CH112795A - Leisten für Schuhwerk. - Google Patents

Leisten für Schuhwerk.

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CH112795A
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heel
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Rueprich Emma Siebert Geb
Martha Siebert
Albert Siebert
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Rueprich Emma Siebert Geb
Martha Siebert
Albert Siebert
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A43—FOOTWEAR
    • A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00—Lasts
    • A43D3/02—Lasts for making or repairing shoes
    • A43D3/021—Lasts for making or repairing shoes for orthopaedic footwear

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Leisten Schuhwerk.    Das über den üblichen Leisten herge  stellte Schuhwerk zeigt den Nachteil; dass  es sich vielfach nach aussen hin übertritt,  indem der Fuss das Streben hat, sich über  die Sohlenkante hinaus zu bewegen. Da der  Fuss hinten durch die steife     Fersenkappe    ge  halten wird, ist dieses Übertreten ein Be  weis für unrichtige Leistenform. Die Mittel  linie der Fusssohle fällt im getragenen Schuh  der     Regel    nach nicht mehr mit der Mittel  linie der Leistensohle     zusammen.    Daraus  ergibt sich ungleichmässiges Abnutzen der  Schuhsohle und auch des Absatzes.  



  Man hat versucht, diese Erscheinung  durch eine besondere Gestaltung des Leistens  zu beseitigen, derart, dass die Mittellinie des  Leistens am hintern Teil einen Winkel mit  der Mittellinie des vordern Teils bildet. Bei  den bekannten Einrichtungen lag aber der  Schnittpunkt der beiden Mittellinien unrichtig,  und zwar zu weit nach vorn in der Ballen  gegend.  



  Vorliegende     Erfindung    beruht nun auf  der Erkenntnis, dass der Schnittpunkt der  Mittellinie des hintern Leistenteils mit der    Mittellinie des vordern Leistenteils ungefähr  in 1/3 der Leistenlänge, von der Ferse an ge  rechnet liegen muss. Ausserdem ist es erfor  derlich, am hintern Leistenteil den Quer  schnitt anders zu wählen als es üblich ist,  und zwar so, dass die Holzmasse beiderseits  der Mittellinie gleichmässig verteilt ist.  



  Anhand der     Fig.    1 und 2 der beiliegen  den Zeichnung soll versucht werden, eine  theoretische Grundlage für die Wahl dieses  Schnittpunktes zu geben.  



  Die übrigen Figuren     betreffen    Ausfüh  rungsbeispiel des Leistens.  



       Fig.    3 zeigt einen Querschnitt durch den  hintern Leistenteil, etwa längs der Linie       a-a    der     Fig.    4, wobei die übliche Leisten  form mit punktierten Linien und die verän  derte Leistenform voll gezeichnet ist;       Fig.    4 zeigt die Grundform der Leisten  sohle, und       Fig.    5 einen über dieser Grundform ge  bauten Leisten.  



  Die bisherige Theorie betrachtet das  Fussgerüst als ein Gewölbe,. welches sich an      der Ferse und an dem     fallen    auf den Bo  den aufstützt, wobei angenommen wird, dass  der Fuss sich längs einer Linie abwälzt, die  etwa die Mitte der Grosszehe mit dem Mittel  punkt der Ferse verbindet. Diese     Meyer'sche     Gehlinie ist die Grundlage der theoretischen       Schubkonstruktion    geworden. Tatsächlich ist  aber die     Wirkung    des Fussgerüstes nicht so  einfach; vielmehr sind hebelartige     Wirkungen     vorhanden.  



  Der eine dieser Hebel ist in     Fig.    1, der  andere in     Fig.    ? angedeutet.  



  Das Schienbein stützt sich auf das Sprung  bein 1, und zwar an der in     Fig.    1 rechts  liegenden Seite. Das Sprungbein stützt sich  nun einerseits gegen das     Schiffclnenbein    2,  die drei Keilbeine 3 und die drei     Mittelfuss-          knochen    4 der nach     innen.    liegenden Fuss  hälfte. An die     Mittelfussknochen    reihen sich  die drei Zehen, deren Knochen aber für die  Aufnahme des     Körpergewichtes    wenig mit  wirken. Die drei Keilbeine 3 und die drei       llittelful.')knochen    4 bilden ein Quergewölbe,  und dieses wird nun durch den zweiten  Hebel     (Fig.    2) gestützt.  



  Dieser zweite Hebel, welcher ein Längs  gewölbe bildet, besteht aus dem     Fersenbein     5,     dein    Würfelbein 6 und den beiden     äussern          Mittelfussknochen    7, an welche wieder die  Zehen anschliessen. Das Sprungbein 1 liegt  nun, wie aus     Fig.2    ersichtlich, auf dem       Fersenbein    auf. Der hintere Teil des Fersen  beins stützt sich auf die Sohle und trägt  dabei das Sprungbein. Der äussere Hebel       (Fig.    2) verhindert auf diese Weise ein     Ein-          knicken    des gewölbten, innern Hebels     (Fig.    1).

    Um diese     Stützung    zu ermöglichen, muss der  äussere Hebel gegen den innern gedrückt  werden und möglichst gerade auf den Boden  aufsetzen. Die Gestaltung des Schuhes am  hintern Teil     muss,    um die richtige Stütze zu  geben. der Stellung des     Fersenbeines    ent  sprechen. Das bedeutet, dass die hintere  Leistenpartie gegen die vordere geneigt sein  muss, z. B. um 10  , wobei der Scheitel des  Winkels über dem     Sprungbein    liegt. Die  Neigung muss nach aussen gerichtet sein.    Daraus ergibt sich die in     l.@        ig.    4 ersicht  liche Grundform der Leistensohle.

   Die vor  dere, durch Halbieren der Querlinien gewon  nene Mittellinie 9 der Sohle 8 wird im  Punkt     ara    von der     Mittellinie    des Fersenteils  geschnitten, wobei die     ii-littellinie    10 des  hintern Leistenteils mit der Verlängerung  der Linie 9 einen     Winkel    von etwa 10"  einschliesst.

   Es ergibt sich dann an der In  nenseite des     Schuhes    eine Ausbauchung 11  und an der     ;iul>ern    eine Vertiefung 12, die  beim Ausarbeiten des     Leistens    sichtbar blei  ben muss.     (Fig.    5 zeigt den über dieser Grund  form gebauten Leisten 13.) Auch hier er  kennt man die Mittellinie 9, die     reit    der  Mittellinie 10 des hintern Teils einen     Winkel     von 10   einschliesst. Beide Mittellinien schnei  den sich in dein Punkt<I>in</I> oberhalb des  Sprungbeine. Dieser Punkt in liegt ungefähr  in zwei Drittel der ganzen Leistenlänge     naelr     hinten.  



  Auch der     Querschnitt    des Leistens wird  anders     senil,    als es bisher üblich ist. Bisher  war der Querschnitt, wie in     Fig.    3 punk  tiert gezeichnet ist, innen     konvex    und aussen       konkav,    so dass also die     gr#öfäere    Holzmenge  an der Innenseite der Mittellinie 10 liegt.       -Um    eine fussähnliche Stellung der Ferse zu  erzielen, ist     bei    dem dargestellten Leisten  das Holz etwa beiderseits der Mittellinie  gleichmässig verteilt, wie dies in     Fig.    3 mit  vollen Linien     gezeigt    ist.

   An der innern  Seite befindet sich zudem eine Höhlung, an  der äussern dagegen eine Wölbung, umge  kehrt, wie es bei der üblichen Leistenform  die Regel ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schuhleisten, bei welchem der hintere Teil gegen den vordern schräg nach aussen gestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistenform in der Weise auf der Lage des Fersenbeines aufgebaut ist, dass der Schnitt punkt vorn Sohlenmittellinie und Fersenmit- tellinie ungefähr in '/a der Leistenlänge, von der Ferse gerechnet, liegt und die Fer- senmasse zu beiden Seiten der Mittellinie gleiclrmähig verteilt ist. ÜNTE1tANSPIt$CHE 1.
    Schuhleisten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel der Fersenmittellinie gegenüber der Sohlen mittellinie 10 beträgt. Schuhleisten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fersenpartie an der Innenseite ausgehöhlt ist, während sie an der Aussenseite eine Wölbung aufweist.
CH112795D 1925-02-12 1925-02-12 Leisten für Schuhwerk. CH112795A (de)

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CH112795D CH112795A (de) 1925-02-12 1925-02-12 Leisten für Schuhwerk.

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