CH114210A - Spurkranzschmierung für Schienenfahrzeuge. - Google Patents

Spurkranzschmierung für Schienenfahrzeuge.

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CH114210A
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CH
Switzerland
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balls
wheel
wheel flange
cage
lubrication
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Application number
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English (en)
Inventor
A Heuser
K Dr Metzger
Original Assignee
A Heuser
K Dr Metzger
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K3/00Wetting or lubricating rails or wheel flanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description


  



  Spurkranzschmierung für Schienenfahrzeuge.



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Schmierung der Spurkränze von Schienenfahrzeugen, insbesondere von Lokomotiven, und zwar betrifft sie hauptsächlich eine Schmierung gerade des am meisten beanspruchten Spurkranzteils, nämlich der Hohlkehle des Spurkranzes.



   Die bisher bekannten Spurkranzschmierungen führen das Schmiermittel dem Spurranz in primitivster Weise, nämlich   ent-    weder durch Betropfen oder durch anstreifende   Dochte,    zu. Diese   Schmierweise,    welche überdies nur die Verwendung von Schmieröl gestattet, hat so gut wie keinen Erfolg und bedeutet lediglich Olverlust, da das Schmieröl beim Auftropfen sofort infolge der Zentrifugalkraft wieder abgeschleudert wird.   Polsterschmierung    ist ebenfalls erfolglos, da der ständig   anstreifende      Radkranz    das Polster bald mit Schmutz zuschleift und für das 01 undurchlässig macht.



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine   Spurkranzschmierung,    bei welcher das Schmiermittel, Fett oder 0l, der Hohlkehle zwischen Rad-und Spurkranz durch Kugeln zugeführt wird, welche wech  selweise    mit ihr in Berührung gebracht werden und eine ständige oder intermittierende   Schmierstoffzuluhr    besitzen können. Zu diesem Zwecke können die als Schmierstoff überträger dienenden Kugeln zum Beispiel kreisförmig oder   sektorartig in einem Ge-    häuse oder Käfig angeordnet   sein, das ge-    genüber dem Radkranz eine drehende bezw. pendelnde Schaltbewegung ausführt, so dass stets wieder eine neue Kugel mit dem Radbezw. Spurkranz in Berührung kommt.



  Die Verwendung von Kugeln ermöglicht es, diese als Schmierstoffträger gleichzeitig mit Stellen des Radumfanges in Berührung zu bringen, welche eine durchaus verschiedene Umfangsgeschwindigkeit besitzen. Eine Erhitzung der ihren Schmierstoff abgebenden Kugeln wird dadurch vermieden, dass sie mit dem Rad nur kurze Zeit in Berührung bleiben. Die Art der   Schmierstoffzufuhr    und Schaltung der Kugeln ist an sich beliebig.



   Die Schmiervorrichtung kann ausserdem vorteilhaft so angeordnet sein, dass die Kugeln nicht nur jeder Bewegung der Achse in senkrechter Richtung, sondern dass sie auch achsialen Verschiebungen des Rades zu folgen vermögen.



   Der Gegenstand der vorliegenden Erlindung ist in beiliegender Zeichnung in mehreren beispielsweisen   Ausführungsformen ge-    zeigt.



   Fig.   1    zeigt in Vorderansicht eine   #l-    schmierung mit in Kreisform angeordneten Kugeln ;
Fig. 2 ist eine Teilansicht derselle Kugelschmierung ;
Fig.   3    zeigt die Anordnung einer   fur    Fett bestimmten Schmierung, gleichfalls mit kreisförmiger   Kugelanordnung    ;
Fig. 4 ist eine vergröBerte   Ansichi,    dieser Schmierung in teilweisem   Achsen-    schnitt ;
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungs form mit sektorartiger Kugelanordnung.



   Bei der in Fig.   1    gezeigten Ausführungsform sind die Kugeln a kreisförmig in einem scheibenartigen Gehäuse oder   K#fig b unter-    gebracht, von dessen Achse c aus sie das Schmieröl zum Beispiel   mittelst radialer    Bohrungen d zugeleitet erhalten, welche in ein   Filzpolster    e oder dergleichen enden, auf dem die Kugeln a aufliegen. Das   Kugel-    gehäuse   b    ist um seine Achse c   drehbar ge-    lagert und geneigt zur   Radebene    angeordnet, so dass die Kugeln a frei in der Kehle f zwischen dem Spurkranz g und dem Radkranz h des Rades i laufen.

   Rades   go. nue    laufen. richtung ist mit dem Achslager k (Fig. 4) verbunden, so dass sie jede senkrechte Bewegung des Rades selbsttätig mitmacht. Die   Olzufuhrung    zu dem   Kugelgehäuse    b erfolgt zum Beispiel durch eine Leitung l, welche mit einer nachgiebigen   Dehnungsschleife    m versehen ist. Ob die Zuführung des () ls durch einen der bekannten   Druckschmier-    apparate oder von einem Behälter durch Gefälle erfolgt, ist für die vorliegende Erfindung unwesentlich.



   Die von dem   ölgetränkten    Filzpolster e geschmierte Kugel liegt also auf Rad-und Spurkranz auf und wälzt sich der ver  schiedenen    Umfangsgeschwindigkeit ihrer Auflagepunkte folgend ab. Nach einer be  stimmten      Umlaufzahl    des Rades wird das   Kugelgeh#use b, zum    Beispiel mittelst einer Schaltstange ? und Schaltklinke o, mit   Zahnkranz p weitergeschaltet,    so dass eine neue Kugel an dem Radumfang zur Anlage   liommt.   



   Die Fig. 3 und 4 zeigen eine vorzugsweise   Ausf#hrung f#r Fettschmierung. Auch    hier sind die Kugeln a in einem Gehäuse b gefasst und werden hier auf Kugellagern   q    durch Käfige   r festgehalten.    Das Gehause b ist dabei um eine Achse s drehbar, welche mit einem am   m Achslager k befestigten Tr#-      gerrahmen t mittelst    eines Bolzens   tb    ge  lenkig    verbunden ist. Die Weiterschaltung des   Kugelgehäuses 6    erfolgt wie bei der ersten Ausführungsform mittelst   Schalt-    rades p und Schaltklinlie o bezw.   Schalt-    stange n.



   Über dem   Kugelgeh#use b ist    ein   Fett-       behälter u'angeordnet, durch dessen bogen-    artig gewölbtes Bogensieb v das Fett   heraus-    tritt und an den   vorbeistreifenden    und sich andrückenden Kugeln haftet. Um   die Vor-    richtung gegenüber dem erforderlichen seitlichen Achsenspiel nachgiebig zu machen, ist die Achse s des   Kugelgehäuses, wie    schon   erwähnt, gelenkig mit Ihrem Trag-      r, i, limen t    verbunden, wohl durch die Schwere der Vorrichtung, als auch durch eine exzentrisch   wirliende       Zugfeder w gegen den Spurkranz angepre#t    werden.

   Ausserdem ist eine Druckfeder x vorgeselen, welcle die Achse s umgibt und das Gehäuse   b    in der Richtung gegen den Spurkranz drückt, so dass die zum Anliegen bestimmte Kugel a sicher   angepre#t    wird und doch   jeder achsiaten Bewegung des    Rades nachgeben kann.



   Die Fig. 5 zeigt mehr schematisch eine Anordnung, bei welcher die Kugeln   n    in einem   sektorartigen Gehäuse b angeordnet    sind und ihre Schmierung von Polstern   y    erhalten, mit welchen sie durch eine pendelnde   Sehaltbexvegung wechselweise in Be-    rührung gebracht werden und   welches    das Schmiermaterial von   Beh#ltern z zuflie#t.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Spurkranzschmierung für Schieiienfahr- zeuge, insbesondere für Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmierung durch schmierstoffbeladene Kugeln erfolgt, die in der Hohlkehle zwischen Spurkranz und Radkranz laufen und wechselweise auf kurze Zeit mit ihr in Berührung gebracht werden.
    UNTERANSPB. UOHE : 1. Spurkranzschmierung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugeln an einem Käfig in einem Kreis- bogen angeordnet sind.
    2. Spurkranzschmierung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, bei welcher die Kugeln in einem Kreis angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der die Kugeln haltende Käfig eine in stets gleichem Drehsinn erfolgende Schalt bewegung erh#lt, so dass nach bestimm ter Umdrehungszahl des Rades stets eine neue Kugel des Kugelschmierringes mit dem Spurkranz in Berührung kommt.
    3. Spurkranzschmierung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, bei welcher die Kugeln sektorartig in einem Käfig angeordnet sind, dadurch gekennzeich- net, daB durch eine pendelnde Schalt- bewegung des K#figs Kugeln wechsel- weise zur Anlage an den Spurkra. nz ge bracht werden.
    4. Spurkranzschmierung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufüh rung des Schmierstoffes von der Achse des Kugelkäfigs aus durch radiale Boh rungen zu jeder Kugel erfolgt, wobei die Kugeln gegen das äussere Ende dieser Bohrungen verschliessende Schmierlrissen anliegen.
    5. Spurkra, nzschmierung nach Patentan spruch, sowie Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Schmierung der Kugeln durch Schmierpolster erfolgt, welche am Umfang des Kugelkäfigs an geordnet sind.
    6. Spurkranzschmierung nach Patentan- spruch, sowie nach Unteransprüohen l und 2, dadurch gekennzeichnet, da# über dem Kugelringkäfig ein nach unten durch ein Sieb verschlossenes Fettgefäss angeordnet ist, an welchem die Kugeln anstreifend sich mit Schmierstoff be laden.
    7. Spurkranzschmierung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2 und 6. dadurch gekennzeichnet, da# der Kugel käfig mit dem Radachslager durch einen Tragrahmen bewegungsschlüssig verbun- den ist.
    8. Spurkranzschmierung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2,6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des Kugelkäfigs mit dem Tragrahmen gelenkig verbunden ist, so dass sie in einer Ebene durch die Radachse eine pendelnde Bewegung ausführen kann, wobei sie durch eine Zugfeder gegen den Spurkranz gezogen wird.
    9. Spurkranzschmierung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2 und 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kugelkäfig auf seiner Achse (s) achsial beweglich angeordnet ist und durch eine achsiale Druckfeder (x) gegen den Spurkranz gepresst wird.
CH114210D 1925-03-23 1925-03-23 Spurkranzschmierung für Schienenfahrzeuge. CH114210A (de)

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