Frankiermaschine. Die Erfindung bezieht sich auf Frankier maschinen, bei denen die hergestellten Stem pelabdrücke von einem Zähler aufgezeichnet werden, der abnehmbar von der Maschine ist, um durch einen Postbeamten auf einen vor her bezahlten Betrag eingestellt werden zu können.
Die Erfindung bezweckt in speziellen Ausführungsformen eine verbesserte Ausge staltung einer festen und leicht tragbaren Frankiermaschine nebst Druckvorrichtung, um mit grösserer Sicherheit als bisher eine betrügerische Erzeugung von Markenabdrük- ken zu verhindern und das Drucken von mehr als einer Marke auf eine Postsache auch ohne Wiederholung von Ausstreichun gen und irgendwelchen andern Bemerkungen zu ermöglichen, sowie durch eine besondere Anordnung ein genaues Einstellen des Zäh lers zu erzwingen.
Gemäss der Erfindung ist die Frankier maschine meit einer Drucktrommel ausgestat tet. die während einer einzigen Umdreheng eine Marke, Ausstreichungen und Datum angaben, sowie andere Angaben drucken kann und dabei gleichzeitig einen, von der Maschine abnehmbaren Zähler antreibt. Die Drucktrommel kann mit einer zum Drucken vielfältiger Marken ausgebildeten Stempel rolle versehen sein, die einstellbar ist, damit man den zu druckenden Wert ändern kann. Diese Stempelrolle kann derart mit dem Zäh ler verbunden sein, dass dieser über einen Ab stand fortbewegt wird, der proportional dem gedruckten Wert ist. Der Zähler ist Vorzugs weise so angeordnet, dass er von der Maschine nur dann entfernt werden kann, wenn der die Marken einpressende Stempel, dem die Ma schine Handhabenden unzugänglich ist.
Fer ner können Mittel vorgesehen sein, die das Herstellen mehr als eines Markenabdruckes auf irgend einer Postsache ermöglichen, ohne dass das Durchstreichen und andere Angaben -wiederholt -werden.
Auf der Zeichnung ist eine Frankierma schine gemäss der Erfindung in zwei Aus führungsbeispielen dargestellt.
Fig. 1 ist eine Längsansicht der Ma schine, teils im Schnitt; Fig. 2 ist :ein Grundriss zur Fig. 1; Fit,',. 3 ist eine Seitenansicht nach A-B d(er Fitg. 1 in der Pfeilrichtung gesehen; Fig. 4 ist eine Endansicht in der Rich tung des Pfeils E der Fig. 1 gesehen; Fig. 5 zeigt die Drucktrommel in An sicht; Fig. G ist einrre Teilansicht der Druck trommel, eine Wahlscheibe zeigend; Fig. 7 ist eine Ansicht, teils Schnitt nach C-D der Fig. 5, und Fig. 8 ist eine Längsansicht einer abge- äinderten Ausführungsforrn teils im Schnitt.
Die dargestellte Maschine umfasst einen Zähler 1, der zum Einstellen auf einen vor her bezahlten Betrag durch einen Postbeam ten abnehmbar ist, und eine Drucktrommel 2, durch die eine Marke, Ausstreichungen und Datumangaben, sowie andere Angaben wähl- rend einer einzigen Umdrehung der Trommel gedruckt werden. In der Nähe des Umfanges dler Drucktrommel 2 ist eine zum Drucken vielfältiger Marken ausgebildete Sternpel- rolle 3 angebracht, die zum Ändern eines zu druckenden Wertes eingestellt werden kann; mit der dargestellten Stempelrolle kann man Marken dreier verschiedener Werte drucken.
Der Umfang der Trommel 2 ist auch mit einem Stempel 4 zum Einpressen edner Durchstreichung und einer Datumangabe und einem Stempel 5 zum Einprerssen von An zeigen, Bekanntmachungen oder ähnheben Angaben versehen.
Die drehbare Drucktrommel 2 ist auf einer Hauptantriebswelle 6 vorgesehen, die durch ein Getriebe 7 und 8 von der ausser halb vorgesehenen Handkurbel 9 angetrieben werden kann, die auf einer Welle 10 befe- stigrt ist@ welche in einer Stützkonsole 11 und einem Lagerfutter der Endplatte 12 des Ge häuses getragen wird, das mit der besagten Stützkonsole ein Ganzes bildet. Die Bewe gung der Handkurbel wird normalerweise durch einen unter Federdruck stehenden Kolben 13 verhindert, der in ihre Umdre- lhungsbalhn hineinragt.
Ein Hebel 14 ist in der Nähe der Handkurbel vorgesehen und auf der Welle des Hebels sitzt ein Kegelrad 15, das mit einem Kegelrad 16 in Eingriff steht, welch letzteres einem Hebel 17 Bewegungen erteilt, der an (lemn schulterförmigen Ende 18 (des Kolbens 13 anliegt, wobei der schulter- förmige Teil mit (einem Arm eines drehbar gelagerten Winkelhebels 19 in Eingriff ist. dessen anderer Arm auf einem unter Feder druck stehenden Kolben 20 drückt, der in einem Lagerfuter der Stützkonsole 11 ge tragen wird. Eitn(e Spindel 21, die Gien Win- k(ellhebel 19 trägt, träigt ausserdem einett arm 22, (der einen Teil der Sperrvorrichtung der Maschine bildet.
Das von der Druclktromnmel 2 entfernte End(e der Welle 6 trägt einen Daumen 23 mit einem Anschlagstift 24 auf seinem Umnfange, welcher Daumen mit eitler Daumenfläiche 2a versehen ist. Die Stütz- konsele 11 ist an der Grunidplattte 26 mit Schimuben 27 befestigt.
Die sich drehende Drucktronmmel 2 ist in Berührung mit einer einen Druck ausübenden Rolle 28, die federnd in Gleitlagern 29 der Grundplatte 226 der Maschine abgestüitzl ist, welche Lager es der Rolle 28 errnöglichen, dass die zu den bedrucken den Gegenstände wechselnde Dicke haben können, währendl (ler nötigte Druck, der er- forderlielh ist, um derartige Gegenstäntdl(e durch die Maschine zu führen, ausgeübt wird.
Line auf der Grundplatte l6 angebra(chte Konsole 30 siebt ein Lager für das vom An trieb entfernte Ende der Weile lt vor; der Tfeil der Welle jens(eits der Konsole 30 Karl einen verringertetn Durclhnmesser und trägt ein Sperrad 31, das mit einer unter Feder druck stelhenden Spcrrlklinke 32 in Eingriff ist, einetn zugespitzten Daumen 33, der mit ceinem mit Einschnittetn versehenen Daumen 34 zusahmmenwirkt unrl einen v(erstiimmel- ten Daumen 35, ldessen Fläche in Be rührung mit (iiner Rolle 36 ist, die an einem Hebel 3 7 drehbar gelagert ist.
Der Daumen 3a kann üben den Vier kantteil der We(lle 6 gleiten, die Bewe gung wird durch einen Anschlagstift 38 be grenzt, der sich läings Schlitzes 39 be wegt. Das Ende rl(.r Wcale 1, gellt durch ein Loch in dem CTeli:iuse dtl hindurch und trugt einen @,@eriffelten Knopf 41 zum Einstellen der Anordnung von Hand aus für das Mehr fachdrucken einer Marke auf besondere Post sachen.
Eine Wertäncderungsvorrichtung ist in einer Nabe 42 vorgesehen, die einen Teil der Konsole 30 bildet und besteht aus einer Spin del 43, die die mit Einschnitten versehene Scheibe (Daumen) 34 und eine Pinne 44 trägt, welch letztere mit in der Endfläche der Konsole 42 gebildeten Schlitzen in Eingriff kommt, wenn die Wertänderungsvorrichtung in ihrer Ruhelage ist; das Ende der Spindel 43, das durch das Gehäuse 40 hindurchgeht, ist mit einer geriffelten Scheibe 45 für eine Bedienung von Hand aus versehen.
Die Konsole 30 trägt an ihrem obern Ende ein Sehloss 46, vorzugsweise von der Art der austauschbaren Schlösser, das durch einen Schlüssel gehandhabt wird, der bei 47 an dem Teil 40a des mit dem Zähler 1 ver bundenen Gehäuses vorgesehen isst, während der untere Teil des Schlosskörpers auf einen mit einer Schulter versebenen Stift 48 ein wirkt, dessen unteres Ende unter einem Win kel abgeschnitten ist, um auf einen geschlitz ten Stift 49 einzuwirken, der unter dem Ein fluss einer Feder 51a in ein Loch 50 im Dau men 51 eindringt, wenn der Zähler I entfernt wird.
Die Einfärbvorrichtung umfasst auf einer Stange 53 drehbar gelagerte Rahmenplatten 52 und 60, von denen die erstere eine Ver längerung 54 hat, die eine Rolle 54a trägt, welche in Berührung fmnit dem Umfang des Daumens 51 steht, die durelh eine an der Platte 52 angreifende Zugfeder 55 gesichert wird.
Ein Farbzylinder 56, eine Verteilerrolle 57 und eine Farbrolle 58 sind so zwischen den Rahmenplatten 52 und 60 angeordnet bezw. in diesen gelagert, dass die Farb- und Verteilerrolle in einem zwischen den beiden Rahmenplatten sitzenden Farbtrog 61 lau fen. Um eine gleiehmässige Verteilung der Farbe auf die Farbrolle zu sichern, ist deren Spindel 62 auf ihrem nach aussen vorstehen den Ende mit einem Knopf 62a zum Antrieb von Hand aus versehen. Von einer zusammendrüekbaren Tube oder einer andern Quelle herrührende Druckfarbe wird durch eine Öffnung 86 des Gehäuses 40 der Maschine und durch den offenen Teil 87 des feststehenden Farbzylinders 56 einge führt.
Der Flügel 59 wird durch Arme 88 und 89 ausgeschwungen, die ihrerseits durch die Drehung der Welle 62 bewegt werden, damit eine kleine Menge Farbe dadurch der Oberfläche der Verteilerrolle 57 zugeführt wird.
Die einen Druck ausübende Rolle 28 wird von einer Spindel 63 getragen, die durch Arme 64 und 65 gesenkt werden kann@ wvel- ehe fest auf einer Welle 66 sitzen, die in Lagern 67 und 68 läuft und an einem Ende den Hebel 37 und am andern Ende einen zweiten Hebel 69 trägt, an den eine Taste 70 zur Bedienung von Hand aus angelenkt ist.
Der abnehmbare Zähler 1 ist in ein Ge häuse 71 eingeschlossen, das ein Ganzes mit einem Tfeil des wegnehmnbaren Maschinen gehäuseteils 40a bildet, oder an einem Teil des Maschinengehäuseteils 40a befestigt ist, das an dem Ha,uptbehi7cuse, 40 aalgeschraubt oder auf andere Art abnehmbar befestigt. werden kann.
Dieser Zähler umfasst einen Zählsatz, der aus einer Reihe von Rädern 72 besteht, die entsprechend mit Einern, Zeh nern, Hunderten, Tausendern, oder erforder lichenfalls. höheren Beträg,en markiert und alle so angeordnet sind, dass sie fortschreitend voneinander in der üblichen Weise gedreht. werden. wobei das eine Rad unmittelbar von dem die Marke druckenden Teil der Maschine durch das auf .der Spindel 74@ angebrachte Sternrad 73 angetrieben wird.
Einige oder alle Nummernräder des Zähl satzes sind niii vorstehenden Ansehlä.gen oder Daumen -75 versehen, die während der Drehung der Räder mit Kolben 76 in Ein griff kommen können, die in Bohrungen einer Platte verschiebbar -sitzen, die einen Teil des Zählerrahmenwerkes bildet und über einer verschiebbaren Sperrstange 77 angeord net ist.
Diese Sperrstange ist auf ihrer Ober seite mit einer Anzahl Bohrungen 78 ver sehen, in denen ein zweiter Satz Kolben 79 geführt ist, die während der Handhabung des Zählers in die Bohrungen der feststehen den Platte eingreifen, und innerhalb der Sperrstange von Schraubenfedern umschlos sen sind, welche die Kolben 76 während der normalen Handhabung nach aussen pressen. Die Kolben 79 der Sperrstange werden also durch Eindringen in die Plattenbohrungen die Sperrstange gegen Längsbewegungen si chern, während die Kolben 76 in den Platten bohrungen normalerweise über die Oberseite der Platte vortreten und dabei in die Balhn desr Anschläge oder Daumen 75 der Num mernräder gelangen.
Die Nummernräder sind so angeordnet, dass, wenn der vorher bezahlte Betrag verbraucht ist, ihre vorstehenden An sehläge oder Daumen 75 sämtlich in einer solchen Richtung bezw. nach unten stehen, dass die Kolben 76 in der feststehenden Platte nach unten gedrüclkt werden, wodurch gleich zeitig die KKolben 79 der Sperrstange 77 voll sländig in die Bohrungen der letzteren zu rückgedrückt werden.
In dieser Stellung ge- hingt nun die Sperrstange unter die Einwir kung einer im Rahmen vorgesehenen Schrau bendruckfeder 80, und wird dadurch parallel zu der Drehachse der Nummernräder so weit verschoben, bis sie auf einen unter Feder- dliriiclk stehenden Kolben 81 einwirkt, um den Hebel 14 zu sperren und dadurch die Ma schine ausser Betrieb zu setzen. Ein Zurück drellen der Zählräder wird durch eilte Sperr rad- und Sperrklinkenanordnung 82 verhin dert, die auf der Hauptspindel 74 sitzt.
Damnit cde1r Zähler richtig eingesstellt wird, ist die Sperrstange 7 7 mit einem Schlitz ver- schen, in den eine Einstellschraube 83 ein- gircifen kann, die durch den Postbeamten rall der Sperrstange plombiert wird. Die von der Sperrstange beim auf den Nullpunkt des Zählers erfolgenden Einstellen eingenommene Lage ist UM dass auf up ein Druck aus- ue übt wurden mnuss, um sie in die richtige La up zu bringen, damit die Einlstellsclhraulbe einuefügt und plombiert werden kann.
Umn zu verhindern, dass der abnehmbare Zähler <B>1</B> ausser in de=r Rulieetellun, der lln-
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schirre <SEP> entfernt <SEP> wird. <SEP> i-a <SEP> die <SEP> Spindel <SEP> il, <SEP> allC
<tb> der <SEP> die <SEP> Drilektrommel <SEP> ? <SEP> befestigt <SEP> ist, <SEP> mit
<tb> einF-r <SEP> Scheibe <SEP> 81 <SEP> versehen, <SEP> die <SEP> einen <SEP> Sclililz
<tb> 85 <SEP> an <SEP> ihrem <SEP> Rand <SEP> hat, <SEP> durch <SEP> den <SEP> der <SEP> Aii sch-lag <SEP> oder <SEP> Vorsprung <SEP> 86a <SEP> hindurchgeht,
<tb> wenn <SEP> der <SEP> Zähler <SEP> entfernt <SEP> wird, <SEP> so <SEP> dass <SEP> der
<tb> 7iililer <SEP> c-ben <SEP> nur <SEP> entfernt <SEP> werden <SEP> kann,
<SEP> wenn
<tb> die <SEP> Maschine <SEP> in <SEP> ihrer <SEP> Ruhe,tellun-' <SEP> und <SEP> die
<tb> Drucktrommel <SEP> in <SEP> einer <SEP> solchen <SEP> L'ag'e <SEP> ist, <SEP> dass
<tb> der <SEP> die <SEP> Marhen <SEP> einpressende <SEP> Stempel <SEP> nicht
<tb> augäliglich <SEP> i4.
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<tb> Ehlheit <SEP> den <SEP> Wrt <SEP> eines <SEP> Cent <SEP> haben <SEP> würde.
<tb> Falls <SEP> die <SEP> lkischine <SEP> so <SEP> angronblet <SEP> tvä <SEP> re, <SEP> dar
<tb> sie <SEP> nur <SEP> Mark(n <SEP> Ycin <SEP> dein <SEP> Wert <SEP> voll <SEP> 1n <SEP> CPIIl
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<tb> 1(1 <SEP> Cent <SEP> haben <SEP> usw. <SEP> Bei <SEP> der <SEP> Verwendung
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<tb> kann, <SEP> würde <SEP> jeder <SEP> de, <SEP> bi;
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Durch Abziehen des jeweils von dem wirksamen Zähler angegebenen Betrages von der festen Angabe des Hilfszählers kann das verbleibende Guthaben des Benutzers jeder zeit festgestellt werden. Um das Drucken irgend eines einer Reihe von Werten zu er möglichen, hat die drehbare Drucktrommel 2 eine kleine Rolle 3, die exzentrisch zur Dreh achse der Trommel 2 angeordnet ist und eine Anzahl Wertstempel 96 besitzt, die so ange ordnet sind, dass jeweils nur einer in eine Kreislinie mit den andern Stempeln der Ober fläche der Trommel gebracht werden kann, die so gebaut sein kann, dass sie während einer Umdrehung eine Freimarke, Datum und Ortsstempel, Durchstreichungen und ge wünschtenfalls andere Angaben, wie An preisungen oder Bekanntmachungen, druckt.
Auf der Spindel der Rolle ist eine Scheibe oder Platte 97 vorgesehen, die Gruppen von sich seitwärts erstreckenden Stiften 98 trägt. Jede dieser Gruppen kann in Eingriff mit dem Sternrad 73 der Zählerspindel 74 ge bracht werden, um diese Spindel über eine Entfernung proportional dem gedruckten Be trag bei jeder Drehung der Drucktrommel zu drehen.
Damit die Rolle 3 und die Stiftplatte 97 nach Wunsch in eine Lage eingestellt wer den können, aber normalerweise zu der Drucktrommel 2 feststehend sind, ist die Rolle auf einer hohlen Welle 99 befestigt, in der eine Spindel 100 gleiten kann, die nor malerweise durch eine Feder 101 in eine Lage gedrückt wird, in der ein Keil oder Vor sprung 102, der von der Spindel 100 getra gen wird, in eins einer Reihe Löcher ein greift, die in einer Seite der Trommel vor gesehen sind, um die Rolle und die Trommel zusammen zu kuppeln.
Ein Ende der Hohl welle trägt die Stiftplatte 97 und das andere Ende ist mit Hakenteilen versehen, die durch einen am innern Ende der gleitbaren Stange 43 angeordneten Hakenteil mitgenommen werden können, welche Stange 43 von der Aussenseite des Maschinengehäuses mittelst Rändelscheibe 45 achsial bewegt oder gedreht werden kann. Wenn die Stange 43 nach in- neu gedrückt wird, kommen .die Hakenglieder miteinander in Eingriff und die Stange 43 wird derart in die Welle 99 gedrückt, dass die Rolle mit der Trommel ausser Eingriff kommt.
Die Stange kann dabei zum Einstel len der Rolle gedreht werden, um den Wert der zu druckenden Marke zu ändern und die Stiftplatte einzustellen, damit diese den Zähler entsprechend antreibt. Eine Feder ist vorgesehen, um ein selbsttätiges Ausserein- griffbringen der Hakenglieder zu veranlas sen, wenn die Stange 43 von der Hand frei gegeben wird, während die Spindel durch ihre Feder in die Lage zurückgebracht wird, in der die Rolle mit der Trommel gesperrt ist.
Unter der Grundplatte 26 sind Stützen 104 vorgesehen, durch die Schrauben oder Bolzen.<B>105</B> hindurchgehen, welche das Ge häuse 40 der Maschine mit der Grundplatte verbinden. In den Köpfen der Schrauben oder Bolzen 105, die den Trog 106 an Ort und Stelle halten, sind Plombierlöcher <B>107</B> vorgesehen.
Die Wirkungsweise der oben beschriebe nen Maschine ist die folgende: Ehe die Handkurbel 9 gedreht werden kann, um Abdrücke auf Postsachen zu er zeugen, die unter der Drucktrommel 2 durch einen geeigneten Schlitz in das Gehäuse" 40 eingeführt werden, wird der Hebel 14 herun tergedrückt, wodurch sich die Kegelräder 15 und 16 drehen und den Arm 17 veranlassen, den Stift 13 aus der Bewegungsbahn der Handkurbel 9 zu stossen. Diese Handhabung be@vegt den Winkelhebel 19 um seinen Zap fen 21, dadurch den Anschlag 24 freigebend, so dass die Hauptwelle 6 .durch das Getriebe 7 und 8 gedreht werden kann.
Eine einzige Umdrehung der Kurbel 9 veranlasst eine voll ständige Umdrehung der Drucktrommel 2, so dass alle darauf befindlichen Stempel auf die Postsache abgedruckt werden, die durch die Bewegung der Trommel und die Rolle 28 durch die Maschine zu der gegenüberliegen den Seite geführt und dort ausgeworfen wird. Da sich die Druektrominel 2 dreht, werden die vorstehenden Stifte 98 der Platte 97 in Eingriff mnit dem Sternrad 73 auf der Spin del 74 des Zählers gebracht sic bewegen dann dieses Rad über den Abstand einer Anzahl Zähne entsprechend der Anzahl Stifte, die zurzeit in ihrer wirkenden Lage sind. Auf diese Art wird der Zähler über eine be stimmte Anzahl Einheiten bewegt, da jeder Abdruck durch die Drucktrommel 2 herge stellt wird.
Wenn man mehr als eine Marlke auf einer Postsache zu drucken wünscht, ist es uner wünscht, die Durchstreichungen und andere Angaben zu wiederholen, und um diese Wie derholung zu vermeiden und das Drucken mehr als einer Marke zu ermöglichen, wird der Knopf 41 nach innen, nach dem Gehäuse zu gedrückt, wodurch der Daumen 35 zum Eingriff mit der Rolle 36 veranlasst wird, so dass, da die Druckrolle 2 gedreht wird, die Drehung des Daumens die Rolle 36 und den Hebel 37 nach unten zwingt, um die Lager der einen Druck ausübenden Rolle 28 nach unten und dadurch diese ausser Eingriff mit der Drucktrommel zu bewegen.
Der Daumen 35 ist so gebaut, dass diese Bewegung der Rolle 28 unmittelbar nach dem Abdrucken einer Marke stattfindet, so dass die übrige Drehung der Drucktrommel unwirksam ist, bris @er Markenstempel 96 in der Lage ist, eine weitere Marke in Linie mit und neben dem ersten Abdruck zu drucken. Diese Hand habung kann nach Wunsch wiederholt wer den, und wenn der Knopf 41 in seine normale Lage zurückgekehrt ist, wird der nächste durch die Drucktrommel hergestellte Druck eine Marke und alle übrigen Stempel, die die Trommel abdrücken kann, hinzufügen.
Die Drehung der Handkurbel 9 kann fort gesetzt werden, bis die vorherbezahlte Anzahl Einheiten, auf die der Zähler eingestellt ist, verbraucht ist. Wenn dieser Zeitpunkt er reicht ist, sind alle Kolben 76 nach unten gedrückt worden, so dass die Sperrstange 77 nach rechts (Fig. 1) unter dem Einfluss der Feder 80 gleiten kann, wobei sie auf dlen Stift 81 einwirkt, indem sie diesen auch nach rechts (Fig. 2) drückt und die Bahn des Gleitstiftes 20 versperrt, der dadurch an einer Bewegung verhindert wird, so dass der Win kelhebel 19 und der Hebel 14 ebenfalls ge sperrt sind, bis der Zähler wieder eingestellt ist.
Wenn man die iMaschine bei Briefen un gewöhnlicher Länge verwenden will, wird die Taste 70 heruntergedrüickt, wodurch die Spin del 63 der einen Druck ausübenden Rolle 28 nach unten durch die Hebel 64 und 6)5 ge zwungen wird, so dass die einen Druck aus übende Rolle an einer Mitnahme der Druck trommel gehindert wird.
Dies vermeidet die Drehung der Trommel 2 und die Mitnahme des Briefes durch die Maschine durch die Rolle 28 und ermöglicht die Entfernung des Briefes durch den Ein trittsschlitz, nachdem ein Abdruck gemacht worden ist, und vermeidet die Wiederholung des Abdruckes infolge der Länge des Briefes.
Wenn man den Wert der zu druckenden Marke ändern will, wird der Knopf 45 nach, innen gestossen, -wodurch der Stift 44 am innern Ende der Welle 43 finit dem geschlitz ten Ende der Spindel 100 der Rolle 3 in Ein griff kommt, so dass das Drehen des Knopfes 45 den gewünschten Frankierstempel in seine wirksame Lage bringt.
Das Gehäuse 40 ist in der Nähe des Knopfes 45 mit geeigneten Markierungen versehen, so dass die Angaben am Rande des Knopfes in Übereinstimmung mit diesen Markierungen gebracht werden- können, um ein richtiges Einstellen des Fran kierstempels zu ermöglichen. Diese Einstfl- lung kann nur stattfinden, wenn die Ma schine in der auf der Zeichnung gezeigten Ruhelage ist, da, andernfalls die Spitze .des Daumens 33 die Einwärtsbewegung der Welle 43 verhindert.
Wenn der Zähler entfernt werden soll, werden die Muttern 91 und 92 gelöst und der Zähler wird mittelst des Handgriffes 90 von der Maschine entfernt, dieses Entfernen um fasst auch das Entfernen des Schlüssels von der Sehlosstrommel 46. Der Stift 48 (Fig. 1) kann dadurch in die Höhe gehen, so dass sich der Sperrstift 49 nach rechts (Fig. 1) unter dem Einfluss seiner Feder 51a bewegen kann, um in das Loch 50 des Daumens 51 einzu greifen und eine weitere Drehbewegung der Drucktrommel 2 zu verhindern, bis der Zäh ler wieder eingesetzt ist.
Beim Einstellen des Zählers werden die Räder 72 in eine Lage bewegt, bei der sich die Kolben 76 heben können, wozu die Sperr stange 77 vorher nach links (Fig. 1) bewegt worden ist, damit das Anheben unter, dem Einfluss der Federn der Kolben 79 erfolgt. Damit sich der Zähler nicht auf Null einstel len kann, ehe der vorher gezahlte Betrag ver braucht worden ist, muss die Sperrstange 77 vollständig nach links (Fig. 1) geschoben werden, und um die richtige Einstellung des Zählers seitens des Postbeamten zu sichern, wird die Schraube 83 eingesetzt und hierauf an der Sperrstange plombiert.
Die Handhabung der Einfärbvorrichtung wird von dem Daumen 51 überwacht, der mit der Rolle 54a am innern Ende des Armes 54 in Eingriff ist. Da, die Rolle auf dem Teil des Daumens von geringerem Durchmesser gleitet, kommt die Einfärbrolle in Eingriff mit der Oberfläche der Drucktrommel, aber wenn sich der Daumen in eine Lage dreht, bei der sein Teil mit grösserem Durchmesser an cler Rolle 54 anliegt, wird die Einfärb vorrichtung in eine unwirksame Lage be wegt. Derart ist es möglich, dass nur die jenigen Teile der Drucktrommel, die die Stempel tragen, Farbe erhalten.
Bei der in Fig. 8 gezeigten abgeänderten Ausführungsform der Erfindung ist die Drucktrommel 108 innerhalb eines Teils 109 des Gehäuses angeordnet, der aal seinem Bo den 110 offen ist und eine Grundplatte 111 überlappt, über die der mit einer Marke zu versehende Brief geht. Da nur eine Seite des über dieser Grundplatte befindlichen Auf nahmeraumes durch das Hauptrahmenwerk 112 der Maschine geschlossen ist, ersieht man, dass Umschläge und dergleichen belie biger Grösse in diese Maschine eingeführt werden können.
Um zu verhindern, dass Markenabdrücke auf betrügerische Weise von dem die Marken druckenden Stempel 113 erhalten werden, sind ein oder mehrere Arme 114 in die Flä che des Stempels eingelassen und so ange ordnet, dass sie üblicherweise hinter der Stem pelfläche liegen und nicht eingefärbt werden, wenn der Stempel die Einfärbvörrichtung passiert. Sobald dieser Stempel seine Druck lage in seiner untersten Drehstellung er reicht, zwingt ein feststehender Daumen 115, der auf einem Kolben 116 in der Seite der Trommel 108 einwirkt, den Arm 114 nach aussen, bis seine Fläche in gleicher Ebene mit der Stempelfläche liegt. Falls in dieser Lage der Stempel betrügerischerweise eingefärbt.
wird, hat der Abdruck ein zusätzliches Merk mal, das durch den Arm 114 hergestellt ist, der mit Buchstaben , oder dergleichen ver sehen sein kann, um deutlicher den betrü gerischen Abdruck erkennen zu lassen. Bei ,dieser Vorrichtung wird der die Marke druk- kende Stempel 113 an dem niedrigsten Punkt der Trommel anliegen, wenn die Maschine in Ruhezustand und in einer Stellung fertig zum Drucken sich befindet.
Um ein zufriedenstellendes Drucken auf Umschläge oder ähnliche Verpackungen mit wechselnder Dicke zu ermöglichen, ist die Drucktrommel 108 so angeordnet, dass sie mit einer einen Druck ausübenden Rolle oder, Rollen 117 zusammenwirkt, die unter ihr \an- geordnet sind und auf federnden Lag -rn 118 liegen, so dass die mit einer Marke zu ver sehende Postsache unabhängig voll ihrer Dicke nach oben an die Drucktrommel 108 anliegend gehalten wird.
Der Brief, der bei spielsweise frankiert werden soll, wird durch die Maschine mittelst der sich drehenden Drucktrommel 108 befördert, und um das Drucken rriehrerer Marken so nahe als mög lich nebeneinander sicher zu stellen, ist ein Paar sich drehender Anne 119 (Fig. 9) nahe der Drucktrommel vorgesehen, die unter der Einwirkung eines Daumens 120 auf den zu frankierenden Artikel während seines Durchganges durch die Maschine gepresst werden.
Beträgt der .aufzudruckende Wert ein Mehrfaches des Einheitswertes, für den die Drucktrommel gebaut ist, so werden die Arme 119 so eingestellt, dass durch den Druck der Marke oder der Marken die Post sache nur über eine Strecke vorwärtsgeführt wird, die der Freite der aufgedruckten Marke oder Marken entspricht, worauf Arme 119 die Postsache ausser Berührung mit der Drucktrommel halten, so dass jedes nachfol gende Drucken sauber und anschliessend an den vorhergehenden Aufdruck erfolgen kann. Nach dem letzten Markenabdruck einer Reihe dieser Art vollendet die Drucktrommel ihre Umdrehung, wobei sie Ausstreichungen, das Datum und andere Angaben druckt und dar nach die Postsache aus der Maschine aus wirft.
Der das Datum druckende Teil der Drucktrommel ist mit einer unter Feder druck stehenden Klinke versehen, nach deren Freigabe die das Datum umfassende Linien type 121 zum Auswechseln oder Einstellen nach aussen gedrückt werden kann, und dieser Datumteil der Drucktrommel ist nur zugäng lich, wenn die Maschine in der Ruhelage ist. Eine Klappe ist in dem Gehäuse derart dreh bar gelagert, dass ein einen Teil der Klappe bildender Anschlag, der in der Nähe ihres Drehzapfens sitzt, normalerweise an einer Bewegung zufolge Eingriffes mit der Kante der Trommel verhindert ist.
Wenn die Ma schine in Ruhestellung ist, kommt ein Ein schnitt im Umfang der Trommel gegenüber dem Anschlag zu liegen, was ein Öffnen der Klappe und einen Zugang zu der Datum- druckvorrichtung ermöglicht. Um ein Ein stellen der Maschine dahingehend zu ermög lichen, dass sie Marken, die ein Vielfaches des vorgesehenen Einheitswertes haben, druckt, und um den Zähler entsprechend je dem frankierten Gegenstand anzutreiben, sind die folgenden Anordnungen vorgesehen: Der mit einem Gehäuseteil aushebbare Zähler wird normalerweise über Einheitsab stände bei jeder Umdrehung der Drucktrom mel mittelst einer verstümmelten Scheibe be wegt, die auf oder konachsial zu der Druck trommelwelle 122 sitzt.
Es ist vorzuziehen, mehrere dieser Scheiben 123 zu verwenden, von denen jede mit Zähnen verseben ist, die der Anzahl nach einem @er Vielfachen des Einheitswertes, den man abzudrucken wünscht, entsprechen und diese Scheiben sind so angeordnet, dass sie in der einen oder der andern Richtung gedreht werden können, unm die richtige in unmittelbaren Eingriff mit, dem Getriebe zum Antreiben eines nicht dar gestellten Zähllers zu bringen.
Die Scheiben 123 sind auf der Haupt welle 124 angebracht, die einen Vierlkant- querschnitt hat, um verschiedenen darauf an geordneten Einheiten ein leichtes und rich tiges Einstellen zu ermöglichen. Die Welle 124 trägt den Daumen 120 und eine Sclhnecke 125, auf der eine Muffe 126 vorgesehen ist, die, wenn die Welle mittelst der ausserhalb des Gehäuses angebrachten Kurbel<B>127</B> ge-. dreht wird, die Scheiben in einer von beiden Richtungen entsprechend dem zu druckenden Werte bewegt.
Wenn die Drucktrommel mit einer Stempelrolle zum Herstellen vielfältiger Markendrucke, wie bezüglich der Fig. 1 bis 7 beschrieben, versehen ist, wird das eine EiidF der Welle 124 mit Greiferzähit-n versehen, die mit entsprechenden Zähnen der Stempel rolle in Eingriff kommen können, so class durch das Drehen der Handkurbel 127 gleich zeitig die Lage der Stempelrolle geändert und die Einstellung der Scheiben 123 hergestellt wird.
Ein unabhängiger Hebel ist zum Ein stellen .der Lage des Daumens 120 vorge sehen.
Als ein Beispiel der Marken, die durch die Maschine gedrrrekt werden können, ma<I>n</I> die Trommel 108 so angeordnet sein, dass sie Marken von dem Einheitswert eines Cent drucken kann, zwei Marken zu dein Wert von zwei Cents usw., bis zu einem gewünsch ten Gesamtbetrag, oder falls der Stempel zum Drucken vielfältiger Marken auch verwendet wird, können einfache Abdrücke eines Mehr fachen des Einheitswertes hergestellt werden.
Wenn einer oder mehrere Markenstempel durch :andere eines verschiedenen Wertes er setzt werden, müssen auch die Scheiben<B>123</B> entsprechend geändert werden, was leicht aus- zuführen ist, und die neuen Scheiben müssen auf der We@le infolge deren Vierkantquer schnittes versperrt werden.