CH152077A - Niederdruck-Vergaserbrenner. - Google Patents

Niederdruck-Vergaserbrenner.

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CH152077A
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CH
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Rueegsegger Walter
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Rueegsegger Walter
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      Niederdr        uck-Vergaser        br        enn    er.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  bildet ein     Niederdruck-Vergaserbrenner,    des  sen innenliegender Verbrennungsraum von  zwei voneinander getrennten, übereinander  liegenden und sich über den ganzen Brenner  umfang erstreckenden Kanälen umgeben ist,  von denen der eine zur Luft- und der andere  zur     Brennstoffzuführung    dient, welche Ka  näle eine Strecke des     Brennerumfanges    ent  lang     getrennt    laufen,     dann    ineinander über  gehen und vereinigt in eine Bodenkammer  einmünden,

   in die das brennbare Brennstoff  luftgemisch     einströmt    und aus der es durch  einen Rost dem     Verbrennungsraum    zutreibt.       Erfindungsgemäss    ist der die Luft- und       Brennstoffzuführungskanäle    einschliessende       Brennermantel    als rahmenartiger gasten       ausgebildet,    der     auf    die     Bodenkammer    auf  gesetzt ist, mit welch letzterer die Luft- und       Brennstoffzuführungskanäle    durch einen an  ,der Luft- und     Brennstoffzuführungsseite    des  Brenners vorgesehenen Fallschacht in Ver  bindung stehen.

      Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    des Brenners der vor  liegenden     Erfindung    dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch die  Achse des Brenners;       Fig.    2 zeigt eine Draufsicht;       Fig.        3,    zeigt einen     Schnitt    durch den  Vorderteil nach der Linie     A-A    in     Fig.    2;       Fig.    4 zeigt einen Schnitt nach der Linie       B-B    in     Fig.    2.  



  Der Brenner besitzt,     wie    die     Fig.    1 und 2  zeigen, längliche Form und hat einen aus  zwei unter sich parallelen Wandungen 1 und  2 gebildeten Mantel, der um den ganzen  Brenner herum reicht. Diese beiden Mantel  wandungen 1 und 2 schliessen eine Kammer  ein, die an einer     Abschlusswand    4 endigt.  Diese Kammer ist durch eine     wagrecbt    lie  gende     Zwischenwand    3 in eine obere und  eine untere Unterkammer 5     bezw.    6 unter  teilt.  



  An der Vorderseite des Brenners ist ein       Lufteinlass    7 vorgesehen, welcher in die obere      Unterkammer 5 hineinführt, während unter  diesem Einlass 7 eine     Brennstoffeinführung    8  vorgesehen ist, die in den obern Teil der un  tern Unterkammer 6 hineinragt. Die letztere  ist, soweit die     betreffende    Längsseite des  Brenners reicht, durch eine weitere wag  rechte Zwischenwand 9, nochmals unterteilt,  so dass auf der ersten Längsseite des Bren  ners drei Unterkammern vorhanden sind,  von denen die ersten zwei bereits beschrieben  sind, die unterste aber besonderen, nach  stehend noch     beschriebenen    Zwecken dient.  



  In der vordern Schmalseite des Brenners  mit den     Einführungen    7     und,8    und der neben  diesen angeordneten     Kammerabschlusswand    4  ist die     wagrechte    Trennwand durch eine  solche,. die schräg nach unten verläuft und  mit 20 bezeichnet ist, ersetzt. Über dem Ende  dieser Trenn- oder Lenkwand 20 ist in der       Abschlusswand    4 eine Öffnung 10 ange  bracht, durch welche die obere Unterkammer  5 mit der untern     Unterkammer    6 auf der  Höhe des Brennstoffeinlasses 8     verbunden    ist.  



  Durch die     beschriebene    Ausbildung des  Brenners wird erreicht, dass die in den Bren  ner eingeführte Luft erst nach einem vollen  Umlaufe um den Brenner herum mit dem       eingeführten    Brennstoff in Berührung  kommt, und dass ferner die Luft mit dem  Brennstoff nochmals     einen    entsprechend lan  gen Weg in der untern Unterkammer zurück  legen muss, worauf das in der letzteren ge  bildete     Brennstoffluftgemisch    durch eine       Öffnung1l    im Boden     der        vordern    Schmalseite  nach einer unter derselben befindlichen Kam  mer 12 strömt, die über ein Rohr 13 mit einer  Bodenkammer 14 unter dem Verbrennungs  raume des Brenners in Verbindung steht.  



  Das Überführungsrohr<B>18,</B> dessen in der  Bodenkammer 14 liegendes Ende eine gegen  den Boden der letzteren     zugekehrte    Aus       trittsöffnung    besitzt, kann auch derart ausge  bildet sein, dass dessen ganze in der Boden  kammer 14 liegende Unterseite mit Austritts  öffnungen versehen ist.  



  Die     Wandungen    dieser Bodenkammer     14     sind     derart    ausgebildet, dass sie an der     obern     fierte einen Rahmen bilden, in welchem eine    der     innern    Wandung 2 entlang laufende Rille       1,5    vorgesehen ist. Der Rahmen besitzt ferner  eine     Aussparung,    die zur Aufnahme eines  Rostes 1,6 oder dergleichen dient, welch letz  terer die Bodenkammer 14 nach oben hin ab  schliesst.

   Gegen den Boden der letzteren zu  ist noch eine     Ablassöffnung    1,7 angebracht,  an welche eine auf der Zeichnung nicht dar  gestellte Rohrleitung angeschlossen ist, die  nach einem ebenfalls nicht dargestellten  Brennstoffbehälter oder dergleichen     führt     und dazu dient, allfällig sich in der Boden  kammer ansammelnden flüssigen Brennstoff  aus dem Brenner abführen zu können.  



       Hinter    dem     Brennstoffeinlass    8 befindet  sich in der     Zwischenwand    9 in der Längsseite  des Brenners eine schräg nach der     Einlassseite     zu und     abwärtsverlaufende    Verbindung zwi  schen der untern Unterkammer 6 und der  dritten Unterkammer herstellende Durchfüh  rung 1,8. Unter der letzteren ist in der     innern     Wandung 2 am Boden eine     Duchlassöffnung          19.    vorgesehen, welche diese Unterkammer       mit    dem Verbrennungsraum des Brenners  verbindet.    Die Inbetriebsetzung des dargestellten  Brenners geschieht in folgender Weise.

   Flüs  siger Brennstoff     wird    durch den Brennstoff  einlass 8 der untern     Unterkammer    6 zuge  führt, welcher durch die     Durchführungen    18  und     119,    nach der Rille 1,5 fliesst und die letz  tere anfüllt. Dieser Brennstoff, der die     An-          heizflüssigkeit    bildet, wird in dieser Rille in  bekannter Weise entzündet.- Die     nun    erzeugte       Wärme    dient zur     Vorwärmung    des Brenners.

    Hierauf     wird    Luft in die     Unterkammer    5 ein  gelassen, die in erhitztem Zustande in die  Unterkammer 6     übertritt,    wodurch der in der  letzteren eingetretene Brennstoff, der be  reits erwärmt worden ist, noch mehr er  hitzt     wird.    Auf dem Wege durch die Unter  kammer 6 nach der Vorkammer 112     wird     nun der Brennstoff vergast, und es     tritt     durch das Rohr     1.3    ein     Gasluftgemisch    in die  Bodenkammer     14    über, das durch die Öff  nungen des Rostes 16 in den Verbrennungs  raum über dem letzteren abströmt,

   wo es ent-      zündet     wird.    Der Rost 1!6 setzt dem nach  oben strebenden     Gasluftgemisch    einen     be-          stimmten    Widerstand entgegen, so     dass    in der       Bodenkammer    14     Gegenströmungen    ent  stehen, welche zur Folge haben, dass in dieser       Kammer    eine gute Mischung der Luft und  des Brennstoffgases entsteht.  



  Sobald der Luftstrom durch die Unter  kammern 5 und 6     hindurch    eine bestimmte  Stärke erreicht hat, reisst er allen     flüssigen     Brennstoff mit und     verhindert    infolge der  beschriebenen besonderen Ausbildung der       Durchlassöffnung    18, dass solcher nach der       dritten        Unterkammer    und von dort aus nach  der Rille 15     fliessen    kann.  



  Zur Inbetriebsetzung kann auch Brenn  stoff durch die Kammern 6 und 12 und das  Rohr 18 der Bodenkammer 14 zugeführt und  in der letzteren nach Wegnahme des Rostes  1,6 in bekannter Weise     entzündet    werden.       ?Nach    genügender     Vorwärmung    des Brenners       wird    dann der Rost     16-    wieder aufgesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPP.UCH: Niederdruck-Vergaserbrenner, dessen innen liegender Verbrennungsraum von zwei von einander getrennten, übereinanderliegenden und sich über den ganzen Brennerumfang .erstreckenden Kanälen umgeben ist, von denen der eine zur Luft- und der andere zur Brennstoffzuführung dient, welche Kanäle .eine. Strecke des Brennerumfanges entlang getrennt laufen, dann ineinander übergehen und vereinigt in eine Bodenkammer ein münden,
    in die das brennbare Brennstoffluft gemisch einströmt und aus der es durch einen Rost dem Verbrennungsraum zutreibt, da durch gekennzeichnet, dass der die Luft- und Brennstoffzuführungskanäle einschliessende Brenn.ermantel als rahmenartiger Kasten aus gebildet ist, der auf die Brennerbodenkammer aufgesetzt ist, mit welch letzterer die Luft- und Brennstoffzuführungskanäle durch einen an der Luft- und Brennstoffzuführungsseite des Brenners vorgesehenen Fallschacht in Verbindung stehen.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Niederdruck-Vergaserbrenner nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der einen Längsseite des Brenners unterhalb der Brennstoffzufüh- rungskammer eine weitere Kammer ange ordnet ist, durch welche der Anheiz- brennstoff dem Verbrennungsraume zu geführt wird.
    2. Niederdruck-Vergaserbrenner nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den Verbrennungsraum von der Bodenkammer trennende Rost wegnehm- bar angeordnet ist.
CH152077D 1930-01-27 1931-01-24 Niederdruck-Vergaserbrenner. CH152077A (de)

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