CH114766A - Einrichtung zur Kompensation von Asynchronmaschinen mittelst in Kaskade geschalteter Nebenschlusskollektormotoren. - Google Patents

Einrichtung zur Kompensation von Asynchronmaschinen mittelst in Kaskade geschalteter Nebenschlusskollektormotoren.

Info

Publication number
CH114766A
CH114766A CH114766DA CH114766A CH 114766 A CH114766 A CH 114766A CH 114766D A CH114766D A CH 114766DA CH 114766 A CH114766 A CH 114766A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
compensation
winding
cascade
brush set
exciter
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kraft-Aktiengesellsc Licht-Und
Original Assignee
Sachsenwerk Licht & Kraft Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sachsenwerk Licht & Kraft Ag filed Critical Sachsenwerk Licht & Kraft Ag
Publication of CH114766A publication Critical patent/CH114766A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/38Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description


  Einrichtung zur Kompensation von Asynchronmaschinen mittelst in Kaskade  geschalteter Nebenschlusskollektormotoren.    Es ist bekannt, die Phasenkompensation  des Primärstromes einer Asynchronmaschine  durch eine in den Sekundärkreis geschaltete  Kollektor-Nebenschlussmaschine zu bewirken.  Um eine bestimmte Phasenkompensation zu  erzielen, sind gewisse Vorbedingungen not  wendig, wie sie beispielsweise im Deutschen  Reichspatent Nr. 232282 diagrammatisch  entwickelt sind.  



  Es zeigt sich in der praktischen Aus  führung, dass die rechnerische Voraus  bestimmung der verlangten     Kompensations-          charakteristik    recht schwierig und unsicher  ist und dass eine nachträgliche Korrektur  nur in geringem Masse möglich ist. Bei Aus  führung der Kollektormaschine mit Kom  pensationswicklung, wie sie zur Erzielung  funkenfreier Kommutierung unbedingt nötig  ist, ist auch der Winkel zwischen Kompen  sationswicklung und Erregerwicklung fest  gelegt (in der Regel 90 ) und eine Ver  änderung desselben durch Bürstenverschie  bung nicht möglich, da damit die Wirkung der    Kompensationswicklung verringert würde.

    Schliesslich ist noch ein weiterer Übelstand,  dass vielfach die benötigte Kommutator  spannung ausserordentlich niedrig ist, so dass  sich der Spannungsabfall durch den schwan  kenden Bürstenübergangswiderstand in recht  störender Weise durch Änderung der Pha  senkompensationswirkung bemerkbar macht.  Letzterer Übelstand kann entsprechend dem  Deutschen Reichspatent Nr. 232 664 dadurch  vermieden werden, dass man den Erreger  strom von besonderen Bürsten abnimmt.  Die Erregerbürsten sind dabei auf derselben  Achse wie die Hauptbürsten angeordnet  und mit diesen einstellbar.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun,  eine weitere Verbesserung dadurch zu er  zielen, dass der Erregerbürstensatz vom  Hauptbürstensatz völlig unabhängig für sich  verdrehbar angeordnet ist. Ein erstes Aus  führungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 1  schematisch dargestellt. Die Schleifringe des       Asynehronmotors    a sind mit den drei En-      den der offenen Kompensationswicklung b  im Ständer des Kollektormotors verbunden.  Die andern drei Enden der Kompensations  wicklung b sind an den Hauptbürstensatz c  angeschlossen. Auf dem Kollektormotor ist  ein unabhängig drehbarer Bürstensatz d an  gebracht, der mit der Erregerwicklung e im  Ständer verbunden ist. Durch einen Wider  stand f oder durch eine Drosselspule kann  eine gewisse Einstellung der Erregung bezw.  der Kompensationscharakteristik in bekann  ter Weise bewirkt werden.

   Beide Maschinen  können entweder direkt oder durch Getriebe  gekuppelt sein, oder es kann auch die Kom  mutatormaschine unabhängig angetrieben  werden. Durch diese Anordnung eines dreh  baren gesonderten Erregerbürstensatzes wer  den folgende Vorteile erreicht:  Zunächst kann damit die Erregerspannung  in jedem beliebigen Winkel gegen die Kom  pensationsspannung eingestellt werden und  damit die Kompensationscharakteristik inner  halb bestimmter Grenzen in jeder gewünsch  ten Weise geändert werden. Es ist also eine  genaue Vorausberechnung unnötig und eine  gewisse Sicherheit gegeben, dass die ge  wünschte Kompensation auch erreicht wird.  Die Kompensation kann ferner während des  Betriebes durch Bürstenverdrehung, gegebe  nenfalls unter Einschaltung eines Wider  standes oder einer Drosselspule in den Er  regerkreis geändert werden.

   Durch die glei  chen Massnahmen ist auch eine gleichzeitige  Drehzahlregelung möglich.  



  Um maximale Kompensation zu erzielen,  war es bisher notwendig, die Erregerwick  lung um 90  elektrisch verschoben gegen  die Hauptwicklung anzuordnen. Dies ist  nun nicht mehr notwendig, da infolge der  Verstellbarkeit der Bürsten dieser Winkel  bei jeder beliebigen Anordnung der Erreger  wicklung erzielt werden kann. Dies bringt  für viele Fälle auch einen wicklungstechni  schen Vorteil mit sich. Fig. 2 stellt beispiels  weise das Schema für eine dreiphasige,  sechspolige Kompensations- und Erreger  wicklung dar, für den Fall, dass Haupt- und    Erregerbürsten in einer Achse liegen. In  folge der Verschiebung der Erregerwicklung  um 90  ist es hier notwendig, die Spulen  köpfe der Wicklungen in vier Ebenen an  zuordnen, was eine unangenehme Erschwe  rung der Wicklungsarbeit und eine grosse  Ausladung der Spulenköpfe mit sich bringt.

    Wird nun der Erregerbürstensatz von vorn  herein entsprechend Fig. 3 um zirka 90   elektrisch gegen den Hauptbürstensatz ein  gestellt, so können die beiden Wicklungen  konaxial ausgeführt, das heisst gemeinsam  gewickelt werden. Damit wird die Wick  lungsarbeit wesentlich vereinfacht. Die  Wicklungsköpfe können nur in zwei Ebenen  liegen, wodurch auch ihre Ausladung nur  etwa halb so gross wird. Fig. 4 zeigt die  Anordnung der Wicklungsköpfe für Schema  2, Fig. 5 die für Schema 3.  



  In der Schaltung nach Fig. 1 ist die  Spannung an den Erregerbürsten abhängig  vom Spannungsabfall im Anker der Kom  mutatormaschine. Ist dies, um eine beson  dere Charakteristik der Phasenkompensation  bei verschiedenen Belastungen zu erzielen,  nicht erwünscht, so wird auf dem Anker  zweckmässig in den Nuten der Hauptwick  lung eine zweite, mit einem zweiten Kollek  tor verbundene Wicklung angeordnet, die  nur die Erregerleistung der Kommutator  maschine zu liefern hat. Fig. 6 zeigt ein  Beispiel dieser Anordnung. Die Schaltung  des Hauptkollektors und der Kompensations  wicklung bleibt die gleiche. Der Erreger  bürstensatz schleift auf dem kleinen Hilfs  kollektor g. In den Erregerkreis kann in  gleicher Weise ein Widerstand oder eine  Drosselspule eingeschaltet werden.

   Die Span  nung, für die die Erregerhilfswicklung aus  geführt wird, ist beliebig und unabhängig  von der Spannung des Hauptkollektors. Es  ist dies besonders bei kleinen Kompensations  spannungen ein Vorteil, da durch Wahl  einer höheren     Erregerspannung    die Erreger  tvieklung leichter auszuführen ist, die Re  gulierwiderstände billiger werden und der  Einfluss der Übergangswiderstände geringer       wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Kompensation von Asyn chronmaschinen mittelst in Kaskade geschal teter Nebenschlusskollektormotoren mit einem Hauptbürstensatz und einem Erregerbürsten satz, dadurch gekennzeichnet, dass der Er regerbürstensatz völlig getrennt und relativ gegen den Hauptbürstensatz verstellbar an geordnet ist. UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kollektor maschine auf dem Anker noch eine zweite Wicklung besitzt, die mit einem Kommuta tor versehen ist, auf dem der mit der Er regerwicklung im Ständer verbundene Er regerbürstensatz schleift.
CH114766D 1924-12-30 1925-05-11 Einrichtung zur Kompensation von Asynchronmaschinen mittelst in Kaskade geschalteter Nebenschlusskollektormotoren. CH114766A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES68258D DE499131C (de) 1924-12-30 1924-12-30 Anordnung zur Kompensation von Asynchronmaschinen mittels in Kaskade geschalteten Nebenschlusskollektormotoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH114766A true CH114766A (de) 1926-04-16

Family

ID=7500154

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH114766D CH114766A (de) 1924-12-30 1925-05-11 Einrichtung zur Kompensation von Asynchronmaschinen mittelst in Kaskade geschalteter Nebenschlusskollektormotoren.

Country Status (6)

Country Link
US (1) US1723732A (de)
AT (1) AT103431B (de)
CH (1) CH114766A (de)
DE (1) DE499131C (de)
FR (1) FR598882A (de)
GB (1) GB245410A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR598882A (fr) 1925-12-28
US1723732A (en) 1929-08-06
GB245410A (en) 1926-02-18
AT103431B (de) 1926-05-25
DE499131C (de) 1930-06-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH114766A (de) Einrichtung zur Kompensation von Asynchronmaschinen mittelst in Kaskade geschalteter Nebenschlusskollektormotoren.
DE515130C (de) Drehfeldinduktionsmaschine, bestehend aus zwei oder mehreren elektrisch verbundenen Teilmaschinen
DE366548C (de) Elektrisch synchrone Fernsteuerung
AT100409B (de) Verfahren und Einrichtung zur willkürlichen Leistungsübertragung zwischen zwei nicht starr miteinander verbundenen Wechselstromnetzen mittels zweier gekuppelter Synchronmaschinen.
AT215526B (de) Wechselstrommotor regelbarer Drehzahl
DE489710C (de) Anordnung zur Drehzahlregelung oder Phasenkompensierung von Drehstrom-Kollektormaschinen
DE819284C (de) Drehstrom-Kaefiglaeufer-Motor
DE672355C (de) Einphasenwechselstrommotor, dessen Wicklung zur Lieferung eines niedergespannten Stromes fuer Beleuchtungszwecke angezapft ist
DE695015C (de) Einrichtung zur Erzeugung eines niederfrequenten Drehstromes, insbesondere zur elektrischen Fernuebertragung einer Drehbewegung
DE141202C (de)
AT104937B (de) Asynchron-Induktionsmotor.
DE155276C (de)
DE633052C (de) Schaltung zur Widerstandsbremsung von laeufergespeisten Mehrphasennebenschlussmotoren mit doppeltem Buerstensatz
AT119712B (de) Anordnung zur Speisung der Wendepol- oder Kompensationswicklungen von Kommutatormaschinen.
DE563705C (de) Anordnung zur Reihenschlusserregung von Drehstromkommutatormaschinen mit ausgepraegte Erregerpolen
AT123762B (de) Anordnung zur Erregung von ständererregten Hintermaschinen in Drehstromkaskaden.
DE686711C (de) Verlustlose Regelung der Drehzahl und Phase von Eiren mit Hilfe einer regelbaren Querfeldwicklung
DE639092C (de) Verfahren zur Erweiterung des Drehzahlregelbereiches von staendergespeisten Drehstromnebenschlusskommutatormotoren in Sechsbuerstenschaltung
DE937720C (de) Kompensationsschaltung fuer Einphasen-Reihenschlussmotoren
DE429232C (de) Induktionsmaschine mit nur elektrisch gekuppeltem Hintermaschinensatz
DE209830C (de)
DE515477C (de) Anordnung zur Erzeugung von mehreren Regelspannungen in einem geschlossenen elektrischen Stromkreis, die nach einer Potenzfunktion voneinander abhaengig und unter beliebigem Phasenwinkel zusammengesetzt sind und die je in einem besonderen Transformator erzeugt werden
DE975345C (de) Schaltung fuer untersynchronen Betrieb und zum Bremsen fuer Asynchronmaschinen
DE348612C (de) Kaskade, bestehend aus Induktionsvordermotor und Kommutatorhintermaschine, die gleich-zeitig zur Regelung der Drehzahl und zur Phasenkompensation des Induktionsmotors dient
DE943542C (de) Anordnung zur Erregung von staendererregten Stromwenderhintermaschinen