CH114825A - Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Verstellung der Flügel von Propellern. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Verstellung der Flügel von Propellern.Info
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- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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- B63H3/00—Propeller-blade pitch changing
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Verstellung der Flügel von Propellern. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur selbsttätigen Verstellung der Flü gel von Propellern und besteht im wesent lichen darin, dass die zur Verstellung der Flügel dienenden Mittel unter den Einfluss des zu übertragenden Wellendrehmomentes gesetzt sind. Die Welle ist mit den verstell baren Flügeln zwangsläufig, aber mit der Propellernabe durch ein elastisches Glied verbunden, derart, dass bei der durch den Einfluss des Drehmomentes hervorgerufenen Relativbewegung zwischen Nabe und Welle die Verstellung der Flügel um ihre Befesti gungsachse bewirkt wird. Zur Vergrösserung des Einstellbereiches der Flügel werden zweckmässig mehrere unter dem Einfluss des Drehmomentes gleichzeitig in Wirkung tre tende elastische Glieder hintereinander an geordnet und zur Angleichung einer be stimmten Abhängigkeitskurve des Flügel winkels an das Drehmoment mehrere elasti sche Glieder derart vorgesehen, dass sie nach einander für die Flügelverstellung wirksam, werden. Innerhalb des elastischen Übertra gungsgliedes sind zweckmässig besondere Mit- tel zur Veränderung seiner innern Elastizi tät vorgesehen. In der Zeichnung ist die Erfindung bei spielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. 1 die Vorrichtung im achsialen Schnitt, Abb. 2 einen teilweisen Querschnitt. Es bedeutet a eine hohle Welle, die an irgend einer Stelle durch eine nachgiebige Kupplung in die beiden Stücke d und e ge teilt, unterbrochen ist. Sie trägt an ihrem einen Ende die Propellerwelle b mit den Flügeln c. Diese sind mittelst Zapfen dreh bar gelagert. Die elastische Kupplung kann auch zum Beispiel in die Propellernabe ein gebaut sein und gestattet eine Relativbewe gung der beiden Wellenstücke d und e. Die in dem angetriebenen Wellenstück e mittelst Vierkant f unverdrehbar gelagerte Regel welle g überträgt auf die durch die Kegel räder h und i bezw. i' mit ihr verbundenen Flügeln c bei einer Relativverdrehung der beiden Hauptwellenstücke eine Drehbewe gung; die ihrer Grösse nach dem Ausschlag der beiden Hauptwellenstücke gegeneinander und dem Übersetzungsverhältnis der Kegel räder entspricht. Das elastische Übertragungsglied, das die gegenseitige Verdrehung der beiden Wellen- d und e zulässt, ist in Abb. 1 recht@ in einem Schnitt durch die Wellenachse, in Abb. 2 in einem Schnitt senkrecht zur Wel lenachse dargestellt. Die Kupplungshälfte k ist mit dem Wellenstück d fest verbunden und trägt die Blattfedern @. Die andere Kupplungshälfte m ist fest mit dem Wellen stück e verbunden und trägt die Bolzen n, an denen die Blattfedern l mit ihren lo@en Ende so anliegen, dass ein von einer Seite der Welle her eingeleitetes Drehmoment durch die Federn hindurch auf die andre Kupp lungshälfte bez@w. - )Vellenseite übertragen wird. Die Bolzen können auch radial verschieb bar angeordnet oder als Wälzflächen so aus gebildet werden, dass die wirksame Feder länge mit zunehmender Verdrehung verä@dert wird. Dadurch ist es möglich, jede beliebige Abhängigkeitskurve des Drehwinkels vom Drehmoment einzuhalten. Um das gleiche Modell für verschiedene Antriebsstärken, also zum Beispiel verschie den starke Motoren bei Propellern bezw. ver- sehiedene Gefälle bei Wasserturbinen, ver wendbar zu machen, kann man an den Fe dern Nachspannvorrichtungen anbringen, durch welche die Federkraft verändert wird. In dem dargestellten Ausführungsbe@spiel kann dies zum Beispiel dadurch erreicht wer den, dass man die Hebellängen der Blatt federn bei Erhöhung der Motorstärke bezw. des Gefälles verkürzt, zum Beispiel du@ch radiale Verschiebung der Bolzen n nach aus wärts. Es kann also durch die radiale Ver schiebung der Bolzen gleichzeitig die Lösung von zwei verschiedenen Problemen erreicht werden. Die Lösung der vorliegenden Aufgabe kann auch mit andern Mitteln durchgeführt werden, zum Beispiel können ausser Federn auch andere elastische Bindeglieder verwen det werden. So können die Federkräfte auch durch Fliehzräfte oder andere veränderliche- Kraftwirkungen ersetzt werden. Zur Verhütung eines etwaigen Pendelns kann man selbstverständlich auch D@mp fungsorgane anbringen. Diese würden an dem Grundgedanken der Erfindung nichts ändern. Durch gleichzeitiges Hintereinande@schal teil von mehreren gleichartigen Gleidern lässt sich eine beliebig grosse Verdrehung erreichen und jedes beliebig grosse Drehmoment auf nehmen. Wenn man mehrere Einrichtungen der beschriebenen Art so hintereinanderschaltet, dass sie nacheinander in Tätigkeit treten, kann man auch bei grossen Leistungsaufnah men jede Abhängigkeitskurve des Schaufel- bezw. Flügelwinkels vom Drehmoment mit grösster Annäherung einhalten, indem man die Gesamtkurve in Teilkurven aufteilt. Anstatt der in der Abb. 1 gezeichneten Regelwelle kann man auch eine Zugstange verwenden. Es muss dann nur die Drehbewe gung in eine Längsbewegung umgewandelt werden, was zum Beispiel mittelst Schraube und Mutter möglich ist. Im Sinne der vorliegenden Erfindung sind unter Propellern die Flügel- oder Schau felräder im weitesten Sinne verstanden, ins besondere Propeller von Wasser- und Wind turbinen, Pumpen, Schiffen, Luftfahrzeugen, Gebläsen, Ventilatoren, ferner auch die Schaufelkränze von Dampf- und Gasturbinen. Es ist bekannt, die Flügel derartiger Pro peller drehbar auszubilden, damit einer ge gebenen relativen Flüssigkeitsströmung die- I jenige Flügelstellung zugeordnet werden kann, die für die gegebene Flügelform den günstigsten Nutzeffekt gewährleistet. Die relative Flüssigkeitsströmung wird bei gegebener achsialer Durchflussgeschwin digkeit einerseits durch die Drehzahl des Propellers bestimmt, anderseits gehört zu einer gegebenen Flüssigkeitsströmung eine ganz bestimmte Leistungsaufnahme bezw. Leistungsabgabe durch den Propeller. Da nun der Quotient aus Leistung und Drehzahl proportional dem Drehmoment der Propeller welle ist, muss also zu einer bestimmten Flüs sigkeitsströmung auch ein bestimmtes Dreh moment gehören. Umgekehrt wird also auch einem ge gebenen Wellendrehmoment eine bestimmte Flüssigkeitsströmung entsprechen, und dieser Flüssigkeitsströmung wird wiederum eine Flügelstellung zugeordnet sein, bei der der grösste Nutzeffekt erreicht wird. Also kommt beim Propeller mit verstellbaren Flügeln jedem Drehmoment eine günstigste Schaufel stellung zu. Dadurch ist eine bestimmte Ab hängigkeitskurve zwischen dem Drehmoment einerseits und der günstigsten Schaufelstel lung anderseits bedingt. Diese Verhältnisse sind bekannt, und es wurde ihnen dadurch Rechnung getragen, dass die jeweils richtige Flügelstellung von Hand oder mittelst indirekten Reglers ein gestellt wurde. Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Verstellung selbsttätig zu bewirken, ohne dass ausserhalb der Maschine liegende Kräfte dazu herangezogen werden müssen. Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, dass d@s Wellendrehmoment selbst zur Verstellung der Flügel benutzt wird. Dieser Gedanke lässt sich in verschiedenen Formen durchfüh ren, zum Beispiel kann an irgend einer Stelle zwischen dem treibenden und dem getrie benen Ende der Propellerwelle ein elastisches Glied angeordnet sein, das eine Verdrehung der beiden Wellenenden gegeneinander zu lässt. Diese Verdrehung wird dann dazu ver wendet, die Propellerflügel zu verstellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur selbsttätigen Verstellung der Flügel von Propellern, dadurch ge- kennzeichnet, dass die zur Verstellung der Flügel dienenden Mittel unter den Einfluss des zu übertragenden Wellen drehmomentes gesetzt sind. II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Welle mit den ver stellbaren Flügeln des Propellers zwangs läufig, aber mit der Propellernabe durch ein elastisches Glied verbunden ist, der art, dass bei der durch den Einfluss des Drehmomentes hervorgerufenen Relativ bewegung zwischen Nabe und Welle die Verstellung der Flügel um ihre Befesti gungsachse bewirkt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zur Vergrö sserung des Einstellbereiches der Flügel mehrere unter dem Einfluss des Dreh momentes gleichzeitig in Wirkung tre tende elastische Glieder hintereinander angeordnet sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zur Anglei chung einer bestimmten Abhängigkeits kurve des Flügelwinkels an das Dreh moment mehrere elastische Glieder der art angeordnet sind, dass sie nacheinan der für die Flügelverstellung wirksam werden. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass innerhalb des elastischen Übertragungsgliedes beson dere Mittel zur Veränderung; seiner in- nern Elastizität vorgesehen sind. .
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH114825T | 1925-06-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH114825A true CH114825A (de) | 1926-05-01 |
Family
ID=4373925
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH114825D CH114825A (de) | 1925-06-26 | 1925-06-26 | Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Verstellung der Flügel von Propellern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH114825A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE877565C (de) * | 1950-11-18 | 1953-05-26 | Wilhelm Wels | Steuerung fuer Verstellpropeller |
| DE1097308B (de) * | 1958-01-25 | 1961-01-12 | Escher Wyss Gmbh | Vorrichtung zur Verstellung einer Schiffsschraube mit verstellbaren Fluegeln und derzugehoerigen, die Schraube antreibenden Maschine |
| DE1198700B (de) * | 1961-02-14 | 1965-08-12 | Friedrich Wilhelm Pleuger | Einrichtung zum selbsttaetigen Verstellen der Steigung des Propellers von Schiffen oder Propellerpumpen mit elektromotorischem Antrieb |
| DE2404694A1 (de) * | 1974-02-01 | 1975-08-07 | Neuhierl Hermann | Antrieb fuer spielflugzeug |
| DE2721897A1 (de) * | 1976-05-25 | 1977-12-08 | Massimiliano Bianchi | Verstellpropeller, insbesondere fuer segelboote |
| FR2555121A1 (fr) * | 1983-11-21 | 1985-05-24 | Boniface Antoine | Helice a pas variable automatique independante de toute commande manuelle en marche avant comme en marche arriere |
-
1925
- 1925-06-26 CH CH114825D patent/CH114825A/de unknown
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE877565C (de) * | 1950-11-18 | 1953-05-26 | Wilhelm Wels | Steuerung fuer Verstellpropeller |
| DE1097308B (de) * | 1958-01-25 | 1961-01-12 | Escher Wyss Gmbh | Vorrichtung zur Verstellung einer Schiffsschraube mit verstellbaren Fluegeln und derzugehoerigen, die Schraube antreibenden Maschine |
| DE1198700B (de) * | 1961-02-14 | 1965-08-12 | Friedrich Wilhelm Pleuger | Einrichtung zum selbsttaetigen Verstellen der Steigung des Propellers von Schiffen oder Propellerpumpen mit elektromotorischem Antrieb |
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