ihnen un abhängig von dem ändern fallen gelassen werden; man kann also: den Regler 14 betä tigen, ohne den Hahn 18 auf Auspuff ein stellen zu müssen und anderseits den Hahn 18 auf Auspuff einstellen, ohne den Regler zu betätigen.
Ist zum Beispiel kein Druck in der Leitung 16 vorhanden, so, braucht der M < asehinist, wenn er bremsen will, nicht un nötig den, später durch. ihn emporzuheben- 4n, Gewiehtshiebel 3 7 fallen zu lassen. Es ist aber, um 3 7 von. 39 unabhängig. fallen lassen zu können, dar Hebel 86 und die Stange 88 vorzusehen, wobei 86, wie in, der Fig. 2 mit 22 nur gekuppelt, aber mit 22' fest verbunden sein kann.
Die lose Anord nung der Hebel 22 und 221 auf der Welle 20 ermöglicht es a.zi:eh, jeden der beiden .Ge wichtshebel unabhängig von dem andern an seiner Klinhe vorbei emporzuheben.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 löst der Anker des Siche.rheitsbremsmagnetes 53, wenn er fällt., beide Gewichte 37, 39 aus. Der Anker des Manövrierbremsma,gnetes 82 löst. dagegen nur den Gewichtshebel 3 7 aus.
Bei den Ausfühiarngsbeispielen nach den Fig. 3 und 4, von denen<B>3</B> für den Antrieb der h'ördermaschine durch Gleichstrom und Fig. 4 für den Antriebe durch Drehstrom be stimmt ist, sind der Sicherheits- und der Ma- növrierlrebel wieder mit 8 und iyl bezeichnet. Die Welle 20 wird hier durch eine Schub stange 20a ersetzt.
An. der Stelle der beiden Klinken 22 und 221 treten hier zwei an der Stange 20a festsitzenden Nasen 22a und 221a. Jeder der beiden Hebel 37a und' 39a sitzt auf einer Achse 36a. Der Hebel 35, der mit dem Hebel 28 gekuppelt ist:, besteht. hier mit dem Hebel 37a aus einem Stürk.
Der Manövrierhebel ill wirkt in ganz der selben Weise wie in Fig. 1 auf den Hebel 28 ein.
Wird der Sicherheitsbremshebel S' in der Richtung 181 gedreht (Feg. 3), so- verschiebt sich die Stange 20a in Richtung des Pfeils 85, wobei die beiden Nasen 22a und, 221a un ter den -Hebeln: 37a und 39a weggleiten, so dass diese Hebel fallen, wobei der Regler 14 ganz, geöffnet. wird,, also vollen Druck unter dem. Kolben 3 entstehen- lässt. Gleichzeitig werden auch durch Vermittlung des Winkel hebels 87 .der Schalter 42 und der Hahn 18 betätigt.
Wird der Hebel S in: entgegengesetzter Richtung betätigt, so, drehen die beiden Na sen 22a und 221a die Hebel, zunächst wieder in die wagrechte Lage und gleiten dann unter ihnen etwas entlang, 97enn die Nase 166 des Teufenzeigers den dreiarmigen Hebel bewegt, so nimmt die Stange 68 ebenfalls mittelst. einer Nase 62 die Stange 20a so, viel mit, da-ss die Nasen 22a und 221a unter den Hebeln 37a und 39a hinweggleiten, diese Hebel also fallen und dadurch clie schon beschriebene Wirkung, aus lösen.
' Durch entsprechendes Bewegen des; Ma növrierhebels -ill kann hier der Gewichtshebel 37a -unabhängig von dem Hebel 39a gehoben und dadurch eine Stange 70a gehoben wer den, die die Nase 62 aus ,dem Wege der an der Stange 20a befestigten) Nase!<B>264</B> bewegt.
Wenn der Elektromagnet 53 stromlos wird. und dementsprechend sein Anker fällt. so dreht der<B>Bund</B> 55 den Winkelhebel 25a sei. dass dieser die Stange 2Üa verschiebt, his beide Hebel 37a- und 39a. fallen können.
Die Anordnung der Stange 2011 für Dreh- #trombetrieb, (Fig. 4) ist der Anordnung für 1eonardbetrieb sehr ähnlich, nur dass auch hier der von einem bestimmten \Wegpunkt des. Förderka;
rbes oder vom Strom im Stän der des Hauptmotors a.bh äntiige Magnet 82 vorgesehen ist, der, sobald er stromlos -wird, seinen Anker fallen lässt, der nun infolge Aufschlaggens seines Bundes 9 7 ,auf den wag rechten Arm .des -#rinkelliebele 86a- diesen Hebel dreht.
Dadurch wird durch Vermitt lung des in Fig. 4 gezeichneten 1_\bertra- gungsgestä.nges 78 über die Stange 20a und den Hebel 37a der Hebel 28 um den festste henden Punkt 80 gedreht und der Regler 1.4 ganz geöffnet.
Durch! das punktierte Ge stänge 98 soll angedeutet werden, dass; der Winkelhebel 86a die Hebel 77 und 28 auch ohne Mitwirkung des Gestänges 78 und der Stange 20a bewegen kann. Durch Umlegen c1.c:
s Hebels<B>31</B> in Richtung des Pfeif 75 wird der Hebel 77 unter den Gewichtshebel 39,1 gedreht, s11 da.ss- dieser na-,eh dem Abstellen dc-s -Motors nicht. fällt, also auch den Hahn 18 nicht unnötig auf Auspuff einstellt.
An Stelle des, Magnetes 82 oder auch neben ihm kann eine Vorrichtung angeordnet werden, die nicht, wie der Magnet, an cinein bestimmten Wegpunkt, die volle Bremskraft plötzlich zur Wirkung bringt., sondern die die Bremskraft allmählich steigert.
Eine sol che Vorrichtung kann zum Beispiel ähnlich wie die Übertreiblkurve 166 des Teufenzei- gers von der Retardierkurve oder einer be- sondern Kurve des Teufenzeigers bewegt werden und: diese Bewegung auf den Regler 14 übertragen, zum Beispiel indem sie im Punkt 80 angreift.
Die Bewegungsfreiheit des Hebels .'l1 und damit eine Freiheit in der Regelung des Bremsdruckes kann durch Ein schalten eines nachgiebigen Gliedes in die vorbeschriebene Vorrichtung gewährleistet werden.
Bei der unter Bezug auf Fig. 4 beschrie benen Ausführungsform muss, um den Ge wichtshebel 39a zu verriegeln, wenn der Ge-
EMI0008.0068
wieht.shebel <SEP> <B>270</B> <SEP> während <SEP> des <SEP> Stillstandes
<tb> oder <SEP> dem <SEP> Stillsetzen <SEP> des <SEP> Antriebsmotors <SEP> der
<tb> bewegten <SEP> Masse <SEP> elie <SEP> Brem#e <SEP> über <SEP> den <SEP> Regler
<tb> <B>#</B> <SEP> an("ezog
<tb> <B>I</B> <SEP> wen <SEP> erhalten <SEP> soll, <SEP> <B>der</B> <SEP> ##l < -,iiiövrierliel)el
<tb> entgegen <SEP> .der <SEP> Richtung <SEP> gedreht <SEP> werden, <SEP> die
<tb> er <SEP> beim <SEP> seinerzeitigen, <SEP> Offnen <SEP> des <SEP> Reglers
<tb> hat.
<SEP> Dies <SEP> muss <SEP> geschehen, <SEP> bevor <SEP> der <SEP> Motor
<tb> vom <SEP> Netz <SEP> abgeschaltet <SEP> ist, <SEP> oder, <SEP> zum <SEP> Beispiel
<tb> bei <SEP> Egneranlagen, <SEP> bevor <SEP> der <SEP> den <SEP> Magneten
<tb> 53 <SEP> erregende <SEP> Strom <SEP> so <SEP> schwach <SEP> ge@voi-den <SEP> ist,
<tb> class <SEP> dieser <SEP> seinen <SEP> Anker <SEP> nicht <SEP> mehr <SEP> haltt@n
<tb> kann.
<tb>
Es <SEP> kann <SEP> aher <SEP> auch <SEP> das <SEP> Bewegen <SEP> des <SEP> 3hi növricrhebels <SEP> zii <SEP> dem <SEP> Zweck, <SEP> den <SEP> Gewiclits liebel <SEP> 39a <SEP> cder <SEP> (,en <SEP> ihn <SEP> ersetzenden. <SEP> Zwischen motor <SEP> zu <SEP> verriegeln, <SEP> entbehrlich <SEP> gemacht
<tb> werden, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> dadurch, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Flächen
<tb> 37b <SEP> und <SEP> 391? <SEP> (Fig. <SEP> 5) <SEP> der <SEP> Hebel <SEP> 37a <SEP> und <SEP> 39a,
<tb> unter <SEP> denen <SEP> die <SEP> Nasen <SEP> 2211 <SEP> und <SEP> 221a <SEP> der
<tb> Stange <SEP> 2tla <SEP> entlang <SEP> gleiten, <SEP> verschiedene
<tb> Längen <SEP> erhalten, <SEP> derart, <SEP> dass <SEP> 371' <SEP> wesentlicb
<tb> kürzer, <SEP> als <SEP> 391) <SEP> i11. <SEP> Die <SEP> Fig.
<SEP> 5 <SEP> und <SEP> 6 <SEP> zeigen
<tb> ein <SEP> Ausführungsbeispiel <SEP> in <SEP> zw < ,i <SEP> verschie@dc@ iien <SEP> Stellungen.
<tb>
Wird <SEP> die <SEP> Stange <SEP> <B>20,1</B> <SEP> nicht <SEP> durch <SEP> df#ii
<tb> itl.otor <SEP> 96, <SEP> sondern <SEP> durch <SEP> einen <SEP> vier <SEP> andern
<tb> Motoren, <SEP> zurr <SEP> Beispiel <SEP> 48 <SEP> oder <SEP> <B>51</B> <SEP> (Fig. <SEP> 3),
<tb> oder <SEP> durch <SEP> den <SEP> Sicherheitshebel <SEP> S <SEP> verscho ben, <SEP> so <SEP> erfolgt. <SEP> Aiese <SEP> Verschiebung, <SEP> bis <SEP> beide
<tb> Nasen <SEP> 2?a <SEP> und <SEP> 2?la <SEP> den <SEP> Hebeln <SEP> 37a <SEP> und <SEP> 39i
<tb> clie <SEP> Unterstützun-o- <SEP> entzogen <SEP> haben, <SEP> also <SEP> beide
<tb> Hebel <SEP> fallen.
<tb>
Erfolgt <SEP> da.ge-;en <SEP> die, <SEP> Verschiebung <SEP> der
<tb> Mange <SEP> Boa <SEP> durch <SEP> elen <SEP> 31Gtor <SEP> 96, <SEP> so. <SEP> sorgt <SEP> ein
<tb> Anschlag <SEP> <B>861)</B> <SEP> dafür, <SEP> .d113 <SEP> diese <SEP> Verschiebung
<tb> nur <SEP> solange <SEP> stattfindet, <SEP> bis <SEP> ,der <SEP> Hebel <SEP> 37a
<tb> seine <SEP> Stütze <SEP> auf <SEP> der- <SEP> Nase <SEP> 22a <SEP> verloren <SEP> hat.-.
<tb> 3Vi <SEP> kann <SEP> dann <SEP> den <SEP> Regler <SEP> vollständig <SEP> öffnen,
<tb> wobei <SEP> er <SEP> die <SEP> Stange <SEP> 20a, <SEP> soweit <SEP> nötig, <SEP> weiter
<tb> vorschiebt, <SEP> jedoch <SEP> nicht <SEP> so <SEP> weit, <SEP> dass <SEP> der <SEP> He bel <SEP> 39a <SEP> seine <SEP> Unterstützung <SEP> verliert.
<tb>
Allgemein <SEP> ist <SEP> nceli <SEP> folgendes <SEP> zii <SEP> b_iner ken
<tb> Als <SEP> Zwischenglied, <SEP> auf <SEP> welches <SEP> alle <SEP> Ge fahrursaehen <SEP> einwirken, <SEP> kann <SEP> auch <SEP> die <SEP> An lassvorrichtung <SEP> der <SEP> Hemmvorrichtung, <SEP> oder
<tb> eines <SEP> die <SEP> letztere <SEP> in <SEP> Tätig heit <SEP> setzenden, <SEP> nicht. durch ein fallendes Gewicht gebildeten Mo tors dienen.
Die Hemmvorrichtung kann- ein Energie verzehrer, zum Beispiel wie vorstehend an genommen, eine Bremse sein. Sie kann aber auch eine Maschine zur Energiea-tfspeiche- rung sein.
Die Welle 20 oder die Stange 20a kann durch eine Schraube ersetzt. werden, die in folge einer ihr durch die Einwirkung jeder beliebigen der Gefahrursaclhen erteilten Dre hung ihrer Mutter verschiebt, oder selbst verschoben wird. Eine in achsialer oder ta.n- gentialer Richtung wirkende Kurvenscheibe kann diese Schraube ersetzen.
Das Gewicht 8, welches eine nicht ver sagende Kraft darstellt, kann auch in dem Falle durch die Kraft eines Druckmittels oder durch magnetische Kraft ersetzt werden, wenn .diese nach Lage der Umstände als eine nichtversagende Kraft. angesprochen werden kann. Eine Dampfkesselbatterie, die dauernd in Betrieb ist, deren Kessel also niemals sämtlich ohne Druck sind, kann als Quelle für eine niemals versagende Kraft angespro chen, werden.
Die andere Kraft, welche der nichtver sagenden Kraft, solange keine Gefahr be steht, derart entgegenwirkt, dass sie sie auf hebt, kann vo,ii ganz beliebiger Art sein; ;:s muss nur die Möglichkeit bestehen, die nicht versagende Kraft bei Gefahr mit. voller Si cherheit rechtzeitig durch eine nichtversa gende Kraft, zum. Beispiel durch einen Ge wichtshebel 39. rasch wirksam zu machen. Der Hahn 18 könnte zum Beispiel lediglich durch eine, die nichtversagende, durch einen kleinen Motor gespannte, Kraft 8 abstützende Klinke oder ein in der Strecklage erhaltenes, hei Gefahr durch einen Gewichtshebel zum Durehkni.cken gebrachtes Kniegelenk ersetzt erden.
Dass die andere Kraft. durch ein belie biges Druckmittel oder durch Elektrizität ersetzt werden kann, liegt nahe.
Der zweiarmige Hebel' 28 kann durch ein Zahnrad ersetzt werden, besonders wenn der Hub des Bolzens 28', der dann die Achse des Zahnrades bildet, gross ist. In dieses Zahn rad greifen dann an den Stangen 28 und 852 oder<B>35'</B> vorgesehene Verzahnungen. Auch ein Organ mit feststehenden, mit einer iuizu- sammendrückbaren Flüssigkeit gefüllten Zy lindern nach Fig. 7 ist statt des Hebels 28 verwendbar.
Alle drei Kolben befinden sich in Fig. 7 in der Ruhestellung. Der eine, 101, ist: mit ,dem Ma.nävrierbremshebel 111 gekup pelt, während der andere, 100, unter dem Einfluss des, Gewichtes 37 bezw, 37a steht. Wird .daher .der Kolben 100 vorgeschoben, so bleibt der Kalben 101 in seiner Ruhelage und nur der Kolben 102 bewegt sich vor- wä,rts. Wird 101 vorgeschoben, so bleibt 100 stehen und 102 bewegt sich vorwärts.
Ist 102 und einer ider :beiden Kolben 100, 101 ganz vorgeschoben und wird nun der andere Kolben vorgeschoben, so bleibt 102 in seiner Lage, aber der vorgeschobene der beiden an dern Kolben geht zurück. Werden beide Kolben 100 und 101 in die gezeichnete An- fangslage zurückgeschoben, so. sargt der äussere Atmosphärenidruck dafür, dass auch 102 in seine A,ufangslage zurückgeht.
Es soll noch da-rauf hingewiesen. werden, dass der Maschinist unter Umständen beide Hebel S und M gleichzeitig im Sinne des Anziehens der Bremse auslegen kann. Dabei gelangt der Balzen 28' in die Stellung, in welcher der Regler 14 ganz geöffnet ist und ausserdem fällt auch. Idas Gewicht 39 herab.
Diese Massnahme ist zweckmässig, wenn der Masühinist den Eindruck hat, dass, der För derkorb den Wegpunkt, an, dem er halten soll, überschreiten. wird und er auf jeden Fall das rechtzeitige Anhalten des Fahr korbes, also auch der Fördermaschine, herbei führen will, selbst dann, wenn zufällig in diesem Augenblick .die die beiden Kolben treibende Druckluft ihre .Spannung verliert.
Es ist nicht notwendig, die durch die Relaismotoren 37 und 39 angelassenen Hauptmotoren, also den Betriebsmotor 3, 4 und den gewöhnlich als Reserve @dienen-den Motor 8 miteinander, zum Beispiel .durch den Hebel 1 zu kuppeln. Man kann sie auch unabhängig voneinander auf die Brems scheibe oder die Bremsklötze einwirken las sen. Es ist ferner zulässig, die Betriebs bremsvorrichtung, zum Beispiel 3, 4, durch einen Energiea.ufspeicherer und die Sicher- heitsbremsvorrichtung als Fallge-iv ich( zu bauen.
Die erstere kann dann zum Beispiel durch den Hebel 37, die letztere durch 39 angelassen werden.