CH113564A - Bauspielkasten. - Google Patents

Bauspielkasten.

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CH113564A
CH113564A CH113564DA CH113564A CH 113564 A CH113564 A CH 113564A CH 113564D A CH113564D A CH 113564DA CH 113564 A CH113564 A CH 113564A
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CH
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Paul Mahn
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Paul Mahn
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    • A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00—Other toys
    • A63H33/04—Building blocks, strips, or similar building parts
    • A63H33/10—Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled by means of additional non-adhesive elements
    • A63H33/105—Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled by means of additional non-adhesive elements with grooves, e.g. dovetails

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Description


      Bauspielkasten.            Gegenstand;    der Erfindung bildet ein       Bauspielkasten    mit     Verbindungsorganen,    um  zum Beispiel zu einem Gebäudemodell zu  sammengebaute     Baukastenelemente    so ver  binden zu können, dass sie beim Anstossen  nicht in sieh zusammenfallen und voll einer  Stelle zur     andern    transportiert werden kön  nen.  



  Auf der     Zeiehnunä    ist ein aus einem       Ausführungsbeispiel    des     Bauspielkastens    zu  sammengesetztes Hausmodell dargestellt. Es  zeigt:       Fig.    1 eine     Ansicht,          Fig.    2 einen     Querschnitt    zu     Fig.    1,       F'ig.    3 einen     wagrechten    Schnitt,       Fig.    4 Einzelheiten.  



  Das gezeichnete Gebäudemodell besteht  in der Hauptsache aus Kanthölzern a, Brett  chen b, an den Enden hakenförmig, das heisst.  im spitzen Winkel umgebogenen federnden  Schienen c. Fenster- und Türrahmen     d,    e,  Dachbalken f, profilierten     Leisten    g und  Dachschindeln     7a.    Von den Kanthölzern a.  sind zwei verschiedene Längen     vorhanden,     und es     unt.erseheiden    sieh die grösseren in der  Länge von den kürzeren um die doppelte    Stärke eines     Kantholzes    a.

   Die Kanthölzer  a sind an zwei oder mehreren Seiten mit  einer durchgehenden Nut     a'    versehen, ausser  dem ist, auf mehreren ihrer Kanten ein sich  über     die    ganze Länge der     Hälze-r    erstrecken  der Blechwinkel     a2    aufgeschraubt, dessen       Schenkel    die     Nuten        a'        so-    weit übergreifen,  dass nur .ein ganz     schmaler    Schlitz von ihnen  offen bleibt Dieser     Schlitz    ist so breit und  die Nut     d    so bemessen,

       da.ss    in sie das um  gebogene Ende einer der federnden Schienen  c eingeschoben werden kann. Einige der  Kanthölzer     a    sind ausserdem dicht an ihren       Enden.    mit einer durch den aufgesetzten  Blechwinkel     a2    bis zur Nut     d    reichenden  Auskerbung     a3    versehen. Von den Brettehen  b sind zwei verschiedene Grössen vorhanden,  deren kleine die Hälfte eines grossen Brett  ehens betragen.

   Die     Länge    eines grossen  Brettchens ist so bemessen,     dass    mehrere, zum  Beispiel vier, die Länge eines kürzeren     Ka.nt-          holzes    ergeben, dasselbe gilt von der Höhe.  Die Brettehen sind an den Längskanten ge  nutet.  



  Bei Beginn des Baues werden zwei kür  zere und ein längeres Kantholz     a    zu einem      an einer Seite offenen Rechteck     zusammen-          Diese    Kanthölzer werden     an    den     an-          einander    stossenden Enden mittelst kurzes  Schienen c     verbunden,    deren eines Ende in  den von dem Blechwinkel     a'    gelassenen  Schlitz eingeschoben und deren anderes Ende  je in eine Auskerbung     a'    eines kürzeren  Kantholzes     eingeführt    wird.

   wobei sieh die       schiene    c längs in den     Seh.litz        des    kürzeren  Kantholzes legt     (Fig.    4). Darauf schiebt       inan    in das offene Rechteck eine längere       Sohiene        c-    ein, deren umgebogene Enden je  in die Nut     a1    eines kürzeren Kantholzes     a          eingreifen.    Diese Schiene     -#vird    so weit in das  offene Rechteck eingeschoben, dass sie zur  Hälfte der Breite in den Schlitz des     langen          Kantholzes    eingreift.

   Dieser Schlitz ist breit  genug,     dass    diese Schiene c noch neben den  oben erwähnten, an den Enden in dem Schlitz  liebenden kürzeren Schienen c Platz     findet.     Auf     die    vorstehende Hälfte der     Schiene    c  --erden nun eine Anzahl der. längeren Brett  ehen b mit. der Nut der einen     Längsseit(=        auf-          gesteckt.    Ist diese Reihe von einem Kant  holz zum andern geschlossen, so wird in (las  offene Rechteck     wieder    eine längere Schiene       c    in der oben beschriebenen Weise eingeführt,  die zur Hälfte in die andere Nut: der bereit.  eingesetzten Brettehen b eingreift.

   Die Brett  chenreihe erhält auf diese Weise einen durch  aus festen Halt. Auf die vorstehende Hälfte  der eben eingeschobenen Schiene     c         -erden     nun wieder     Brettehen    b mit ihrer Nut wie  oben beschrieben, aufgesteckt,     clorch    kommt  man hier an den Kanthölzern mit einem hal  ben Brettehen aus, so     dass    .die Stossfugen       dieser        Brettehenreihe    gegenüber denen der  ersten     Brettchenreihe    wie bei einem     Mauer-          verband    versetzt sind.

   In der beschriebenen  Weise wird .das ganze offene Rechteck     aus-          ,gefüllt.    Um die Fläche in sich zu versteifen,  kann nach     mehreren        Brettehenreihen    an  Stelle einer     Brettchenreihe    ein Kantholz     ein-          0es          bchoben    werden,     dass    nur auf zwei Seiten  eine der Nut der Brettehen     entsprechende     Nut aufweist, aber nicht mit Blechwinkeln       (7\    besetzt ist     (Fig.    3).

   Diese     lKtit    ist so     an-          -ebracht,    dass das     Kantholz    und die Breil-         chen    nach einer Seite eine     volll@ominen        glatte     Fläche bilden.

       Nachdem        das    offene Recht  eck auf die     beschriebene    Weise     ausgefüllt    ist,  wird es durch (.in     1ä        ngeres    Kantholz   ver  schlossen,     das    in der oben     beschriebenen           reise    durch     küizere    Schienen     c    mit den     Iziii--          zeren    Kanthölzern     a    des     P"eclrteckc,s        \-er-          ankert    wird.

   Die so     entstandene    Platte     diciit     als     Grundplatte    für Glas Hausmodell. -Au r  dieser flach     aufliegenfen    Platte setzt     inan        un     -den Ecken ,je ein     kürzeres    Kantholz     n    in  senkrechter     Richtun    auf.

   Zur     Verankerung     dient wieder eine     ,kurze    Schiene c.     deren     eines Ende in die auf     der        oben        liegenden     Seite der das Rechteck     der        Grundplatte    bil  denden     Kanthölzer    befindliche 'Tut     a'        bezw.     den     durch    den Blechwinkel     er'    gelassenen  Schlitz eingeführt und deren anderes Ende  in die     Auskerbung        a"        eingedrückt    wird.

   Wo  bei sieh     die    Schiene     e    flach in die tut     a'     legt. Auf diese     Weise    entstehen     wieder    vier  offene Rechtecke, die in der     beschriebenen     Weise     durch    Brettehen b, die durch längere       Schienen        c        verankert,    werden, ausgefüllt wer  den.

   Bei, den     dadurch    entstehenden Seiten  wänden des     Hauses    sieht man in der Regel       ven    einer     Versteifung    durch in die Fläche       eingefügte    Kanthölzer ab.

   Die in die     Seiten-          l   <B>-</B>     ein7        -en-den    Fenster     d'    und e stel  w änd( ii.set7  len ein     fertiges    Bauelement dar, das heisst     sie     bestellen     aus    einem festen Rahmen, in     clean     die Tür- oder     (lic-    Fensterflügel an     Schar-          nieren    drehbar     aingeorclnet    sind.

   Die     Höli(-          des    Rahmens entspricht der Höhe     mehrerer     Brettehen,     (#benso    dir- Breite. Der Rahmen       kann    sowie die Brettehen b in das     Bauwerk          eingefügt    werden, wie     Fig.    1 und ? zeigen.

    Beim Einfügen     eines        Fensters    oder einer Tür  kann für die Höhe dieses Fensters     bezw.        dic-          ser    Tür keine :ich     von    Kantholz zu Kant  holz des     Rechtecke;

          erstreckende        Sdücnc        c.          auf    die die     Brettehen    b aufgesteckt     werden,          Verwendung-    finden,     sondern    man muss     meli-          rere    kleinere Schienen     verwenden,    die sich  von Kantholz zum     Fen.sterralimen    erstrecken.

         Die    vier senkrecht     tehenden    Flüchen     werden     oben     wieder        durch    ein     1ä        nueres    Kantholz       geschlossen.        @.imh        den    durch diese Kant-           hölzer    entstehenden horizontalen Rahmen  füllt man wie     beschrieben    mit Brettchen b  unter Verwendung von     Schienen    c aus.  



  Der o fertiggestellte Bau stellt einen       Würfel    dar, .der     .durch    Verankerung     voll-          ständig    in sich fest ist,     so.        da.ss    er transpor  tiert werden kann, ohne     da,ss    man ein. Ein  stürzen befürchten müsste. Auf diesen Wür  fel werden die. Dachbalken f in geeigneten  Abständen voneinander schräg aufgelegt.  Diese Dachbalken sind paarweise an dem  einen Ende durch einen     Blechwinkel    q so  miteinander verbunden, dass, sie einen schrä  gen Winkel bilden.

   An dem andern Ende ist  an den     Daehbalken    eine Blechschiene -i be  festigt, deren eines, ein Stück vom Ende nach  dem Blechwinkel     q        zugelegenes    Ende zu einem       Haken.        1a        gebogen,    ist, der so gestaltet ist, dass  er in eine Nut     d    der Kanthölzer     a    einge  schoben werden kann.

   Der Raum zwischen  den zu äusserst liegenden     Dachbalkenpaaren.     der den einen Teil der Giebelwand bildet,  wird gleichfalls mit an der einen Kante ent  sprechend der Balkenlage schräg     geschnitte-          nen.        Brettchen    ausgefüllt. Um     -.die    Einfüh  rung dieser     Brettchen    zu ermöglichen, wird  der eine Balken f erst. nach Ausfüllung des  Dreieckes mit seinem Haken     7e    in die Nut     a@     des entsprechenden Kantholzes     a    eingeführt.

    Die Dachbalken f werden -am     obern    Ende  durch einen durch die zwischen     den,    Stirn  seiten der Dachbalken f und den     Blechwin-          kelschenkeln    verbleibenden     freien    Räume ge  steckten Balken p verbunden. Die Dach  balken f sind auf den aussenliegenden Seiten  mit quer zu ihnen verlaufenden, in gleichem  Abstand voneinander liegenden Schwalben  schwanznuten versehen.

   In die in gleicher  Höhe     liegenden        S.chwalbenseliwaalznuten    wird  mittelst eines entsprechend     geformten    Fusses  je eine profilierte Leiste g     eingeschoben,    die  sich über die ganze     Länge    des Hauses er  streckt. An der nach dem Dachfirst zuge  kehrten Seite jeder Leiste g ist eine Längsnut  vorgesehen.

   Die Leisten g dienen als Halt  für die Dachziegel<I>lt.</I> Diese sind an ihrem  untern abgerundeten     End.e    abgesetzt. und hier  gleichfalls     mii-.    einer auf der Schmalseite lie-         genden    Nut versehen; so dass eine Art Zahn  entsteht,     mittelst    dessen der Dachziegel beim  Aufsetzen in die Nut der Leiste     g    eingreift,  während diese selbst von dem Dachziegel  überdeckt wird. Die obere Schmalkante des       Daehschindels    legt sich dicht an die nächst  höheie Leiste g an und liegt auf     einem    Ab  satz derselben auf.

   Nachdem der ganze     Bau     mit Dachschindeln belegt. ist,     wird    in den  Winkel, den .die am First zusammenstossen  den; Dachziegel der beiden Dachseiten bil  den, ein entsprechend gestalteter Längsbal  ken l eingelegt, der die Dachschindeln wie  ein Firstziegel übergreift. Schliesslich wird  auf das Dach noch ein Schornstein aufge  setzt, der aus einem Dachreiter     m    und einem  aufgesetzten Klötzchen     n    besteht.

   In dem       Klötzchen        n    sitzt eine     Schraube    o, die durch  den Dachreiter     7n.,    den     Firstbalken    Z und den  Balken p geschraubt wird. und damit dem  Ganzen einen festen Halt gibt. Das Haus  modell ist in sich fest zusammengefügt, so  dass es bei     Stössen    nicht. einstürzt und von  einer Stelle zur andern transportiert. werden  kann. Durch die aufklappbaren Türen und  Fenster ist das Innere des Hauses zugäng  lich, wodurch die Kinder .die Möglichkeit  haben, in ihm kleine Möbelstücke aufzustel  len und Puppen hineinzusetzen. Das Zusam  mensetzen des     H.ausmodelles    ist infolge der  wenigen Formen von Kinderhänden leicht  auszuführen.

   Infolge der Stabilität des Baues  kann das     Zusammensetzen    beliebig unterbro  chen werden, ahne dass in den Zwischenzeiten  ein Einfallen zu befürchten     wäre.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ba.uspielkasten mit Ka.nfhölzein, an den Längskanten genuteten Brettchen und fe dernden Blechschienen, welch letztere zur Verbindung und Verankerung der zu Recht eckrahmen zusammengesetzten Kanthölzer und zum Aufstecken und \fragen einzelner, die Rechteckrahmen ausfüllender Brettchen reihen dienen.
    UNTERANSPRüCHE 1.. Bauspielkasten nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die K.anthiilzer an einzelnen Längsseiten mit Längsnuten (a') und auf die Längskanten aufgesetz ten Blechwinkeln (a'), die die Nuten his auf einen schmalen Schlitz überdecken, versehen; sind, in welche 1,TUtexi und Schlitze die ixn spitzen Winkel um gebo genen Enden .der Blechschienen eingeführt werden.
    ?. Bauspielkasten nach Unteranspruch 1, .da durch gekennzeichnet, dass die Kanthölzer dicht an den Enden mit einer durch ,den Blechwinkel (u.\) gehenden bis zur Nut (a') reichenden Auskerbung (a."-) versehen sind.
    .'). Bauspielkasten nach Unteransprüchen 1 und 2, gekexinzeichxiet durch in Rahmen .sitzende Türen und Fenster, welche Rab- men beim Bau zwischen die den von den Kanthölzern gebildeten Rechteckrahinen ausfüllenden Brettehen eingeschaltet wer den.
    1. Bauspielkasten nach Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung eines Daches an dein einen Ende niit einem Blechwinkel (i.) ausgeriisteie Dachbalken (f) vorhanden sind, welclic Winkel mit Haken (k) versehen sind, die in die Nuten (a1) von Kanthölzern einge führt werden können,
    wobei die aussen lie- gendeit Seiten rler Daehbalken mit in gleichmä.ssigext Abständen voneinander lie genden, quer zu den Balken verlaufenden Schwalbenschwanznuten versehen sind und je .die in bleicher Höhe liegendem @chwal- benschwanznuten zur Aufnahme einer Profilleiste (g) dienen, auf die die Dach schindeln (h) aufgelegt, werden.
    5. Bauspielkasten nach Unteransprüchen l bis d, dadurch gekennzeichnet, dass die zu Oberst zu le-enden Daehschindeln (h.) durch einen in clen von den aneinander stossenden Dachschindeln beider Dachsei ten gebildeten Winkel eingelegten, im Querschnitt. firatziegelähnlicli ge-stalti@ten Balken (1) festgehalten werden können,
    der mit einem iii die von den Dachbalken- stirnseiten und Blechwinkeln 5ebildeteti Räume eingesteckten Balken (p) yer- schra.ubbar ist.
CH113564D 1924-12-29 1924-12-29 Bauspielkasten. CH113564A (de)

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