Induktionszähler für einphasigen Wechselstrom Der Eründung liegt die Aufgabe zugrunde, die innern Teile eines für einphasigen Wechselstrom so zu gruppieren, dass das ganze System in einem aussergewöhn licher) kleinen Gehäuse untergebracht werden kann, unter Wahrung der Übersichtlichkeit, der Zugänglichkeit und natürlich auch der für genügende Kraft des Zählerinotors erfor derlichen Abmessungen der wirksamen Teile.
Durch die Erfindung ist ein Zähler ge schaffen worden; der diesen Forderungen ge nügt. Die Bedeutung dieses Erfolges liegt abgesehen von der Materialersparnis haupt sächlich in der Verminderung der Transport kosten für die Zählersendungen. Durch die Verkleinerung des Zählers werden insbeson dere auch die Kosten der Verpackung, auf den einzelnen Zähler berechnet, herabgesetzt.
Durch die Erfindung wird die genannte Aufgabe gelöst für einen Zähler mit zwei auf verschiedenen Seiten der Ankerscheibe ange ordneten, in Richtung der Ankeraehse un gleich hohen Triebkernen, von denen der höhere auf der dem Klemmstück zugewende- ten Seite der Ankerscheibe angeordnet ist. Die Lösung der Aufgabe liegt, allgemein ge sprochen, in einer bestimmten Anordnung der Lagerschraubenträger des Gestelles gegen die Triebkerne und die Ankerscheibe.
Diese Anordnung kennzeichnet sich da durch, dass der Gestenteil, der die Lager schraube auf der Klemmstückseite der An kerscheibe, wo sich auch der höhere Trieb kern befindet, trägt, in einer wenigstens un gefähr durch den Schwerpunkt des höhere Triebkernes gehenden Ebene liegt und der die andere Lagerschraube tragende Gestell teil in einer zu dieser Ebene in bezug auf die Ankerscheibe ungefähr symmetrisch liegen den Ebene angordnet ist.
Ein Zähler mit dieser Gruppierung der innern Teile wird durch die Zeichnung bei spielsweise veranschaulicht..
Fig. 1 ist eine Stirnansicht des Gerätes ohne die Gehäusekappe, Fig. 2 eine Ansicht von oben; teilweise im Schnitt; -und - Fig. 3 eine Ansicht voll' der rechten Seite von Fig. 1, teilweise im Schnitt; Fig. 4 ist die Ansicht des Gerätes von der linken Seite voll Fig. 1, mit Schnitt durch das vollständig gezeichnete Gehäuse; Fig. 5 ist eine Stirnansicht der Grundplatte mit dem Gestell, entsprechend Fig. 1;
Fig. 6 ist eine Abwicklung des Gestelles, ohne die Grundplatte; Fig. 7 ist ein Querschnitt des Klemm- stückes, Fig. 8 eine Ansicht der Aufhängeöse von hinten.
Fig. 9 ein Grundriss der in Fig.4 in Sei tenansicht erscheinenden Befestigungswinkel an der Gehäusekappe; Fig. 10 ist eine Abänderung des Gestelles und der Grundplatte in Stirnansicht, ent sprechend Fig. 5 ; Fig. 11 ist die zugehörige Seitenansicht, der Gehäuseunterteil im Schnitt dargestellt. Zum Aufbau des Gestelles ist ein Stück Blech verwendet, das in der durch Fig. 6 veranschaulichten Gestalt ausgestanzt wird.
Das Stanzstück wird nach den Linien 4-,4, B-B und C-C im rechten Winkel gebogen und zwar so, dass die Teile 1 und 2 vor der Ebene der Teile 3; 4, 5 stehen, der 'feil 6 hinter dieser Ebene steht. Das so zugerich tete Blechstück wird dann mit den Zapfen 7 in den Boden 8 der (rundplatte eingenietet.
Das so zusammengefügte Gestell trägt mit dem Teil 1 die Lagerschraube 9 und am vorderen, ein wenig aufwärts gekröpften Ende 10 desselben Teils das Zählwerk 11. Der Teil 2 trägt die andere Lagerschraube 1'' und den Bremsmagnet 13, der in bekannter Weise auf drei Stützschrauben durch eine Zugschraube gehalten wird. Die Teile. 5, 6, 3 und 4, die beiden zuletzt genannten in ihrer Verbindung durch den Teil 2, bilden zusarn- rnen einen voll der Grundplatte vorspringen den Träger für die Triebkerne.
Die Ankerscheibe 14 liegt etwa irr der Mitte zwischen den Lagerschraubenträgern 1 und 2. Der Hauptstromtriebkern 15- mit den Hauptstromspulen 16 (deren Bewicklung in der Zeichnung fortgelassen ist ist auf der einen Seite der Ankerscheibe an dem Gestellteil 5 befestigt.
Der dreischenklige Spannungstrieb kern 17 mit der Spannungswieklung 18 und dem Rückschlussbügel 14 ist auf der andern Seite der Ankerscheibe, die dein Klemmstüek 0-0 zugewendet ist, angeordnet. Er wird in der Gegend seines Schwerpunktes durch die beiden Schrauben 21 an den Gestellteilen 3, 4 gehalten.
Die Ebene des Lagerschrauben trägers 2, der au diese Gestellteile unmittel bar ansehliesst, geht wenigstens ungefähr dureh den Scbwer,punlzt des Spannung8trieb- kernes. Zwischen dein Lagerschraubenträger und dein untern Bord ?\? der Grundplatte bleibt dabei reichlich freier Raum, in dem die innern Schrauben des Kleinnrstüekes und die (nicht gezeichneten)
AnSchlufJdrähte der Triebkernwicklungen bequem zugänglich sind.
Bei dein Brcrnsmagnet 13 liegt der Spalt 23 hoch über dem zur Befestigung verwen deten Schenkelteil 34. Dabei bleibt die Hemm fahne 25 ain Anker und die Zunge 26 am Spannungstriebkern, mit der sie zusammen arbeitet, zur Regelung der Anlaufsernplind- liclrkeit leicht erreichbar.
Diese Gruppierung der hrnern Teile bietet auch noch den Vorteil, dass das Fenster '?i (Fig. -h vor dein Zählwerk und dem Rand der Ankerscheibe die obere Hälfte der Kap pendecke einnimmt, so dah die untere Hälfte für das Schild 28 frei bleibt.
Die Grundplatte ist aus Bleeh gezogen. Sie hat au der Seite des Klemmstückes 20 eine Vertiefung <B>2</B>9. An ihrem Boden sind die Befestigungsösen 30 angesclrweif,)t. Das Klemmstück ''0 stützt sich auf diese Osen ; es ragt mit Zapfen, in die die Klerninleisten eingebettet sind, durch Öffnungen des Bordes ins Innere der Grundplatte und wird durch eine Sehraube 31 Fig. 1i voll innen gehalten.
Diese Schraube hat ihr Muttergewinde bei 3'' in einem Metallteil 33 (Fig. 7j. der in den $lemmstückkörper - aus Isoliermaterial mit eingepresst ist. Die Schraube 31 ist vor denn Einsetzen des Ankers durch das Loeh 34 im Lagerschraubenträger 1 für den Schrauben zieher zugänglich.
Die Vertiefung 29 hat den Zweck, dem Bord 22 die Höhe zu geben, die der Dicke des Klemmstückes entspricht, dabei aber doch den Bord 35 an den andern drei Seiten der Grundplatte niedrig zu halten, damit die Zu gänglichkeit der wirksamen Teile des Zähler motors nicht beeinträchtigt wird.
Hinter dem Bremsmagnet 13 ist in den Boden 8 der Grundplatte eine weitere Ver tiefung 36 eingepresst, die den Raum für die Unterbringung und die Verstellung des Brems- rnagnets ergänzt.
Die Aufhängeöse 37 ist in die Ebene der Ösen 30 am Boden der Vertiefung 29 zurück gesetzt. Sie ist an den Bord 35 und mit einem Lappen 38 an den Boden 8 der Grund platte angeschweisst. Ein zweiter parallel zur Grundplattenebene aufgebogener Lappen 39 dient zur Befestigung der Gehäusekappe.
Die Gehäusekappe 40 ist nicht wie üb lich an den Seiten, sondern oben und unten an dem Unterteil des Gehäuses befestigt. An die Kappe sind Winkel 41 angeschweisst, durch deren Flanschen die Befestigungsschrau ben 42 hindurchgehen. Aus ihren ange schweissten Teilen sind Streifen 9-3 heraus geprägt zu Ösen, durch die Plombierachnüre der Befestigungsschrauben gezogen werden. Von diesen Schrauben hat die eine ihr Mut tergewinde in dem Lappen 39 der Aufhänge öse 37, die andere bei 44 in der Metallein lage 33 des Klemmstückes.
Bei der bisher beschriebenen Ausführungs form des Zählers ist das Gestell, Teile 1 bis 7 und 10, unmittelbar an dem Boden 8 des Gehäuseunterteils befestigt. Bei dieser Be festigungsweise ist die vom Boden des Ge häuseunterteils gebildete Grundplatte des Ge häuses zugleich dafür ausgenutzt, die richtige gegenseitige Lage der Teile des Gestelles zu sichern. Bei der Abänderung gemäss Fig. 10 und 11 ist der Boden des Gehäuseunterteils von dieser Aufgabe befreit, so dass er nur noch als Träger für das Gestell mit den daran befestigten Teilen und, in Gemeinschaft mit den andern Teilen des Gehäuses als Hülle für sie wirkt.
Zu diesem Zweck hat das Gestell eine besondere kleine Grund- platte erhalten, welche "Gestellgrundplatte" genannt und zur Befestigung des Gestelles an dem Gehäuseunterteil verwendet wird.
Das Gestell ist mit seinen Zapfen 7 in die kleine, aus kräftigem Blech gestanzte Gestellgrundplatte 45 eingenietet. Sie hat am untern Ende einen seitlichen Fortsatz 46, in den der Zapfen am untern Lagerschrau- benträger 2 des Gestelles eingenietet ist. Der untere Rand 47 der Gestellgrundplatte 45 ist rechtwinklig zur Ebene der Platte umge bogen, um die Platte im Bereich des Gestell teils 2 zu versteifen.
Das Gestell ist mit seiner Grundplatte 45 all einem nach innen geprägten Buckel 48 des in der Hauptsache ebenen Bodens 8 des Gehäuseunterteils befestigt. Zur Befestigung dienen die Schrauben 49 und 50 und ein in die Höhlung des Buckels 48 eingelegtes Metallstück 51, das die Muttergewinde für diese Schrauben enthält.
Diese Abänderung des Gestelles bietet den Vorteil, dass die Festigkeit des Gestelles unabhängig wird von der Beschaffenheit des verhältnismässig dünnen und weichen Bleches, aus dem die Gehäuseunterteile gezogen wer den.