CH114443A - Teerwagen. - Google Patents

Teerwagen.

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CH114443A
CH114443A CH114443DA CH114443A CH 114443 A CH114443 A CH 114443A CH 114443D A CH114443D A CH 114443DA CH 114443 A CH114443 A CH 114443A
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CH
Switzerland
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tar
boiler
smoke chamber
fire box
heating
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Application number
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English (en)
Inventor
Kesselschmiede Eduard Linn Und
Original Assignee
Linnhoff Eduard Maschf
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Application filed by Linnhoff Eduard Maschf filed Critical Linnhoff Eduard Maschf
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Description


  Teerwagen.    Die Erfindung betrifft einen Teerwagen.  Bei Teerwagen ist der Auslaufstutzen des  dünnflüssigen Teers zur leichten Bedienung  zweckmässig an der hintern Stirnwand des  Kessels vorgesehen, während sich vorn der  Fahrersitz befindet. Bei     Teersprengwa.gen    muss  überdies der Auslaufstutzen schon deshalb  an der hintern Stirnwand des Kessels ange  bracht sein, damit der \Vagen nicht über  die mit dem noch flüssigen Teer besprengte  Strasse fährt. Erfahrungsgemäss ist nach  einer gewissen Betriebsdauer eines derartigen  Teerwagens ein gewisses     Undichtwerden    des  Auslaufstutzens nicht ausgeschlossen.

   Bringt  man daher die Feuerbüchse zur leichten Be  dienung des Wagens im Bereich des Aus  laufstutzens an, so besteht die Gefahr,     dafa     abtropfender Teer in die     Feuerbüchse    gerät  und den Wagen in Brand setzt. Um diese  Gefahr auszuschliessen, hat man vorgeschla  gen, die Feuerbüchse an den vordern Teil  des Wagens zu verlegen und so ans dem  Bereich des Auslaufstutzens zu bringen. Der  lange, liegende Teerkessel muss nun aber auf       seinem    ganzen Länge von. den Heizgasen be-    strichen werden, damit der Teer in der ge  wünschten     o    Dünnflüssigkeit austritt.

   Die  Rauchkammer wurde daher an das hintere  Ende des Kessels verlegt, was erforderlich  machte, dass der Auslaufstutzen durch die  Rauchkammer nach aussen hindurchgeführt  werden musste. Die durch die     Rauchkammer     hindurchtretenden Abgase umspülen dann  den Auslaufstutzen und führen     Verziehun-          gen    und     Durchbrechungen    dieses Stutzens  herbei, was     Undichtigkeiten    zur Folge hat.  Die .bei dieser Bauart des Teerwagens durch  die     Undichtigkeit    hervorgerufene Betriebs  störung ist insofern empfindlich, weil die  Durchführung des Auslaufstutzens unzu  gänglich innerhalb der Rauchkammer liegt  und somit zur Ausbesserung des Stutzens  die Rauchkammer abgebaut werden muss.

    Bei     Teersprengwagen    machen sich diese Übel  stände noch mehr     bemerkbar,    weil auch die  Welle für das im Kessel vorgesehene Rühr  werk nach aussen dicht hindurchgeführt ist.  



  Nach der Erfindung sind diese Übel  stände beider Bauarten vermieden und ihre  Vorteile dadurch vereinigt, dass Feuerbüchse      und Rauchkammer vorn angeordnet und  durch bis unter den hintern Teil des Kessels       ro-ichende    Heizzüge miteinander verbunden  sind.

   Infolge der Anordnung der Feuer  büchse am     vordern    Teil des Wagens kann  durch eine undichte Stelle des Auslaufstut  zens oder der Durchführung der     Rührwelle     abtropfender Teer nicht in Brand geraten,  während durch die Anordnung der     Rauch-          kammer    am vordern Teil des Wagens ermög  licht ist, den Auslaufstutzen     urmittelbar     an der hintern Stirnwand des Kessels anzu  bringen, so dass er für eine etwaige Aus  besserung gut zugänglich nach aussen frei  liegt.

   Dadurch, dass die Heizzüge, die von       iler    Feuerbüchse zur Rauchkammer gehen,  ,ich bis unter den hintern Teil des Kessels  erstrecken, ist dafür gesorgt, dass der Teer  auch noch dicht vor seinem Austritt aus dem  Kessel beheizt und demzufolge mit der zum  Beispiel für die Besprengung der Strasse er  forderlichen Dünnflüssigkeit austritt.  



  Vorteilhaft wird der Bedingung,     dass    die  Heizgase den Kessel auf seiner ganzen     Länge     bestreichen, dadurch genügt,     dass    der     a111     untern Teil des Kessels angebrachte     Heiz-          mantel    durch eine von der     Feuerbüchse    sich  bis fast zur hintern     Heizmantelwand    er  streckende Zunge in zwei Züge     unterteilt.    ist,  von denen der eine von der Feuerbüchse  ausgeht und der andere in die Rauchkammer  mündet. Die Bauart des Wagens ist bei die  ser     Reizgasführung    sehr vereinfacht.

   Da fer  ner die     Heizoase    dann am     hintern    Ende des  Wagens ihre     Strömungsrichtung    umkehren,  beheizen sie insbesondere die dem Auslauf  stutzen benachbarten Kesselteile wirksam  wodurch die     Dünnflüssigkeit    des Teers beim,       =lustritt    gewährleistet ist.  



  Die     Rauchkammer    könnte man hierbei  a in     vordern    Ende der einen     Heizmantelhälfte     neben der Feuerbüchse anordnen. Da jedoch  in der     Rauchkammer    für die abziehenden  Rauchgase grosse Durchgangsquerschnitte er  wünscht sind, kann die Rauchkammer     voi     der Feuerbüchse angeordnet sein, so dass  für diese Abgase ein     Durchlass    von der Grösse    des ganzen Querschnittes des Kessels zur  Verfügung steht.  



  Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsförin    eines nach der     l#',rfinclung     gebauten     Teersprengwagens    dargestellt.  



  F     ig.    1 zeigt einen teilweise schematisch  gehaltenen Längsschnitt durch den     'l?eer-          sprengwagen;        Fig.    ? ist ein senkrechter       Querschnitt    nach der Linie     A-B    der     Eig.    1,  und     Fig.    3 ist ein wageechter Längsschnitt  nach der Linie     C-D    der     Fig.    1.  



  Bei dem dargestellten     Teersprengwagen          ist    der zur Aufnahme des Teers dienende  liegende     Kessel        a.    dessen vordere Stirnwand  mit b und dessen hintern Stirnwand mit c be  zeichnet ist, auf dem Rahmen d des Wagens  gelagert. In -dem Kessel     (i         befindet    sich ein  auf der     Zeichnun    - - nicht dargestelltes Rühr  werk, dessen Welle     e        mittelst    einer Stopf  büchse     J    durch die hintere Stirnwand c nach  aussen dicht hindurchgeführt ist, und durch  eine Handkurbel     g    in Umdrehung versetzt  werden kann.

   Unterhalb der Handkurbel g  ist an der     hintern    Stirnwand c der Auslauf  stutzen     h    für den Teer möglichst dicht be  festigt. Von diesem Stutzen führt ein Rohr     i     zu dem nicht dargestellten Düsenrohr, durch  das der Teer auf die zu teerende Strasse     rie-          seIt.    Der untere Teil des Kessels     a    ist von  einem Heizmantel     1,:

      umschlossen. dessen hin  tere Stirnwand     nt,    sich unten an die Kessel  stirnwand c anschliesst und dessen vordere       Stirnwand        u        zusammen        finit    der     Rückw üd    o       de,    vorn angeordneten     Fahrersitzes    p die       ;iussere    Stirnwand der     Rauchkammer        r1    bildet,       di(#    nach innen durch die vordere     Kessel-          stirnwand    b begrenzt ist.  



  Der Heizmantel     1,:    ist     durch    eine in der       Längsmittelebene    des Kessels a sich an die  sen unten anschliessende Zunge     r    in zwei  Züge     s1,    s\     unterteilt.    Die Zunge reicht nicht  bis an die hintere     Stirnwand        ;se    des     Heizman-          tels        1,1,    so     da.ss    die beiden Züge s',     s2    durch  die     Offnung    t miteinander in Verbindung  stehen.

   Vorn liegt, sich an die Rauchkammer  q hin anschliessend, im Heizzuge     s'    die Feuer  büchse     2r.,    deren Rost     v    von der Seite her       durch    die Feuertür     rr        hindurch    beschickt      wird. Der Heizzug     s'    mündet dagegen vorn  in die Hauchkammer q.  



  Die Abgase ziehen durch den auf der       Kauchkaminer        q    aufgesetzten     Schornsteinx          ab.    Die Heizgase durchziehen den     Heizman-          tel        7,:    und die Rauchkammer     q    im Sinne der  aus     der        Fig.    1 und 2 ersichtlichen Weise;

   sie  treten also aus der Feuerbüchse     u    in den       Heizzug        s1,    streichen unter den Kessel     a    bis  nach hinten entlang, kehren dort ihre     Strö-          rnungsrichtung    um, strömen durch den     Heiz-          7        Ug        s2    wieder nach vorn, treten in die Rauch  hammer     q    und verlassen,     aufwärtsströmend,

       den Teerwagen durch den Schornstein     -x.    Der  Kessel a wird hierdurch unter guter Aus  nutzung der Wärme der Heizgase auf seiner  ganzen Länge wirksam beheizt, wobei durch  den Anprall der Heizgase an der hintern  Stirnwand     na    des     Heizmantels   <I>7c</I> diese Wand  und der an diese     anschliessende        \feil    der     hin-          tern    Stirnwand c des Kessels in der Nach  barschaft des     Auslaufstutzens    h besonders  gut erwärmt werden. Es - ist daher die Ge  währ     gegeben,    dass der Teer in der für das  Besprengen der Strassen erforderlichen Dünn  flüssigkeit austritt.

   Sollte nach einer gewis  sen Betriebsdauer an dem Stutzen     h    oder  der Stopfbüchse f der Rührwelle- e eine     Un-          dichtigkeit    eintreten, so fällt der abtrop  fende Teer auf die Strasse, ohne mit der     'vorn     liegenden Feuerbüchse     24    in Berührung zu  kommen. Die Entstehung eines Brandes durch  die Feuerung des     Wagens    ist     hiermit    ausge  schlossen. Dabei liegen der Stutzen     1a    und  die Stopfbüchse f nach aussen frei zugäng  lich, so dass die eingetretene     Undichtigkeit     leicht und schnell wieder beseitigt werden  kann.  



  Diese durch die     Verlebgmng    nicht nur der       Feuerbüchse        ?c.    sondern auch der Rauchkam-         mer        q    nach     vorn    erzielten Vorteile sind bei  Wahrung grosser Durchgangsquerschnitte für  die Abgase in der Rauchkammer, also bei  guten Zugverhältnissen erreicht. Da die  Rauchkammer vor der Feuerbüchse     u    liegt,  hat die Kammer einen ebenso grossen Durch  messer     wie    der Kessel a.  



  Der Erfindungsgegenstand könnte auch  zur Beförderung von Stoffen dienen, die bei  ihrer Benutzung, durch     Beheizung    flüssig  zu halten und so brennbar sind, dass beim  Eintritt von     Undichtigkeiten    des Kessels  durch Berührung des austretenden Stoffes  mit der Feuerung     ein    Brand entstehen könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Teerwagen mit hinten angebrachtem Aus lauf, dadurch gekennzeichnet, dass Feuer büchse und Rauchkammer vorn. angeordnet und durch bis unter den hintern Teil des Kessels reichende Heizzüge miteinander ver bunden sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Teerwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein am untern Teil des Kessels angebrachter Heizmantel durch eine von der Feuerbüchse sich bis fast zur hintern Kesselstirnwand erstrek- kende Zunge in zwei Züge unterteilt ist, von denen der eine von der Feuerbüchse ausgeht und der andere in die Rauchkam mer mündet. 2.
    Teerwagen nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rauchkammer vor der Feuer büchse angeordnet; ist.
CH114443D 1925-03-03 1925-04-30 Teerwagen. CH114443A (de)

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