CH112659A - Motorisch betriebene Bremse. - Google Patents

Motorisch betriebene Bremse.

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CH112659A
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Notorisch betriebene Bremse.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zum     selbsttätigen    Bremsen bewegter Massen,  oder zur Verhütung des Eintrittes einer     un-          beabsichtigten:    Bewegung derselben in Be  trieben, in denen mehrere Ursachen eine Ge  fahr für die betreffende Masse herbeiführen  können. ,  .

   Bei den im Bergbau verwendeten grossen  Fördermaschinen kann zum     Beispiel    dar Um  stand,     da3ein    Förderkorb über die     Endsta-          tion    oder überhaupt über einen     bestimmten          'X#@'egpunkt        hinausfährt,    eine     solche    Gefahr  bilden.

   Eine andere Gefahr     bildet    das Aus  bleiben der Druckluft, wenn die Bremse ge  wöhnlich durch Druckluft betrieben     wird.     Fernere     Gefahrursachen    sind das     Mer-          schreiten    des für den     Leana,rdstromkreis        fest-          gelegt-,en    Maximalstromes, das Ausbleibender  Erregerspannung, das Sinken des. Erreger  stromes des     Gieichstromfördermotors,    ferner  das Ausbleiben des Drehstromes bei     Dreh-          stromfö        rdermotoren.     



  Es ist nun bereits bekannt geworden,  mehrere     Gefahruxsajehen        auf    ein gemein-         schaftliches    Glied', zum Beispiel auf     einen          Bremselektromag        eteü    einwirken zu lassen.  Bei der     bekannten        Anordnung    wird aber im       Gefa.hrf    alle stets nur die Sicherheitsbremse,  das heisst eine nicht versagende Kraft,     aus-          beIöst.     



  Die Erfindung geht dagegen     von:    der. Er  kenntnis aus. dass man in allen. den     Fällen-,     wo die     Ma.növrierbremse,        das    heisst im allge  meinen eine Kraft, die versagen kann, noch       betriebsfähig    ist, und .die     Gefahrursache    ir  gendwo     anders-        liegt,    eine     günstigere    Brems  wirkung in     kürzester    Zeit und' mit den ge  ringsten     Massenwirkungen    durch     -die        Ma.-          növrierbremse    selbst erzielen kann.

       Liegt    die       Gefahrursache    dagegen in der Manövrier  bremse, oder tritt sie     daran    während ihres  Arbeitens     auf,    so     übernimmt    die Sicherheits  bremse die     Bremsleistung,.     



  Nach der Erfindung werden     fliese    Vor  teile dadurch erreicht, dass: das von     den-        ver-          e        lenen        Gefahrursaehen    auszulösende ge  <I>s</I> hiec       meinscha.ftliehe    Glied die.

   beiden     Bremskräfte     parallel auslöst, - - , - - - - ,      In den Zeichnungen sind verschiedene  Ausführungsbeispiele für die     Erfindhlng     schematisch     .dargestellt.    Bei den     Beispielen     nach den     Pig.    1 und 2 bildet eine drehbar       belagerte    Welle (las vorerwähnte     gemein-          schaftliehe    Glied, während bei     deal        Ausfüh-          rungsbeis.pielen    nach den     Fig.    3     his    6 eine  längsverschiebbare Stande das Glied; bildet;

    die     Fig.    4     zeigt.        Ergänzungen    zu der     Fig.    3  und von diesen nur so viel, als zum Ver  ständnis des. baulichen Zusammenhanges not  wendig ist.; .die     Fig.    5 und 6     stellen    eine Ab  änderung des in der     Fig.    4 gegebenen Aus  führungsbeispiels dar. Alle sechs Figuren  beziehen sich auf eine gewöhnlich durch  Druckluft, im     Gefahrfalle    aber durch ein  Gewicht     :angezogene    Bremse;     Fig.    7 gibt  eine Einzelheit     wieder.    .  



  M<B>-</B>     it    dem Bremshebel 1     Ti-'    1) ist durch       denn    Bolzen 2 der Kolben 3 verbunden, der  durch     Druckluft    in seinem Zylinder 4 auf  wärts bewegt werden kann. Durch     den    Bol  zen 5 ist. mit dem Hebel 1 eine Stange 6 ver  bunden, die einen Kolben 7 trägt, an dem  ein Bremsgewicht 8 hängt. Der Kolben kann  sich in dem Zylinder 9 bewegen; die Kolben  stange 7' geht luftdicht durch die Buchse 10.  Durch den: Bolzen 11 ist mit dem Hebel 1  eine Stange 12 verbunden, die zur     Bewegv.ng     der Hebel dient, an denen die Bremsklötze  der Fördermaschine sitzen.

   Die beiden Zy  linder 4 und 9 sind. auf einer in der     Zeich-          liung    nur angedeuteten Grundplatte 13     be-          fes¯Eigt,    so     dass    sie keine     achsiale    Bewegung  machen können; die     Grundplatte    ruht auf       einem    festen,     ebenfalls    nicht dargestellten  Fundament. Der Druckregler 14 ist von be  kannter Bauart; er enthält einen     d'ürch    die  Stange 15     achsial    verstellbaren. Steuerschie  ber.

   Wenn die- Stange 15 die in     Fig.    1 dar  gestellte Lage hat, so stellt der Steuerschie  ber eine Verbindung     zwischen    dem Innern  des Zylinders 4 und der Aussenluft. her. Die  Pfeile 115 deuten die     Bewegungsrichtung     an, die die unter dem- Kolben 3     befindliche     Druckluft hat, wenn der Steuerschieber auf       Auspuff    eingestellt wird. Die Druckluft.       wird    durch (las Rohr 16 zugeführt; sie -e-    langt durch das Rohr 17 in den Druckregler  14 und     dureh    ein Rohr 74 unter den Kolben  3.

   Der Hahn 18 ist, -wie durch den einge  zeichneten Pfeil     angedeutet    werden soll, so  eingestellt, dass die Druckluft durch ihn zum  Zylinder 9     strömen    kann, die Auspufföff  nung 19 des     Ha.lincs        also        geschlossen    ist.  



  Das     eingangs        er riilinte    Glied, auf wel  ches jede der     Gefa.hrursachen    einwirken  kann, wird bei diesem     Ausführungsbeispiel          durch    eine Welle 20 gebildet. die in Lagern  21 ruht. Auf dieser Welle sind die beiden  Stützhebel 2? und 22'. der Gewichtshebel 24.  der     Kraftangriffshebel    25 und der zur     Wei-          terleitung    der der Welle 20     erteilten    Bewe  gung dienenden Hebel 26     unbe-,vegbar    befe  stigt.

   Die Bremse ist mit zwei Handhebeln  31 und<B>8</B> ausgerüstet, deren Drehachsen 29  von dem     gemeinschaftlichen    Bock 30 gehal  ten werden;     S    ist der     Sieherheitsbremsliebel,          =J    der     blanövrierbremshebel.    Der     letzter:,     Hebel ist durch eine Stange 27 mit.     @ineni          zweiarmigen    Hebel 28 verbunden. Dieser ist  mit der schon     erwiihnten        Schieberstange    15  des Druckreglers 14 durch den Bolzen 28'  drehbar verbunden.  



  Der     Siehei@lieitsbremsheb-el        S    ist durch  eine     Schubstange    33 mit einer Stange 34<B>"e-</B>  <B>n</B>     verbunden.    In den Schlitz 34' greift  ein Zapfen     ain.    Ende des     Heixl26    ein,     wüli-          rend    in den Schlitz 34\ ein Zapfen am Ende  eines Hebels 35 eingreift. der fest auf einer       Welle    36 sitzt.

   Auf     dieser    Welle sitzen     fer-          n,er    der     Gewielitsliebel    37 und! der     llitnell-          merliebel    38     fest.    Der Gewichtshebel 39 sitzt  lose auf der     Welle    36; er ist durch die     Stange     40 mit     d'em    Hebel des Hahnes 18 und durch  eine zweite Stange mit. .dem Hebel 41 eines       Schailters    42 verbunden. Mit dem.     abwiiris     gerichteten     Arin    des Hebels 41 ist der Kol  ben einer     Bremse    43 verbunden.  



  Die     Bremse    1, 3, 7, 8 ist im     Ruhezu-          stande    dargestellt; daher liegen die Hebel<B>37</B>  und 39 gegen die     Stirnflä.eh-en    der     Flegel    ?3  und 221 an. Der Hebel 26 liegt, gegen einen  festen     Anschlag    44 an. An dein Bremshebel  1 sitzt ein Stift 45. An diesem hängt: mit-           telst    ihres Schlitzes 46 die Stange 47, die ein  Gewicht 48 trägt und am untern Ende einen       Schlitz    49 hat. In diesen Schlitz greift ein  in der Zeichnung ohne weiteres     erkennbarer     Stift, der an dem Hebel 25 festsitzt..

   Durch  die Gabel des Hebels 25 geht die Stange 50,  die am untern Ende ein Gewicht 51 und' am       obern    Ende den Anker 52 eines Elektromag  netes 53 trägt. Die Wicklung     dieses    Elek  tromagnetes     wird    von dem. Bock 54 getragen.  In     einem    gewissen     Abstands    oberhalb der  Gabel des Hebels 25 sitzt, ein     Bund:    55     an     der Stange 50 fest. An dieser Stange sitzt  ferner ein. in     der    Zeichnung ohne weiteres  erkennbarer Querstift, der in den Schlitz  eines.     Hebels.    56 eingreift.

   Dieser Hebel und  ein als Riegel wirkender Hebel 57     sitzen    fest  auf der     Welle    58, die in dem Lager 59 ruht.       Dasi    freie     Ende,des    Hebels 5 7     kann    zu einem  weiter unten angegebenen Zweck hinter die  Nase 662 .der Stange 27 greifen, sobald. der       Manövrierhehel    M aus der in der     Fig.    1 an  gegebenen Ruhelage in die punktierte Stel  lung I gebracht worden ist.

       Über    einen in  der Zeichnung     sichtbaren.    seitlichen Griff 26a  des Hebels 26 greift ein Haken 62 an dem  einen Ende einer Stange 68, deren anderes  Ende mit dem Arm 632 eines     dreiarmigen     Hebels 631, 632, 633 drehbar     verbunden    ist.  Die     Achse    des Hebels     wird    von dem Bock 64  gehalten. Der Arm 631 trägt. eine Rolle 65,,  die dazu     bestimmt    ist., mit dem Daumen 166  der     Teufenzeigerscheibe    67     zusammenzu-          a        rbeiten.     



  Die Stange 68 hat einen Schlitz 69. in  den ein Stift am untern Ende einer Stange  70 eingreift. Dieser Eingriff ist so lose,     da.ss     die     Stange    -68 sich verschieben kann, ahne       dass    die Stange 70 mitschwingt.

   Diese     .Stange     hängt mittelst eines langen Schlitzes an einem       Querstift    des Hebels 351, der mit dem Hebel  35     aus    einem Stück besteht,  Mit dem     Manövrierhebel    ist noch durch  die geschlitzte Stange 701 der Hebel 71 eines  Schalters 72 und mit dem hintern Ende     dei     Stange 15 des     Dimckreglers    14 der geschlitzte  Hebel 73, eines,     Schalters    741     verbunden.       Die Ausführungsform nach     I"ig.    1     'be-          zieht    sich beispielsweise auf eine -Förder  maschine mit     Leonardantrieb;

      sie arbeitet  wie folgt:       Gew        öhnlith    wird mit dem.     Manövrier-          liebel    M     gearbeitet,    und, zwar deshalb, weil  nicht immer der höchste Bremsdruck notwen  dig ist. Man kann aber     mitteilst    des     Manö-          vrierhebels    M auch den höchsten.

   Bremsdruck  ausüben, wenn der     vorgeschriebene    Mindest  druck in der Leitung 16     herrscht.    Der Hebel       3f    wird     dann        in    die Stellung I     gebracht,    in  ,der der     Druckregler    14 ganz     offen;    ist.

   Dieser       Druckregler    ist,     was    bekannt ist,     befähigt,     unter dem Kolben 3     einen.    Druck herzu  stellen, der in einem bestimmten     Verhältnis     zu dem in der Zuleitung 16     herrschenden     Druck steht, und: zwar     genau    entsprechend  dem     Verhältnis        des.    Weges,     clen    der Hebel M  zu     durchlaufen    hat., von Bier     gezeichneten     Nullstellung bis, zur Stellung I. Wird! also.

    der Hebel M in Richtung des     Pfeils    173 be  wegt, so gelangt     Druckluft    durch die Leitun  gen 17 und 74 in den Zylinder 4     und.    die  Bremse wird angezogen.    Der Kolben 7 befindet sich, solange der  vorgeschriebene Druck in -der Leitung 16  herrscht und, der Hahn 18, was gewöhnlich  der Fall ist, offen ist, in der höchsten     Stel=    .  lang;<B>um</B> dies-     anzudeuten,        ist    in der     Fig.    1  ein Bund 75 an der     Stange    71     -vorgesehen,     der sich gegen die Stopfbuchse 10 anlegt.

    Sinkt der Druck in der Leitung 16, während  der Regler 14 auf Auspuff, also der Hebel       JI    in der     Nullstellung    steht, durch irgend  welche     Ursachen:    so, weit.     da:ss    mittelst  des Kolbens 7     die    an diesem angreifenden  Massen 8, 48, 1     und:        s,oi    weiter in der, ge  zeichneten -höchsten Stellung nicht mehr hal  ten kann, so     wird        der    Hebel 1 gedreht, bis  die Bremsklötze gegen die     Bremsscheibe    an  liegen. Die Folge ist, dass auch die Stange  47 unter der Wirkung des Gewichtes 48  sinkt und mittelst des.

   Hebels 25 die beiden  Hebel 22 und, 221 so viel aufwärts dreht, dass  sie ausser Eingriff mit den Hebeln 37     und     39 kommen, worauf diese herunterfallen. Das      Fallen des Hebels 39 hat eine solche     E.in-          stellung    des Hahnes 18 zur Felge, dass der  Zutritt der Druckluft zu dem Zylinder 9 ab  gesperrt, dagegen die Verbindung dieses Zy  linders mit der Aussenluft hergestellt wird;  die im Zylinder 9 etwa, noch enthaltene  Druckluft strömt also durch, den. Stutzen 19  ins Freie ab und die Bremse wird mit der       vollen        Kraft    angezogen. die     .das    Gewicht: 8       m;ttelst    des Hebels 1 ausüben kann.

   Durch  das Fallen des     Hebels    37 ist der Hebel     28'     in die     Stellung        III    gebracht, der Regler     1.-1     ist also geöffnet. Wenn die Druckluft jetzt  wiederkommt, so tritt. sie unter den     Kolben    3;  der     Bremshöchstdruc:k    wird: hierbei infolge  der besonderen. Ausbildung     des,    Hebels. 1. und  der     Abmessungen    der Kolbenfläche und des       Fal:lgewiehtes    nicht überschritten.  



  Sinkt der Druck in der Leitung 16 in un  zulässigem Grade weg, während der Hebel  Il     ausgelegt    ist, also die Bremsklötze: gegen  die Bremsscheibe anliegen, so fliesst. die in  dem Zylinder 4     enthaltene    Luft durch die  Leitung 74, den Regler 14 und die Leitung  1 7 in die     Leitung    16     alr.        Da.        -leielizeiti,)

  -          i        tu        -eli        die        in        dem.        Zylinder    9     befindliche        Luft     durch den Hahn 18 hindurch in die Leitung  16 fliesst, so sinken beide Kolben 31 und 7,       Zeabei    die Bremsklötze gegen die     Brems-          sclleibe    in Anlage bleiben. Das Gewicht     .18     wirkt nun auf den     Heb,e1    25 derart ein, dass  die     Klinkhebel    22 und 221 ausser Eingriff  mit den Hebeln 37 und 39 kommen.

   Durch       das.    Herabfallen des Gewichtshebels 39 wird  auch in diesem Falle die Verbindung des       Zylinders    9 mit der Aussenluft hergestellt  und die Bremse mit voller Kraft angezogen.  Der Hebel 37     kann    dabei aber nicht fallen,  da der Hebel 28 in der Stellung     IV    steht.  Wird. jetzt der Hebel     11T    in die Nullage zu  rückgeführt. so bleibt trotzdem der Regler  14 geöffnet, .da, im selben Masse, wie der     He-          13e1    11 zurückgeführt wird, der Gewichts  liebel 37     absinkt    und den Hebel 28     in,    die  Stellung     III    führt.

   Anderseits kann     ma.n          dein    Gewichtshebel 37 nach dem Aufhören  der     Auslö        seursaehe    wieder anheben und mit  der Klinke 22 in Eingriff bringen, wenn    man den Hebel     3I    von seiner Nullabe in     dii#     Stellung I bringt.

   Auf gleiche     \Vcise        kaiiii     auch der     Gewiclit.shebel    39 in     ..eine    Ruhe  lage     gcbr@icht        werden;        zwe.clzmä.ssig    kann     nian     ihn jedoch     dureli        einen    andern. Hebel,     zuni     Beispiel den. Hebel     S.        anheben.     



  Gleichzeitig     init        dt in        Einstelle        n    des     Ha.li-          ries    18 auf Auspuff unterbricht der     Sehalter          .12    einen     wiclitiben,        Stromkreis.    der elektri  schen     Ant.riebsinascliiiie    für die     Fördertrom-          mel.    Bei     Leonarda.nlagen    wird der Schalter       .I2        zwecl@mässig    in die Erregung der Erreger  maschine gelegt,

   weil     darin        infolge    der Re  <B>"</B> der     Erregermaschine,    der     Anlass-          dynam.o    und des     Fördermotors    ein     sanftes     elektrisches     Bremsen        des    Maschinenaggrega  tes     erfolgt.     



  Wenn die.     Fördermaschine    durch Dampf  getrieben     wird,    so kann der Hebel 41 eine       Drosselkl,a.ppe    oder ein     Absperrventil    in     die          Schlussstellung        bringen.     



  Der     Elektromahnet    53 dient     dazu,    die       Gewichtshebel,    37     und.    39 auszulösen,     wenn     zum Beispiel ein Förderkorb die Endstation  oder     einen    bestimmten     Wegpunkt    überfährt  und dabei den.     Stromkreis    des Magnetes un  terbricht, oder der Stromkreis .dieses Magne  tes     unterb.ro,clic@ri    wird     durch    ein.

       Maxiinal-          reIa,is        nach    dem     Überschreiten    des     Ma.iimal-          stro@mes    des     @eon.a:rdstroankrcises.        Aucli    beim  Ausbleiben der Erregerspannung     kann    ein  an den     Sammelschienen    der Erregermaschine  liegendes     Minimalspannungsrelais    die     Unter-          brechung    des Stromkreises des Elektromag  netes herbeiführen.

   Auch beim Sinken des       E.rregerstroines    des     Fördermotors    unter einen  bestimmten Wert kann     durch    ein     ini    Erreger  stromkreis dieses Motors.     liegendes.        Strom-          reIais    derselbe     Zweek.    erreicht werden.  



  Sobald der Anker 52 herabfällt,     schlägt     der Bund 55 auf die Gabel des Hebels. 25,  so dass dieser gedreht wird und     demgemäss     die beiden Hebel 22 und 221 ausser Eingriff  mit:     den    Hebeln 37     und    39     gebracht    werden.

    Der Anschlag     5-11        begrenzt.    die     Abwärts-          bewegung    des     Hebels    25.     E=-    wird also     auch     in     d'iesein    Falle der     Haha    ?<B>8</B> auf Auspuff      eingestellt und der Schalter 42 betätigt.     Be"     finden sich die     beiden.    Bremshebel in -ihrer  Nullage, so     wird    i gleichzeitig auch der zwei  armige Hebel 28, indem er sieh um den       Punkt.    80 dreht, in .die Stellung     III    gebracht,  in der der Regler 14 voll:

   geöffnet ist, der  Drehpunkt 281 des Hebels 28 aber nicht wei  ter -vorwärts gehen kann. Der Punkt 80  bleibt in Ruhe, weil der Hebel     il,    durch einen  Zahnbogen 81 festgehalten wird.     Gleichzeitig     mit dem     Auspuff    der Luft. .aus .dem Zylinder  9 wird also durch den Regler 14     Druckluft     unter den Kolben 3 geleitet und die Bremse  mit voller Kraft angezogen.  



  Es     gibt    Schaltungen, die es gestatten, je  des der vorstehend angegebenen Relais gleich  zeitig an den Magneten 53 anzuschliessen, so  dass, wenn ein beliebiges dieser Relais in Tä  tigkeit tritt, der Elektromagnet 53 stromlos  wird.    Wird die Fördermaschine durch Dampf       betrieben,    so kann an die Stelle des.     Elekt:ro-          magnetes    53 ein kleiner Dampfzylinder tre  ten, dessen Kolben in der angehobenen Stel  lung verbleibt, solange Dampf in der     Haupt-          zuleitung    der Maschine ist. oder aber solange  in der Maschine selbst     Damrpf    arbeitet.  



  Wenn die durch den Motor bewegte     För-          derkammer    nur bis an den vorher bestimm  ten Wegpunkt     bezw.    bis     a.n    ihre Endstation  geht, so gelangt der Daumen 166, während  sich die Scheibe 67 dreht, nur ungefähr bis  in die in der Figur angegebene Lage. Wenn  aber die Förderkammer den betreffenden  Wegpunkt überschreitet, wird der     dreiarmige          Hebel:        631    bis: 63" durch den Daumen 166  gedreht und hierbei mittelst des Hakens 62  der Hebel 26 gedreht. Die Folge ist ein  Herabfallen Neider Gewichtshebel 37 und 39,  also ein Einstellen: des Hahnes 18 für Aus  puff und volles     Offnen    des: Druckreglers 14.

    Der Schalter 74' kann statt des     Schalters    42  angeordnet werden; es können aber auch  beide Schalter 42 und 741 gleichzeitig vorge  sehen werden, um im     Gefahrsfalle    zwei ver  schiedene     Stroir        kreise    gleichzeitig     zli.    beein  flussen. Der     @cl        :j..er    741 kann zum Beispiel    zur     Peldschwächung    bei     Leonardantrieben     dienen.  



  Um auch     während    mässiger     Förderpausen     das     Leonardaggregat    nicht unnütz laufen     _    zu  lassen, kann dieses durch den     Manövrierhebel          11'I    abgeschaltet werden, indem dieser Hebel  über die .Stellung I, welcher auch die Stel  lung     Ihr    des Hebels 28 entspricht, hinaus bis  in die Stellung     II    bewegt wird. Dies kann  zum     Beispiel    durch eine nicht dargestellte  Federung im Gestänge 27 ermöglicht werden.

    Während dieser     Bewegung    des Hebels     M     nimmt ;die     Stange,    701 den Hebel 71 mit und  unterbricht dabei mit dem. Schalter 72 einen  wesentlichen Stromkreis des Aggregates. Bei       Beginn    dieser Bewegung befindet sich die  Fläche 661 bereits unter und die Nase     66=     bereits vor dem freien Ende des Hebels 57.

    Infolge     Abschaltens    der     Maschine        wird,    auch  der Magnet 53 in dem Masse,     wie    sich die  Umlaufzahl. der Maschine vermindert, strom  los     und    der Anker 52 fällt schliesslich, wobei  sich das freie Ende     des.    Hebels 57 auf die  Fläche 661 auflegt.

   Wird der Hebel     1t2    nach       Ablauf    einer beliebigen Zeit wieder in die  Stellung I zurückgebracht, so verhindert die  Nase<B>66'</B>     das        17urückl.egen    des     Hebels    M in  die     Nullstellung    und .damit das Lösen der  Bremse so lange, bis,     das    Aggregat wieder in  Betrieb gesetzt ist und eine hinreichende       Umlaufzahl    erreicht hat, und demgemäss auch  der Magnet 53 wieder so viel Zugkraft ent  wickelt, dass er den Hebel 57 aus der Bewe  gungsbahn der Nase<B>66'</B>     herausbewegen     kann.

       Angenommen    ist hierbei, dass sich  Druckluft von genügender Spannung in der  Leitung 16 befindet, solange als der Hebel       11l    in der Stellung I     oder    in einer Stellung  über diese hinaus sich     befindet.    Solange sieh  die Fläche 661 unterhalb des     Hebels    5 7 be  findet, gelangt der Bund, 5-5 der Stange 50  nur in die Nähe des     Hebels    25; der     Hebel     39 wird also nicht vom Hebel 25 ausgelöst  und die     unter    dem Kolben 7 befindliche Luft  nicht unnütz ins Freie entlassen.  



  Fällt während dieser Zeit der Druck in  der Leitung 16 in unzulässigem     Grade,'so     sinkt der .Kolben 7 und das     Gewicht    48 löst           mittelst    der     Hel)el    22 und 221 die Hebel 37  und 39 aus.     wobei    aber nur 39 fällt, da     .sich     der Hebel 28 in der     Lage        IV    und demgemäss  sich der     Schieber    des Reglers 14 im End  punkte seines     Vorwärtshubes        befinden.        Der     Hebel 28 verhindert das Fallen dies Hebels 37.  



  Die in dem Zylinder 9     be        findlieh    e Luft  entweicht jetzt, schnell; sorgt man dafür,     dal3     die Luft     au's    dem     Zylinder    3 nicht, zu schnell  nach dem. Rohre 16 hin abfliessen     kann,    so  bleiben die Bremsklötze unverändert in An  lage     gegen    die     Bremsscheibe.     



  Hat die Auslösung der Bremse durch den       Teufenzeigerdaumen    166     stattgefunden,    so  kann :der Hebel 26 zunächst nicht. wieder in       seine    in der     Fig.    1.     gezeichnete        Anfangslage          zurückgebracht    werden, weil der Haken 13?  dies verhindert.

   Um nun nicht. die Teufen  zeigerscheibe 6 7 eigens zwecks     Freigabe    des  Hebels 26 bei stillstehender     Fördermaschine          zurüekdiehen    zu müssen, wird der Hebel<B>8</B>  aus der in     Fig.    1     gezeichneten    Ruhestellung       entgegen    dem Pfeil 181     gedreht,    bis der     Ile-          bel    37 die in der     Fig.    1     gezeichnet:(-    Stellung  nach oben hin etwas überschritten. hat.

   Da  bei wird die     Stange    68 so viel. angehoben,  dass die Nase 26a des Hebels 26 unter der       Wirkung    des     Gewiehtsherbels    24 unter dem  Haken 62     hindurchbehen    und sich vor den       Anschlag    44 legen kann.

   Wenn     dann    später  beim Rückwärtsfahren der Maschine die       Scheibe    67 wieder zurückgedreht wird, so       bewegt    sich auch der Daumen 166 wieder  aus dem Bereich der Rolle 65 und unter der  Wirkung des: Gewichtshebels     63'    geht die       Stange    68 in die in der     Figur        gezeichnete     Lage zurück, wobei die Nase: 62 über den  Stift 26a des Hebels 26     hinweggleitet    und  dann in die     -(-zeichnete    Lage herunterfällt.       Durch    entsprechendes Drehen des Hebels     AS          entgegen    dem.

   Pfeil<B>181</B> wird mittelst     des     Hebels 38     auch;    der Hebel 39 so viel geho  ben, dass er sieh.     gegen    die     Stirufläelie    des  Hebels 221 anlegen kann.  



  Wird die Bremse nicht durch ein     Leonard-          :l.ggregat,-    sondern einem     beliebigen    andern  Motor     angetrieben,    so ist es     zweckmässig,    die  Bremse durch den     :

  llanövriermotar    selbsttätig         'aiizielien        zli    lassen,     ztlni        h(-isl)i,.l        soll#,lld        ele@r     Förderkorb einen bestimmten     Wegpunkt    im       Schacht        erreicht        hat.    Ein     Ausführung        -sbei-          spiel        für    eine solche     ,

  Bremse    gibt die     Fig.        _@.     Hierin ist     der@a.@rnet        8_i        oder         < -ine        gleich-          wertige        Auslösevarriclitung,    zum Beispiel     (-in          Dampfzylinder    mit     Kolben,    angeordnet.

       An     einem bestimmten     Wegliunkt    wird der Strom  kreis     -des    Magnetes 8?     unterhroehen    und       gleichzeitig    auch der die Energiezufuhr zu  dem, die Masse antreibenden Motor unter  brochen.  



  An     der        Stange    des     durch    ein Gewicht<B>96</B>  noch besonders     beschwerten        Ankers    des Elek  tromagnetes 82 ist ein Bund 84 befestigt,  der,     sobald    der Magnet stromlos     wird,    auf die  Gabel des     Winkelhebels    85. 86 auffällt, wel  eher lose auf der Welle 20 sitzt. Der Win  kelhebel wird dadurch     gedieht    und nimmt       mittelst    des Armes 87 den bei diesem     Aus-          führungsbeispiel    lose auf der Welle 20 sit  zenden.

   Hebel 22 mit, so dass dieser     den    lose  auf der     \Welle    36 sitzenden Hebel 37     fallen     lässt, der nun den Regler 14 so. einstellt,       dass    er Druckluft unter den Kolben 3     strö-          m,en        lassen,    kann.  



  Bei diesem     Ausführungsbeispiel        kann     also der Gewichtshebel. 3 7     unabliä        ngig        Voll     dem     Gewichtshebel    39     ausgelöst        ¯ü        r-le    n ;     die     Druckluft. unter     dem        Kolben    7     wird    also  nicht ins Freie abgelassen, wenn kein     zwin-          beilder        Grund    dafür vorliegt.  



  Auf einem     Stift    des Hebels, 86     kann    mit  ihrem     Längsschlitz    eine Stange 88 gleiten.  die     ,drehbar    mit dein     Manövrierhebel   <B>31</B> ver  bunden ist.

   Wird dieser Hebel in die     Lage    I       gebracht,        nachdem    der Anker des     Magnetes     82 gefallen ist, so geht, der Hebel 28 aus der  Lage     III    in die     Lage        IV    über, wobei der  Regler     1.-1    aber offen     bleibt,    während der  Gewichtshebel 37 in seine     Aiifa.ngslage    ge  hoben wird, Gleichzeitig     nimmt    die Kehle  89 des     Schlitzes:

      der     Stange    88 den Hebel  86, 85 so viel mit, dass die Hebel 37 und 22  wieder in die in     Fig.    2     angegebene    Ruhelage       zurückkehren    können, in der 22 den Ge  wichts     hehel    3 7 wieder     unterstützt.         Es ist     zwP,hmässi;,    den Hebel 85, 86 so  viel drehen zu können, dass er mittelst des  Bundes 84 den Anker des Magnetes 82 an  dessen     Kern.        lieranhebt,    so dass er schon durch  einen     schwaehen    Strom an diesem festgehal  ten werden kann.  



       Mlenn    bei dem     Ausführungsbeispiel    nach       Fig.    2 der     Magnet.    82 und der Hebel 85, 86  nebst Stange 88 fortgelassen     -,verden,    aber  von     Fig.    1 der Schalter 72 und das gesteuerte       Gesperre    57, 661, 662 hinzugefügt werden, so  ist die     Anordnung    auch für     Leontircdantrieb     verwendbar. Die Hebel<B>35</B> und 351 sitzen  auch bei dieser     Ausführungsform    auf der  Welle 36; die     Klinkhiebel    22 und 22' sitzen  aber lose auf der Welle 20.

   Statt .eines He  bels     sind    hier zwei Hebel 26 und 261     aage-          ardnet,    die beide fest auf der Welle 20 sit  zen. Werden auch bei     Leonardantrieeb    beide  Gewichtshebel 3 7 und 39 auf der Welle 36  lose angeordnet., so kann jeder von ihnen un  abhängig von dem ändern fallen gelassen  werden; man kann also: den Regler 14 betä  tigen, ohne den Hahn 18 auf Auspuff ein  stellen zu müssen und anderseits den Hahn  18 auf Auspuff einstellen, ohne den Regler  zu betätigen.

   Ist zum     Beispiel    kein Druck  in der Leitung 16 vorhanden, so, braucht der       M < asehinist,    wenn er bremsen will, nicht un  nötig den, später durch. ihn     emporzuheben-          4n,        Gewiehtshiebel    3 7 fallen zu lassen. Es  ist aber, um 3 7 von. 39     unabhängig.    fallen  lassen zu können, dar Hebel 86 und die       Stange    88 vorzusehen, wobei 86, wie in, der       Fig.    2 mit 22 nur gekuppelt, aber mit 22'  fest verbunden sein kann.

   Die lose Anord  nung der Hebel 22 und 221 auf der Welle 20       ermöglicht    es     a.zi:eh,    jeden der beiden .Ge  wichtshebel unabhängig von dem andern an  seiner     Klinhe    vorbei     emporzuheben.     



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    2  löst der Anker des     Siche.rheitsbremsmagnetes     53, wenn er     fällt.,    beide Gewichte 37, 39 aus.  Der Anker des     Manövrierbremsma,gnetes    82  löst. dagegen nur den Gewichtshebel 3 7 aus.  



  Bei den     Ausfühiarngsbeispielen    nach den       Fig.    3 und 4, von denen<B>3</B> für den Antrieb    der     h'ördermaschine    durch     Gleichstrom        und          Fig.    4 für den     Antriebe    durch Drehstrom be  stimmt ist, sind der     Sicherheits-    und der     Ma-          növrierlrebel    wieder mit 8 und     iyl    bezeichnet.  Die     Welle    20 wird hier durch eine Schub  stange 20a ersetzt.

   An. der     Stelle    der beiden       Klinken    22 und 221 treten hier zwei an der  Stange 20a festsitzenden Nasen 22a und 221a.  Jeder der beiden Hebel 37a und'     39a    sitzt auf  einer Achse 36a. Der Hebel 35, der mit dem  Hebel 28 gekuppelt ist:, besteht. hier mit dem  Hebel 37a aus einem     Stürk.     



  Der     Manövrierhebel        ill    wirkt in     ganz    der  selben Weise wie in     Fig.    1 auf den Hebel  28 ein.  



  Wird der Sicherheitsbremshebel     S'    in der  Richtung 181 gedreht (Feg. 3), so- verschiebt  sich die Stange 20a in     Richtung    des     Pfeils     85, wobei die beiden Nasen 22a und, 221a un  ter den     -Hebeln:    37a und 39a weggleiten, so  dass diese Hebel fallen, wobei der Regler 14       ganz,    geöffnet.     wird,,        also    vollen Druck unter  dem. Kolben 3     entstehen-    lässt.     Gleichzeitig     werden auch durch Vermittlung des Winkel  hebels 87 .der Schalter 42 und der Hahn 18  betätigt.  



  Wird der Hebel     S    in:     entgegengesetzter     Richtung betätigt, so, drehen die beiden Na  sen 22a und 221a die Hebel, zunächst wieder  in die     wagrechte    Lage und gleiten dann  unter ihnen etwas entlang,       97enn    die Nase 166     des        Teufenzeigers     den dreiarmigen Hebel bewegt, so nimmt die  Stange 68     ebenfalls    mittelst. einer Nase 62  die Stange 20a so, viel mit,     da-ss    die Nasen  22a und 221a unter den Hebeln 37a und 39a  hinweggleiten, diese Hebel     also    fallen und  dadurch     clie    schon beschriebene Wirkung, aus  lösen.

   '  Durch entsprechendes Bewegen des; Ma  növrierhebels     -ill    kann hier der     Gewichtshebel     37a -unabhängig von dem Hebel 39a gehoben  und dadurch eine Stange 70a gehoben wer  den, die die Nase 62 aus     ,dem    Wege der an  der     Stange    20a befestigten) Nase!<B>264</B> bewegt.  



  Wenn der     Elektromagnet    53 stromlos       wird.        und    dementsprechend sein Anker fällt.  so     dreht    der<B>Bund</B> 55 den Winkelhebel 25a      sei. dass dieser die Stange     2Üa    verschiebt, his  beide Hebel     37a-    und     39a.    fallen können.  



  Die Anordnung der Stange 2011 für     Dreh-          #trombetrieb,        (Fig.    4) ist der     Anordnung    für       1eonardbetrieb    sehr ähnlich, nur dass auch  hier     der    von einem bestimmten     \Wegpunkt          des.        Förderka;

  rbes    oder vom Strom im Stän  der des Hauptmotors     a.bh        äntiige    Magnet 82  vorgesehen ist, der, sobald er     stromlos    -wird,  seinen Anker fallen lässt, der nun infolge       Aufschlaggens    seines Bundes 9 7 ,auf den wag  rechten Arm .des     -#rinkelliebele        86a-        diesen     Hebel dreht.

   Dadurch     wird    durch Vermitt  lung des in     Fig.    4 gezeichneten     1_\bertra-          gungsgestä.nges    78 über die     Stange        20a    und  den Hebel 37a     der    Hebel 28 um den festste  henden Punkt 80 gedreht und der     Regler    1.4  ganz geöffnet.

   Durch! das punktierte Ge  stänge 98 soll angedeutet werden,     dass;    der  Winkelhebel 86a die Hebel 77 und 28 auch  ohne Mitwirkung des Gestänges 78 und der       Stange        20a    bewegen kann.     Durch        Umlegen          c1.c:

  s    Hebels<B>31</B> in Richtung des     Pfeif    75     wird     der Hebel 77 unter den     Gewichtshebel        39,1     gedreht,     s11        da.ss-    dieser na-,eh dem     Abstellen          dc-s    -Motors nicht. fällt, also auch den Hahn  18 nicht unnötig auf     Auspuff    einstellt.  



  An Stelle     des,    Magnetes 82 oder auch  neben ihm     kann    eine     Vorrichtung    angeordnet  werden, die nicht,     wie    der Magnet, an     cinein     bestimmten     Wegpunkt,    die volle Bremskraft  plötzlich zur Wirkung bringt., sondern     die     die Bremskraft allmählich steigert.

   Eine sol  che Vorrichtung kann zum Beispiel ähnlich  wie die     Übertreiblkurve    166 des     Teufenzei-          gers    von der     Retardierkurve    oder einer     be-          sondern    Kurve des     Teufenzeigers        bewegt          werden    und: diese Bewegung auf den Regler  14 übertragen, zum Beispiel indem sie im       Punkt    80 angreift.

   Die     Bewegungsfreiheit     des Hebels     .'l1    und damit eine Freiheit in der  Regelung des Bremsdruckes kann durch Ein  schalten eines nachgiebigen Gliedes in die       vorbeschriebene        Vorrichtung        gewährleistet     werden.  



  Bei der unter Bezug auf     Fig.    4 beschrie  benen     Ausführungsform    muss, um den Ge  wichtshebel     39a    zu verriegeln, wenn der Ge-  
EMI0008.0068     
  
    wieht.shebel <SEP> <B>270</B> <SEP> während <SEP> des <SEP> Stillstandes
<tb>  oder <SEP> dem <SEP> Stillsetzen <SEP> des <SEP> Antriebsmotors <SEP> der
<tb>  bewegten <SEP> Masse <SEP> elie <SEP> Brem#e <SEP> über <SEP> den <SEP> Regler
<tb>  <B>#</B> <SEP> an("ezog
<tb>  <B>I</B> <SEP> wen <SEP> erhalten <SEP> soll, <SEP> <B>der</B> <SEP> ##l < -,iiiövrierliel)el
<tb>  entgegen <SEP> .der <SEP> Richtung <SEP> gedreht <SEP> werden, <SEP> die
<tb>  er <SEP> beim <SEP> seinerzeitigen, <SEP> Offnen <SEP> des <SEP> Reglers
<tb>  hat.

   <SEP> Dies <SEP> muss <SEP> geschehen, <SEP> bevor <SEP> der <SEP> Motor
<tb>  vom <SEP> Netz <SEP> abgeschaltet <SEP> ist, <SEP> oder, <SEP> zum <SEP> Beispiel
<tb>  bei <SEP> Egneranlagen, <SEP> bevor <SEP> der <SEP> den <SEP> Magneten
<tb>  53 <SEP> erregende <SEP> Strom <SEP> so <SEP> schwach <SEP> ge@voi-den <SEP> ist,
<tb>  class <SEP> dieser <SEP> seinen <SEP> Anker <SEP> nicht <SEP> mehr <SEP> haltt@n
<tb>  kann.
<tb>  



  Es <SEP> kann <SEP> aher <SEP> auch <SEP> das <SEP> Bewegen <SEP> des <SEP> 3hi  növricrhebels <SEP> zii <SEP> dem <SEP> Zweck, <SEP> den <SEP> Gewiclits  liebel <SEP> 39a <SEP> cder <SEP> (,en <SEP> ihn <SEP> ersetzenden. <SEP> Zwischen  motor <SEP> zu <SEP> verriegeln, <SEP> entbehrlich <SEP> gemacht
<tb>  werden, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> dadurch, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Flächen
<tb>  37b <SEP> und <SEP> 391? <SEP> (Fig. <SEP> 5) <SEP> der <SEP> Hebel <SEP> 37a <SEP> und <SEP> 39a,
<tb>  unter <SEP> denen <SEP> die <SEP> Nasen <SEP> 2211 <SEP> und <SEP> 221a <SEP> der
<tb>  Stange <SEP> 2tla <SEP> entlang <SEP> gleiten, <SEP> verschiedene
<tb>  Längen <SEP> erhalten, <SEP> derart, <SEP> dass <SEP> 371' <SEP> wesentlicb
<tb>  kürzer, <SEP> als <SEP> 391) <SEP> i11. <SEP> Die <SEP> Fig.

   <SEP> 5 <SEP> und <SEP> 6 <SEP> zeigen
<tb>  ein <SEP> Ausführungsbeispiel <SEP> in <SEP> zw < ,i <SEP> verschie@dc@  iien <SEP> Stellungen.
<tb>  



  Wird <SEP> die <SEP> Stange <SEP> <B>20,1</B> <SEP> nicht <SEP> durch <SEP> df#ii
<tb>  itl.otor <SEP> 96, <SEP> sondern <SEP> durch <SEP> einen <SEP> vier <SEP> andern
<tb>  Motoren, <SEP> zurr <SEP> Beispiel <SEP> 48 <SEP> oder <SEP> <B>51</B> <SEP> (Fig. <SEP> 3),
<tb>  oder <SEP> durch <SEP> den <SEP> Sicherheitshebel <SEP> S <SEP> verscho  ben, <SEP> so <SEP> erfolgt. <SEP> Aiese <SEP> Verschiebung, <SEP> bis <SEP> beide
<tb>  Nasen <SEP> 2?a <SEP> und <SEP> 2?la <SEP> den <SEP> Hebeln <SEP> 37a <SEP> und <SEP> 39i
<tb>  clie <SEP> Unterstützun-o- <SEP> entzogen <SEP> haben, <SEP> also <SEP> beide
<tb>  Hebel <SEP> fallen.
<tb>  



  Erfolgt <SEP> da.ge-;en <SEP> die, <SEP> Verschiebung <SEP> der
<tb>  Mange <SEP> Boa <SEP> durch <SEP> elen <SEP> 31Gtor <SEP> 96, <SEP> so. <SEP> sorgt <SEP> ein
<tb>  Anschlag <SEP> <B>861)</B> <SEP> dafür, <SEP> .d113 <SEP> diese <SEP> Verschiebung
<tb>  nur <SEP> solange <SEP> stattfindet, <SEP> bis <SEP> ,der <SEP> Hebel <SEP> 37a
<tb>  seine <SEP> Stütze <SEP> auf <SEP> der- <SEP> Nase <SEP> 22a <SEP> verloren <SEP> hat.-.
<tb>  3Vi <SEP> kann <SEP> dann <SEP> den <SEP> Regler <SEP> vollständig <SEP> öffnen,
<tb>  wobei <SEP> er <SEP> die <SEP> Stange <SEP> 20a, <SEP> soweit <SEP> nötig, <SEP> weiter
<tb>  vorschiebt, <SEP> jedoch <SEP> nicht <SEP> so <SEP> weit, <SEP> dass <SEP> der <SEP> He  bel <SEP> 39a <SEP> seine <SEP> Unterstützung <SEP> verliert.
<tb>  



  Allgemein <SEP> ist <SEP> nceli <SEP> folgendes <SEP> zii <SEP> b_iner  ken
<tb>  Als <SEP> Zwischenglied, <SEP> auf <SEP> welches <SEP> alle <SEP> Ge  fahrursaehen <SEP> einwirken, <SEP> kann <SEP> auch <SEP> die <SEP> An  lassvorrichtung <SEP> der <SEP> Hemmvorrichtung, <SEP> oder
<tb>  eines <SEP> die <SEP> letztere <SEP> in <SEP> Tätig heit <SEP> setzenden, <SEP> nicht.         durch ein fallendes Gewicht gebildeten Mo  tors dienen.  



  Die Hemmvorrichtung kann- ein Energie  verzehrer, zum     Beispiel    wie     vorstehend    an  genommen, eine     Bremse    sein. Sie kann aber  auch eine Maschine zur     Energiea-tfspeiche-          rung    sein.  



  Die Welle 20 oder die Stange 20a kann  durch eine     Schraube    ersetzt. werden, die in  folge einer ihr durch die Einwirkung jeder  beliebigen der     Gefahrursaclhen    erteilten Dre  hung ihrer Mutter verschiebt, oder     selbst     verschoben wird. Eine in     achsialer    oder     ta.n-          gentialer    Richtung     wirkende    Kurvenscheibe  kann diese Schraube ersetzen.  



  Das Gewicht 8, welches eine nicht ver  sagende Kraft darstellt, kann     auch    in dem  Falle durch die Kraft eines Druckmittels  oder durch     magnetische    Kraft ersetzt werden,       wenn    .diese nach Lage der Umstände als eine  nichtversagende Kraft. angesprochen werden  kann. Eine     Dampfkesselbatterie,    die dauernd  in     Betrieb    ist,     deren    Kessel also niemals  sämtlich ohne Druck sind, kann als Quelle  für eine niemals versagende Kraft angespro  chen, werden.  



  Die andere Kraft, welche der nichtver  sagenden Kraft, solange keine Gefahr be  steht, derart entgegenwirkt, dass sie sie auf  hebt, kann     vo,ii    ganz beliebiger Art sein; ;:s  muss nur die Möglichkeit bestehen, die nicht  versagende Kraft bei Gefahr mit. voller Si  cherheit rechtzeitig durch eine nichtversa  gende Kraft, zum. Beispiel durch einen Ge  wichtshebel 39. rasch wirksam zu machen.  Der Hahn 18 könnte zum Beispiel lediglich  durch eine, die nichtversagende, durch einen       kleinen    Motor gespannte, Kraft 8 abstützende  Klinke oder ein in der Strecklage erhaltenes,       hei    Gefahr durch einen     Gewichtshebel    zum       Durehkni.cken        gebrachtes    Kniegelenk ersetzt   erden.  



  Dass die andere Kraft. durch ein belie  biges Druckmittel oder durch Elektrizität  ersetzt werden kann, liegt nahe.  



  Der zweiarmige Hebel' 28 kann durch ein  Zahnrad ersetzt werden, besonders wenn der  Hub des Bolzens 28', der dann die Achse des    Zahnrades     bildet,    gross ist. In dieses Zahn  rad greifen dann an den Stangen 28 und 852  oder<B>35'</B> vorgesehene Verzahnungen. Auch  ein Organ mit feststehenden, mit einer     iuizu-          sammendrückbaren    Flüssigkeit gefüllten Zy  lindern nach     Fig.    7 ist statt des Hebels 28  verwendbar.

   Alle drei Kolben befinden sich  in     Fig.    7 in der     Ruhestellung.    Der eine, 101,       ist:    mit ,dem     Ma.nävrierbremshebel        111    gekup  pelt,     während    der andere, 100, unter dem  Einfluss     des,    Gewichtes 37     bezw,    37a steht.  Wird .daher .der Kolben 100 vorgeschoben,  so bleibt der Kalben 101 in seiner     Ruhelage     und nur der Kolben 102 bewegt sich     vor-          wä,rts.    Wird 101 vorgeschoben, so bleibt 100  stehen und 102 bewegt sich vorwärts.

   Ist  102 und einer     ider    :beiden Kolben 100, 101  ganz vorgeschoben und wird nun der andere       Kolben        vorgeschoben,    so bleibt 102 in seiner  Lage, aber der vorgeschobene der beiden an  dern Kolben geht zurück.     Werden    beide  Kolben 100 und 101 in die gezeichnete     An-          fangslage        zurückgeschoben,    so.     sargt    der  äussere     Atmosphärenidruck    dafür,     dass    auch  102 in seine     A,ufangslage    zurückgeht.  



  Es soll noch     da-rauf    hingewiesen. werden,  dass der Maschinist unter Umständen beide  Hebel     S    und M     gleichzeitig    im Sinne des       Anziehens    der Bremse auslegen kann. Dabei  gelangt der     Balzen    28' in die Stellung, in  welcher der Regler 14 ganz geöffnet ist und  ausserdem fällt auch.     Idas    Gewicht 39 herab.

    Diese     Massnahme    ist zweckmässig, wenn der       Masühinist    den     Eindruck    hat, dass, der För  derkorb den     Wegpunkt,        an,    dem er halten  soll,     überschreiten.    wird und er auf jeden  Fall das rechtzeitige Anhalten des Fahr  korbes,     also    auch der     Fördermaschine,    herbei  führen     will,    selbst dann, wenn zufällig in  diesem Augenblick .die die     beiden    Kolben  treibende Druckluft ihre     .Spannung    verliert.  



  Es ist nicht     notwendig,    die durch die  Relaismotoren 37 und 39 angelassenen  Hauptmotoren, also den     Betriebsmotor    3, 4  und den gewöhnlich als Reserve     @dienen-den     Motor 8 miteinander, zum Beispiel .durch  den Hebel 1 zu kuppeln. Man kann sie auch           unabhängig        voneinander    auf die Brems  scheibe oder     die    Bremsklötze einwirken las  sen. Es ist ferner zulässig, die Betriebs  bremsvorrichtung, zum Beispiel 3, 4, durch  einen     Energiea.ufspeicherer    und die     Sicher-          heitsbremsvorrichtung    als     Fallge-iv    ich( zu  bauen.

   Die erstere kann dann zum Beispiel  durch den Hebel 37, die letztere     durch    39       angelassen    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Erhöhung der Sicherheit 0r wegter Massen, die durch mehrere vonein- a.nder unabhängige Ursachen in Gefahr ge raten können, wobei jede:
    dieser Ge- fahrursachen auf ein allen gemeinsehaft.- liches Zu-i..,chenglied (20, 20a) so ein- ,virkt, dass es eine, Bewegung ausführt, die das Auslösen einer Vorrichtung zum Hem men der bewegten Masse zur Folge hat, da durch gekennzeichnet, da-ssi das gemeinscha,ft- lielre Zwischenglied hei seiner Betätigung,
    pa- rallel zwei Hemmkräfte auslösen kann, von denen die eine eine besonders grosse Sicher heit gegen Versagen bietet. UNTERANSPR'trCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine drehbar gela gerte Welle (20), die durch jede der Ge- fa.hrursachen so in Drehung versetzt werden kann, dass dadurch mittelbar oder unmittelbar die Hemmvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird. 2.
    Einrichtung nach, Pa@teütanspruch", ge kennzeichnet durch eine längsverschieb bare Stange (20a), die durch jede der Gefahrnrsa:chen in eine solche Längsbe wegung versetzt werden kann, dass da durch die Hemmvorrichtung mittelbar oder unmittelbar in Tätigkeit gesetzt wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch. eine Schraube, die durch ihre durch die Gefahr verursachte Bewegung die Hemmvorrichtung mittel bar oder unmittelbar in Tätigkeit setzt.
    -t. Einrichtung nach. Patentanspruch, ge kennzeichnet durch. einen Motor. der durch jede der Gefahrur::achen angelas sen werden kann, so dass, er das Ingang- setzen der Hemmvorrichtung veranlassen kann.
    Einrichtung. nach dem Patent.a.nspruch. mit einer mittelst eine: Hebels a.nzieh- ba.ren Bremse, bei welcher beim Ausblei ben der beim Bremsen diesen Hebel be- ivegeiiden Kraft der Hebel unter der Wirkung einer andern Kraft (8), die nicht gleichzeitig mit der ausbleibenden Kraft versagen kann, im Sinne des An ziehens der Bremse gedreht wird, da durch gel@ennzeiclinet,
    dass diese Bewe gung des Bremshebels zum Bewegen des Zwischengliedes ausgenutzt wird. 6. Einrichtung mich dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Aus bleiben des Betriebsmittels (Druckmittel, elektrischer Strom) des die Masse aaitr.-i- benden Motors eine Kraft (51.) frei wird, die das Zwischenglied (20. 20a) bewegt. 7.
    Einrichtung hach dem. Patenta.nsprucli, bei welcher die bewegte Masse eine Vor richtung (67) betätigt, welche in verklei nertem Massstab diel Bewegung der Masse mitmacht., dadurch gekennzeichnet, dass beim Überschreiten eines bestimmten Wegpunktes seitens der Masse die Vor- richtung (67) das Zwischenglied (20. 20a) bewegt. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch -l, da durch gekennzeichnet, dass die .durch die Gefahr veiursachte Bewegung des Zwi schengliedes (20, 20a) zum Anlassen eines Motors<B>(37,</B> 37a) .dient, der seiner seits die Ingangsetzung der Hemmvor richtung herbeiführt.
    9. Einrichtung nach dem Patentanspruch, bei welcher eine nicht versagende Kraft (8) zur Hemmung der Masse vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Bewegen des Zwischengliedes (20, 20a) ein Motor (39) angelassen wird. welcher mittelst eines Organes (18) eine Kraft ausschaltet, die gewöhnlich jene nichtversagende Kraft (.8) unwirksam erhält, 10.
    Einrichtung uaeh Unteranspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das An lassen der Motoren (37, 39) durch Ver mittlung von Vorrichtungen (42, 74') zu gleich die Unterbrechung oder Drosse lung eines Energieflusses zur Folge hat, welcher den Gang .des die Masse antrei- benden, Motors wesentlich beeinflusst. 11.
    Einrichtung nach Unteia.nspruch 10, mit Antrieb der Mause durch eine Leona.rd- mas,ehine, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ (42) .die Erregerwicklung der Erregermaschine unterbricht. <B>12?.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 10, mit Antrieb der Masse durch eine Leonard- maschine, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ (74@) die Stroxnstä-rke der Magnetwicklung des Fördermotors schwächt.
    1?. Einrichtung nach Patentanspruch, bei welcher zwei voneinander unabhängige #- otoren (3, 4 und 8) zum Betätigen der I 13emmvorriehtung der Masse und zwei willkürlich bewegbare Organe (M, 8) zum unabhängigen Anlassen je eines der Motoren (3, 4 und 8) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, da,ss das eine (Dl) dieser Mittel unmittelbar, das an dere (S)
    dieser Mittel durch das Anlas sen eines Motor; (37) auf einen Kra,ft- übertragun.gskörper (28, 28' bezw. 100, 102) einwirken kann, wobei dieser Über tragungskörper .zur Regelung des Ener- giefl:usses zu denn einen der beiden Mo toren dient, die die Hemmvorrichtung be tätigen. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch, bei welcher ein Betriebs- und ein Reserve motor (3, 4 und 8) für den Antrieb der Hemmvorriehtung vorgesehen sind, da durch gekennzeichnet, dass. zwei Zwi- schenmotorren (37, 39) zum Anlassen der Hauptmotoren (3, 4 und 8) vorgesehen sind, von denen der den Reservemotor (8) aulassend.e Zwischenmotor (3-9) durch das Zwischergliel (20, 20a) und voll Hand, der andere (37) dagegen betriebs- gemäss nur durch Vermittlung des Zwi schengliedes angelassen? wird. 15.
    Einrichtung nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, da.ss .das den Motor (37) anlesende willkürlich bewegte Mit tel (S) - gleichzeitig .mit dem Anlassen des Motors (37) den zweiten zum Betä tigen der Hemmvorrichtung vorgesehenen Motor. (39) a,nlässt. 16. Einrichtung nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass' der zweite Motor ein .dem Versagen nicht unterwor fener ist. 17. Einrichtung nach Unteramspruch 13, ge kennzeichnet durch eine solche Bauart der Vorrichtung (28), dass die ihr durch .das eine (8) der beiden willkürlich be wegten.
    Organe gegebene Lage, nachdem die Ortsänderung im Sinne des Auslösens der Hemmvorrichtung stattgefunden hat, durch .das andere, willkürlich bewegbare Organ (11I) zwecks Ladens des Motors (37) in die entgegengesetzte Lage ge- ändert werden kann. 18.
    Einrichtung nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass@ die über die Steuerendl.age hinaus erfolgende Bewe gung des einen willkürlich bewegbaren Organes (M), das Unterbrechen eines Energieflusses und das Einfallen, eines Riegels: (57) zur Folge hat, der .das Schliessen eines die Wirkung der Hemnr- vorrichtung regelnden Organes (14) ver hindert.
    19. Einrichtung nach Unteransprüchen 6 und 18, bei der die über die S.teuerend'- llage hinaus erfolgende Bewegung des einen willkürlich bewegbaren Organes (1V4) das Unterbrechen eines Energie flusses zur Folge hat, dadurch gekenn zeichnet, da:ss, durch diese Bewegung eine die Kraft (51)* an der Betätigung des Zwischengliedes (20, 20a) hindernde Vor- rzcht.ung (66') wirksam wird. 20.
    Einrichtung nach Unteranspruch; 13, da durch gekennzeichnet, dass die im Sinne des Auslösens der Hemmung erfolgende Ortsänderung des Übertragungskörpers (28) das Schwächen .eines zum Betrieb des die Masse treibenden Motors wesent lichen Energieflusses zur Folge hat. 21.
    Einrichtung nach Unteransprüchen 7 und 13, dadurch gekennzeichnet, @dass bei de:n über das betriebsmässig nötige -L#Iass hin ausgehenden Spannen der zum Bewegen des Steuerorganes (14) mittelst des L\ber- tragungsgliedes (28) dienenden Kraft (37) ein unter der Wirkung des Fa.hr- wega.nzeigers stehender Mitnehmer (68. 62) ausser Wirkung gesetzt. wird.
    22. Einrichtung nach Unteransprüchen B. 9, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoren (37 und 39) durch unab hängig voneinander gelagerte belastete Hebel gebildet werden, die nach ihrem Inwirkungstreten voneinander unabhän gig durch je eine der willkürlich beweg baren Organe (M, S) in ihre Anfangs lage, zurückgebracht werden können. 23.
    Einrichtung nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, da.ss, die Gewichts hebel (37, 39) lose auf einer gemein- scha.ftlichen Welle (36) sitzen, die durch eines (S) der willkürlich bewegbaren Organe zwecks Betätigung eines andern Teils (62) des zum Auslösen der Hemm vorrichtung dienenden Gcstänge gedreht werden kann. 24. Einrichtung nach Unteranspruch 23, (Te- kennzeichnet durch :die .
    Hebel<B>(37.</B> 39 in deren Ruhelage stützende Klinken (22, 221), welche last: auf der ihnen durch Mitnehmer die Auslösebewegung gleich zeitig erteilenden. da,; Zwischenglied bil denden Welle (2(1) sitzen, so dass sie un- abhä.ngi- voneinander zwecks Vorbei- lassender nacheinander gehobenen He bel (37. 39) von ihren Mitnehmern ab gehoben werden können.
    2a. Einrichtung nach Unteranspruch 23. da durch gekennzeichnet. da.ss der andere Teil die Mitnehmerst.angEr (62, 68) ist, mittelst deren die Anzeigevorrichtung (67) die als Zwischenglied wirkende M'f'elle (20) dreht. 26.
    Einrichtung nach Unteranspruch 23, da durch gekennzeichnet, da.ss das zum Be wegen der Welle (36) dienende willkür lich bewegbare Organ (S') durch je einen besondern Kraftübertragungsteil (3-1=. 34 ) auf die Welle (36) und den Ge wichtshebel (39) einwirken kann, von denen der eine (34=) bereits am Anfang der aus der Ruhestellung erfolgenden R.ückbetvegung des Organes (S) tätig ist, während der andere (3.1f) in der Ruhestellung des Organes (S) dem Ge wichtshebel den freien Fall: gestattet.
    _ Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass bereits der erste Teil der Bewegung ,des Hebels. (1) dazu ausgenutzt wird, das Zwischenglied (20, ?0a) zu bewegen. 28.
    Einrichtung nach Unteransprüchen 7, 8 und 13, gekennzeichnet durch eine als Zwischenglied wirksame Welle (?0), ei.uf der ein, .durch (-in willkürlich bewegbares Organ (S) bewegbarer Hebel (26), dii@ Mitnehmer für zwei lose auf ihr sitzende Gewichtshebelstütz.en (22, 221) und ein als Angriffspunkt für die von mehreren Gefahren ausgelösten Kräfte (51.
    48) dienenden Hebel (?5) festsitzen, ferner gekennzeichnet durch eine Welle (36). auf der lose die beiden Gewichtshel;@l (37, 39), der letztere für seine Freifa.ll- bewegung lose reit dem Organ (S) ge. kuppelt sitzen.
    von welchen (39) zur Aufliebung der Hemmung eines zuni Hemmen der Masse dienenden nichtver sagenden Motors (8) dagegen (37) zuni Anlassen eines dem gleichen Zweck die nen < < len. unter Umständen dem VersaIren ausgesetzten Motor; (3, 4) dient. 29.
    Einrichtung nach Unteranspruch ?8. da- durch gekennzeichnet. dass die durch die Teufen zeigernase (166) hervorgebrachte Bewegung auf einen Hebel übertragen wird, der mit der Welle (20) fest ver bunden ist. 30.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Teil. des Betriebsmittels (Dampf, elektrischer ,Strom). der den zum Antrieb der Masse dienenden Motor durchfliesst, eine Kraft G571 gespannt. erhält, welche nach dem Absc.halteü dieses Betriebsmittels das Zwischenglied (20, 20a) bewegt. 31.
    Einrichtung nach Patentanspruch mit einer mittelst eines Hebels (1) anzieh- baren Bremse, bei welcher beim Aus bleiben der diesen Hebel bewegenden Liraft der Hebel (1.) unter der Wirkung einer andern Kraft (8), die nicht. gleich zeitig mit der ausbleibenden Kraft ver sagen kann, im Sinne des Anziehens der Bremse gedreht. wird, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei beim Ausbleiben.
    des Beii-iebsmittelsi frei werdende Kräfte (51, 96) vorgesehen sind, von denen die eine (51) .das Zwischenglied (20, 20a) bewe- gern kann, während, die andere (96) durch den den Motor durchströmenden. Teil des Betriebsmittels gespannt gehaltene, die dem Versagen unterworfene Kraft be einflussen kann, ,auf die nicht versagende Kraft aber einflusslos ist. 32.
    Einrichtung nach Patentanspruch, mit zwei Fallgewichten, von denen das eine (39) eine nichtversagende, zum Hemmen der Masse dienende Kraft auslösen kann, während das andere (37) eine gegebenen falls dem Versagen ausgesetzte Kraft auslöst. dadurch gekennzeichnet, dass bei dem über das notwendige Mass erfolgende Auslegen eines der beiden Hebel (M, S) das Gewicht (39) durch einen Mitnehmer in seine Anfangsstellung gehoben wird. 33.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, mit zwei Fallgewichten:, von denen das eine (39a) zum: Auslösen einer niehtversa@ gend-en Kraft und das andere (37a) zum Auslösen -einer gegebenenfalls dem Versagen ausgesetzten Kraft dient, dadurch gekennzeichnet., dass- an der Stange Nasen (221a, 22a) fest angebracht sind, welche die Gewichtshebel unter stützen, solange die Stange (20a) sich -in der Ruhelage befindet. 34.
    Einrichtung nach Unter ansprucli 33, da durch gekennzeichnet, dass die Kraft (96), während sie die gegebenenfalls dem Versagen ausgesetzte Kraft auslöst, den Gewichtshebel (39a) durch @Torschieben eines Riegels (77) am Fallen hindert. 35. Einrichtung nach Patentanspruch, mit zwei nach Wahl anlassba.ren Hemmvor richtungen. dadurch gekennzeichnet, dass die eine, regelmässig gebrauchte, als Energieaufspeicherer, die andere als Ge wichtsbremse gebaut ist. 36.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, bei der das verschiebbare Zwischenglied (20a) die Auslösung zweier Zwischen motoren (37a. und 39a) bewirkt, von denen der eine, eine unter Umständen ver sagende, der andere eine nicht versagende Varriehtung zum Hemmen der beweg lichen Masse auslöst, dadurch gekenn zeichnet, dass die -Stange (20a) zwecks Auslösens der beiden Motoren (37a, 39a) verschieden lange Wege durchlaufen muss, wobei der für den ersteren Motor (37a) nötige,
    unter der Wirkung des Motors (96) durchlaufene Weg der kür zere ist.
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