CH112904A - Schutzvorrichtung an Automobilrädern beim Platzen des Luftreifens derselben. - Google Patents

Schutzvorrichtung an Automobilrädern beim Platzen des Luftreifens derselben.

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CH112904A
CH112904A CH112904DA CH112904A CH 112904 A CH112904 A CH 112904A CH 112904D A CH112904D A CH 112904DA CH 112904 A CH112904 A CH 112904A
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CH
Switzerland
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protective device
pneumatic tire
ring
rim
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Inventor
Ernst Eichenberger
Original Assignee
Ernst Eichenberger
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B11/00Units comprising multiple wheels arranged side by side; Wheels having more than one rim or capable of carrying more than one tyre
    • B60B11/10Emergency wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


  Schutzvorrichtung an Automobilrädern beim Platzen des Luftreifens derselben.    Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist eine Schutzvorrichtung an Automobil  rädern beim Platzen des Luftreifens dersel  ben, welche Vorrichtung verhindern soll,  dass bei einem plötzlichen Entweichen der  Luft aus dem. Pneu, aus irgendwelcher Ur  sache, beispielsweise beim Platzen infolge  Überdruckes, der Wagen sich auf einer Seite  plötzlich stark senkt und sich infolgedessen  überschlagen kann, oder bei Lastautos die  beladene Last den Führersitz zusammen  drücken kann.  



  Die Schutzvorrichtung nach vorliegender  Erfindung besteht aus einem an der Innen  seite des Rades angeordneten und mit dessen  Felge verbundenen Laufkranz, dessen Aussen  durchmesser kleiner ist als derjenige des  vollgepumpten Luftreifens.  



  In beiliegender Zeichnung sind zwei Aus  führungsbeispiele, des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 einen Querschnitt des ersten Aus  führungsbeispiels,  Fig. 2 eine Seitenansicht,  Fig. 3 ein Detail von Fig. 1,    Fig. 4 einen Querschnitt des zweiten  Ausführungsbeispiels.  



  Auf der Radfelge 1 (Fig. 1 und 2) ist  der Luftreifen 2 angeordnet. Der Laufkranz  besteht zweckmässigerweise aus Metall, zum  Beispiel Stahl, und weist einen äussern Ring 4  auf, der dazu bestimmt ist, bei einem Ver  sagen des Pneus dessen Funktion zu über  nehmen, ferner einen innnern Ring 5, der  mit dem äussern Ring 4 durch die kreis  bogenförmig geformten Stützen 6 verbunden  ist.  



  Die zwischen den Stützen 6 entstehenden  Aussparungen 7 sorgen dafür, dass Steine,  die beim Fahren zwischen Pneu und Lauf  kranz eingepresst worden sind, einen Ausweg  finden. Der innere Ring 5 dient zur Be  festigung des Laufkranzes an der Felge.  Mit dem Teil 8 der Felge, an dem auch die  Speichen 3 befestigt sind, wird der Ring 5  mittelst Schrauben 9 verbunden. Die Schrau  ben 9, welche gegen Verdrehen durch eine  Nase 10 (Fig. 3) gesichert sind, gehen durch  den Felgenteil 8 und den     Laufkranzring    5       hindurch,    und letzterer wird     mittelst    der       Muttern    11 festgehalten.

        Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4  besteht die Felge 12 aus zwei Teilen, von  denen jeder mit einer Anzahl von Keilen 1  versehen ist, beispielsweise mit so vielen  Keilen, wie Speichen vorhanden sind. Der  Laufkranz weist, wie bei der Ausführungs  form gemäss Fig. 1 bis 3, einen äussern Ring  I. Stützen 6 und einen innern Ring 14 auf.  Dieser Ring 14 ist mit einer Keilnut 15 ver  sehen,- in welche die Keile 1.3 der Felge 1?  eingreifen. Mit dem Ring 14 sind fest ver  bunden die Speichen 16. Die Teile 4, 6, 14  und 16 bestehen aus einem einzigen Guss  stück. Quer gerichtete Ausnehmungen 17  im Ring 1-4 ermöglichen den Eintritt der  Felgenkeile 13 in die Keilnut 17 beim An  bringen des Laufkranzes, mit welcher Nut 15  die Keile 13 dann durch.

   Drehen des Lauf  kranzes in festen Eingriff gebracht werden;  durch nicht gezeichnete Sicherungsmittel wird  einer nachherigen Relativdrehbewegung von  Laufkranz und Radfelge vorgebeugt.  



  Bei beiden Ausführungsbeispielen besitzt  der Ring 4 einen Durchmesser, der etwas  kleiner ist als derjenige des vollgepumpten  Pneus ?, so dass der Ring 4 den Boden nicht  berührt, solange der Pneu seinen normalen  Druck und damit seinen normalen Umfang  besitzt. Sobald aber ein gewisses Quantum  von Luft aus dem Pneu ausgetreten ist, über  nimmt der Ring 4 die Stützung der Achse  und verhütet so ein plötzliches Sinken des    Rades und damit ein Überschlagen des Wa  gens, oder bei Lastwagen ein Verschieben  der Last.  



  Gemäss einer weiteren Ausführungsart  könnte der Laufkranz mit den Radspeichen  zusammen ein einziges Stück bilden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Schutzvorrichtung an Automobilrädern beim. Platzen des Luftreifens derselben, ge kennzeichnet durch einen an. der Innenseite eines Rades angeordneten und mit dessen Felge verbundenen Laufkranz. dessen Aussen- durchmeser kleiner ist als derjenige des vollgepumpten Luftreifens. UNTERANSPRÜCHE: i. Schutzvorrichtung nach. Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Lauf kranz aus Metall besteht und mit vor springenden Teilen der Radfelge in Ein griff ist. 2. Schutzvorritung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Lauf kranz mit der Radfelge lösbar verbunden ist. 3.
    Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Lauf kranz mit den Radspeichen zusammen ein einziges Stück bildet.
CH112904D 1924-12-03 1924-12-03 Schutzvorrichtung an Automobilrädern beim Platzen des Luftreifens derselben. CH112904A (de)

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CH112904A true CH112904A (de) 1926-01-02

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