Wasserdichter Stoff für Bekleidungszwecke. Den, Gegenstand der Erfindung bildet ein wasserdichter ,Stoff für Bekleidungszwecke.
Gemäss der Erfindung besteht der was serdichte Stoff aus mindestens einer Gummi schicht und einer Filzschicht.
Die Fig. 1, 2 und 3 der Zeichnung zei gen schematisch im Schnitt verschiedene bei spielsweise Ausführungsformen des wasser dichten Stoffes gemäss der Erfindung.
Fig. 1 zeigt einen wasserdichten Stoff, bestehend aus einer Gummischicht a und einer Filzschicht b auf einer Seite. Die Gummischicht bildet zweckmässig die Gummierung des Filzes. Als Aussenseite kann sowohl die Filzschicht, als auch die Gummischicht verwendet werden.
Fig. 2 zeigt einen wasserdichten Stoff, bestehend aus einer Gummischicht a und je einer Filzschicht b auf beiden Seiten. Die Gummischicht kann die Gummierung einer Filzschicht bilden und die gummierte Filz schicht ist alsdann an ihrer Gummiseite mit der nicht gummierten Filzschicht durch Gummilösung und Vulkanisierung verbun den. Statt der Anordnung einer besonderen Gummischicht können die Filzschichten auch einfach durch Gummilösung und Vulkani sieren verbunden sein, wobei alsdann die vulkanisierte Gummilösung die zwischen den Filzschichten liegende Gummischicht bildet.
Fig. 3 zeigt einen wasserdichten Stoff, bestehend aus einer Filzschicht b und einer Gewebeschicht c, welche durch Gummi lösung und Vulkanisieren verbunden sind, wobei. die vulkanisierte Gummilösung eine zwischen den Schichten b und c befindliche Gummischicht bildet. Als Aussenseite känn sowohl die Filzschicht, als auch die Ge webeschicht verwendet werden. Zwischen der Filzschicht b und der Gewebeschicht c kann auch eine besondere Gummischicht an geordnet sein. In diesem Falle kann diese die Gummierung der Filz- oder Gewebeschicht bilden, und die gummierte Schicht ist als dann an ihrer Gummiseite mit der nicht gummierten andern Schicht durch Gummi lösung und Vulkanisieren verbunden.
Unter Gummierung einer Filz- oder Ge webeschicht ist im vorliegenden Falle die Anordnung einer dünnen Gummischicht auf einer Filz- oder Gewebeschicht zu verstehen. Dies erfolgt durch Aufbringen von Gummi lösung in gleichmässig verteilter Form auf den Filz oder das Gewebe, deren Lösungs mittel bei der nachfolgenden Vulkanisierung verdunstet, so dass eine dünne, fest an der Filz- oder Gewebeschicht haftende Gummi schicht zurückbleibt. Das Aufbringen der Gummilösung auf die zu gummierende Schicht erfolgt mittelst der unter dem Na men "Spreading-Maschinen" bekannten Ma schinen.
Unter Filz wird vorliegend ein durch blosse Filzung, nicht durch Spinnen und Weben, hergestellter Filz verstanden.
Waterproof fabric for clothing use. The object of the invention is a waterproof fabric for clothing purposes.
According to the invention, the material consists of at least one rubber layer and a felt layer.
1, 2 and 3 of the drawings show schematically in section different embodiments of the waterproof fabric according to the invention, for example.
Fig. 1 shows a waterproof fabric consisting of a rubber layer a and a felt layer b on one side. The rubber layer expediently forms the rubber coating of the felt. Both the felt layer and the rubber layer can be used as the outside.
Fig. 2 shows a waterproof fabric, consisting of a rubber layer a and a felt layer b on both sides. The rubber layer can form the rubber coating of a felt layer and the rubberized felt layer is then verbun on its rubber side with the non-rubberized felt layer through rubber solution and vulcanization. Instead of arranging a special rubber layer, the felt layers can also simply be connected by rubber solution and vulcanization, in which case the vulcanized rubber solution then forms the rubber layer lying between the felt layers.
Fig. 3 shows a waterproof fabric consisting of a felt layer b and a fabric layer c, which are connected by rubber solution and vulcanization, wherein. the vulcanized rubber solution forms a rubber layer located between layers b and c. Both the felt layer and the Ge fabric layer can be used as the outside. A special rubber layer can also be arranged between the felt layer b and the fabric layer c. In this case, this can form the rubber coating of the felt or fabric layer, and the rubberized layer is then connected to its rubber side with the non-rubberized other layer by rubber solution and vulcanization.
Under gumming of a felt or Ge fabric layer is to be understood in the present case, the arrangement of a thin rubber layer on a felt or fabric layer. This is done by applying rubber solution in an evenly distributed form to the felt or fabric, the solvent evaporates during the subsequent vulcanization, leaving a thin rubber layer that adheres firmly to the felt or fabric layer. The rubber solution is applied to the layer to be rubberized by means of the machines known as "spreading machines".
In the present case, felt is understood to mean a felt produced by mere felting, not by spinning and weaving.