CH114132A - Induktionszähler für einphasigen Wechselstrom. - Google Patents

Induktionszähler für einphasigen Wechselstrom.

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CH114132A
CH114132A CH114132DA CH114132A CH 114132 A CH114132 A CH 114132A CH 114132D A CH114132D A CH 114132DA CH 114132 A CH114132 A CH 114132A
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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Description


      Induktionszähler    für einphasigen     Wechselstrom       Der     Eründung    liegt die Aufgabe zugrunde,       die        innern        Teile        eines     für  einphasigen Wechselstrom so zu gruppieren,  dass das ganze System in einem aussergewöhn  licher) kleinen Gehäuse untergebracht werden  kann, unter Wahrung der Übersichtlichkeit,  der Zugänglichkeit und natürlich auch der  für genügende Kraft des     Zählerinotors    erfor  derlichen Abmessungen der wirksamen Teile.  



  Durch die Erfindung ist ein Zähler ge  schaffen worden; der diesen Forderungen ge  nügt. Die Bedeutung dieses Erfolges liegt       abgesehen    von der Materialersparnis haupt  sächlich in der     Verminderung    der Transport  kosten für die     Zählersendungen.    Durch die  Verkleinerung des Zählers werden insbeson  dere auch die     Kosten    der Verpackung, auf  den einzelnen Zähler berechnet, herabgesetzt.  



  Durch die     Erfindung    wird die genannte  Aufgabe gelöst für einen Zähler mit zwei auf  verschiedenen Seiten der Ankerscheibe ange  ordneten, in Richtung der     Ankeraehse    un  gleich hohen     Triebkernen,    von denen der  höhere auf der dem Klemmstück zugewende-         ten    Seite der Ankerscheibe angeordnet ist.  Die Lösung der Aufgabe liegt, allgemein ge  sprochen, in einer bestimmten Anordnung der       Lagerschraubenträger    des Gestelles gegen die  Triebkerne und die Ankerscheibe.  



  Diese Anordnung kennzeichnet sich da  durch, dass der Gestenteil, der die Lager  schraube auf der     Klemmstückseite    der An  kerscheibe, wo sich auch der höhere Trieb  kern befindet, trägt, in einer wenigstens un  gefähr durch den Schwerpunkt des höhere       Triebkernes    gehenden Ebene liegt und der  die andere Lagerschraube tragende Gestell  teil in einer zu dieser Ebene in bezug auf  die Ankerscheibe ungefähr symmetrisch liegen  den Ebene     angordnet    ist.  



  Ein Zähler mit dieser Gruppierung der  innern Teile wird durch die Zeichnung bei  spielsweise veranschaulicht..  



       Fig.    1 ist eine     Stirnansicht    des Gerätes  ohne die Gehäusekappe,       Fig.    2 eine Ansicht von oben; teilweise  im Schnitt; -und -           Fig.    3 eine Ansicht     voll'    der rechten Seite  von     Fig.    1, teilweise im Schnitt;       Fig.    4 ist die Ansicht des Gerätes von  der linken Seite     voll        Fig.    1, mit Schnitt durch  das vollständig gezeichnete Gehäuse;       Fig.    5 ist eine Stirnansicht der Grundplatte  mit dem Gestell, entsprechend     Fig.    1;

         Fig.    6 ist eine Abwicklung des Gestelles,  ohne die Grundplatte;       Fig.    7 ist ein     Querschnitt    des     Klemm-          stückes,          Fig.    8 eine Ansicht der Aufhängeöse von  hinten.  



       Fig.    9 ein Grundriss der in     Fig.4    in Sei  tenansicht erscheinenden Befestigungswinkel  an der Gehäusekappe;       Fig.    10 ist eine Abänderung des Gestelles  und der Grundplatte in Stirnansicht, ent  sprechend     Fig.    5 ;       Fig.    11 ist die zugehörige Seitenansicht,  der Gehäuseunterteil im Schnitt dargestellt.  Zum Aufbau des Gestelles ist ein Stück  Blech verwendet, das in der durch     Fig.    6       veranschaulichten    Gestalt ausgestanzt wird.

    Das     Stanzstück    wird nach den Linien     4-,4,          B-B    und     C-C    im rechten Winkel gebogen  und zwar so, dass die Teile 1 und 2 vor der  Ebene der Teile 3; 4, 5 stehen, der 'feil 6  hinter dieser Ebene steht. Das so zugerich  tete Blechstück wird dann mit den Zapfen 7  in den Boden 8 der (rundplatte eingenietet.  



  Das so zusammengefügte Gestell trägt  mit dem Teil 1 die Lagerschraube 9 und am       vorderen,    ein wenig aufwärts gekröpften Ende  10 desselben Teils das     Zählwerk    11. Der  Teil 2 trägt die andere Lagerschraube 1''  und den     Bremsmagnet    13, der     in        bekannter     Weise auf drei Stützschrauben durch eine  Zugschraube gehalten wird. Die Teile. 5, 6,  3 und 4, die beiden zuletzt genannten in     ihrer     Verbindung durch den Teil 2, bilden     zusarn-          rnen    einen     voll    der Grundplatte vorspringen  den Träger für die Triebkerne.  



  Die Ankerscheibe 14 liegt etwa irr der  Mitte zwischen den     Lagerschraubenträgern    1  und 2. Der     Hauptstromtriebkern        15-    mit den       Hauptstromspulen    16 (deren     Bewicklung    in    der Zeichnung fortgelassen ist ist auf der einen  Seite der Ankerscheibe an dem     Gestellteil    5  befestigt.

   Der     dreischenklige    Spannungstrieb  kern 17 mit der     Spannungswieklung    18 und  dem     Rückschlussbügel    14 ist auf der andern  Seite der Ankerscheibe, die dein     Klemmstüek          0-0        zugewendet    ist, angeordnet. Er wird in  der Gegend     seines        Schwerpunktes    durch die  beiden     Schrauben    21 an den     Gestellteilen    3,  4 gehalten.

   Die Ebene des Lagerschrauben  trägers 2, der au diese     Gestellteile    unmittel  bar     ansehliesst,    geht     wenigstens    ungefähr       dureh    den     Scbwer,punlzt    des     Spannung8trieb-          kernes.    Zwischen dein     Lagerschraubenträger     und dein untern Bord     ?\?    der Grundplatte  bleibt dabei reichlich freier     Raum,    in dem  die innern Schrauben des     Kleinnrstüekes    und  die (nicht     gezeichneten)

          AnSchlufJdrähte    der       Triebkernwicklungen    bequem zugänglich sind.  



  Bei dein     Brcrnsmagnet    13 liegt der Spalt  23 hoch über dem zur Befestigung verwen  deten     Schenkelteil    34. Dabei bleibt die Hemm  fahne     25        ain    Anker und die Zunge 26 am       Spannungstriebkern,    mit der sie zusammen  arbeitet, zur Regelung der     Anlaufsernplind-          liclrkeit    leicht erreichbar.  



  Diese     Gruppierung    der     hrnern    Teile bietet  auch noch den Vorteil, dass das Fenster     '?i          (Fig.        -h    vor dein     Zählwerk        und    dem Rand  der Ankerscheibe die obere Hälfte der Kap  pendecke einnimmt, so     dah    die untere Hälfte  für das     Schild    28 frei bleibt.  



  Die Grundplatte ist aus     Bleeh    gezogen.  Sie hat au der Seite des     Klemmstückes    20  eine     Vertiefung   <B>2</B>9.     An    ihrem Boden sind  die     Befestigungsösen    30     angesclrweif,)t.    Das  Klemmstück ''0 stützt sich auf diese     Osen    ;  es ragt mit Zapfen, in die die     Klerninleisten     eingebettet sind, durch     Öffnungen    des Bordes  ins Innere der Grundplatte und wird durch  eine Sehraube 31     Fig.        1i        voll    innen gehalten.

    Diese Schraube hat ihr     Muttergewinde    bei 3''  in einem     Metallteil    33     (Fig.        7j.    der in den       $lemmstückkörper    - aus Isoliermaterial mit       eingepresst    ist. Die Schraube 31 ist vor denn  Einsetzen des Ankers durch das     Loeh    34 im       Lagerschraubenträger    1 für den Schrauben  zieher zugänglich.

        Die Vertiefung 29 hat den Zweck, dem  Bord 22 die Höhe zu geben, die der Dicke  des Klemmstückes entspricht, dabei aber doch  den Bord 35 an den andern drei Seiten der  Grundplatte niedrig zu halten, damit die Zu  gänglichkeit der     wirksamen    Teile des Zähler  motors nicht beeinträchtigt wird.  



  Hinter dem Bremsmagnet 13 ist in den  Boden 8 der Grundplatte eine weitere Ver  tiefung 36     eingepresst,    die den Raum für die  Unterbringung und die Verstellung des     Brems-          rnagnets    ergänzt.  



  Die Aufhängeöse 37 ist in die Ebene der  Ösen 30 am Boden der Vertiefung 29 zurück  gesetzt. Sie ist an den Bord 35 und mit  einem Lappen 38 an den Boden 8 der Grund  platte angeschweisst. Ein zweiter parallel  zur     Grundplattenebene    aufgebogener Lappen  39 dient zur     Befestigung    der Gehäusekappe.  



  Die Gehäusekappe 40 ist nicht wie üb  lich an den Seiten, sondern oben und unten  an dem Unterteil des Gehäuses befestigt.  An die Kappe sind Winkel 41 angeschweisst,  durch deren Flanschen die Befestigungsschrau  ben 42 hindurchgehen. Aus ihren ange  schweissten Teilen sind Streifen 9-3 heraus  geprägt zu Ösen, durch die     Plombierachnüre     der Befestigungsschrauben gezogen werden.  Von diesen     Schrauben    hat die eine ihr Mut  tergewinde in dem Lappen 39 der Aufhänge  öse 37, die andere bei     44    in der Metallein  lage 33 des Klemmstückes.  



  Bei der bisher beschriebenen Ausführungs  form des Zählers ist das Gestell, Teile 1 bis  7 und 10, unmittelbar an dem Boden 8 des  Gehäuseunterteils befestigt. Bei dieser Be  festigungsweise ist die vom Boden des Ge  häuseunterteils gebildete Grundplatte des Ge  häuses zugleich dafür ausgenutzt, die richtige  gegenseitige Lage der Teile des Gestelles zu  sichern. Bei der Abänderung gemäss     Fig.    10  und 11 ist der Boden des Gehäuseunterteils  von dieser Aufgabe befreit, so dass er nur  noch als Träger für das Gestell mit den  daran befestigten Teilen und, in Gemeinschaft  mit den andern Teilen des Gehäuses als  Hülle für sie wirkt.

   Zu diesem Zweck  hat das Gestell eine besondere kleine Grund-    platte erhalten, welche     "Gestellgrundplatte"     genannt und zur Befestigung des Gestelles  an dem Gehäuseunterteil verwendet wird.  



  Das Gestell ist mit seinen Zapfen 7 in  die kleine, aus kräftigem Blech gestanzte       Gestellgrundplatte    45 eingenietet. Sie hat  am untern Ende einen seitlichen     Fortsatz    46,  in den der Zapfen am untern     Lagerschrau-          benträger    2 des Gestelles eingenietet ist.  Der untere Rand 47 der     Gestellgrundplatte    45  ist rechtwinklig zur Ebene der Platte umge  bogen, um die Platte im Bereich des Gestell  teils 2 zu versteifen.  



  Das Gestell ist mit seiner Grundplatte 45       all    einem nach innen geprägten Buckel 48  des in der Hauptsache ebenen Bodens 8 des  Gehäuseunterteils befestigt. Zur Befestigung  dienen die     Schrauben    49 und 50 und ein in  die Höhlung des Buckels 48 eingelegtes  Metallstück 51, das die     Muttergewinde    für  diese     Schrauben    enthält.  



  Diese Abänderung des Gestelles bietet  den Vorteil, dass die Festigkeit des Gestelles       unabhängig    wird von der     Beschaffenheit    des  verhältnismässig dünnen und weichen Bleches,  aus dem die Gehäuseunterteile gezogen wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Induktionszähler für einphasigen Wechsel strom mit zwei auf verschiedenen Seiten der Ankerscheibe angeordneten, in Richtung der Ankerachse ungleich hohen Triebkernen, voll denen der höhere auf der dem Klemmstück zugewendeten Seite der Ankerscheibe ange ordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der die Lagerschraube auf dieser Seite der Anker scheibe tragende Gestellteil in einer wenig stens ungefähr durch den Schwerpunkt des genannten Triebkernes gehenden Ebene liegt und der die andere Lagerschraube tragende Gestellteil in einer zu dieser Ebene in bezug auf die Ankerscheibe ungefähr symmetrisch liegenden Ebene angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE I.. Induktionszähler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass derBremsmag- riet mit seinem grösseren Teil auf der dem höheren Triebkern zugewendeten Seite, das Zählwerk auf der andern Seite der Anker scheibe angeordnet ist.
    @'. Induktionszähler nach Patentanspruch, mit einem von der Grundplatte vorspringenden Blechgestell, das aus einem- U-förmigen Träger für die Triebkerne und aus zwei wesentlich rechtwinklig davon abgebogenen Lagerschraubenträgern besteht, dadurch gekennzeichnet, dass von den Lagerschrau- benträgern der eine aus dem Innern des Triebkernträgers herausgebogen ist.
    3. Induktionszähler nach Patentanspruch und Unteransprueli , dadurch gekennzeichnet, da?) das aus den Lagersehraubenträgern und dem Triebsysteinträ.ger bestehende. von der- Grundplatte vorspringende Blech gestell eine Lesondere Grundplatte hat und mittelst dieser am Boden des Gehäuse unterteils befestigt ist.
CH114132D 1924-03-19 1925-03-09 Induktionszähler für einphasigen Wechselstrom. CH114132A (de)

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CH114132D CH114132A (de) 1924-03-19 1925-03-09 Induktionszähler für einphasigen Wechselstrom.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961453C (de) * 1951-03-03 1957-04-04 Siemens Ag Einrichtung zum selbsttaetigen Schalten von Wechselstrom

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961453C (de) * 1951-03-03 1957-04-04 Siemens Ag Einrichtung zum selbsttaetigen Schalten von Wechselstrom

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