CH114488A - Leisten zur Herstellung von Schuhwerk. - Google Patents

Leisten zur Herstellung von Schuhwerk.

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CH114488A
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Jaroslaw Benda
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Jaroslaw Benda
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    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D1/00Foot or last measuring devices; Measuring devices for shoe parts
    • A43D1/02Foot-measuring devices
    • AHUMAN NECESSITIES
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Leisten zur Herstellung von Schuhwerk.    Ein Nachteil der bisherigen Schuhleisten,  speziell vom anatomischen Standpunkte aus,  besteht darin, dass ihre Böden eine im Quer  schnitt fast gerade Fläche bilden.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein verbes  serter Leisten zur Herstellung von Schuh  werk, bei welchem der Leistenboden rund  um seinen Umfang herum, mit Ausnahme  wenigstens einer Seite des Gelenkteils, von  einer nach oben aufsteigenden Umfangsfläche  begrenzt ist, die an ihren verschiedenen Stel  len nicht dieselbe Neigung und Breite aufweist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht einige Aus  führungsbeispiele des Gegenstandes der Er  findung:       Fig.    1 zeigt den nach     A-A    in     Fig.    2  geführten Leisten-Längsschnitt;       Fig.    2 zeigt die Ansicht des Bodens eines       einbälligen    Leistens gemäss     Fig.    1;       Fig.    3 - 5 zeigen nach den Ebenen     B-B,          C-C    und     D-D    der     Fig.    2 geführte Verti  kalschnitte des Leistens;

         Fig.    6 zeigt einen lotrechten Schnitt durch  die Ferse eines     Herrenschuh-Leistens    analog  dem Schnitte der     Fig.    3, jedoch mit schräg  geneigtem Mittelteil;         Fig.    ! zeigt einen ähnlichen Schnitt eines       Damenschuh-Leistens    mit schräggeneigtem  Mittelteil ;       Fig.    8 zeigt die Ansicht von unten auf  einen Leisten mit Metallbeschlag;       Fig.    9 zeigt die Teilansicht eines Leistens  mit Metallbeschlag in andersartiger Ausfüh  rung von unten;       Fig.    10 zeigt den Schnitt nach     F--E    in  der     Fig.    8 ;

         Fig.    11 zeigt einen analogen Schnitt mit  andersartigem Metallbeschlag;       Fig.    12 zeigt den Schnitt nach     F-F    in       Fig.    8;       Fig.    13 zeigt einen     Querschnitt    des Fusses  mit Bezeichnung der geneigten Umfangs  partie der Fussunterseite und ihres Neigungs  winkels.  



  Zwecks Erreichung einer entsprechend  tiefen und hohlen Stützfläche für die Fuss  sohle und Vermeidung des direkten     Anstossens     der Zehen gegen das Oberleder weist der  Boden des Leistens 1     (Fig.    2) drei Flächen 2,  3 und 6 auf, von denen die Mittelfläche 2  mit dem     Leistenumriss    4 durch die geneigte  Fläche 3 verbunden ist.

   Wie die Zeichnung      veranschaulicht, zieht sich die nach oben     an-          steigende        Umfanggdäche   <I>3,</I> welche der Form  der von ihr zu stützenden Fusspartie nach       Fig.    13 approximativ entspricht, rings um den  Mittelteil des Leistenbodens herum mit Aus  nahme der Stelle 6 am Gelenkteil, an wel  cher Stelle der Mittelfläche 2 und die geneigte  Fläche 3 unterbrochen sind und in- die Run  dung des     Gelenkteil3    übergehen.  



  Wie aus der     Fig.    4 sehr deutlich zu sehen  ist, ist der Gelenkteil derart ausgebildet, dass  die innere Seitenfläche 6 des     Leistens    bei  der Linie 5, wo die     LTmfangsfläche    3 endet,  ihren Anfang nimmt und sich allmählich dem  Fusse gemäss nach aufwärts hebt. Bei diesem  Teil des Leistens existiert also keine gerade  und auch keine     wagrechte    Mittelfläche, wie  sie beispielsweise in den     Fig.    3, 5, 10 und 11  klar zu erkennen ist.  



  Die Mittelfläche 2 des Leistenbodens zeigt  in ihrer     Querrichtung    mit Ausnahme der in  nern Seite des Gelenkteils bei einem     ein-          bälligen    Leisten beispielsweise einen geraden  Verlauf. Die geneigte     Umfangsfläche    3 macht  den Raum für verschiedene Verbindungsmit  tel des Schuhoberteils mit der Brandsohle       bezw.    Wendesohle frei und bezweckt zugleich,  die unmittelbare Berührung der Brandsohle  mit der Aussensohle zu erzielen, so dass jede  Art von     Ausballmitteln    in Wegfall und der  Kamm des Leistens in die Mitte kommt.

    Die Breite dieser     Umfangsfläche    3 ist, wie  aus der     Fig.    2 deutlich hervorgeht, angemes  sen der Breite des Leistenbodens und ent  spricht der Dimension der ovalen Randfläche  des Fusses; indessen ist die Neigung und die  Breite der Umfangsfläche 3 desselben Leistens  an den verschiedenen Stellen der Umfangs  fläche nicht dieselbe. Mit Rücksicht auf ra  tionelle Leistenherstellung ist es von Vorteil,  wenn die Neigung und Breite der Umfangs  fläche 3 ausser der Spitzen und     Fersenmittel-          stelle    überall eine gleiche Grösse behält.  Diese Neigung und Breite kann jedoch nach  Bedarf kleiner oder grösser sein als in der       Fig.    13 angedeutet ist.  



  Der oben beschriebene Leisten ist ein  Normalleisten.     In    den     Fig.    3 und 5 hat die    Mittelfläche 2 des Leistenbodens<I>eine wag-</I>  rechte Lage, wogegen sie in den     Fig.    6 und  7 zur senkrechten     Längsmittelebene    des     Lei-          stens    etwas geneigt ist, und zwar bei Herren  leisten nach einwärts     (Fig.    6) und bei Damen  leisten nach auswärts     (Fig.    7). Diese Nei  gung beträgt etwa 9 Grad zur     wagrechten     Ebene und hat den Zweck, den Gang zu  korrigieren, wobei gleichzeitig die Sohle überall  gleichmässig abgenutzt     werden-'.    soll.

   Bei  derartige  Ausführungen befindet sich dem  gemäss mehr Leistenmaterial bei Damenleisten  auf der äussern Seite 9 und bei Herrenleisten  auf der     innern    Seite 10 des Leistens.  



  Bei metallbeschlagenen Leisten reicht der       Metallbescblag    nicht, wie bisher, ganz an die  äussere     Leistenbodenkante        .1,    sondern der äu  ssere Rand 13 des Metallbeschlages 11     (Fig.    8),  bleibt von dieser so weit entfernt, als dies  zum Zwicken zum Beispiel von rahmenge  nähten Schuhen zweckmässig ist. An Stelle  des vollen vorderteiligen oder gänzlichen       Metallbeschlages    kann bloss ein Metallstreifen  15     (Fig.    9) montiert sein. Der Metallbeschlag  kann aus verschiedenartigem Material, in ver  schiedenartiger Ausführung und verschieden  artig befestigt werden, wie zum Beispiel mit.  Schrauben 12.

   Alle Metallbeschläge können  in die Leistenoberfläche eingelassen oder auf  ihr, wie bis jetzt üblich, montiert sein; in  welchem Falle die Kante des Metallbeschla  ges mit der     Abschrä    gong 14 versehen sein       kan    n.  



  Der Leisten kann auch ein Halbleisten sein  oder zum Ausfüllen des Schuhwerks dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Leisten zur Herstellung von Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, dass der Leistenboden längs seines Umfanges, mit Ausnahme wenig stens einer Seite des (xelenkteils, eine nach oben ansteigende Begrenzungsfläche aufweist; die an ihren verschiedenen Stellen nicht die selbe Neigung und Breite hat. UN TERAN SPR'ü'CHE 1. Leisten nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittelfläche des Leistenbodens, mit Ausnahme des Gelenk teils, in ihrem Querschnitte geradlinig gestaltet ist. 2.
    Leisten nach Patentanspruch, für Damen schuhe, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelfläche des Leistenbodens, mit Aus nahme des (-x'elenkteils, zur senkrechten Längsmittelebene des Leistens nach aus wärts geneigt ist. 3. Leisten nach Patentanspruch, für Herren schuhe, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelfläche des Leistenbodens, mit Aus nahme des Gelenkteils, zur Lärigsmittel- ebene des Leistens nach einwärts geneigt ist. 4. Leisten nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet; dass ein Metallbeschlag des Leistenbodens nicht bis zur äussersten Lei stenkante reicht, sondern in einer Entfer nung von dieser endet, wobei der Metall beschlag in den Leisten eingelassen ist. 5.
    Leisten nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Metallbeschlag aus mehreren Stücken besteht und nicht in den Leisten eingelassen ist.
CH114488D 1924-10-09 1924-10-09 Leisten zur Herstellung von Schuhwerk. CH114488A (de)

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