CH112745A - Maschine zum Rollen von Cigarillos und dergleichen. - Google Patents

Maschine zum Rollen von Cigarillos und dergleichen.

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CH112745A
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CH
Switzerland
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adhesive
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brush
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Inventor
Adolf Bargeboer
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Adolf Bargeboer
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Description


  Maschine zum Rollen von     Cigarillos    und dergleichen.    Das Hauptpatent beschreibt eine Maschine  zum Rollen von     Cigarillos    und dergleichen,  wobei das Deckblatt von einem Auflegetische  zu dem Rolltische bewegt     wird        mittelst    eines  pneumatischen Übertragers, welcher nebst  einer     Klebstoffbürste    und einer     Abschneid-          rolle    von einem Rahmen getragen wird.

   Bei  einer im Hauptpatent beschriebenen Ausfüh  rungsform sind der Übertrager und die Kleb  stoffbürste getrennt voneinander vom Rah  men getragen, und es ist der Übertrager mit  einem     angelenkten    Seitenstück versehen, wel  ches der     Auflagerstelle    für den mit Klebstoff  zu versehenden Rand des Deckblattes auf  dem Auflegetische entspricht und jeweilen  mit dem mit Klebstoff versehenen Rande  des Deckblattes in Berührung kommt. Ist  das Deckblatt auf den Rolltisch gelegt, so  gleitet das Seitenstück ("Randschützer" ge  nannt) durch Einwirkung des Stampfers  seitwärts von dem     Deckblatte    ab.  



  Die Erfindung bezweckt, diese     bekannte     Maschine     zu    vereinfachen und deren Wir  kung zu verbessern. Dieser Zweck     wird    da  durch     erreicht,    dass der     Landschützer    als         Klebstoffbürste    ausgebildet     wird,    so dass der       Deckblattrand    nicht durch eine vom Über  trager getrennte Bürste auf dem Auflege  tische mit Klebstoff versehen zu werden  braucht und die damit verknüpften Schwie  rigkeiten vermieden werden. .  



  Da der Randschützer den Rand des Deck  blattes nun mit Klebstoff versieht und in  folgedessen fester am Rande haftet, entsteht  die Gefahr, dass das nur .durch Luftdruck  auf dem Rolltische festgehaltene Deckblatt  verschiebt oder     reisst,    wenn der Randschüt  zer     seitwärts    vom     Deekblatte    abschwenkt.  Dieser Gefahr kann man dadurch vorbeugen,  .dass man das Deckblatt mit seinem gegenüber  dem     Klebstoffrande    liegenden Randteile in  die den Tabak aufnehmende Vertiefung des  Rolltisches umlegt und gegen     die    Wand der  Vertiefung klemmt.

   Hierzu kann an den       Übertragerluftkasten    an .der dem Randschüt  zer gegenüberliegenden Seite ein Klemmstück  aasgelenkt sein, wobei dieses Klemmstück  vorzugsweise hohl ist und mit seinem Hohl  raum fortwährend mit demjenigen des Über  tragers in     Verbindung    steht,      Der als     Klebstoffbürste    wirkende Rand  schützer kann zum Beispiel drehbar angeord  net sein und     .den    Klebstoff von einer am  Übertrager drehbar     angeordneten    Klebstoff  walze aufnehmen. In diesem Falle wird er  vorzugsweise mehrfach, und zwar derart aus  geführt, dass er sich absatzweise in einer  Richtung dreht.  



  Die     Zeichnung    veranschaulicht in bei  spielsweiser Ausführung denjenigen Teil der  Maschine, auf welchen sich die zusätzliche  Erfindung bezieht. und zwar zeigen die     Fig.     1 und ? diesen Teil im Schnitt in zwei ver  schiedenen Stellungen der beweglichen Teile.  



  Der Rolltisch 2 besitzt die Vertiefung 3  zur Aufnahme des     Tabaks,    sowie die Löcher  4. Der gleichfalls mit Löchern 41     verseh-ne     Luftkasten des Übertragers 14 trägt zur  rechten Seite einen um einen Zapfen 44  drehbaren dreifachen Randschützer. Die drei  vorzugsweise aus Gummistreifen     bestehenden     Zungen 45 dieses Randschützers wirken mit  einer     hlebstoffwalze    54     zusammen,    die aus  einem Behälter 55 Klebstoff aufnimmt.  



  Die Bewegungen .des - Randschützers und  der     Klebstoffwalze    erfolgen mittelst Sperrad  und Sperrklinke, welche Teile aber nur für  den Randschützer dargestellt sind. Auf dem  Zapfen 44 sitzt nämlich ein Sperrad 56, wel  ches mit einer federbelasteten     Sperrklinke    5 7       zusammenwirkt.    Die     .Sperrklinke    57 ist am.  freien Ende des Armes 58 eines dreiarmigen  Hebels 58, 59, 60 angebracht.  



  Dem Übertrager 14 ist zur linken Seite       ein    hohles Stück 61     angelenkt,    welches um  einen Zapfen 62 drehbar ist. Der Oberrand       des    Stückes 61 führt sich bei seiner Drehung       an    einem     zylindrischen    Wandteil 63, so     d:iss     der Luftkasten .des Übertragers     ausschli,@ss-          lich    durch die Löcher 41 mit der     Aussenluft     in Verbindung treten kann.  



  Der zur Aufnahme des Tabaks     dienende     Raum 64 ist an der Unterseite     mittelst    einer       Klappe    65 abschliessbar.  



  Die beschriebene     Vorrichtung    wirkt     fol-          mendermassen     Der Übertrager 14 mit dem Randschüt  zer 45, der     Klebstoffwalze    54 und     der    Kleb-         stoffbehälter    55 sind fest an dem im Haupt  patent beschriebenen Rahmen angeordnet.  Dieser Rahmen bewegt sich derart, dass der  Übertrager     :ich        abwechselnd    über dem Auf  legetische und über dem Rolltische befindet.  In ersterer Lage wird im Luftkasten des  Übertragers eine     Luftverdiinnung    erzeugt, so  dass ein sich auf dem Auflegetische befind  liches Deckblatt gegen den Übertrager ange  saugt wird.

   Ist der Übertraber darnach über  dem Rolltische angelangt, so bewegt sich der  Stampfer herunter, und es wird der Tabak  aus dem Raume 64 in die Vertiefung 3 ge  stossen. Dabei     drückt        ein    am Stampfer vor  gesehener Finger den Arm 60 des dreiarmi  gen Hebels 58, 59, 60 herunter, so dass der  als     Klebstoffbürste    ausgebildete Randschüt  zer um 60   in der Pfeilrichtung gedreht  wird. Die bis dahin senkrecht nach unten  gerichtete Zunge der Bürste gleitet dadurch  von dem Rande des Deckblattes 66 ab, wäh  rend die rechts     d < i@-on    liegende Zunge mit der       gleiehfalls    ein wenig gedrehten Klebstoff  walze 54 in Berührung kommt.

   Gleichzei  tig wird auch der     ain        Cbertrager        angelenkte     Teil 61 heruntergeklappt, wodurch der linke  Randteil des Deckblattes 66 gegen die rechte  Wand der     Vertiefung    3 umgelegt und an sie       angepresst    wird. Die Klappe 65 wird bei  dieser     Stainpferbewegung        heruntergedreht     und der Tabak wird aus dem Raume 64 in  die Vertiefung     .3,        -estossen        (Fig.        \?),        wobei     auch das nicht dargestellte Rolltuch in diese  Vertiefung zu liegen kommt.  



  Sofort nachdem der Teil 61 abwärts ge  schwenkt worden     ist,        wird    im Luftkasten des  Übertrager: der Atmosphärendruck wieder  Hergestellt oder ein     Überdruck        hervor(-,--          rufen,    während im Rolltische ein     Vakuum     erzeugt wird und der     Tisoh    daher das Deck  blatt ansaugt.  



  Hat der     Stampfür    sich wieder aufwärts  bewegt, so gehen der Teil 61 und die Klappe  65 wieder in die in     Fi-.    1. gezeigte Lage zu  rück, und es wird der Übertrager zur Auf  nahme eines neuen Deckblattes nach dem  Auflegetische     znriichgesehwiingen.    Der Arm  59 des genannten dreiarmigen Hebels stösst-      dabei gegen einen nahe dem Auflegetische  befindlichen Anschlag, wodurch die Kleb  stoffbürste wieder eine Winkelverdrehung  von 60   erfährt. Dadurch wird eine Zunge,  welche zuvor Klebstoff aufgenommen hat,  senkrecht nach unten gerichtet, so dass das  neue Deckblatt mit Klebstoff versehen wird  und die beschriebenen Vorgänge wieder  holen sich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Rollen von Cigarillos und dergleichen, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, mit einem als Randschützer wirkenden, am Übertrager aasgelenkten Sei tenstück, dadurch gekennzeichnet, dass der Randschützer als Klebstoffbürste ausgebil det ist. UNTERANSPRt1CHE 1. Maschine nach Patentanspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass die Kleb stoffbürste den Klebstoff von einem am Übertrager angeordneten Klebstoffbehäl- ter mit Walze aufnimmt. 2.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter- anspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstoffbürste Zungen besitzt und absatzweise in einer Richtung derart ge- dreht wird, dass die Zungen .der Reihe nach Klebstoff von der Walze aufnehmen und diesen einem Deckblatte abgeben, wobei eine mit Klebstoff versehene Zunge ab wärts gerichtet ist, wenn der Übertrager über dem Rolltische ankommt und vom Deckblatte abschwenkt während sich der Übertrager über dem Rolltische befindet. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass dem Übertrager an der der Kleb stoffbürste gegenüberliegenden Seite ein Teil aasgelenkt ist, welcher das Deckblatt gegen die eine .Seitenwand der im Roll- tische befindlichen Vertiefung presst, be vor die Klebstoffbürste von dem Deck- blatte abgeschwenkt wird. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net. dass der im Unteranspruch 3 genannte aasgelenkte Teil des Übertragers hohl aus geführt ist und dessen Hohlraum fortwäh rend mit demjenigen des Luftkastens des Übertragers in Verbindung steht.
CH112745D 1920-11-05 1924-09-24 Maschine zum Rollen von Cigarillos und dergleichen. CH112745A (de)

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NL99762X 1920-11-05
NL112745X 1923-09-26

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CH112745A true CH112745A (de) 1925-11-16

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ID=26642010

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CH112745D CH112745A (de) 1920-11-05 1924-09-24 Maschine zum Rollen von Cigarillos und dergleichen.

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